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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2025

Online Rollenspiel in den Tod

Neckartreiben
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In diesem Metier kenne ich mich nicht aus und ich liebe es, wie mich die Autorin immer wieder in unbekanntes Terrain entführt.

Die griechische Kollegin von Kommissar Brander, deren Namen ich glücklicherweise ...

In diesem Metier kenne ich mich nicht aus und ich liebe es, wie mich die Autorin immer wieder in unbekanntes Terrain entführt.

Die griechische Kollegin von Kommissar Brander, deren Namen ich glücklicherweise ebenfalls mit Peppi abkürzen darf, hat es in Band 4 der Reihe ziemlich gebeutelt. Ihr Liebesleben ist aus dem Takt und wenn man sich mit Alkohol abschießt, sollte man nicht auch noch eine Leiche finden 😉

Auf den Schreck hin ist auch Whisky keine Lösung, auch wenn dessen Genuss von Brander und seinen Freunden gerne zelebriert wird.

Es gibt ein Wiedersehen mit einer Protagonistin aus dem Vorgängerband, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Neckartreiben ist wie ein Besuch bei alten Freunden, auch wenn man sich länger nicht gesehen hat, findet man sofort Gesprächsthemen und der Umgang ist vertraut.

Es bleibt spannend, die Kommissare und ich jagen falschen Spuren nach und ich liebe es, wie Sybille Baecker die Abgründe menschlichen Handelns offenlegt.

Daumen hoch und 5 Sterne auch für diesen Ausflug nach Tübingen 😍

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Ein Südafrikaner stirbt in Tübingen

Eisblume
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Im 3. Band der Schwaben Krimi Reihe um Kommissar Brander freue ich mich auf ein Wiedersehen mit seinen Kollegen und fühle mich schon selbst wie ein Mitglied des Teams. Hier wird eifrig gefrotzelt und viel ...

Im 3. Band der Schwaben Krimi Reihe um Kommissar Brander freue ich mich auf ein Wiedersehen mit seinen Kollegen und fühle mich schon selbst wie ein Mitglied des Teams. Hier wird eifrig gefrotzelt und viel gelacht.

Ich habe auch den Schokoladenmarkt vor einigen Jahren besucht und tauche ein in das Flair von Tübingen mit seinen vielen Studenten und dem Stocherkahnfahren.

Aber so unschuldig die Szenerie wirkt, auch im beschaulichen Tübingen gibt es Mord und Totschlag. Ist der Südafrikaner ein Opfer von Rassenhass geworden? Und was hat die aufsässige 14-jährige Natalie mit dem Ganzen zu tun?

Sybille Baecker schafft es erneut, ihre Protagonisten zum Leben zu erwecken und mich zu berühren. Dabei bleibt es spannend und das Ende macht schon wieder Lust auf mehr.

Sehr gerne empfehle ich „Eisblume“ weiter für alle Freunde intelligenter Krimis aus dem Schwabenländle.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Spannend und informativ

Fischerkrieg am Bodensee
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Ich muss zugeben, von einem Fischerkrieg am Bodensee habe ich noch nie gehört, dabei ist der größte Binnensee Deutschlands nicht so weit von mir entfernt.

Die Fischbestände im Bodensee sinken dramatisch ...

Ich muss zugeben, von einem Fischerkrieg am Bodensee habe ich noch nie gehört, dabei ist der größte Binnensee Deutschlands nicht so weit von mir entfernt.

Die Fischbestände im Bodensee sinken dramatisch und nicht nur der ständig wachsende Bestand an Kranichen ist hierfür verantwortlich. Die Berufsfischer fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Ist der Bau von Aquakulturanlagen hierfür eine Lösung?

Mich hat dieser realistische Hintergrund dieser fiktiven Geschichte fasziniert und auch erschreckt. Wie leicht sind Politiker zu beeinflussen und vielen ist das Schicksal ihrer Wähler total egal.

Ist es deswegen legal, wenn die Fischer zu Selbstjustiz greifen? Ich habe mit den Fischern mitgefiebert und die Journalistin Alex gerne begleitet bei ihren gefährlichen Recherchen.

