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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2020

Kurzweilig, unterhaltsam und informativ. Schönes Buch über einfach alles.

Einfach alles!
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Spannend, bunt und temporeich wird hier die Geschichte der Welt erzählt und jedem, der dieses Buch zur Hand nimmt, näher gebracht. Man versinkt in den einzelnen Kapiteln und staunt, was man schon wieder ...

Spannend, bunt und temporeich wird hier die Geschichte der Welt erzählt und jedem, der dieses Buch zur Hand nimmt, näher gebracht. Man versinkt in den einzelnen Kapiteln und staunt, was man schon wieder alles vergessen hat - sorry liebe Geschichtslehrerin .

So macht das Schließen von Wissenslücken Spaß und für Kinder (es ist eigentlich ein Kinderbuch) ist es auch ein schöner kurzweiliger Lesespaß, der anregt auch noch ein zusätzliches Geschichtsbuch in die Hand zu nimmt. Jeder Erwachsene, der schon einmal versucht hat, einem Kind ein Sachbuch schmackhaft zu machen, weiß, dass Sachbücher selten ganz oben auf der Wunschliste von Kindern stehen. Aber dieses hier kann man auch wunderbar als Geschichtenbuch "verkaufen".


Viele kleine Kapitel sorgen dafür, dass man sich nicht zuviel vornimmt und die Lust verliert. Die Zeichnungen und echten Bilder sorgen für Abwechslung und unterstützen das Geschriebene noch einmal. Kleine Anleitungen kann man nachmachen und regen die Fantasie und Kreativität an.

Man kann es ganz vorbildlich von vorn nach hinten durchlesen oder zwischen den einzelnen Kapiteln, Jahren und Epcohen hin und her hüpfen. Man liest, worauf man Lust und Laune hat und stets wird man etwas Neues finden, Wissen abspeichern und mit diesem Buch Spaß haben.

Es ist kein allumfassendes Werk, dafür ist es zu dünn, aber es fasst viele wichtige Stationen zur Entstehung der Welt zusammen. Wer dann mehr wissen möchte, kann zum nächsten Sachbuch greifen. Für uns ist es eine unterhaltsame, spannende und lehrreiche Reise durch die Zeit gewesen. Hier passte aus unserer Sicht "Einfach Alles!".

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Veröffentlicht am 11.03.2020

Ich bin ein wenig enttäuscht von dieser Geschichte.

Ein halbes Herz
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Ich war so gespannt auf das neue Buch von Sofia Lundberg. Nachdem mir das letzte Buch von ihr "Das rote Adressbuch" so gut gefallen hatte, waren meine Erwartungen nun recht hoch.

Diesmal geht es um Elin, ...

Ich war so gespannt auf das neue Buch von Sofia Lundberg. Nachdem mir das letzte Buch von ihr "Das rote Adressbuch" so gut gefallen hatte, waren meine Erwartungen nun recht hoch.

Diesmal geht es um Elin, die eine erfolgreiche und überarbeitete Fotografin in New York ist. Sie kennt keine Familie, obwohl sie sie hat. Sie kennt keine Freizeit, keine Vergnügungen ohne Arbeitshintergrund und keine Auszeiten für sich. Sie jagt einem Termin nach dem anderen hinterher und sieht sich stets der Arbeit verpflichtet, aber nicht der Familie. Der verzweifelte Kampf der Familie, um ihre Aufmerksamkeit, um ihre Anwesenheit und ihre Liebe wird immer aussichtsloser. Doch dann bekommt Elin Post und die emotionale Mauer von Elin Boals fängt an Risse zu bekommen.

Der Leser wird nun in die Vergangenheit von Elin zurückversetzt und erlebt das ganze Gegenteil von der New Yorker Starfotografin. Sie lebt in Schweden und wächst unter armen und schweren Umständen auf. Die Kontraste sind groß und man kann erahnen, warum sie so geworden ist. Die erwachsene Elin war mir zu unnahbar, zu hartherzig und egoistisch. Man wollte sie gern mal bei Seite nehmen und ihr die Augen öffnen. Die junge Elin löst eher den Beschützerinstinkt aus. Was sie erlebt hat, macht nachdenklich und traurig. Die Handlungen der erwachsenen Elin sorgten bei mir eher für Kopfschütteln. Ihre teilweise übertriebenen Reaktionen und Ansichten und der Umgang mit ihrer Tochter fand ich befremdlich.

Die Vergangenheit hatte noch ein gewisses Tempo und eine Spannung, die mich etwas fesselte, die Gegenwart konnte mich leider nicht überzeugen. Zu starr, zu wenig Tempo und leider auch recht blasse Charaktere, die sich nur im Schatten von Elin aufhalten durften. Der Schreibstil der Autorin war gut, die Charaktere nur bedingt packend und nahbar. Es wirkte noch nicht so richtig ausgereift, als würde noch etwas fehlen, was die zwei Elins und ihre Geschichten miteinander verbindet.

Ich bin ein wenig enttäuscht von dieser Geschichte.

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Veröffentlicht am 09.03.2020

Keine einfache Geschichte, aber ein wichtiges Thema

Eine Farbe zwischen Liebe und Hass
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Die Überlegenheit der weißen Rasse - diese Zeilen liest man in letzter Zeit wieder häufiger, auch bekommen die Anhänger in den USA immer mehr Zulauf und die Bereitschaft zur Gewalt wird größer. Es gibt ...

