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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2021

Abwechslungsreich bis vielfältig begab ich mich auf sinnliche Reise mit der sympathischen Mia.

Calendar Girl - Verführt (Calendar Girl Quartal 1)
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Mia Saunders braucht Geld. Viel Geld. Eine Million Dollar, um ihren Vater zu retten.
Das führt sie dazu mit ihrer natürlichen Schönheit Geld zu verdienen und sie heuert als Escort Girl für erstmal 1 Jahr ...

Mia Saunders braucht Geld. Viel Geld. Eine Million Dollar, um ihren Vater zu retten.
Das führt sie dazu mit ihrer natürlichen Schönheit Geld zu verdienen und sie heuert als Escort Girl für erstmal 1 Jahr an.
Ihre Gesellschaft kostet 100.000 Dollar pro Monat.
Dieses Buch ist definitiv auf Erotik ausgelegt aber Sex ist ausdrücklich nicht Teil des Deals.

Dieser Band mit dem Untertitel Verführt enthält erstmal die Monate Januar, Februar und März und hält einige Überraschungen bereit.
Alle 3 Monate enthalten eine andere Geschichte die ca. 100 Ebookseiten umfasst und in denen Mia auf verschiedene Kunden trifft, das ist abwechslungsreich, mit vielfältigen Charakteren und sinnlich geschildert.
Mias Charakter ist sehr sexy dabei aber familiär, normal ohne jeglichen Luxusgedanken beschrieben das wirkt sympathisch und hat mir sehr gefallen.
Die erotischen Situationen und die Handlung sind sehr niveauvoll in gut verständlichen Schreibstil und mit Feinfühligkeit beschrieben. Dabei bleibt der Erzählstil locker leicht und lässt sich ohne Hindernisse flüssig konsumieren.
Der Escortgedanke ist zwar nichts Neues aber das hier in Monate zu unterteilen finde ich ein interessantes Schema und ich mag wie schon gesagt die Abwechslung.

Um ein paar Worte zu den Abschnitten zu verlieren hier ein kleiner Teaser der hoffentlich noch neugieriger auf die Geschichte macht.
Im Januar trifft Mia auf Wes der als charismatischer heisser Geschäftsmann ihr erster Kunde ist. Dieser Monat punktet bei mir mit traumhaften Umgebungsbeschreibungen, enthält aufregende niveauvolle Sexszenen und die Gefühle werden glaubhaft transportiert.
Dieser Abschnitt lässt sich locker flüssig lesen und es kommt keine Langeweile auf. Wes schleicht sich in Mias Herz aber das Jahr hat ja erst angefangen.
Im Februar wird Mia von Alec Dubois gebucht der als Künstler, Fotograf mit Sinn für Ästhetik ganz anders als Wes aus dem Januar ist. Diese andere Einstellung macht es Mia leicht ihren Job zu mögen. Alec und sie funktionieren auf nachdenklicher Ebene und es wird wieder sinnlich nur auf eine abgeklärterten Weise so dass diese Beziehung Mia maßgeblich weiterhin beeinflussen wird.
Im März schafft es der heisse, muskulöse Anthony Mia und auch mich zu überraschen. Es ist ein humorvoller und herzerwärmender Abschnitt in dem Mia eine ganze italienische Familie zum Auftrag dazubekommt.

Definitiv werde ich auch die anderen Teile mit den nächsten Monaten lesen denn ich muss ja wissen wohin Mias Reise noch führt.
Eine Leseempfehlung mit 4 aufregenden Sternen.

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Veröffentlicht am 12.06.2021

modernes Märchen , gelungener Auftakt zu einer aufregenden Saga, sympathische Charaktere, niveauvolle Erotik

Deluxe Dreams
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Ich hatte das ungekürzte Hörbuch ( 8 h 22 min ) dieses wurde von Miriam Berger gesprochen.
Oft habe ich bei dem Gedanken erwischt Was für ein heisser Sch... das ist !
Ich liebe Liebesromane und konsumiere ...

