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SaintGermain

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2018

Pfeiffer & Schätzlein 2 - Schuld und Sühne

Tödliche Vergebung
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In Würzburg erhängen sich unabhängig voneinander 2 Männer. Doch es gibt einige Parallelen - beide wurden erpresst, beiden waren bei einer Domina und beide gingen miteinander zur Schule. Auch der Abschiedsbrief ...

In Würzburg erhängen sich unabhängig voneinander 2 Männer. Doch es gibt einige Parallelen - beide wurden erpresst, beiden waren bei einer Domina und beide gingen miteinander zur Schule. Auch der Abschiedsbrief von einem zeigt Auffälligkeiten. In ihrem 2. Fall ermitteln Pfeiffer und Schätzlein in diesem Fall, wobei es für Schätzlein auch sehr persönlich wird.

Das Cover des Buches ist hervorragend und passt perfekt zum Buch.

Der Schreibstil ist ausgezeichnet, Orte und Protagonisten werden sehr gut beschrieben. Obwohl dies der 2. Teil des Ermittlerpaar ist, - für mich allerdings der erste gelesene - kam ich sofort gut in die Story hinein. Klar gibt es einige Anspielungen auf den 1. Fall, aber diese sind in keinster Weise störend, auch wenn man den Vorgängerband nicht kennt.

Der Plot ist perfekt durchdacht, die Spannung von Beginn an - bis zum Ende - auf sehr hohem Niveau. Man glaubt zwar mehrmals den Täter und den Gesamt-Plot verstanden bzw. geknackt zu haben - dem ist aber nicht so, denn Wendungen gibt es hier ausreichend, genauso wie Verdächtige.

Auch eine (vorsichtig dosierte) Príse Humor kommt in diesem Krimi hinzu, was mir ebenfalls gut gefiel.

Fazit: Perfekt durchdachter, spannender Krimi mit tollen Wendungen und toller Handlung. 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 10.09.2018

Law & Buckland 1 - Manieren

The Numbers – Welche Zahl bringt dir den Tod?
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Der "Road Ripper" tötet in London Autofahrer. Bei den Toten werden Kinderspielzeuge und Zahlen gefunden. DC Arthur Law und DS Ellie Buckland ermitteln, dabei werden sie auch aus den eigenen Reihen immer ...

Der "Road Ripper" tötet in London Autofahrer. Bei den Toten werden Kinderspielzeuge und Zahlen gefunden. DC Arthur Law und DS Ellie Buckland ermitteln, dabei werden sie auch aus den eigenen Reihen immer wieder gestört.

Das Cover des Buches ist auffällig und passt auch einigermaßen zum vorliegenden Buch.

Der Schreibstil des Autors ist gut, Protagonisten und Orte werden sehr gut dargestellt bzw. eingeführt.

Der Plot selbst ist eigentlich gut. Leider wird der Täter für den Leser schon sehr früh auf dem Tablett serviert, was leider die Spannung etwas nahm. Trotzdem hatte das Buch noch einiges an Spannung zu bieten.

Auch die Zahlen, die ja titelgebend für das Buch sind, sind eigentlich leicht zu "entschlüsseln", die Polizei allerdings kommt erst spät durch Zufall darauf. Dies wirkt in diesem Fall nicht sehr realistisch.

Auch langwierige Erklärungen über Hubschrauber etc. beeinflussten die Spannung leider negativ.

Sowohl der Täter als auch die beiden Hauptermittler Law und Buckland sind interessant und werden sich hoffentlich in weiteren Bänden noch weiterentwickeln; dies gilt ebenso für den Reporter.

Das Buch selbst endet nicht 100%ig was natürlich auf einen Folgeband verweist.

Fazit: Interessante Charaktere, guter Plot, aber zu lange Erklärungen und ein zu früh präsentierter Täter. 4 von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Figuren
  • Erzählstil
  • Spannung
Veröffentlicht am 09.09.2018

Dorfkrimi im eigenwilligen Stil

Walter muss weg
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Hannelore Huber ist endlich Witwe. Der schon lange verhasste Gatte Walter hat das Zeitliche gesegnet und Hanni scheint einem besseren Leben entgegen zu blicken. Doch dann stellt sich bei der Beerdigung ...

Hannelore Huber ist endlich Witwe. Der schon lange verhasste Gatte Walter hat das Zeitliche gesegnet und Hanni scheint einem besseren Leben entgegen zu blicken. Doch dann stellt sich bei der Beerdigung heraus, dass gar nicht ihr Walter, sondern der Bestatter im Sarg liegt und die Suche nach Walter beginnt. ....

Zum Cover: Haut mich nicht vom Hocker. Vom Cover selber hätte ich das Buch nicht genommen.

