Wunderbar geschrieben, eine spannende und sehr berührende Handlung mit einem überraschendem Ende.
Ich wurde sehr gut in die Zwanziger und Dreißiger Jahre mitgenommen. Alle Protagonisten und deren Geschichten ...
Wunderbar geschrieben, eine spannende und sehr berührende Handlung mit einem überraschendem Ende.
Ich wurde sehr gut in die Zwanziger und Dreißiger Jahre mitgenommen. Alle Protagonisten und deren Geschichten sind einfühlsam und glaubwürdig in die politischen Geschehnisse dieser Zeit eingebunden. Ein wirklich gelungenes Zeitbild aus den Anfängen des Nationalsozialismus, aus dem Leben als Homosexuelle(r) zur Zeit des NS-Regimes, mit viel Hamburger Lokalkolorit wunderbar beschrieben.
Das Buch ist sehr leicht und angenehm zu lesen. Es ist in kurze Kapitel unterteilt, und die Autorin Maddalena Vaglio Tanet schreibt auf eine Art und Weise, die mich sofort gepackt hat. Das Buch hat mich ...
Das Buch ist sehr leicht und angenehm zu lesen. Es ist in kurze Kapitel unterteilt, und die Autorin Maddalena Vaglio Tanet schreibt auf eine Art und Weise, die mich sofort gepackt hat. Das Buch hat mich von der ersten Seite an nicht mehr losgelassen. Eine ganz besondere Schreibweise: eine Mischung aus Poesie, aber auch auf eine Art sachlich und nüchtern, etwas düster aber auch mit einer kleinen Prise Humor.
Die Schilderungen der Piemonteser und der Wälder im Nordwesten Italiens am Fuße der Alpen sind sehr bildhaft und einfühlsam. Die Menschen und ihre inneren Gespenster sind sehr gut nachvollziehbar.
Die Autorin konnte mir das Gefühl gegeben, tatsächlich im Piemont der 70er Jahre dabei gewesen zu sein. Nebenbei habe ich noch einiges über diese Region und diese Zeit, über soziale Unterschiede und vieles mehr erfahren. Ein interessantes Gesellschaftsporträt ohne Beschönigungen.
Das Buch ist eine Erkundung des inneren Waldes, aus dem man nicht immer zurückkehrt. Ein Buch über Schuld, Trauer, Scham, Freundschaft und über den Wunsch zu verschwinden und den Wunsch, gefunden zu werden.
Das Cover: ein Foto eines Herbstwaldes mit einem knorrigen alten Baum im Vordergrund spricht mich sehr an. Der Titel: “In den Wald“ passt besonders gut. Sehr gut, hat mir auch gefallen, dass das Buch mit den Widmungen für die weiblichen Linie der Vorfahren beginnt. Aber auch die Gedichte, noch vor dem ersten Kapitel, fand ich eine tolle Idee.
Besonders interressant ist, dass man im Nachwort erfährt, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit aus der Familie der Autorin beruht.
Ich kann es Allen, die sich für gute Literatur interessieren, sehr empfehlen. Unbedingte Leseempfehlung von mir, 5 von 5 Sternen.
Ich bin ein Fan von Fitzek, er schreibt intelligente, teils komplizierte bzw. verschachtelt aufgebaute Thriller in einem soliden Stil.
Das Buch ist spannend, aber es war nun auch nicht so extrem spannend, ...
Ich bin ein Fan von Fitzek, er schreibt intelligente, teils komplizierte bzw. verschachtelt aufgebaute Thriller in einem soliden Stil.
Das Buch ist spannend, aber es war nun auch nicht so extrem spannend, dass ich an den Seiten geklebt hätte. Es hätte schon ein wenig mehr Dramatik vertragen können.
Fitzek-typisch gab es natürlich auch wieder jede Mengen Wendungen, einige konnten mich überraschen, andere weniger.
Die Zusammenhänge waren spannend, interessant und am Ende gut aufgelöst. Dennoch bin ich mit dem Ende irgendwie nicht so zufrieden. Hier hätte ich mir etwas anderes gewünscht.
Der Fitzek-Stil ist erkennbar, aber inhaltlich nicht sein bestes Buch, dennoch lesenswert.
Die Erläuterungen von Fitzek am Ende der Geschichte haben mir sehr gut gefallen und waren sehr unterhaltsam und witzig geschrieben.
Seishi Yokomizo, in Japan eine Krimi-Institution, wie bei uns etwa Agatha Christie, siedelt seine „rätselhaften Honjin-Morde“ 1937 in der Provinz Settsu zwischen Osaka und Okayama an.
Die Idee hinter ...
Seishi Yokomizo, in Japan eine Krimi-Institution, wie bei uns etwa Agatha Christie, siedelt seine „rätselhaften Honjin-Morde“ 1937 in der Provinz Settsu zwischen Osaka und Okayama an.
Die Idee hinter diesem Buch ist sehr interessant und enthält unerwartete Wendungen. Die Beschreibungen sind sehr detailliert, jedoch auch sehr sachlich. Der etwas altmodische Stil ist etwas gewöhnungsbedürftig, gibt jedoch einen faszinierenden Einblick in die japanische Gesellschaft vor nicht ganz hundert Jahren.
Das Konzept von dem "Locked-Room-Murder-Mystery" mag ich sehr gerne, einfach weil es so viele Rätsel gibt. Während des Verlaufs der Geschichte fügen sich langsam die Puzzelteile zusammen, und ich konnte ein bisschen miträtseln.
Mir hat der Roman sehr viel Spaß gemacht.
Der Schreibstil war für mich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, doch je weiter ich im Buch voranschritt, desto besser hat mir der Schreibstil gefallen.
Yokomizo erzählt seinen Krimi aus der Sicht eines Autors, der die Geschichte des Mordes nacherzählt. Dabei spricht er auch den Leser direkt an und verwendet insgesamt drei Zeitebenen: die Gegenwart des Erzählers, den Zeitpunkt der Tat und die Vorgeschichte der Figuren.
Am Ende gibt es ein Personenverzeichnis und ein sehr hilfreiches Glossar mit japanischen Begrifflichkeiten.
Ein John Boyne Roman, der Schreibstil ist etwas ganz besonderes. John Boyne ist für mich eine Neuenddeckung des letzen Jahres. Er begeistert mich immer wieder. Sein Schreibstil und der Aufbau seiner Romane ...
Ein John Boyne Roman, der Schreibstil ist etwas ganz besonderes. John Boyne ist für mich eine Neuenddeckung des letzen Jahres. Er begeistert mich immer wieder. Sein Schreibstil und der Aufbau seiner Romane sind einfach genial.
Das Haus zur besonderen Verwendung. Eine wunderschöne, stimmungsvolle aber auch tragische und aufwühlende Geschichte über das Leben und den Niedergang der prächtigen Zarenfamilie. Der Roman ist unglaublich interessant aufgebaut, dadurch entsteht immer eine gewisse Spannung. Eine Mischung aus Historie und ein wenig Märchen.
Mein Fazit ist: ich habe selten so ein spannendes und wunderschön geschriebenes Buch gelesen. Unbedingte Leseempfehlung von mir!!!