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SaintGermain

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2018

Guter Ansatz, aber zu gestelzt

Abseits des Pfades
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Maximilian genießt sein Studentenleben in vollen Zügen und steht nebenbei kurz vor der Promotion. Als er bei einer seiner Partyzüge Victoria kennen ernt verliebt er sich Hals über Kopf. Von seinem Professor ...

Maximilian genießt sein Studentenleben in vollen Zügen und steht nebenbei kurz vor der Promotion. Als er bei einer seiner Partyzüge Victoria kennen ernt verliebt er sich Hals über Kopf. Von seinem Professor bekommt er ein zwielichtiges Angebot, das jedoch viel Geld verspricht. Doch damit bringt er sich in eine verzwickte Lage und schon bald steht Victorias Leben auf dem Spiel. Eine gefährliche Reise nimmt ihren Start. .....

Zum Cover: Leider nicht schön. Es wirkt sehr unausgegoren. Aber es kommt ja bekanntlich auf das Innenleben an.

Meine Meinung zur Story: Ich komme zum Resultat 3 Sterne weil ich finde, dass die Idee der Geschichte gut ist und auch dass ein wenig die bipolare Störung von Maximilian zum Vorschein kommt obwohl diese als Diagnose im Buch nie Beachtung findet. Nur am Buchrückencover wird davon geschrieben. Der Wechsel von Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt kommt ein paar Mal zum Vorschein. Auch die Sache mit der Reise und den gefinkelten Winkelzügen war sehr gut. Allerdings ist die Handlung auch an einigen Stellen nicht nachvollziehbar und unglaubwürdig. Was mich allerdings am meisten irritiert hat war die Sprache, die der Autor angewendet hat. Das Buch handelt von einem lebensfrohen jungen Mann der das Leben genießt, bedient sich aber einer sehr gestelzten Sprache, die eher einem alten Professor passen würde. Die Sprache des Buches macht es einfach unglaubwürdiger.

Fazit: Gute Ansätze, leider zu gestelzte Sprachweise.

Veröffentlicht am 23.01.2018

Krimi aus Sicht des Mörders

Totenstille im Watt
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Dr. Sommerfeldt hat sich selbst erschaffen als Ausweg aus seinem alten ungeliebten Leben. Er liebt es zu lesen und in der Stille zu sein. Als praktischer Arzt ist er gemocht und gut frequentiert. Kurz ...

Dr. Sommerfeldt hat sich selbst erschaffen als Ausweg aus seinem alten ungeliebten Leben. Er liebt es zu lesen und in der Stille zu sein. Als praktischer Arzt ist er gemocht und gut frequentiert. Kurz gesagt, er liebt sein neues Leben. Es fehlt nur noch die Frau an seiner Seite die genauso Literaturverliebt ist wie er. Auch diese findet er. Wäre jetzt nur nicht der Lärm in seinem Kopf der nur verschwindet, wenn er Unrecht mit Gewalt löst. .....

Zum Cover: Sehr passend und ansprechend. Gelbe Schrift auf dunkelblauem Hintergrund kommt immer gut.

Meine Meinung zum Buch: Es war mal wieder was anderes. Ein offensichtlich netter Serienkiller erzählt aus seinem Leben. Ganz sicher hat Bernd Sommerfeldt einen Riesenknacks, und trotzdem mag man ihn irgendwie sogar. Trotz der geliebten Abgeschiedenheit schreibt er selber an seiner Autobiografie, denn eigentlich würde er ja schon gerne haben, dass die Menschheit von seinem Leben zu lesen bekommt. Auch die Kommisarin Ann-Catrin aus der anderen Reihe von Klaus-Peter Wolf findet sich hier in einer Nebenrolle wieder. Es war kein perfektes Buch, aber ich habe dieses Buch mit Freuden gelesen. Bernd Sommerfeldt ist schon ein auffälliger Charakter der sich wie es am Ende heißt schon bald in einem neuen Buch wiederfinden wird.

Fazit: Die Sicht des Serienkillers. Anders, aber gut.

Veröffentlicht am 21.01.2018

New Scotland Yard 2 - Köder und Puppen

Hangman. Das Spiel des Mörders (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 2)
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Eineinhalb Jahre ist es her, dass Emily Baxter und ihr damaliger Partner Wolf die Morde um den Ragdoll-Killer aufgeklärt haben. Lethaniel Masse sitzt hinter Gittern und nur die Angst, was damals wirklich ...

Eineinhalb Jahre ist es her, dass Emily Baxter und ihr damaliger Partner Wolf die Morde um den Ragdoll-Killer aufgeklärt haben. Lethaniel Masse sitzt hinter Gittern und nur die Angst, was damals wirklich geschah, bedroht Emilys Position, die mittlerweile zum Chief Inspector aufgestiegen ist.
Als eines Abends die Special Agents Curtis und Rouche von FBI und CIA in ihrem Büro erscheinen, wird sie um Mithilfe gebeten: in New York wurden mehrere Morde begangen, die an den Ragdoll-Fall erinnern.

Das Cover des Buches ist sehr auffällig, sehr passend zu einem Thriller, allerdings ist es ebenso wie bei Ragdoll nicht wirklich zum Buch passend. Auch den Titel "Hangman", als auch den deutschen Untertitel "Das Spiel des Mörders" finde ich nicht wirklich passend gewählt.

Der Schreibstil ist gut, Orte und Hauptprotagonisten werden gut beschrieben.

Insgesamt ist der 2. Teil stark mit dem Vorband verbunden, sodass es kaum Sinn macht dieses Buch zu lesen ohne "Ragdoll" zu kennen.

