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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2019

Viel versprechender Auftakt einer Reihe; inhaltich und formal noch Luft nach oben in den weiteren Bänden.

Demon Blood
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Zum Inhalt:



Kates Leben könnte soweit eigentlich ziemlich gut sein; in der Schule hat sie gute Noten und ihr Freund Paul ist unter den Mädchen hoch in Kurs und hat sich doch für sie entschieden. ...

Zum Inhalt:



Kates Leben könnte soweit eigentlich ziemlich gut sein; in der Schule hat sie gute Noten und ihr Freund Paul ist unter den Mädchen hoch in Kurs und hat sich doch für sie entschieden.



Doch kurz bevor ihre Eltern und ihre Schwestern aufbrechen, um ihre schwerkranke Oma zu besuchen, wird Kates Leben ordentlich durcheinander gewürfelt. Beim heimlichen Weggehen mit ihrer kleinen Schwester und Paul wird diese von einem unangenehmen Mann angemacht und scheinbar unter Drogen gesetzt. Zum Glück ist ein mysteriöser Fremder in der Nähe, der Kates Schwester redet. Von da an kreuzt dieser immer wieder ihren Weg. Doch nicht genug des ganzen wird Kate in einem unbeobachteten Moment nach einem spannenden Abend mit ihren Freunden und - unter anderem - einen Besuch bei der Wahrsagerin sowie Streit mit Paul, wird sie jedoch von seltsamen Fremden angegriffen und erneut eilt ihr der mysteriöse Kerl zu Hilfe. Die Dinge, die sie dann erfährt, werfen alles was sie bisher wusste über den Haufen und besonders ihre Beziehung zu Paul steht auf wackeligen Beinen.



Meine Meinung:



kann Spoiler enthalten



Der Schreibstil liest sich recht angenehm. In der Regel flüssig, hier und da jedoch auch etwas holprig. Der Beginn ist recht vollgepackt und spannend, allerdings entwickelt sich dann die Geschichte zu einer recht repetitiven Dreiecks-Beziehungsgeschichte, auf der - für meinen Geschmack - zu sehr der Fokus lag. Kate fehlt manchmal das gewisse Etwas; sie wirkt häufig etwas passiv und die Dinge geschehen mehr oder weniger mit ihr. Immerhin wird ihr Leben gerade vollkommen durcheinandergeworfen, aber eigentlich schaut sie die meiste Zeit nur zu. Das Ende kam dann doch sehr abrupt und fiel (leider) etwas knapp aus, macht aber neugierig auf die Fortsetzung.

An einigen Stellen erinnert es weiterhin doch eher an eine Fanfiction, anstatt eines eigenständigen Romans, konnte sich dann jedoch auch wieder von diesem Charakter lösen.



Besonders die ersten Kapitel des Buches waren jedoch wirklich sehr fesselnd.



Die Reihe hat auf jeden Fall Potential für die Zukunft.

Veröffentlicht am 29.03.2019

Hervorragender 10. Band der Reihe. Von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen überzeugend.

DIE EWIGEN. Gilgamesch und die Seherin
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In der Regel haben mir die Teile, die aus Simons Perspektive berichteten besser gefallen. Dieser Band ist jedoch mit Abstand der beste Thyri Teil seit Beginn der Reihe.

Durch verschiedene Ebenen der ...

In der Regel haben mir die Teile, die aus Simons Perspektive berichteten besser gefallen. Dieser Band ist jedoch mit Abstand der beste Thyri Teil seit Beginn der Reihe.

Durch verschiedene Ebenen der Zeit hinweg erlebt man als Leser mit der Unsterblichen die Auswirkungen einer einzelnen Handlung und bekommt ähnlich wie bei dem Bild mit einem Sack Reis oder dem Flügelschlag eines Schmetterlings vor Augen geführt, welche Auswirkungen noch so kleine Handlungen haben können. Auf Grund ihres ewigen Lebens bekommt Thyri diese Folgen jedoch selbst zu spüren. Gerade diese Auflösung am Ende fand ich wirklich sehr beeindruckend auch auf der erzählerischen Ebene, den vor meinem inneren Auge lief ein regelrechter Film ab; sehr sehr genial. Aber auch die Erzählung in der Vergangenheit über die Vergangenheit war wirklich sehr gelungen und spannend, auch wenn eine der Auflösungen über den Ehemann von Anfang an klar war. Da das nur eine kleine Enthüllung und nicht das zentrale Thema war, war das natürlich überhaupt nicht negativ.

Diese Geschichte hat mir wirklich von Anfang bis zum Ende gefallen und ich möchte mehr davon!

Veröffentlicht am 17.03.2019

Spannend, humorvoll und überraschend von Anfang bis zum Ende mit verschwimmenden Grenzen zwischen Realität und Fiktion.

Ein perfider Plan
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Ich verfolge bereits seit vielen Jahren die Bücher des Autoren und war daher sehr gespannt im Vornherein auf diese Geschichte. Die Alex-Rider-Abenteuer haben mich als Jugendliche in ihren Bann gezogen ...

Ich verfolge bereits seit vielen Jahren die Bücher des Autoren und war daher sehr gespannt im Vornherein auf diese Geschichte. Die Alex-Rider-Abenteuer haben mich als Jugendliche in ihren Bann gezogen und auch "Das Geheimnis des Weißen Bandes", welches eine Sherlock Holmes Geschichte ist, hat mir damals sehr gut gefallen.

