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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2019

Spannende Story mit einem sympathischen Ermittlerteam - Die Sprecherin konnte mich leider nicht überzeugen

Fünf
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Das ist der erste Fall für das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger.

Auf einer Kuhweide wird eine tote Frau gefunden. Sie hat auf ihren Fußsohlen Koordinaten eintätowiert. ...

Das ist der erste Fall für das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger.

Auf einer Kuhweide wird eine tote Frau gefunden. Sie hat auf ihren Fußsohlen Koordinaten eintätowiert. Diese Koordinaten führen die Ermittler auf eine blutige Spur. An jedem Ziel hinterlässt der Mörder Körperteile und Hinweise auf sein nächstes Opfer.
Lange Zeit ist das Motiv völlig unklar. Was treibt den Mörder an und warum wird es für Beatrice Kaspary immer persönlicher?

Die Geschichte selber hat mir richtig gut gefallen, nur hatte ich meine Probleme mit der Sprecherin. Sie spricht zwar klar und deutlich, doch passt ihre Stimm- und Tonlage überhaupt nicht zu den Protagonisten.
Für mich wäre eine ruhigere und etwas ältere Sprecherin besser gewesen.

Die Handlung selber würde 5 Sterne verdienen, die kann ich aber aufgrund der Sprecherin leider nicht geben.

Veröffentlicht am 07.03.2019

Der Wahn hat viele Gesichter

Und es wurde finster
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Diese düstere Geschichte spielt in einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Ingolstadt. In einem maroden Bauernhof werden 4 bestialisch zugerichtete Leichen gefunden. Eine ganze Familie wurde ermordet. ...

Diese düstere Geschichte spielt in einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Ingolstadt. In einem maroden Bauernhof werden 4 bestialisch zugerichtete Leichen gefunden. Eine ganze Familie wurde ermordet. Die 14 jährige Tochter ist wahrscheinlich Zeugin. Nur leider ist sie stumm und hat Trisomie 21.

Die Ermittler stehen vor einem Rätsel und einer Mauer des Schweigens, da die teils bigotten Dorfbewohner nach ihrer ganz eigenen Moral leben.

Dem Autor gelingt es sehr geschickt, die Leser ganz nah an die Handlung hin zu führen und die Szenen lebhaft darzustellen. Er verlangt von den Lesern einiges ab, weil er Einblicke in ganz tiefe Abgründe vermittelt.

Themen wie Satanismus, religiöser Eifer, Missbrauch und psychische Störungen bringen eine wohl dosierte, düstere Stimmung in das Buch.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen, weitere Bücher von dieser neuen Reihe zu lesen.

Veröffentlicht am 05.03.2019

Father of Fear - Ackermann senior betritt die Bühne

Ich bin der Schmerz
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Der Klappentext und der Originaltitel ( Father of Fear ) lassen schon vermuten um was es im 3. Band der Shepherd-Reihe geht. Ackermann senior!!

Wir lernen den sadistischen und psychopathischen Vater ...

Der Klappentext und der Originaltitel ( Father of Fear ) lassen schon vermuten um was es im 3. Band der Shepherd-Reihe geht. Ackermann senior!!

Wir lernen den sadistischen und psychopathischen Vater der ungleichen (?) Brüder kennen.

Ethan Cross bringt uns in diesem Band die Protagonisten näher und lässt gerade Francis Ackermann jr. in einem anderen Licht erscheinen. Egal wie man sich wehrt, man beginnt ihn zu mögen. Marcus Williams lernt seinen leiblichen Vater kennen und geht dann monatelang durch die Hölle. Ich bin sehr neugierig, wie sich diese Zeit auf seine weitere Arbeit auswirkt.

In dieser Reihe spürt man deutlich wie sich der Autor mit der Geschichte weiterentwickelt. Dieses Buch geht tiefer und verzichtet auf die vielen Waffen(-namen) der beiden Vorgängerbände. Andererseits wird es blutiger und brutaler, weil sehr oft Messer als Waffe dienen.

Die optische Gestaltung dieses Buches ist wieder sehr gut gelungen und trägt bestimmt zum Erfolg dieser Reihe bei. Wobei ich die deutschen Titel nicht ideal finde.
Mir gefallen die Originaltitel besser, sie sind aussagekräftiger
Band I - The Shepherd
Band II - The Prophet
Band III - Father of Fear

Ich bleibe der Shepherd Reihe treu. Band 4 liegt schon in Reichweite

Veröffentlicht am 05.03.2019

Ackermanns erster offizieller Einsatz für das Shepherd Team - Gute Unterhaltung - Aber nicht der beste Band der Reihe

Ich bin der Zorn
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Im 4. Band der Shepherd Reihe hat Ethan Cross den Stil etwas geändert. Es ist sprachlich wesentlich runder als die Vorgänger und trotz der vielen Toten ist es weniger blutig. Für mich hat aber das Tempo ...

Im 4. Band der Shepherd Reihe hat Ethan Cross den Stil etwas geändert. Es ist sprachlich wesentlich runder als die Vorgänger und trotz der vielen Toten ist es weniger blutig. Für mich hat aber das Tempo gefehlt.


Hauptschauplatz ist ein Gefängnis, in dem die Bewohner ( Gefangenen) mit Hilfe modernster Technik, ein gewaltfreies Leben lernen sollen. Doch noch in der Startphase erschießt ein Wärter scheinbar wahllos Gefangene auf dem Hof.
Amoklauf oder steckt da mehr dahinter? Diese Frage soll Marcus Williams mit seinem Team klären.

Im Original heißt das Buch "The Judas Game" und damit erklärt sich die Handlung schon fast selbst. Es geht um Verrat. Der Antagonist 'Judas' unterscheidet sich deutlich von denen der Vorgängerbände. Er verwickelt das Shepherd Team in ein Katz und Maus Spiel bei dem Marcus streckenweise an sich selber zweifelt.

Francis Ackermann jr. bekommt seinen ersten offiziellen Auftrag. Er soll sich als "Häftling" im Foxbury Gefängnis umsehen und seine Eindrücke und Informationen mit dem Shepherd Team teilen. Ackermann ist aber ein Mann der Tat und überrascht immer wieder mit unerwarteten Handlungen.

Ich habe Spaß mit dieser Thriller Reihe und werde schnell zu Band 5 greifen. Wer oder was steckt hinter dem Gladiator.......?

Veröffentlicht am 03.03.2019

Ein gebrochener Mann der die Gewalt anzieht

Der Schatten des Chamäleons
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Charles Acland, der Hauptprotagonist, ist kein Sympathieträger, aber trotzdem leidet man mit ihm.

Er kommt mit schweren Verletzungen aus dem Irakkrieg nach Hause und kommt mit der Welt nicht mehr zurecht. ...

Charles Acland, der Hauptprotagonist, ist kein Sympathieträger, aber trotzdem leidet man mit ihm.

Er kommt mit schweren Verletzungen aus dem Irakkrieg nach Hause und kommt mit der Welt nicht mehr zurecht. Durch einen Umzug nach London erhofft er sich Abstand und einen Neuanfang. Dort holt ihn aber eine alte Geschichte wieder ein und er gerät ins Visier von Mordermittlern.
Im Verlauf der Geschichte weiß man nicht mehr wer ist Opfer und wer ist Täter.

Minette Walters führt den Hörer in dieser Geschichte an die Ränder der Gesellschaft und thematisiert einige Tabus.