Cover-Bild Totenstille im Watt
Band 1 der Reihe "Sommerfeldt"
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 22.06.2017
  • ISBN: 9783596297641
Klaus-Peter Wolf

Totenstille im Watt

Sommerfeldt taucht auf

Sie lieben Ostfriesland, das Watt und das Meer? Sie lieben Rupert, Ann Kathrin Klaasen und die anderen aus Klaus-Peter Wolfs Ostfriesland-Kosmos? Dann lernen Sie noch jemanden kennen: Dr. Bernhard Sommerfeldt.
Der neue Roman von Mega-Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf.

Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu. Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Verleiht Geld, das er nicht hat. Keiner weiß, dass er ein Mann mit Vergangenheit ist. Einer anderen Vergangenheit, als manche sich das vorstellen. Der jetzt mit neuer Identität ein neues Leben lebt. Wer ist dieser Dr. Sommerfeldt?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.07.2020

Ein Serienkiller im deutschen Urlaubsparadies

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Dieses Buch habe ich vorrangig auf dem Flohmarkt deshalb gekauft , weil es in dem Ort spielt in dem ich meinen letzten Urlaub verbracht habe.und ich muss sagen dadurch war mein Kopfkino einfach noch viel ...

Dieses Buch habe ich vorrangig auf dem Flohmarkt deshalb gekauft , weil es in dem Ort spielt in dem ich meinen letzten Urlaub verbracht habe.und ich muss sagen dadurch war mein Kopfkino einfach noch viel intensiver beim lesen.Für mich war es das erste Bauch von Klaus-Peter Wolf, aber mit Sicherheit auch nicht das letzte, vor allem auch weil dieses Buch der erste Teil einer Serie ist. 😉
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Flüssig zu lesen, mal kurze und mal lange Kapitel, ich hatte nie ein Gefühl von Langeweile. Im Gegenteil, ich wollte immer wissen, wen Dr. Sommerfeldt als nächstes tötet und vor allem warum. An manchen Stellen musste ich schmunzeln, ich liebe einfach den norddeutschen Humor, ja auch ein Serienkiller kann manchmal sympathisch rüberkommen.
Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es mit unserem Doktor weiter geht und werde mir bei Gelegenheit die anderen Teile der Reihe besorgen, und so wie ich mich kenne auch alle anderen Bücher des Autors, die dann schön chronologisch im Regal stehen.
Und zum Schluss muss ich noch sagen das ich sehr hoffe das mein Hausarzt kein so dunkles Geheimnis verbirgt. 😂

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Veröffentlicht am 25.06.2017

Gestatten, Sommerfeldt, Arzt und Killer

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„Es ist viel schwieriger, eine gute Fischsuppe zu kochen, als an eine neue Identität zu kommen. Meine ist perfekt. Ich heiße neuerdings Dr. Bernhard Sommerfeldt.“ So beginnt der neue Krimi von Klaus-Peter ...


„Es ist viel schwieriger, eine gute Fischsuppe zu kochen, als an eine neue Identität zu kommen. Meine ist perfekt. Ich heiße neuerdings Dr. Bernhard Sommerfeldt.“ So beginnt der neue Krimi von Klaus-Peter Wolf um einen praktischen Arzt.
Sommerfeldt hieß nicht immer Sommerfeldt und er war auch nicht immer Arzt. Aber Sommerfeldt ist auf der Flucht. Vor seiner Familie, den Gläubigern und der Polizei. Eines Tages taucht er in Ostfriesland auf und lässt sich als Arzt in Norddeich nieder.
Sommerfeldt ist ein Mann mit Killerinstinkten. Hochgebildet. Charmant. Gefährlich. Dr. Bernhard Sommerfeldt, der Arzt, dem die Frauen vertrauen. Denn er kümmert sich nicht nur um misshandelte Frauen und Kinder, sondern entsorgt auch schon mal den gewalttätigen Ehemann und Vater.
Am Anfang mordet er noch subtil. Doch als er die Lehrerin Beate kennenlernt, die Liebe seines Lebens, mutiert Sommerfelfdt zu einer Art Racheengel. Denn Beate wird von ihrem Ex erpresst. Schon bald hat er mindestens sechs Tote auf dem Gewissen. Das kann natürlich nicht gut gehen…
Erzählt wird diese wunderbar schräge Geschichte in der Ich-Perspektive aus Sicht von Sommerfeldt. Das schafft Nähe. Und so hat der Leser Verständnis für den Killer. Man fiebert mit ihm mit, ob er es wohl schafft, dem Arm des Gesetzes zu entkommen. Auch mit Gesellschaftskritik spart der Autor nicht.
Wenn Sie Ostfriesland, das Watt und das Meer lieben, dann müssen Sie auch Dr. Bernhard Sommerfeldt kennenlernen. Hervorzuheben sind die Cameo-Auftritte von Figuren aus den anderen Ostfriesenkrimis, z.B. die von Rupert, Ann Kathrin Klaasen und Weller.

