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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2024

Mord in den Flitterwochen

Provenzalische Flut
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Im 10. Fall der Reihe ist es endlich so weit: Pierre Durand heiratet seine Charlotte. In Südfrankreich sollen idyllische Flitterwochen verbracht werden. Aber Pierre ist mit Leib und Seele Ermittler und ...

Im 10. Fall der Reihe ist es endlich so weit: Pierre Durand heiratet seine Charlotte. In Südfrankreich sollen idyllische Flitterwochen verbracht werden. Aber Pierre ist mit Leib und Seele Ermittler und als er eines morgens einen verunglückten Taucher entdeckt, lässt ihn die schlampige Ermittlungsarbeit der Kollegen keine Ruhe.

Doch wie soll er ermitteln, wenn er sich eigentlich in den Flitterwochen befindet?

Ich musste schmunzeln bei Pierres Versuchen, seine Ausflüge so zu gestalten, dass er ermitteln kann, ohne dass Charlotte etwas merkt. Wie würde ich es finden, wenn mein frisch angetrauter Mann es nicht lassen kann, selbst in den Flitterwochen zu arbeiten? 😉

Wie von Sophie Bonnet gewohnt erwartet mich ein spannender Fall, bei dem ich öfter in die Irre geführt wurde. Anstatt der Provence lerne ich schöne Orte in Südfrankreich kennen und die Kombination von atemberaubend schöner Landschaft und französischem Savoir Vivre funktioniert auch rund um die Cote D`Azur. Wem bei der Beschreibung der französischen Köstlichkeiten der Mund wässrig gemacht wurde, erhält am Ende des Buches auch einige Rezepte zum Nachkochen.

Interessant fand ich auch die Hintergrundinformationen zum Thema Salzgraswiesen und über die Wasserknappheit auf der Insel Porquerolles.

Ich bin mit Charlotte durch die Gassen der Altstadt von St. Tropez flaniert, obwohl es Pierre ein Rätsel ist „warum Frauen Geld für Dinge ausgaben, die sie nur wenige Saisons trugen, obwohl ihr Kleiderschrank bereits randvoll war.“ Ich fürchte, mein Mann ist da auf der Seite von Pierre 😂.

Wieder ein spannender Fall mit sympathischen Ermittlern, die ich mit jedem Fall mehr in mein Herz schließe. Sehr gerne empfehle ich „Provenzalische Flut“ und die gesamte Reihe weiter.

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Veröffentlicht am 02.06.2024

Spannend und erschreckend realistisch

Blutroter Main
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Karl-Heinz Märker ist kein sympathischer Mensch. Seine Meinung zum Thema Umweltschutz und die Behandlung seiner Sekretärin erinnert mich an einen gewissen Ex-Präsidenten. Von daher kann ich mir ein wenig ...

Karl-Heinz Märker ist kein sympathischer Mensch. Seine Meinung zum Thema Umweltschutz und die Behandlung seiner Sekretärin erinnert mich an einen gewissen Ex-Präsidenten. Von daher kann ich mir ein wenig Schadenfreude nicht verkneifen, als ihm plötzlich das Leben schwer gemacht wird.

Märker möchte der nächste Oberbürgermeister von Bayreuth werden und solche Politiker braucht kein Mensch. Die Gemeinderatssitzung bringt mich zum Schmunzeln und in der Konditorei Klemm würde ich mich auch gerne einmal durch all die Leckereien probieren.

Erst wird der Stadtrat vergiftet, dann Vandalismus und zu guter Letzt noch ein Mord, Märker fühlt sich als Opfer oder war er gar der Täter?

Ich habe mich über ein Wiedersehen mit Hauptkommissarin Mira Streitberg gefreut, wie sie inzwischen immer mehr von den Kollegen akzeptiert wird und auch privat gibt es positive Entwicklungen.

Mit ihren Themen, die ich nicht alle verraten kann, um nicht zu spoilern, ist die Autorin am Puls der Zeit. Es erschreckt mich, welche technischen Möglichkeiten es inzwischen gibt, die Wahrheit zu verschleiern.

Blutroter Main hat mich fasziniert und ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen, bis Mira und ich endlich den Fall gelöst hatten. Ich freue mich schon auf weitere Ermittlungen in Bayreuth und empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Toller Start in eine neue Reihe, die Lust auf Meer macht.

Syltseeliebe
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Ich war erst einmal auf Sylt und das ist schon so lange her, dass ich mich kaum noch erinnern kann. Die Insel der Schönen und Reichen macht in letzter Zeit eigentlich viele Negativschlagzeilen, aber das ...

Ich war erst einmal auf Sylt und das ist schon so lange her, dass ich mich kaum noch erinnern kann. Die Insel der Schönen und Reichen macht in letzter Zeit eigentlich viele Negativschlagzeilen, aber das Sylt von Michelle Schrenk macht Lust auf einen Besuch der Insel.