Absolut spannend und mit viel Liebe zum Detail, diesen Autor muss ich mir merken.
Geradezu spielerisch werden mir jede Menge Informationen untergejubelt, ohne dass es belehrend oder langweilig wirken würde, so macht das Spaß 🤩 und wird von mir sehr gerne weiterempfohlen.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Die Welt kommt nach Perchtoldsdorf

Perchtoldsdorfer Rache
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Der sechste Fall für Charlotte Nöhrer, die das e am Ende ihres Namens nicht ausgesprochen wünscht und meine erste Begegnung mit den Perchtoldsdorfern.

Die Geschichte startet recht brutal mit dem ersten ...

Der sechste Fall für Charlotte Nöhrer, die das e am Ende ihres Namens nicht ausgesprochen wünscht und meine erste Begegnung mit den Perchtoldsdorfern.

Die Geschichte startet recht brutal mit dem ersten Mord und auch wenn das Opfer ein arger Unsympath war, bin ich doch froh, dass die weiteren Morde weniger detailliert geschildert werden 😉 Die Adefris Sippschaft würde mich vermutlich ein Weichei schimpfen 🤣.

Während die Mitglieder zweier prominenter Familien eins ums andere dezimiert werden, muss die Charlotte widerwillig ermitteln, eigentlich hätte sie doch mit ihrem Weingut genug zu tun.

Skurrile Gestalten bevölkern Perchtoldsdorf und der einzige Ruhepol ist die Omama, die steht „verlässlich wie eine Schweizer Uhr in der Küche und bereitete bereits wieder Apfelstrudel und Sachertorte für den Heurigenbetrieb vor.“

So eine Omama hätte ich auch gerne und mir läuft das Wasser im Mund zusammen bei den Köstlichkeiten der Österreichischen Küche, die hier aufgetischt werden.

Während der Autor ein wenig den internationalen Tenniszirkus durch den Kakao zieht, lehne ich mich gemütlich zurück und genieße, wie einer nach dem anderen dieser widerwärtigen Menschen aus dem Verkehr gezogen wird. Selten so wenig Mitleid mit Mordopfern gehabt wie in diesem Buch 🤣.

Perchtoldsdorfer Rache macht unbedingt Lust, noch mehr aus dieser Reihe zu entdecken und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht, der Autor lässt nichts Gutes ahnen mit seiner Schlussszene 😉

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Außergewöhnlich, mit viel schwarzem Humor

Der Tote im Kamin
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Ich liebe English Crime und diese Reihe um Inspektor Frank Grasby, den Pfarrersohn mit der Vorliebe für Pferdewetten, macht richtig gute Laune.

Bei seinen Vorgesetzten ist Grasby in Ungnade gefallen und ...

Ich liebe English Crime und diese Reihe um Inspektor Frank Grasby, den Pfarrersohn mit der Vorliebe für Pferdewetten, macht richtig gute Laune.

Bei seinen Vorgesetzten ist Grasby in Ungnade gefallen und er wird deswegen in das verschlafene Dörfchen Elderby versetzt. Was ihn aber dort erwartet ist ungeheuerlich und hier jagt eine Überraschung die Nächste.

Grasby ist eine Art Anti-Held, den ich aber trotzdem ins Herz schließen muss. „Aufsässige junge Kollegen kann ich auf den Tod nicht ausstehen. Vor allem nicht, wenn sie im Recht sind.“ 🤣

Als Sohn eines Pfarrers hat Grasby gelernt: „Das kennt man von den Geistlichen. Nehmen jede Gelegenheit wahr, sich einen hinter die Binde zu kippen. Ob bei Hochzeit, Begräbnis oder Taufe - der Pfarrer wird gewiss einen sitzen haben und selig in die Runde lächeln.“

Der trockene, ziemlich schwarze Humor zieht sich durch das ganze Buch und Elderby wimmelt geradezu vor kuriosen Gestalten. Nichts ist wie es scheint und ich habe absolut keine Ahnung, was mich auf den nächsten Seiten erwartet, herrlich.

Der titelgebende Tote im Kamin bleibt nicht die einzige Leiche und auch Grasby muss ziemlich viel einstecken.

Was für eine geniale Neuentdeckung, hiervon würde ich gerne noch mehr lesen.

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