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Regina1960

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2025

Ein guter Ratgeber für ein besseres und erfüllteres Leben ohne Dramen!

Hol dein Schattenkind ins Licht
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Wer immer sich wiederholende Probleme hat, die sich auf den unterschiedlichsten Lebensbereichen abspielen und nach Antworten sucht, woher das denn kommt, und wie man diese frustrierenden und unglücklich ...

Wer immer sich wiederholende Probleme hat, die sich auf den unterschiedlichsten Lebensbereichen abspielen und nach Antworten sucht, woher das denn kommt, und wie man diese frustrierenden und unglücklich machenden Erfahrungen ausbalancieren kann, ist in diesem Buch der Psychologin Stefanie Körber „Hol Dein Schattenkind ins Licht“ gut aufgehoben. Sie erklärt sehr ausführlich, dass der Mensch sich in der frühen Kindheit so genannte „Schattenkinder“ aneignet. Denn als Kinder sind wir hilflos und stetig bemüht, sich dem Umfeld anzupassen, dadurch verlieren wir immer mehr unser natürliches Selbst. Was bedeutet, dass es schlussendlich auch zum Verlust der Selbstliebe kommt, die jedoch unabdingbar für ein erfülltes Leben ist. Im Schattendasein kommt dann die Sonne des Lebens – das Positive- immer weniger zum Tragen. Doch es ist niemals zu spät, sein Schattendasein zu verlassen und in das heutige Leben als Erwachsener zu integrieren. Dies bedeutet jedoch Arbeit an sich, Analysieren, Erkennen, Akzeptieren und sich wieder neu justieren. Das Buch gibt Hilfestellung, dies herauszufinden, durch Fragenkataloge, anschauliche Graphiken, die Zusammenhänge erklären, und zahlreiche Fallbeispiele, auch aus dem eigenen Erleben der Buchautorin. Ich gebe eine klare Kaufempfehlung. Das Buch ist gut zu lesen, Fachtermini sind an einer Hand abzuzählen, wenngleich es doch auf den ersten Seiten etwas schleppend geschrieben ist und dadurch die Konzentration sehr gefordert wird. Für manch´ einen könnten einige Fragestellungen belastend sein, da hätte ich mir von der Psychologin eine mögliche Triggerwarnung vorab gewünscht, oder aber einen Rat, wie man sich verhalten solle, sollte man emotional in gewissen Passagen des Buches überfordert sein. Mir hat bereits das einmalige Lesen viel gegeben, und ich konnte in Kleinigkeiten des Alltags schon Dinge verändern und verbessern, was sich insgesamt bereits positiv ausgewirkt hat. Das Buch werde ich jedenfalls auch für eine Freundin kaufen, es ist ein wirklich guter Ratgeber, wenn man sich mit ihm wirklich ernsthaft auseinandersetzt.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Ein wirklich schönes Buch!

Das Leben fing im Sommer an
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Das erste Buch von Christoph Kramer „Das Leben fing im Sommer an“ hat mich wirklich begeistert. Es hat mir sehr viel Freude bereitet, und die nicht ganz 250 Seiten haben mich zurück versetzt ...

Das erste Buch von Christoph Kramer „Das Leben fing im Sommer an“ hat mich wirklich begeistert. Es hat mir sehr viel Freude bereitet, und die nicht ganz 250 Seiten haben mich zurück versetzt in eine Zeit, in der auch ich die Kinder- und Jugendzeit genießen konnte - mal unbeschwert, mal mit Kummer und Herzschmerz behaftet. Wenngleich der ehemalige Fußballprofi zu Beginn darauf hinweist, dass etwaige Ähnlichkeiten von Personen rein zufällig seien, so liegt es natürlich auf der Hand, dass er über seine eigenen Erfahrungen und seinen Werdegang beschreibt, mit einer körperlich-geistigen Entwicklung bis hin zum Fußballprofi. Der Schreibstil ist leicht und gut zu lesen , eine unterhaltsame Lektüre, die ich an einem einzigen Sonntag „verschlungen“ habe. Erzählt wird aus der Sicht von Chris, der eine schöne Kindheit auf dem Gehöft seiner Eltern verbringt, viel draußen ist, in einer Zeit, wo das Handy nicht der Mittelpunkt des Lebens war. Chris entdeckt mit 4 seine Leidenschaft zum Fußball, obschon seine Mutter ihn lieber zum Musikunterricht schicken würde. Beim Training bei „ seinem“ Fußballklub BV Gräfrath 09 wird er von einem Scout von Bayer Leverkusen entdeckt, zum Probetraining eingeladen und gelangt so an deren Akademie. Leider erfährt er nach 9 Jahren Training dort, dass man ihn nicht übernehmen werde, er sei „zu klein und schmächtig.“ Das lässt in ihm den Entschluss reifen „Und nun erst Recht!“. Während Chris auf dem Schulhof wegen seiner fussballerischen Qualitäten als „König des Schulhofs“ Anerkennung genießt, hat er selbst Komplexe und leidet an Minderwertigkeitsgefühlen. „„Ich war zerfressen von Selbstzweifeln. Akne, eher schmächtig und nicht sonderlich groß“ beschreibt er sich. Um zu Feten eingeladen zu werden, müssen er und sein engster Freundeskreis sich schon etwas einfallen lassen. Sein großer Schwarm ist „Debbie“, das schönste Mädchen überhaupt. Erster Liebeskummer folgt, einige Eskapaden, die jedoch allesamt dazu beitragen, aus dem Teenager einen Mann reifen zu lassen bei dem das „Sommermärchen“ dann auch mit einem Weltmeistertitel und dem zufälligen Kennenlernen seiner heutigen Ehefrau ein für den Leser zufriedenstellendes Happy End findet. Für mich ein schönes Buch, mit einem farbenfrohen Cover, das einen motivisch gedanklich in die Vergangenheit zurückführt – ein Freibad, ein hoher Sprungturm, und die Entscheidung darüber, ob ich nun bereit bin zu springen oder nicht…