In diesem Buch bedient sich der Autor jedoch nicht den berühmten viktorianischen Detektiven, sondern erschafft ein eigenes Ermittlerduo aus Autor und Privatdetektiv und lässt damit die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion verschwimmen.

Der Protagonist und Autor in dieser Ermittlergeschichte ist Anthony Horowitz, der viele Parallelen zum realen Autor des Buches aufweist. Dieser erhält von dem Detektiv Hawthrone, der kein leichter Zeitgenosse ist, Besuch und das Angebot, über einen Fall, an dem er gerade arbeitet, zu schreiben.

Der Autor kann nicht widerstehen und lässt sich in diea Ermittlung an dem Mord an einer alleinstehenden älteren Dame hineinziehen. Das pikante; am Tag ihres Todes noch hat die Frau ihre eigene Beerdigung bereits geplant. Zufall oder ein gut durchdachter Plan?

Das Buch zeichnet sich durch den Schreibstil aus. Wirklichkeit und Fiktion verschwimmen zwischen den Sätzen und mehr als einmal habe ich überlegt "gibt es das wirklich/ stimmt dieser Fakt oder wurde es erfunden?". Auch wie immer wieder über das selbst Geschriebene reflektiert wird, verleiht diesem Buch seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Charakter. Ich war wirklich von der ersten Seite mitten drinnen und habe mitgerätselt und gefiebert und war bis zur letzten Seite einfach begeistert.

Veröffentlicht am 16.03.2019

Nordische Mythologie mit Intrigen und Herz. Auftakt einer Reihe, von der ich noch viel mit Freude erwarte!

Weltentod-Saga / Weltentod
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Zum Inhalt:

In einer stürmischen und verregneten Nacht erwacht eine junge Frau vollkommen nackt und ohne Erinnerungen an einem verlassenen Ort und wird von einem Wolf gedroht. Ihr Retter, der ihr zur ...

Zum Inhalt:

In einer stürmischen und verregneten Nacht erwacht eine junge Frau vollkommen nackt und ohne Erinnerungen an einem verlassenen Ort und wird von einem Wolf gedroht. Ihr Retter, der ihr zur Hilfe kommt, scheint auf die Mitmenschen eine faszinierende und vor vor allem manipulierende Art zu haben und auch die Frau erwischt sich immer wieder dabei, wie sie von ihm gebannt ist.

Das, was er ihr, berichtet, grenzt an Wahnsinn; erst recht, da sie sich noch immer an nichts erinnern kann. Ihr Name lautet Skadi und gemäß Loki, dem geheimnisvollen Mann, planen sie gemeinsam den Untergang Odins. Und sie selbst ist das Opfer eines Fluchs, der sie nicht sterben lässt, doch jedes Mal, wenn sie in das Leben zurückkehrt, verliert sie ein Stück ihrer selbst.


Meine Meinung:

Die Idee hat mir wirklich sehr gut gefallen und konnte mich Seite für Seite überzeugen. Der Schreibstil ist an den meisten Stelle gut lesbar, hin und wieder gibt es in den Formulierungen jedoch regelrechte "Stolpersteine". Mir ist bewusst, dass diese bewusst gewählt und verwendet wurden, haben für mich jedoch irgendwie den Lesefluss etwas rausgenommen. Hier und da hätte ich mir auch ein paar Informationen mehr gewünscht - allerdings ist das Buch auch so bereits nicht gerade dünn und hätte wohl den vertretbaren Rahmen gesprengt. Vielleicht gibt es dafür die ein oder andere Antwort noch in geplanten Kurzgeschichten; das würde mich auf jeden Fall sehr freuen.


Eine ausführliche Rezension gibt es auf meinem Blog unter: https://revasbuchportal.wordpress.com/2019/03/16/weltentod-sarah-skitschak-fantasy/

Veröffentlicht am 11.03.2019

Das Mysterium der Zeit

DIE EWIGEN. Vom Schicksal der Zeit
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Simons Geschichte ist spielt diesmal erneut einige Jahrhunderte zuvor. Das absolut Interessante: Eine Andeutung und der Titel der nächsten Episode scheinen für mich darauf hinzuweisen, dass es diesmal ...

Simons Geschichte ist spielt diesmal erneut einige Jahrhunderte zuvor. Das absolut Interessante: Eine Andeutung und der Titel der nächsten Episode scheinen für mich darauf hinzuweisen, dass es diesmal in der Tat einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Bänden geben könnte! Ich bin absolut gespannt daher wie es im nächsten Teil weitergeht.

Auch hier lernt man Simon mit einem neuen handwerklichen Geschick kennen; diesmal als Uhrmacher unter einem Meister, dessen Geschäft schon bessere Zeiten erlebt hat. Doch überraschend kommt ein vielversprechender Auftrag ins Haus, der zwar mit viel Geld winkt, doch gleichzeitig auch ein großes Geheimnis zu beinhalten scheint. So sollen die beiden Handwerker ein bestimmtes essentielles Teil durch ein Stück Fleisch ersetzen. Simon erkennt, dass dunkle Machenschaften ihn erneut eingeholt haben, als die Uhren trotz der absonderlichen Motifikation funktionieren.