Fazit: Gelungener Auftakt einer neuen Reihe um einen unkonventionellen Helden. Ein Krimi, der mich nicht nur bestens unterhalten, sondern auch noch köstlich amüsiert hat.

Veröffentlicht am 10.01.2018

Erfrischend anders...

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Johannes Theissen flüchtet nach beruflichen und familiären Schwierigkeiten nach Norddeich und verwandelt sich dort in den Arzt Dr. Bernhard Sommerfeldt. Er eröffnet eine Praxis, ohne jemals Medizin studiert ...

Johannes Theissen flüchtet nach beruflichen und familiären Schwierigkeiten nach Norddeich und verwandelt sich dort in den Arzt Dr. Bernhard Sommerfeldt. Er eröffnet eine Praxis, ohne jemals Medizin studiert zu haben und lernt Beate Herbst kennen und lieben. Die beiden verbindet die gemeinsame Liebe zur Literatur und sie sind glücklich. Als eines Tages die von ihrem Mann geschlagene Susanne Ricklof in Sommerfeldts Praxis kommt, beschliesst der Arzt der Frau zu helfen und ihrem Mann einen Schrecken einzujagen. Das Ziel ist, dass er Frau und Sohn in Ruhe lässt. Sommerfeldt entdeckt, wie sehr es ihm gefällt die Welt von unnötigem Ballast zu befreien und wird zum Mörder.

Die Geschichte beginnt sehr persönlich. Doktor Sommerfeldt gesteht, dass er Namen und Beruf gewechselt hat. Sehr schnell bekommt man so als Leser ein gutes Feeling für den Hauptprotagonisten, er wirkt sehr sympathisch. Der Schreibstil ist so, dass man fast die ganze Story in Ich Perspektive leist. Fast monologartig erzählt Sommerfeldt sein Leben. Ab und zu wird dieser Monolog durch Gespräche unterbrochen, doch dies eher zurückhaltend. Sehr sarkastisch, die Gedanken Sommerfeldts, die kursiv geschrieben, eingefügt wurden und die mich haben schmunzeln lassen.
Diese Geschichte ist für einmal aus der Sicht , und nur aus dieser, des Mörders geschrieben. Wobei zu Beginn Sommerfeldt nicht ein Täter im klassischen Sinn ist. Er will die Welt von Ballast befreien und tötet Männer, die was auf dem Kerbholz haben. Mehr und mehr spielt er sich jedoch als Richter auf und mordet immer weiter. Für mich war gerade diese Verwandlung, die sehr gut beschrieben ist, doch überraschend. Zum Schluss muss er nämlich Menschen umbringen, die als Zeugen nicht zumutbar sind.
Ein Thema, das mich sehr interessiert hat, wie wohl jeden Buchliebhaber, ist die Liebe des Pärchens zur Literatur. Ich habe etliche tiefsinnige und nachdenklich machende Gedanken und Überlegungen gefunden, die mir hervorragend gefallen haben. Wie zum Beispiel: "Wenn ich einen Satz lese, entsteht in meinem Kopf sofort ein Bild." Einfühlsam ebenfalls die Überlegungen zu Leseförderung bei Schulkindern und das Thema "Buchkauf in einer Bücherei oder per Internet."
Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen, weil sie vom Schema 08/15 abweicht. Und weil der Autor die Figuren, allen voran Sommerfeldt, hervorragend charakterisiert hat. Sommerfeldt überzeugt, nicht nur als Arzt sondern auch als Mörder. Als Arzt staune ich über die vielen, authentischen Situationen , die der Autor sehr unterhaltsam und gut recherchiert rüber bringt. Als Mörder hat mich die Kaltblütigkeit sehr überrascht.
Ich habe mich mit diesem Krimi bestens unterhalten und habe ihn als erfrischend anders erlebt.

