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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2024

Kick hat gefehlt

The Killer Profile
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Midnight J. ist Analystin bei Necto und stößt eines Tages auf ein Datenprofil der Kategorie K. K für Killer. Diese Person zeigt starke psychopathische Tendenzen und bald darauf beginnt eine Mordserie. ...

Midnight J. ist Analystin bei Necto und stößt eines Tages auf ein Datenprofil der Kategorie K. K für Killer. Diese Person zeigt starke psychopathische Tendenzen und bald darauf beginnt eine Mordserie. Aber wie hängt all das zusammen und was spielt Necto für eine Rolle dabei?

Auf den ersten Eindruck hat mir bei diesem Thriller direkt der Klappentext zugesagt, der sehr ansprechend und der Handlung angemessen geschrieben ist. Der Titel des Thrillers passt sehr gut und auch das Cover ist schön.
Was mir gut gefallen hat, war die Kapitellänge. Es wurde oftmals aus der Sicht von Midnight geschrieben, aber auch andere Perspektiven wurden hin und wieder dargelegt und haben neue Blickwinkel gegeben. Der Schreibstil war sehr flüssig und alles war leicht verständlich, so dass man den Thriller gut lesen konnte. Die Spannung war so weit okay. Ich habe allerdings schon deutlich spannendere Bücher gelesen.
Manche Dinge haben für mich einfach keinen Sinn ergeben. Zum Beispiel der Detective Ruskin ist meiner Meinung nach eine völlig überflüssige Person. Am Anfang hatte ich irgendwie die Erwartungen, dass da noch mehr „ach krass“-Momente kommen, aber ich fand die Geschichte ziemlich mau, was so überraschende Handlungen anging. Midnight hat gerade am Ende auch für mein Empfinden sehr unlogisch gehandelt. Manche Dinge hat sie sofort kombiniert und bei anderen, sehr offensichtlichen stand sie völlig auf dem Schlauch. Meiner Meinung nach wäre zum Ende hin einfach mehr möglich gewesen, deswegen bin ich etwas enttäuscht, aber der Thriller war dennoch ganz gut.

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Veröffentlicht am 19.10.2024

Eher Krimi als Thriller

Das zweite Kind
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"Das Zweite Kind" ist ein als Thriller deklariertes Werk, in dem es um das Verschwinden von einem Jungen geht. Aus dieser anfänglich einen Entführung werden bald eine ganze Reihe von Entführungen und Vermisstenfälle, ...

"Das Zweite Kind" ist ein als Thriller deklariertes Werk, in dem es um das Verschwinden von einem Jungen geht. Aus dieser anfänglich einen Entführung werden bald eine ganze Reihe von Entführungen und Vermisstenfälle, die auf grausame Weise zusammen hängen.

Zunächst einmal zu den positiven Aspekten dieses Thrillers. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, da ich diese dunkleren Cover persönlich bevorzuge und ansprechender finde. Auch der Klappentext ist ansprechend und macht Lust auf das Buch.
Gut gefallen haben mir die relativ kurzen Kapitel und Perspektivwechsel. Obwohl relativ viele Charaktere auftauchen aufgrund räumlicher Wechsel innerhalb der Handlung, verliert man zu keiner Zeit den Überblick und kann alle Namen und Menschen gut zu ordnen. Die Hauptcharaktere Valentina und Fabio werden meiner Meinung nach mit Tiefe belegt und sind durchaus authentisch dargestellt.
Der Schreibstil ist flüssig und das Buch liest sich gut von der Hand weg.

Allerdings haben mir auch einige Dinge nicht gefallen. Für mich fällt dieses Buch keineswegs in die Kategorie Thriller. Vielmehr hätte ich es als Kriminalroman eingeordnet. Unter einem Thriller verstehe ich viel mehr Spannung und eventuell auch mehr Grausamkeit. Die Spannung hat hier leider wirklich zu wünschen übrig gelassen.

Was mich aber tatsächlich noch mehr gestört hat, war der inhaltliche Bruch. Bis circa zur Hälfte des Buches scheint es, als ginge es um einen Serienmörder. Und dann auf einmal tauchen neue Handlungsstränge und Charaktere wie aus dem Nichts auf und die Geschichte entwickelt sich in eine ganz andere Richtung. Dieser Übergang war für mich nicht stimmig und kam eher so rüber, als würde der Autor keinen Absprung finden. Aber auch in der zweiten Buchhälfte sucht man Spannung vergebens. Und das bei insgesamt fast 700 Seiten.

Dazu kommt das ziemlich magere Ende, das für meinen Geschmack zu viele Fragen offenlässt und wohl eine Art Happyend andeuten soll, was ich wiederum widersprüchlich zu diesem Genre finde.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass mich dieser so genannte Thriller nicht überzeugen konnte. Es war zwar zeitweise ganz interessant, aber ich würde nicht soweit gehen und dieses Buch als besonders spannend bezeichnen. Da habe ich schon dutzende bessere Thriller gelesen. Aber Meinungen sind verschieden und das ist nur die meine.

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Veröffentlicht am 12.10.2024

Auf so vielen Ebenen tragisch.