Die Überlegenheit der weißen Rasse - diese Zeilen liest man in letzter Zeit wieder häufiger, auch bekommen die Anhänger in den USA immer mehr Zulauf und die Bereitschaft zur Gewalt wird größer. Es gibt in den Medien einige gute Dokumentationen zu diesem Thema und nun auch dieses Buch.

Es ist kein schnell zu lesendes und leicht geschriebenes Buch. Anfangs war es sogar etwas mühselig in die Geschichte einzusteigen. Es gibt sehr viel American Football (für Nichtfans etwas anstrengend zu lesen) und feste Regeln und Vorgaben.

Die Familiensituation ist alles andere als einfach und sie wird im Laufe der Geschichte immer verfahrener und aussichtsloser. Jessup, der Hauptcharakter, gerät in eine Spirale der Gewalt, der Lügen und der Frage nach Loyalität, die ein Jugendlicher kaum aushalten kann. Er versucht anders zu sein, als seine Eltern, sein Bruder und distanziert sich auch von der Kirche der Familie. Doch der Druck und der Einfluß der "Heiligen Kirche des weißen Amerikas" auf seine Familie ist groß und diesem ist nur schwer auszuweichen.

Man liest vieles aus dem aktuellen Geschehen in den USA heraus. Der Autor zeigt an einem deutlichen Beispiel wie es laufen kann und wahrscheinlich auch schon geschehen ist. Nur das Ende des Buches will nicht so richtig passen. Aber auch dies ist typisch amerikanisch - es muss Licht und Hoffnung geben.

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Veröffentlicht am 04.03.2020

Es war nicht mein Buch und aus meiner Sicht war es auch kein Thriller.

Qube
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London 2091...das ist noch eine ganze Weile hin und so habe ich mich dann auch etwas schwer getan beim Lesen dieser Geschichte. Ich kam nur schleppend in die Geschichte rein und empfand die vielen technischen ...

London 2091...das ist noch eine ganze Weile hin und so habe ich mich dann auch etwas schwer getan beim Lesen dieser Geschichte. Ich kam nur schleppend in die Geschichte rein und empfand die vielen technischen Daten und Begrifflichkeiten (die zwar größtenteils im Anhang erklärt werden, aber nicht wirklich erhellend waren) als Stolpersteine im Lesefluss.

Der Lesefluss ist im gesamten Buch nicht so richtig entstanden. Die Charaktere waren mir einfach mal 71 Jahre voraus und das konnte ich nicht aufholen. Zwar war ihre Verwandlungsmöglichkeit durchaus faszinierend, aber das reichte nicht wirklich aus, um mich zu begeistern. Die ständigen Wechsel der Perspektiven nach nur wenigen Seiten, die immer mehr werdenden Personen, welche nicht richtig greifbar waren, die Charaktere, die mir leider nicht so richtig sympathisch waren und meine fehlende Fantasie, um mir aus den vielen Fakten, Daten und Personen ein Bild zusammenzustellen, sorgten dafür, dass keine Spannung aufkam.

Es war nicht mein Buch und aus meiner Sicht war es auch kein Thriller. Vielleicht ist es auch einfach nicht mein Genre. Da werde ich dann doch wohl lieber wieder zu den Xavier Kieffer Büchern greifen.

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Veröffentlicht am 01.03.2020

Konnte mich nicht so sehr wie der erste Fall begeistern

Hirschhornharakiri
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Mit einem Sprecher wie Michael Schwarzmaier kann man nicht viel falsch machen. Mittlerweile schaue ich auch gezielt nach Hörbüchern mit ihm als Sprecher, da man dann die volle Portion Bayrisch bekommt. ...

Mit einem Sprecher wie Michael Schwarzmaier kann man nicht viel falsch machen. Mittlerweile schaue ich auch gezielt nach Hörbüchern mit ihm als Sprecher, da man dann die volle Portion Bayrisch bekommt. Auch diesmal war das Hörbuch sehr gut gesprochen und die Stimmen den verschiedenen Charakteren super angepasst.


Jedoch, ein was kann auch der beste Sprecher nicht, die Geschichte spannender und interessanter gestalten. Dieser Fall von Herrn Fellinger profitiert ganz klar von Michael Schwarzmaier. Denn der Fellinger schwächelt etwas - wie dem E-Bike geht auch ihm so langsam die Luft aus. Die Morde sind wieder etwas kernig, aber durch den bayrischen Humor wird ihnen die Brutalität etwas entzogen. Trotzdem wirken sie für mich nicht so glaubwürdig. Am besten fand ich noch die kleinen Kappeleien zwischen den einzelnen Charakteren.

Doch leider muss ich auch sagen, dass die Geschichten irgendwie immer abstruser und konstruierter werden. Es fehlt die Leichtigkeit aus dem ersten Fall. Ich hatte das Gefühl, dass sich manches wiederholt und man auf der Stelle tritt. Ab und an blitzte der alte Fellinger durch und dann machte es wieder Spaß ihm zuzuhören. Doch leider schaffte er es nicht durch die ganze Geschichte.

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