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Veröffentlicht am 09.10.2020

Geheimnisse im und rund um den Alatsee [ Band 3 ]

Seegrund (Ein Kluftinger-Krimi 3)
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+ + Familie Kluftinger bekommt Zuwachs und der Kommissar "fischt im Trüben" - - Der Fall ist zwar interessant aber nicht wirklich spannend + +

Diesmal führen uns die Autoren in die Nähe der Königsschlösser ...

+ + Familie Kluftinger bekommt Zuwachs und der Kommissar "fischt im Trüben" - - Der Fall ist zwar interessant aber nicht wirklich spannend + +

Diesmal führen uns die Autoren in die Nähe der Königsschlösser nach Füssen. Dort lernt der Kommissar seine Schwiegertochter in spe kennen. Eine attraktive Japanerin. Beim anschließenden Familienausflug entdeckt Klufti einen leblosen Taucher. Es geht diesmal nicht um Mord, sondern um den Angriff auf den Taucher.

Den Kriminalfall fand ich nicht besonders spannend, aber die Geschichten rund um den Alatsee fand ich richtig gut. Es geht u.a. um Geheimnisse aus der Nazizeit und eigenartige Schwefelbakterien im See. Das fand ich alles sehr interessant.

Die Autoren haben wieder gewohnt gut, in Hochdeutsch-Dialekt, gesprochen.

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Veröffentlicht am 09.10.2020

Netter Regiokrimi, bei dem es viel ums Essen geht [ Band 1]

Die Tote im Stadl
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+ + ein schöner Ausflug ins vorweihnachtliche Kärnten - solider Regionalkrimi mit einem sympathischen Ermittlerteam - - Band 1 einer neuen Reihe + +

Wegen des Mordes an einer jungen Slowenin, muss der ...

+ + ein schöner Ausflug ins vorweihnachtliche Kärnten - solider Regionalkrimi mit einem sympathischen Ermittlerteam - - Band 1 einer neuen Reihe + +

Wegen des Mordes an einer jungen Slowenin, muss der Wiener Chefinspektor Wendelin Kerschbaumer seinen Urlaub in Bad-Kleinkirchheim ( BKK ) unterbrechen. Er wird von seinem Chef als leitender Ermittler Vorort eingesetzt.

Während der Ermittlungen erfahren wir was über den Tourismus, das Hotelgewerbe und ganz viel über die regionalen Spezialitäten. Inspektor Kerschbaumer bestellt sich z.B. öfters Nockalmrind. in verschiedenen Variationen. Das hat mir sehr gut gefallen, weil es ein Gefühl für die Region vermittelt.

Der Kriminalfall ist klassisch angelegt und die Auflösung ist für mich nachvollziehbar.

Für mich stand in diesem Krimi die Regionalität und Unterhaltung im Vordergrund. Durch die kurzen Kapitel und den leichten Schreibstil liest sich das Buch sehr flott.

Ein Extralob verdient die Gestaltung des Buches. Ich finde das Cover sehr gelungen und der blaue Buchschnitt ist ein echter Hingucker.

Am Schluss des Buches gibt es einen Hinweis auf einen Folgeband " Der Tote im Bach". Ich kann mir gut vorstellen, dass ich den auch lesen werde.

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Veröffentlicht am 06.10.2020

Ein interessanter und spannender Agententhriller

Das Tartarus-Projekt
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Bei diesem Buch haben mich Cover und Titel neugierig gemacht. Bis jetzt war mir der Autor Gerd Schilddorfer völlig unbekannt. Nach diesem Buch werde ich aber auf jeden Fall auch die anderen Bücher des ...

Bei diesem Buch haben mich Cover und Titel neugierig gemacht. Bis jetzt war mir der Autor Gerd Schilddorfer völlig unbekannt. Nach diesem Buch werde ich aber auf jeden Fall auch die anderen Bücher des Autors mal genauer anschauen.

Die Handlung geht recht ungewöhnlich los. Der Hauptprotagonist Michael Landorff ist auf eine Luxusparty eingeladen, bei der er den Gastgeber überhaupt nicht kennt. Im Nachhinein stellt sich das aber als geschickter Schachzug des Gastgebers heraus, der in der Partynacht ermordet wurde. Michael ist Journalist und macht sich mit einer professionellen Pokerspielerin, die ebenfalls auf der Party war, auf die Suche nach den Mördern.

Wie auf dem Cover ersichtlich, geht es um Drohnen und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, auch im militärischen Bereich. Hier zeichnet der Autor ein erschreckendes Szenario, das man nicht einfach so als Verschwörungstheorie beiseite wischen kann.