Meine Meinung zum Inhalt: Ich kenne den Autor von der Metzger - Reihe die ich mit viel Vergnügen gelesen habe. Deshalb war ich umso irritierter diese Reihe nun zu starten und vorerst so gar nicht in die Geschichte rein zu kommen. Der Schreibstil am Anfang ist sehr abgehackt und verwirrend. Es hat schon einiges an Seiten bedurft mich in die Geschichte richtig einzufinden um dann den schwarzen Humor und die doch sehr eigenwillige Hanni genießen zu können. Das Buch hebt sich auf jeden Fall von anderen ab und hat Wiedererkennungswert. Auch wenn der Anfang sehr schwierig für mich zu lesen war, habe ich das Buch schlussendlich doch als gut und lesenswert empfunden.

Fazit: Schwarzer Humor am Lande mit Startschwierigkeiten.

Veröffentlicht am 02.09.2018

Insomnia

Das Morpheus-Gen
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Der New Yorker Anwalt David Berger wird an seinem 30. Geburtstag plötzlich mit seiner Vergangenheit konfrontiert. In Akten, die er wälzt, erscheint immer wieder der Name seines verstorbenen Vaters.Damit ...

Der New Yorker Anwalt David Berger wird an seinem 30. Geburtstag plötzlich mit seiner Vergangenheit konfrontiert. In Akten, die er wälzt, erscheint immer wieder der Name seines verstorbenen Vaters.Damit er diese Akten durcharbeiten kann, nimmt er eine Tablette, die ihn wachhalten soll. Doch plötzlich kann David gar nicht mehr schlafen und er bleibt tagelang wach. Dann werden auch noch seine Verlobte und sein bester Freund tot aufgefunden - und er ist der Tatverdächtige.

Das Cover des Buches ist hervorragend gemacht, es ist nicht nur auffällig, sondern passt auch perfekt zum Buch.

Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet, Orte und Protagonisten werden sehr gut dargestellt, auch wenn David in manchen Situationen sehr naiv agiert.

Der Plot selbst ist hervorragend konstruiert und erinnert zeitweise an eine Mischung aus Sebastian Fitzek und Dan Brown. Die Spannung beginnt beim Prolog und endet erst beim Epilog, dazwischen befindet sie sich auf sehr hohem Niveau ohne wirklich abzuflachen.

Wer das Buch genau liest und einzelne Wörter oder Details beachtet, kommt selbst der Lösung immer näher, wirklich aufgelöst wird es erst einige Seiten später. Dies wird sicher dem geübten, interessierten Thriller-/Mysteryleser gefallen, denn dies ist wirklich oft sehr subtil und man kann so schon ein wenig weiterraten.

Der wissenschaftliche und geschichtliche Teil des Thrillers war sehr gut durchdacht und sehr interessant.

Obwohl ich weder "Stay tuned!-Tabletten genommen habe, noch ein "Morpheus-Gen" besitze, hielt mich dieser Top-Thriller wach und ich fühlte mich perfekt unterhalten.

Fazit: Top-Wissenschaftsthriller mit Überraschungsgarantie. 5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 28.08.2018

Orwell lässt grüßen

Kein schönerer Ort
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Kyoko Oguri ist ein 11-jähriges Mädchen, welches in der Schule geht, dort aber kaum Freunde hat. Ihre alleinerziehende Mutter hat einen Reinlichkeitsfimmel und versucht ja nicht aufzufallen. Kyoko hingegen ...

Kyoko Oguri ist ein 11-jähriges Mädchen, welches in der Schule geht, dort aber kaum Freunde hat. Ihre alleinerziehende Mutter hat einen Reinlichkeitsfimmel und versucht ja nicht aufzufallen. Kyoko hingegen ist neugierig, auch als Schüler und Lehrer aus ihrer Klasse sterben bzw. verschwinden.

Das Cover des Buches ist zwar einfach, aber trotzdem auffällig und macht neugierig.

Der Schreibstil des japanischen Autors ist zunächst ungewöhnlich. Zum einen sind für einen Europäer die Namen natürlich kaum zu merken, zum anderen wirkt das Buch nicht von einer 11-jährigen geschrieben, was aber schließlich aufgeklärt wird.

Umizuka als Stadt wirkt genauso, wie sie sein soll. Man merkt sofort, dass nicht alles so ist, wie es sein soll bzw. dargestellt wird.

Das ganze Buch erinnert sehr an "1984" von George Orwell und ist trotzdem ganz anders geschrieben. Die dystophische Stimmung wird mit jedem Satz eingefangen.

Unglaublich eigentlich, dass man sich so sehr alles positiv reden kann, wenn die negativen Auswirkungen einer Katastrophe so spürbar sind. Aber hier wird es nicht nur alles positiv geredet, die Wahrheit wird trotz aller Folgen einfach ignoriert, Andersdenkende haben keinen Platz in dieser Gesellschaft.

Fazit: Wem "1984" gefallen hat, der kann sicher auch diesem Buch etwas abgewinnen. 5 von 5 Sternen