Dabei ist es keineswegs eine heile Welt, die auf mich wartet. Der Hof von Lina und ihrer Familie ist nicht rentabel, neue Ideen müssen her. Dass Linas Bruder Piet den Hof als Drehort für einen Liebesfilm angemeldet hat, soll endlich wieder Geld in die Kassen spülen und zudem Werbung für den Hofladen bringen. Aber seit dem Tod ihres Vaters vor zwei Jahren hasst Lina Veränderungen und dann taucht auch noch dieser Schauspieler auf und bringt ihr Leben durcheinander.

Ich habe mich sehr wohl gefühlt auf dem Sylter Hof. Die Köstlichkeiten, die Linas Schwester Elsa backt, habe ich fast schon auf der Zunge schmecken können und in dem Hofladen wäre ich bestimmt jeden Tag zu Gast.

Es geht um die Macht von Influencern, den Zusammenhalt innerhalb der Familie und auch der Dorfgemeinschaft und ich freue mich schon sehr auf weitere Liebesabenteuer auf Sylt.

Eine sommerlich leichte Liebesgeschichte mit ganz viel Meerfeeling, die ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Schöner Abschluss der Hundeglück Trilogie

Sitz, Platz, Glück
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Nele und ihre Collie-Hündin Poppy bringen mich zum Lächeln. Poppy ist schon eine spezielle Hundedame, die teilweise vor ihrem eigenen Schatten erschrickt, aber auch so liebenswert, dass ich sie sofort ...

Nele und ihre Collie-Hündin Poppy bringen mich zum Lächeln. Poppy ist schon eine spezielle Hundedame, die teilweise vor ihrem eigenen Schatten erschrickt, aber auch so liebenswert, dass ich sie sofort in mein Herz geschlossen habe.

Als ein neuer Nachbar mit Hund einzieht, sollte das doch kein Problem sein, aber die Begegnungen von Julian und Nele stehen unter keinem guten Stern. Julian hält Hundesalons für absolut unnötig und kommuniziert das auch sehr direkt. Ich muss zugeben, ich dachte anfangs auch ein wenig wie Julian. Dass die armen Hunde dort nur schreckliche Frisuren erhalten, wie Pudel oder ihnen womöglich die Krallen lackiert werden. Aber Nele schafft es, mich davon zu überzeugen, wieviel Sinnvolles ein Hundesalon anbieten kann. Ob ihr das auch bei Julian gelingt?

Ich habe mich sehr gefreut, die Protagonisten aus den ersten beiden Teilen der Reihe wiederzutreffen. Im Pfotentreff bei Clara begegnen sich ohnehin alle Hundeliebhaber.

Mit viel Humor porträtiert die Autorin die vierbeinigen Protagonisten, die den Zweibeinern natürlich längst die Schau stellen. Ich habe das Gefühl, alle richtig kennengelernt zu haben und werde sie vermissen.

Eine locker leichte Liebesgeschichte mit ganz viel Hundeglück, die ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Gelungenes Crossover

Ein mörderisches Paar - Der Verdacht
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Dr. Bernhard Sommerfeldt ist bekannt aus der Ostfriesenkrimi-Reihe mit Ann Kathrin Klaasen und ihrem Team. Der Massenmörder, der Frauen nichts zuleide tun kann und eigentlich nur die bösen Buben aus dem ...

Dr. Bernhard Sommerfeldt ist bekannt aus der Ostfriesenkrimi-Reihe mit Ann Kathrin Klaasen und ihrem Team. Der Massenmörder, der Frauen nichts zuleide tun kann und eigentlich nur die bösen Buben aus dem Verkehr zieht, ist inzwischen zum Helden stilisiert worden und hat gar einen eigenen Fanclub. Bei Verbrechern ist er weniger beliebt, weshalb ein Kopfgeld von 10 Millionen Euro auf ihn ausgesetzt ist.

Jede Menge Profikiller, aber auch ein paar Laien, möchten sich das Geld gerne unter den Nagel reißen.

Ich muss gestehen, dass ich die Faszination von Frauen für Verbrecher nicht ganz teile. Warum bekommen Gefängnisinsassen Briefe und verlieben sich Frauen in Mörder?

Dr. Bernhardt Sommerfeldt bildet hier allerdings eine Ausnahme, der Mann ist hochintelligent, charmant und ich ertappe mich dabei, dass ich hoffe, dass er weder ermordet noch von der Polizei geschnappt wird. 😉

Wo Verbrechen in Ostfriesland geschehen, da ist auch Ann Kathrin Klaasen nicht weit. Wie wohl die echte Polizei in Ostfriesland über ihre Ermittlungsmethoden denkt?

Natürlich ist auch Rupert wieder mit von der Partie und strapaziert meine Lachmuskeln aufs Äußerste.

Ich suchte durch die Seiten, wünsche mir auch einen Rollstuhl in James Bond Manier und staune, wie Ann Kathrin mal wieder die Typen vom BKA alt aussehen lässt.

„Warum soll es bei der Polizei anders sein als im Rest der Gesellschaft? Wir sind halt auch nur ein Spiegel des Ganzen. Alles Gute, Schlechte und Dämliche, dass es im Land gibt, gibt es auch bei uns.“

Ein spannendes Lesevergnügen mit skurrilen Protagonisten, die uns hoffentlich noch lange erhalten bleiben.

Sehr gerne empfehle ich „Ein mörderisches Paar“ weiter.

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