Ich hatte das ungekürzte Hörbuch ( 8 h 22 min ) dieses wurde von Miriam Berger gesprochen.
Oft habe ich bei dem Gedanken erwischt Was für ein heisser Sch... das ist !
Ich liebe Liebesromane und konsumiere sehr viele nur mag ich mittlerweile New Adult nicht mehr so sehr aber diese Geschichte konnte mich eines Besseren belehren.
Hier hat die Autorin ein modernes Märchen mit vielen erotischen Situationen, geheimnisvollen Ereignissen und sympathischen Charakteren erschaffen.
Eine gut gewählte Sprecherin hat mir die Geschichte sehr angenehm erzählt und hat die sinnliche und aufgeheizte Atmosphäre wundervoll transportiert.
Dadurch das die Kapitel aus wechselnder Sicht von Olivier oder Sadie erzählt wurden konnte man toll mitfiebern.
Die Hörbuchsprecherin hat ihre Stimmung situationsbedingt leicht verstellt das liess für mich die Geschichte sehr authentisch und kurzweilig werden da ich nie den Faden verloren habe.
Zwischen den Hauptpersonen Olivier Dumont und Sadie Reynolds entsteht eine glaubwürdige Symbiose und man spürt bei jedem Zusammentreffen die magnetische Anziehungskraft und das hat mir Freude beim Zuhören gemacht.
Die erotischen Szenen sind niveauvoll beschrieben und auch da schafft es die Sprecherin ohne Mühe die heisse Stimmung kribbelig zu transportieren.
Da es sich bei Olivier wie der Klappentext schon verrät um einen schwerreichen französischen Hotelier aus der Dumont-Dynastie handelt geben die Missgunst, Intrigen der Neid der Geschichte einen geheimnisvollen tragischen Aspekt.
Sadie als bescheidene sympathische Amerikanerin tritt im Schatten von Olivier in ein Vipernest und sollte aufpassen mit wem sie sich abgibt.
Das Geheimnis das Olivier mit sich herumträgt steigert die Spannung bis zum Schluss und schafft es mich auch neugierig auf den nächsten Teil zurückzulassen.
Eine gelungene Geschichte, eine sehr passend gewählte Hörbuchsprecherin und sympathische Charaktere veranlassen mich dazu dieses Buch mit 5 Sternen zu honorieren und ich freue mich auf die Fortsetzung im Juni 2021.

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Veröffentlicht am 12.06.2021

viele historische Details, ein interessanter König seiner Zeit, eher schwächer auf der Brust.

Die Tochter der Bettlerin
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Das Buch dümpelte ein bisschen auf meinem SuB herum und da ich mal wieder Lust auf was sehr Historisches hatte habe ich zu diesem Buch gegriffen.
Von Nora Berger hab ich vorher schon Bücher gelesen und ...

Das Buch dümpelte ein bisschen auf meinem SuB herum und da ich mal wieder Lust auf was sehr Historisches hatte habe ich zu diesem Buch gegriffen.
Von Nora Berger hab ich vorher schon Bücher gelesen und die waren immer leichte geschichtliche Kost mit interessanten Charakteren und einiges an historischen Fakten. Genau diese Mischung versprach ich mir beim Lesen des Klappentextes der im Nachhinein ein bisschen was anderes suggerierte als die Handlung dann tatsächlich spielte.
Der Schreibstil ist gut verständlich und lässt sich gut nachvollziehen aber beim Erzählstil verliert sich die Autorin manchmal in detaillierte Nichtigkeiten die den Lesefluss rausnehmen und auch nur bedingt der Handlung förderlich sind.

Die Handlung beginnt in Berlin 1747 und der interessante Preußenkönig Friedrich der 2. ( der alte Fritz) ( Friedrich der Grosse ) ist an der Macht.

Aus 2 Sichten erzählt erleben das Schicksal des Offiziers Friedrich von der Trenk der sehr beliebt beim König ist bis er sich mit den falschen Leuten einlässt, der als sehr arrogant aber mit einer scheinbar charismatischen Art ausgestattet ist von der er viel Gebrauch macht.
Auf der anderen Seite die schöne Anna ein bisschen naiv, fleissig und selbstlos und Tochter einer Bettlerin die dem Buch den Namen gibt.
Der Charakter Friedrich von der Trenck spielt hier hauptsächlich die Hauptrolle und wir erleben seine Laufbahn im Regiment, in der Gunst des Königs und später in der Festung.
Auch malt die Autorin ein farbiges Bild vom König denn er hatte vielseitige verschiedene Interessen hat Bildungsreformen eingeführt , Folter abgeschafft, war künstlerisch begabt und interessiert und legte viel Wert auf preußische Korrektness. Auch das Militärische hat er sehr erfolgreich durchgesetzt und die Schlesienkriege spielen eine gewichtige Rolle. Das alles ist gespickt von Feldzügen, Intrigen und Verrat.
Derweil verfolgen wir Annas Weg aus der Gosse ins Regiment im anderen Strang diese führen dann zum Ende hin zusammen.
Insgesamt waren es mir zu viele historische Fakten und Details die der Handlung um Anna die eigentlich im Fokus stehen sollte den Raum genommen haben.

Ich vergebe 3 Sterne und bin ein bisschen entäuscht von der Geschichte auch wenn ich ein bisschen gegoogled habe was ein gutes Zeichen ist daher fifty fifty.
Hiermit weise ich ausdrücklich darauf hin das ich hier nur meine persönliche Meinung kundtue.

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Veröffentlicht am 11.06.2021

60er Jahre Feeling gut eingefangen, die Freundschaft steht immernoch im Vordergrund mit dramatischen Einschlägen aus dieser Ära.

Die Wunderfrauen
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Dies ist der 2. Teil und ich wollte die Wunderfrauen weiter verfolgen und jetzt sind wir mit ihnen in den 60ern gelandet.
Mittlerweile haben alle Frauen Familie, Kinder und sie sind mit ganzen Herz dabei, ...