Das Buch ist laut Nachwort des Autors düsterer und witziger als "Ragdoll". Beides stimmt im Großen und Ganzen, nur die Witze sind tiefer und trockener als britischer Humor.

Nach einem spannenden Einstieg flachte das Buch leider sehr ab, ab der Mitte war es dann ein echter Pageturner.

Dazu kamen kuriose Szenen, die möglicherweise witzig sein sollten, aber völlig unnötig und daneben waren - Stichwort Spinne. Auch das oftmalige Herumgetue, wie man "Rouche" ausspricht, nervte nach kurzer Zeit.

Insgesamt gab es sehr viele Tote, aber fast genausoviele Ermittler - auch wenn die wenigsten oft vorkamen.

Wie schon im 1. Teil waren sämtlicher Ermittler unsympathisch, nur manchmal kamen kurze Sympathiemomente auf, die aber gleich wieder verschwanden. Der sympathischte Ermittler (und das heißt schon was), ist Wolf, der in diesem Teil aber erst im Epilog vorkommt. Naja gut Edmunds ist eigentlich der Sympathischte.

Auch agierten sie teilweise unlogisch, in einer Szene so, in der nächsten ganz anders.

Warum auch das CIA in Form von Rouche dabei ist, war für mich nicht ganz logisch.

Ein Wort noch zur Übersetzerin: Wie schon in Teil 1 hängt sie an einer sehr alten Rechtschreibung (Alptraum, Phantasie, ...).

Insgesamt war der Fall aber sehr gut konstruiert.

Fazit: Wer sich durch die 1. Hälfte quält, wird mit einem Top-Thriller belohnt, denn das Ende ist noch besser als bei "Ragdoll".

Veröffentlicht am 16.01.2018

Tom Babylon 1 - Alte Geheimnisse

Schlüssel 17
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Im Berliner Dom wird die schrecklich zugerichtete und inszenierte Leiche der Dompfarrerin gefunden. Um ihren Hals hat sie einen Schlüssel mit der Nr. 17 darauf. Den gleichen Schlüssel sah Ermittler Tom ...

Im Berliner Dom wird die schrecklich zugerichtete und inszenierte Leiche der Dompfarrerin gefunden. Um ihren Hals hat sie einen Schlüssel mit der Nr. 17 darauf. Den gleichen Schlüssel sah Ermittler Tom Babylon schon mal und seine Schwester verschwand spurlos.

Das Cover des Buches ist gut gemacht, ein absoluter Hingucker, passend für das Genre, passend auch zum Buch (und das obwohl es keinen Schlüssel zeigt!).

Der Schreibstil des Autors ist sehr gut; Orte und Protagonisten werden perfekt dargestellt und in Szene gesetzt,

Die Spannung beginnt bereits ab der ertsen Seite und lässt einen bis zur letzten Seite nicht mehr los; dabei ist der Spannungsbogen sehr hoch.

Alle Hauptprotagonisten auf Polizistenseite haben ihre Geheimnisse; einige werden davon gelüftet, die meisten allerdings nur zum Teil. Vor allem Toms Suche nach seiner Schwester kann noch weitergeführt werden, denn dies soll ja nur der Auftakt über den Ermittler Tom Babylon sein.

Ich freue mich jetzt schon auf eine spannende Fortsetzung rund um diese außergewöhnlichen Ermittler und bin gespannt, wie Tom dem näher kommt.

Eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen: Sita hat einen Doktortitel, obwohl sie nicht approbiert hat, sondern "nur" Diplom-Psychologin ist; sie müsste also einen Magistertitel haben.

Fazit: Hochspannender Thriller, den ich nur weiterempfehlen kann. Kann einen weiteren Band um die Ermittler rund um Tom Babylon kaum erwarten.

Veröffentlicht am 13.01.2018

Die Kreativität hält sich in Grenzen

Mach mich zu deinem Buch
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Ich weiß nicht ganz, was ich mit dem Buch anfangen soll. Vom Inhalt her würde ich es zu 98% für Kinder produziert halten, das Cover passt allerdings eher ins Erwachsenengenre, denn Kinder spricht das sicher ...

Ich weiß nicht ganz, was ich mit dem Buch anfangen soll. Vom Inhalt her würde ich es zu 98% für Kinder produziert halten, das Cover passt allerdings eher ins Erwachsenengenre, denn Kinder spricht das sicher nicht an (für ein Erwachsenenbuch passt es).

Da keine Altersangabe steht, nehme ich an es soll für beide Altersgruppen gelten..

Zugegeben Mandalas ausmalen oder Marmeladeetiketten sind noch recht nett anzusehen und zu machen, aber falsche Schnurrbärte, Discokugeln etc. im Comicstil ausschneiden und ein Foto damit machen, also das ist mir wirklich zu kindisch. Auch Kleider anmalen und so eine gezeichnete Figur verschieden anziehen, das macht nicht mal mehr meine 6-Jährige Nichte.

Dazu Sprüche, die man seinen Freunden schenken soll. Die Art der Sprüche würde ich aber jhöchstens im Vollrausch verschenken.

Wenn wenigstens zu den Marmeladeetiketten noch ein Rezept dabeigewesen wäre.

Zudem ist das mit dem Ausschneiden zwar gut gemeint, aber da das Buch ja doppelseitig bedruckt ist, kann man (wenn man keinen Kopierer hat) nur eine Seite verwenden.

Fazit: Gute Idee, aber sehr schlechte Umsetzung. Die Kreativität konnte ich leider (fast) nie spüren. Mit viel Augenzudrücken 2,5 Sterne.