Veröffentlicht am 12.07.2017

sehr unterhaltsam

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Dr. Bernhard Sommerfeldt hat in Norddeich eine gut gehende Arztpraxis. Er hat sich hier mit falschen Papieren eine neue Identität aufgebaut, denn eigentlich stammt er aus Bamberg, wo er die Firma seines ...

Dr. Bernhard Sommerfeldt hat in Norddeich eine gut gehende Arztpraxis. Er hat sich hier mit falschen Papieren eine neue Identität aufgebaut, denn eigentlich stammt er aus Bamberg, wo er die Firma seines Vaters in den Konkurs gebracht hat. Er hat auch nur ein abgebrochenes Medizinstudium, ist aber dennoch ein guter Arzt. Er kümmert sich um seine Patienten, hört ihnen zu, macht Hausbesuche, ist immer für sie da. Die Menschen lieben ihn. Und er hat seine Traumfrau Beate kennengelernt. Alles also läuft gut. Wenn er nicht hin und wieder jemanden ermorden müsste.

Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Die Handlung wird aus der Sicht von Dr. Sommerfeldt in Ich-Form erzählt. So lässt der Autor uns teilhaben an Sommerfeldts Motivation, seinen Gedanken und Gefühlen, was sogar so weit ging bei mir, dass ich hoffte, dass er nicht erwischt würde. Witzigerweise tauchen Ann Kathrin Klaasen, Ruppert und Co. aus der bisherigen Serie des Autors hier wieder auf, auf der Gegenseite oder sogar als Patienten. Das hat mir gut gefallen. Ich hatte bisher alle Krimis der Reihe gelesen, war aber zum Schluss nicht mehr so angetan davon. Es hatte sich alles irgendwie abgenutzt. In dieser Form wieder auf die altbekannten Orte und Figuren zu treffen fand ich sehr unterhaltsam. Ich hab das Buch an zwei Tagen durchgelesen gehabt, konnte es nicht mehr aus der Hand legen, so wie anfänglich bei der anderen Reihe. Ich finde es gut, dass der Autor sich mit Dr. Sommerfeldt etwas Neues ausgedacht hat und trotzdem seine bisherigen Protagonisten nicht in Vergessenheit geraten lässt. Am Ende des Buches gibt es eine Leseprobe der Fortsetzung, auf das Buch freue ich mich schon.

Veröffentlicht am 13.04.2026

Gut und spannend geschrieben

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Johannes Theissen wird zu Dr. Bernhard Sommerfeldt. Und auch zum Mörder. Den Weg dorthin begleitet man als Leser und hat durch die Schreibweise einen direkten Blick in den "Kopf des Mörders".

Auf dem ...

Johannes Theissen wird zu Dr. Bernhard Sommerfeldt. Und auch zum Mörder. Den Weg dorthin begleitet man als Leser und hat durch die Schreibweise einen direkten Blick in den "Kopf des Mörders".

Auf dem Cover von "Totenstille im Watt" sieht man die Nordsee bei Watt, bis auf die rote Barke ist alles in Blau- und Weißtönen gehalten, weshalb die gelbe Schrift des Titels und das Logo des Fischerverlages sehr gut auffällt.

Klaus-Peter Wolf hat einen interessanten Charakter geschaffen, der eine Herausforderung für seine bereits bekannte Protagonistin Ann Kathrin Klaasen wird. Die Perspektive mit dem "Blick in den Kopf des Mörders" gefällt mir gut und hält die Spannung hoch, auch wenn sich hier nicht die klassische Frage stellt, wer der Mörder ist. Das legt den Fokus auf das Katz- und Mausspiel und ist ein schöner Perspektivenwechsel. Manchmal ist mir "Dr. Sommerfeldt" etwas zu perfekt und die meiste Zeit gelingt ihm alles etwas zu glatt, aber das ändert sich ja hoffentlich in den weiteren Bänden noch. Ich werde mir nach und nach auch die anderen Bände holen und bin gespannt!

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