Der Autor hat sich auf eine kurzweilige Handlung konzentriert, bei der die Figuren nicht bis in die Tiefe gezeichnet wurden. Der einzige Kritikpunkt waren für mich an einigen Stellen die Dialoge. Ich kann nicht richtig beschreiben warum, aber sie fühlten sich manchmal steif an.

Ich habe das Buch gerne gelesen und meine Skepsis gegenüber der modernen Technik mit künstlicher Intelligenz hat nochmal Futter bekommen.

Veröffentlicht am 06.10.2020

Legenden des Allgäus und mysteriöse Todesfälle [ Band 2]

Erntedank (Ein Kluftinger-Krimi 2)
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+ + Eine düstere Figur betreibt Selbstjustiz im Allgäu - - unterhaltsamer 2. Band der Kluftinger-Reihe + +

Im Allgäu gibt es zwei merkwürdige Todesfälle. Ein Veranstalter von "Kaffeefahrten" wird ermordet ...

+ + Eine düstere Figur betreibt Selbstjustiz im Allgäu - - unterhaltsamer 2. Band der Kluftinger-Reihe + +

Im Allgäu gibt es zwei merkwürdige Todesfälle. Ein Veranstalter von "Kaffeefahrten" wird ermordet und die Leiche mit einer toten Krähe inszeniert. Später kommt noch die Leiche einer Frauenärztin dazu, der eine '11' in die Haut geritzt wurde. Die Ermittler gehen von einem Serienmörder aus und versuchen ihn anhand der Symbolik zu verstehen. Dabei erfahren wir einiges über Allgäuer Sagen. Gegen Ende kommt noch eine Entführung dazu, die die Ermittler dann auch auf die richtige Spur bringt.

Privat geht es auch gewohnt unterhaltsam weiter. Sehr zum Leidwesen des Kommissars werden er und seine Frau Übernachtungsgäste im Haus Langhammer. Man kann sich vorstellen, wieviel Überwindung das den Klufti gekostet hat.

Die 3 CDs wurden wieder von den Autoren gesprochen. Mir hat`s gefallen.

Veröffentlicht am 01.10.2020

Suizid durch Selbstverbrennung oder Mord? [Band 1 - Sofia Alvarez]

Suppenbrunzer
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+ + düstere Geschichte aus dem Bayerischen Wald, mit einer streitbaren Protagonistin - - ich hab es gerne gelesen + +

Ein Suppenbrunzer ist eine Glaskugel, in der eine Heilig-Geist Taube enthalten ...

+ + düstere Geschichte aus dem Bayerischen Wald, mit einer streitbaren Protagonistin - - ich hab es gerne gelesen + +

Ein Suppenbrunzer ist eine Glaskugel, in der eine Heilig-Geist Taube enthalten ist. Der Heilige Geist ist das Symbol für Pfingsten und in der Handlung spielen niederbayerische Bräuche durchaus eine Rolle. Das hat mir richtig gut gefallen.

Die Hauptfigur ist Sophia Alvarez, sie hat väterlichseits portugiesische Wurzeln und dieses südländische Erbe schadet ihr meistens mehr als das es nützt. Sie ist impulsiv und manchmal auch übergriffig. Eine Sympathieträgerin ist sie nicht wirklich.

Nach einigen Beschwerden wird sie von ihrem Chef in den Bayerischen Wald strafversetzt und degradiert. Für sie ist das die Höchststrafe, weil sie vor 20 Jahren, aus persönlichen Gründen, aus dieser Gegend weggezogen ist. Kurz nach ihrer Ankunft muss sie mitansehen, wie ein junges Mädchen in Flammen aufgeht. Alles deutet auf Selbstmord, doch Sophia hat Zweifel und ermittelt auf eigene Faust. Sehr zum Leidwesen ihres neuen Chefs.

Ihr Privatleben ist eine Katastrophe. Sie ist geschieden, die Kinder wollen beim Vater leben und im Bayerischen Wald muss sie sich alten Dämonen stellen.

Mir hat die Geschichte recht gut gefallen. Der Kriminalfall war düster, die Figuren waren gut gezeichnet und einige Stellen waren sehr emotional. Besonders gut hat mir gefallen, dass immer wieder ein paar Brocken Dialekt dabei waren.

Das Buch endet mit dem Hinweis auf einen weiteren fraglichen Mordfall. Es könnte also durchaus eine Fortsetzung folgen. Von mir aus gerne

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