Die Mitford Schwestern
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„Die Mitford Schwestern“ ist ein Roman, der in der Zeit von 1932-1941 das Leben der Geschwister beleuchtet, während sich der Krieg über Europa zusammenbraut und ausbricht.

Eine zentrale Rolle in diesem ...

„Die Mitford Schwestern“ ist ein Roman, der in der Zeit von 1932-1941 das Leben der Geschwister beleuchtet, während sich der Krieg über Europa zusammenbraut und ausbricht.

Eine zentrale Rolle in diesem Roman spielen die Perspektiven der Mitford Schwestern Nancy, Diana und Unity. Die anderen Geschwister Jessica(Decca), Tom, Pamela und Deborah werden zwar hin und wieder erwähnt, stehen allerdings nicht im Zentrum der Geschichte.
Nancys Perspektive wird in der Ich-Erzählung dargelegt, da sie als Hauptprotagonistin agiert.

Ich hatte im Vorfeld persönlich noch nie von den Mitford-Schwestern gehört und trotz des relativ unspezifischen Buchcovers, hat mich der Klappentext neugierig gemacht.

Die Kapitel sind sehr kurz und werden immer in der Reihenfolge Nancy-Diana-(Unity) erzählt. Dazwischen gibt es teilweise Zeitsprünge von einem Jahr, was ich jedoch alles sehr positiv fand. Die Erzählweise ist sehr verständlich. Sie umfasst viele Gedanken der Schwestern und wenig wörtliche Rede, was mir normalerweise gar nicht gefällt. Aber bei diesem Roman war ich wirklich gefesselt.

Die Autorin schafft es meiner Meinung nach absolut die Gefühle und die politische Stimmung dieser Zeit zu vermitteln. Es war wirklich erschreckend mitzuverfolgen, wie sich die Schwestern aufgrund politischer Überzeugungen soweit voneinander entfernten, dass Nancy am Ende vor der Entscheidung stand, ob sie ihre Schwestern oder ihr Land verraten soll.

Das Schicksal jeder Schwester ist auf ihre Weise tragisch und führt einem den Schrecken dieser Zeit deutlich vor Augen.

Für mich ist dieser Roman rundum gelungen und ich kann es nur empfehlen, sich mit der Geschichte der Mitford Schwestern zu befassen.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

Suchtfaktor

Everything We Never Said – Liebe lässt uns böse Dinge tun
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Dieses Buch hat mich von der ersten Sekunde an angesprochen. Das Cover hat mir so gut gefallen und auch der Klappentext war sehr interessant geschrieben. Jetzt habe ich das Buch gerade beendet und ich ...

Dieses Buch hat mich von der ersten Sekunde an angesprochen. Das Cover hat mir so gut gefallen und auch der Klappentext war sehr interessant geschrieben. Jetzt habe ich das Buch gerade beendet und ich bin begeistert!
Das Buch hat von allem etwas. Ein bisschen Romantik, Freundschaft, Traurigkeit, Spannung und Thrill. Das Buch hat mich irgendwie ein wenig an Pretty Little Liars erinnern. Warum auch immer. Ich habe es auf jeden Fall durchgesuchtet!
Der Schreibstil ist super. Es liest sich alles sehr flüssig. Die Charaktere sind sympathisch und in einer optimalen Tiefe beschrieben. Das Buch baut einen ordentlichen Spannungsbogen auf und man wird nicht enttäuscht. Langeweile beim Lesen hat man hier vergeblich gesucht.
Ich bin total begeistert und kann das Buch jedem nur empfehlen! Dieses Buch gehört definitiv zu den besten Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Zauberhaft

Die Kunst der Hexerei
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Mich hat dieses Buch auf Anhieb fasziniert. Sowohl von der Covergestaltung als auch vom Klappentext fand ich es sehr ansprechend.
Ich selbst hatte vorher noch keinerlei Bücher in Richtung Hexerei gelesen ...

Mich hat dieses Buch auf Anhieb fasziniert. Sowohl von der Covergestaltung als auch vom Klappentext fand ich es sehr ansprechend.
Ich selbst hatte vorher noch keinerlei Bücher in Richtung Hexerei gelesen und bin ganz unvoreingenommen an die Sache heran gegangen.
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Der Aufbau war sehr schlüssig und die Thematik wurde langsam aufgebaut und vertieft. Mir haben besonders die kleinen „Übungen“ zwischen drin gefallen. Insbesondere die, bei der es um die Visualisierung der eigenen Kräfte ging und man die Hände miteinander verflochten hat. Das hat bei mir eine so tiefe Ruhe ausgelöst, dass ich das dauerhaft in mein Alltag als festes Ritual aufgenommen habe.
Ob man persönlich jetzt an die Hexerei glaubt, sei mal dahin gestellt. Obwohl die Autorin ganz klar davon überzeugt ist, wird einem hier jedoch keine Meinung aufgedrängt. Ich finde, man bekommt eher Informationen und kann für sich selbst schauen, welche davon einem zusagen und welchen man eher nicht zustimmt.
Ich sehe das Buch als Bereicherung an und fand es sehr interessant.

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