Dies ist der 2. Teil und ich wollte die Wunderfrauen weiter verfolgen und jetzt sind wir mit ihnen in den 60ern gelandet.
Mittlerweile haben alle Frauen Familie, Kinder und sie sind mit ganzen Herz dabei, im Leben angekommen aber die turbulente Zeit und veränderte Stimmung ist immer gegenwärtig.

Die Kapitel sind mit den Frauennamen unterteilt und in diesen erleben wir sie auch aus ihrer Sicht erzählt.
Helga und Luise haben sich durch einen dummen Zufall entzweit und es bleibt abzuwarten ob sie ihre dicke Freundschaft wieder kitten können.
Annabelle konsumiert viele Detektivgeschichten das hat sie nachhaltig beeinflusst und ein wichtiges Ereignis nimmt für sie ein tragischen Verlauf und lässt ihre Agentenehre aufblühen und so geht sie auf Spurensuche.
Die Handlung ist weiterhin vielfältig und das Wiedersehen mit Annabelle, Marie, Louise oder Helga fühlt sich wie Nachhausekommen an.
Die typischen 60er Jahre Details bzw. Klischees wie Häppchenplatten, Gardinen mit der Goldkante, Selbstbedienung und ausserdem ein in den Sechziger Jahren sehr präsenter Skandal aus der Medizin was mich persönlich sehr interessiert hat und wovon ich schon gehört hatte sind vorhanden und verleihen dem Buch die Authenzität der dieser Zeit anhaftet.

Weiterhin ist der Schreibstil gut verständlich lässt sich leicht lesen ohne zu oberflächlich zu sein und der Erzählstil schafft es durch die Perspektivwechsel und interessanten Themen den Spannungsbogen zu halten.

Insgesamt fand ich diesen Teil zwar etwas schwächer als den Auftakt aber ich möchte diese Serie weiter verfolgen und bin gespannt auf die 70er die auch schon angeteasert wurden.
Von mir gibt es für die Wunderfrauen in den 60ern 4 grossartige Sterne mit einer Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 28.05.2021

Blieb hinter der Erwartung zurück, spannendes Thema und Potenzial nicht ausgeschöpft.

Die Glasperlenmädchen
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Der ansprechende Klappentext und das spannende Thema der Handlung um Sklaventum nach dem amerikanischen Bürgerkrieg hat mich auf die Geschichte neugierig gemacht.

Im Rahmen einer Leserunde konnte ich ...

Der ansprechende Klappentext und das spannende Thema der Handlung um Sklaventum nach dem amerikanischen Bürgerkrieg hat mich auf die Geschichte neugierig gemacht.

Im Rahmen einer Leserunde konnte ich mich mit anderen Lesern in mehrere Abschnitte verteilt über die Geschichte unterhalten.
Der Buchtitel die Glasperlenmädchen war ein bisschen unglücklich gewählt denn dieses Detail spielte im Buch fast keine Rolle und wurde nur kurz am Ende relevant.
Sehr gefallen hat mir die Unterteilung in die 2 Zeitstränge von denen der in der 80ern spannender ist als der in der Vergangenheit wo ich erst dachte das anders herum sein würde.
In der Gegenwart treffen wir auf Benny Silva eine Lehrerin die versucht die Schüler für ein besonderes Projekt zu begeistern und sich auf Sinnessuche begibt im verschlafenen Südstaatenstädtchen Gosset Grove.
Die Heimatstadt der Schüler hat eine bewegte Vergangenheit und die Begeisterung und die Anstrengung von Benny sich diesem Thema zu nähern lässt auch den faulsten Schüler aufhorchen und mit unerwarteten interessanten Personen des öffentlichen Lebens nimmt dies eine besonders rührende Wendung.
In der Vergangenheit die kleine mutige jetzt freie Sklavin Hannie Gossett die ein spezielles unfreiwilliges Bündnis eingeht und sich auf eine gefährliche Reise begibt.
Der Mississippi, die typischen Raddampfer, Besitzansprüche, obligatorische Revierkämpfe zwischen Indianern, Cowboys und versprengten Sklaven auf der Suche nach Familienmitgliedern und ihrer Identität lassen ein Südstaatenfeeling vor den Augen entstehen das mit interessanten Details aufgewertet wird.

Der Schreibstil ist nicht so leicht zu lesen aber wenn man sich drauf einlässt gut verständlich aber der Erzählstil lässt das Potenzial vertrocknen und hält nicht was die Erwartung an das Buch verspricht.

Zum Ende hin werden zwar die losen Enden zusammengeknüpft und die Vergangenheit auf charmante Weise mit der Gegenwart verbunden das konnte mich dann aber nicht mehr mit der Geschichte versöhnen.

Auch kamen in meinem Exemplar relativ viele Rechtschreibfehler und auch grammatisch falsche Aussprache vor das meinen Lesefluss noch zusätzlich unterbrach das ich nicht soviel Freude am Buch hatte wie ich es mir gewünscht hätte.

Von mir 3 Sterne und kein Interesse weitere Bücher der Autorin kennenzulernen.

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