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Veröffentlicht am 01.02.2025

Inspirierend, ehrlich, mit kraftvoller Botschaft!

Überwintern. Wenn das Leben innehält
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Dieses Buch fiel mir sofort in der Bücherei auf, ich mußte es einfach haben: Ein wunderschönes Cover, dazu ein höchst viel versprechender Buchtitel " Überwintern. Wenn das Leben innehält". Den ...

Dieses Buch fiel mir sofort in der Bücherei auf, ich mußte es einfach haben: Ein wunderschönes Cover, dazu ein höchst viel versprechender Buchtitel " Überwintern. Wenn das Leben innehält". Den Kauf dieses Werkes der britischen Autorin Katherine May habe ich nie bereut, das Buch habe ich in nur zwei Tagen ausgelesen, und es hat mir sehr viel gegeben. Für mich kam es genau zum richtigen Zeitpunkt, befand´ ich mich in einer ähnlichen Situation wie die Hauptperson in dieser Geschichte, in der die Britin erzählt von ihren Zeiten, als ihr Leben „auf Eis“ lag. Sie ist knapp 40, leidet an einer Verdauungsstörung mit heftigsten Beschwerden, hat gerade ihren Job als Dozentin gekündigt, ihr Mann ist mit einem Blinddarmdurchbruch knapp dem Tode entronnen und auch wegen schulischer Probleme wird der kleine Sohn vorerst zu Hause unterrichtet. Die Protagonistin gerät in eine tiefe Sinnkrise, der sie zunächst auszuweichen versucht, indem sie sich mit profanen Dingen wie backen, Gemüse einkochen, Lichterketten anbringen, ablenkt. Aber die Depression mit schlaflosen Nächten läßt sich auch davon nicht aufhalten. May macht sich auf eine Reise, durch die "Winter"-Zeit, wie sie den Zustand ab da benennt - eine , die gut 260 Seiten, in sieben Kapitel eingeteilte, die Monate von September bis März umfassende...
Auf ihrer Suche nach Ruhe und Anworten reist die Britin nach Island , fragt sich, welche Bedeutung Licht und Dunkelheit eigentlich haben.
Sie feiert das Halloween, das Winterfest Santa Lucia, die Wintersonnenwende, besucht Samen und Druiden. Und während sie bei all dem über die Kälte und den Kreislauf des Lebens nachdenkt, geht sie auch ins Dampfbad, lässt sich die Liebe der Finnen zur Sauna erklären, schwimmt irgendwann im eiskalten Meer und beginnt zu stricken.
In mir hat Katherine Mays Buch positiv nachgewirkt. Es hat mich inspiriert, meine eigene Situation zu überdenken, und auch Mut gemacht. Es ist ein Buch der "leisen" Töne, dennoch ein sehr kraftvolles Werk. Das Lesen dieses Buches an zwei Tagen hat mir die Chancen auf innere Erneuerung durch Rückzug ("Überwintern") vor Augen geführt. Und auch die Sichtweise, dass persönliche Krisen, wenn man diese als "Winterphasen des Lebens" betrachtet, eine völlig neue Bedeutung und Chance in sich tragen. „Jeder durchlebt irgendwann mal einen Winter. Und bei manchen kehrt er immer wieder zurück“, stellt sie in ihrer "Winterreise" einmal nachdenklich und bilanzierend fest.


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Veröffentlicht am 22.01.2025

Feines Buch mit Tiefsinn!

Von hier aus weiter
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Dieser Roman ist einfach etwas ganz Besonderes und so völlig anders, als das, was man sonst so an Buchneuheiten findet. So wundert es nicht, hat man die etwas mehr als 250 Seiten gelesen, dass ...

Dieser Roman ist einfach etwas ganz Besonderes und so völlig anders, als das, was man sonst so an Buchneuheiten findet. So wundert es nicht, hat man die etwas mehr als 250 Seiten gelesen, dass das Cover sehr schlicht und ruhig gehalten ist, wer die Botschaft aus diesem Roman allerdings erkannt hat, versteht sowohl Farb- als auch Motivwahl und den Titel! Mit viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl ist es der Autorin Susann Pásztor gelungen, "schwere" Themen, die auch heute für meine Begriffe immer noch häufig als Tabu behandelt werden, nahe zu bringen: Verlust und Trauer, Mut, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Wut. Es geht um die frisch verwitwete und pensionierte Grundschullehrerin Marlene, aus deren Sicht das gesamte Geschehen grandios und authentisch erzählt wird. Sie kämpft mit dem Selbstmord ihres Mannes Rolf, einem ehemaligen Landarzt, der sie "zurückgelassen" hat in einem für sie nunmehr sinnlosen Leben. Er litt an einer unheilbaren Erkrankung und hatte sich für seinen Freitod entschieden, die notwendigen Medikamente hierzu waren für ihn als Mediziner leicht verfügbar. Ursprünglich wollte sie mit ihm aus dem Leben scheiden, was ihr Mann allerdings gezielt zu verhindern wusste. Das hatte Marlene unendlich wütend gemacht. Der Gedanke an das Sterben lässt sie auch nach dem Begräbnis nicht los, obwohl Rolfs drei Söhne aus erster Ehe nichts unversucht lassen, Marlene aus ihrer Teilnahmslosigkeit am Leben "herauszuzwingen". Zu ihnen hat sie aber nicht wirklich eine innige Beziehung, ohnehin fällt ihr das eher schwer, Nähe zu Menschen wirklich zuzulassen und sich zu öffnen. Erst mit dem Handwerker Jack, einem ihrer ehemaligen Schüler, nimmt Marlenes´ Leben eine entscheidende Wendung. Zahlreiche sensible Gespräche zwischen den beiden, mit viel Einfühlungsvermögen aber durchaus auch humorvoll, lassen den Leser teilhaben an einer Entwicklung von Marlene. Eine nahe Bekannte, die Ärztin Ida, sowie eine frühere Freundin, reihen sich dann noch in die Geschichte ein, dies geschieht "leise", unspektakulär, und dennoch intensiv und zum Schluß auch mit einem überraschenden und Hoffnung machenden Ende! Ich habe das Buch „Von Hier Aus Weiter“ und seine Botschaft sehr intensiv gespürt, es hat mich im Nachhinein noch sehr beschäftigt und meinen Blick auf das „Hier und Jetzt“ und was mir wirklich wichtig ist in meinem Leben noch einem neu justiert. Dank an die Autorin!

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Fesselnd und ergreifend!

The Favourites
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Dieses Buch hat mich schlichtweg in seinen Bann gezogen. Obschon 572 Seiten umfassend, die sich auf 85 Kapitel verteilen, habe ich "The Favourites" in zwei Tagen ausgelesen! Die Art und Weise, ...

Dieses Buch hat mich schlichtweg in seinen Bann gezogen. Obschon 572 Seiten umfassend, die sich auf 85 Kapitel verteilen, habe ich "The Favourites" in zwei Tagen ausgelesen! Die Art und Weise, wie die Autorin Layne Fargo ihren Roman präsentiert, hat mich einfach so fasziniert, dass ich immer Weiterlesen mußte. Im Mittelpunkt des Ganzen steht das junge Paar Kat und Heath. Beide stammen aus sehr einfachen Verhältnissen. Kat beschließt mit vier Jahren, die beste Eisläuferin aller Zeiten zu werden. Da Heath Kat vergöttert, beschließt er Alles zu tun, um sich ihre Liebe zu sichern - so schließt er sich ihrem Traum des Eiskunstlaufes an und wird ihr Eislaufpartner. Während Kat vom Ehrgeiz nahezu zerfressen ist und Alles dafür gibt, die Beste zu werden, kann Heath diesen Ansprüchen nicht immer gerecht werden. Hinzu kommen Intrigen, Korruption, gnadenloses Konkurrenzgebahren bis hin zur Sabotage, die die Liebe der beiden auf große Proben stellt. Was wie ein Traum anfängt, entwickelt sich im Verlauf manchmal zu einem wahren Albtraum. Während Kat sich immer mehr vom Glamour der Eiszene beeinflussen lässt, führt dies zu Rissen in der bis dato unzerstörbaren Verbindung der beiden bis hin zu Trennung im Wechsel mit Versöhnung. Auf der Höhe ihres Zenits, wo endlich das Ziel in greifbarer Nähe erscheint, geschieht dann etwas Furchtbares, das alles bis dahin Geschehene in den Schatten stellt.
Besonders der Schreibstil der Autorin Layne Fargo hat mich gefesselt. Erzählt wird ausschließlich aus der Perspektive von Kat. "Eingeblendet" werden dann abwechselnd Statements aus Interviews verschiedener Personen, die ebenfalls im Buch eine Rolle spielen. Das hat die Autorin sehr geschickt gemacht und gibt ihrem Roman eine besondere Note. Bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch begeistert. Das Cover wirkt elegant und durch die Farbwahl "Gold" glamourös und passend, besser geht nicht!

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