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Veröffentlicht am 02.11.2020

Spannender dritter Fall

Die Hornisse
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Im Auftrag der „Hornisse“ übergibt ein Mann während eines Konzerts des Rockmusikers Galloway auf der Berliner Walsbühne einen Umschlag. Sie soll ihn dem Musiker nach Ende des Konzerts aushändigen, da sie ...

Im Auftrag der „Hornisse“ übergibt ein Mann während eines Konzerts des Rockmusikers Galloway auf der Berliner Walsbühne einen Umschlag. Sie soll ihn dem Musiker nach Ende des Konzerts aushändigen, da sie sich mit ihm treffen wird. Darin enthalten ist eine blutige Feder. Am nächsten Tag wird Galloway brutal ermordet und das ausgerechnet im Gästehaus der Polizei. Tom Babylon vom Berliner LKA und Psychologin Sita Johanns nehmen die Ermittlungen auf.

Ich fand das Buch sehr spannend. Die Vorgängerbände hatte ich zwar gelesen, aber vieles wieder vergessen, so dass ich quasi neu wieder in die Reihe eingestiegen bin. Die Handlung findet in zwei Zeitebenen statt, in der Gegenwart und im Jahre 1989 in der DDR, als Tom gerade 5 Jahre alt ist. Der Fall ist sehr persönlich, nicht nur, weil Tom unter Verdacht gerät, es geht auch um seine Mutter. Der Schreibstil ist fesselnd und das Buch schnell durchgelesen, da man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Dieses „Wissen-wollen“ bringt mich auch zum Sternabzug, denn das Buch endet mit einem Cliffhanger, was ich überhaupt nicht mag. Ansonsten aber spannende Lektüre.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2020

wie immer gute Urlaubslektüre

Baskische Tragödie
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Luc Verlain erfährt, dass er eine Tochter hat. Jemand hat ihm einen Vaterschaftstest zugespielt. Doch als Luc sich auf den Weg macht, seine Tochter kennenzulernen, wird er plötzlich verhaftet und des Mordes ...

Luc Verlain erfährt, dass er eine Tochter hat. Jemand hat ihm einen Vaterschaftstest zugespielt. Doch als Luc sich auf den Weg macht, seine Tochter kennenzulernen, wird er plötzlich verhaftet und des Mordes und Drogenhandels beschuldigt. Will sich jemand an ihm rächen?

Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Nicht nur wegen des Falls, auch der bildhafte Schreibstil hat mir gut gefallen, so dass man sich das Setting immer gut vorstellen konnte. Es wird eng für Luc und man fragt sich, wie er der sich zuziehenden Schlinge noch entkommen kann. Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten. Mir hat gut gefallen, dass sich einige Dinge aus den Vorgängerbüchern aufklären, die bisher rätselhaft geblieben waren. Ein neuer Fall um Luc ist schon in Arbeit, wie man am Ende erfährt, ich bin gespannt, was es dann mit Luc zu erleben gibt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.10.2020

nicht so spannend wie nach dem Anfang erwartet

Zeiten des Sturms
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Sheridan Grant merkt bei der Anprobe ihres Brautkleides gerade noch rechtzeitig, dass sie eigentlich nicht bereit zum Heiraten ist. Und kurz darauf holt sie auch noch ihre Vergangenheit ein. Sie kehrt ...

Sheridan Grant merkt bei der Anprobe ihres Brautkleides gerade noch rechtzeitig, dass sie eigentlich nicht bereit zum Heiraten ist. Und kurz darauf holt sie auch noch ihre Vergangenheit ein. Sie kehrt auf die Farm ihrer Familie zurück, wo sie aufgrund der dramatischen Ereignisse in den Vorgängerbänden seit einigen Jahren nicht mehr gewesen ist und schafft es ihren Traum zu verwirklichen.

Ich hatte die ersten beiden Bände nicht gelesen. Es wird zwar vieles noch mal aufgearbeitet, dennoch hatte ich einige Fragezeichen im Kopf, vor allem bei den vielen Personen und deren Verbindung untereinander. Der Anfang des Buches war sehr spannend, der weitere Verlauf dagegen hat mich leider enttäuscht. Ich hatte deutlich mehr Spannung erwartet, da ich die Taunus Krimis der Autorin einfach klasse finde. Hier gab es viele Passagen, die mir einfach zu langweilig waren. Das ganze Thema Musikbusiness konnte mich nicht begeistern. Endlos lange Dialoge, viele Klischees und viele Landschaftsbeschreibungen führten dazu, dass ich mich durch das Buch regelrecht durchgemüht habe. Der Knaller war dann, dass man gegen Ende erfuhr, dass das Ganze 2001 spielt, denn auch den 11. September musste die Autorin noch kurz hineinpacken. Das war mir einfach zu viel. Ich habe immer auf noch ein Highlight, einen Showdown gewartet, kam aber nichts mehr , was mich resümierend mehr als drei Sterne vergeben läßt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2020

Spannender dritter Teil

Das Schicksal der Henkerin
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Melisande, die ehemalige Esslinger Henkerin, muss losziehen, um ihren Bruder aus dem Gefängnis zu befreien. Eigentlich sollte Rudger bei einem Überfall vor 15 Jahren gestorben sein, genauso wie ihre Eltern ...

Melisande, die ehemalige Esslinger Henkerin, muss losziehen, um ihren Bruder aus dem Gefängnis zu befreien. Eigentlich sollte Rudger bei einem Überfall vor 15 Jahren gestorben sein, genauso wie ihre Eltern und ihre Schwester. Nun lässt er ihr überraschend aus dem Gefängnis einen Brief zukommen. Melisande kann dem Hilferuf nicht widerstehen und macht sich heimlich auf den Weg. Eine Entscheidung, die für sie und ihre Familie ungeahnte Folgen hat.

Melisande kannte ich noch aus den vorangegangenen Romanen des Autorenteams. Vorkenntnisse sind aber für dieses Buch nicht notwendig.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es war spannend aufgebaut, sehr gut geschrieben und mit jeder Menge unvorhersehbaren Wendungen, so dass mir zu keiner Zeit langweilig wurde und ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Mir haben auch die Charaktere gut gefallen. Melisande natürlich, aber auch ihre beiden Kinder Gertrud und Toni nahmen einen wichtigen Part ein und haben sich wacker geschlagen und meine Sympathien geweckt. Ich fand es richtig schade, als ich das Buch ausgelesen hatte und in den Schrank stellte. Ich würde mich freuen, über die Familie noch ein weiteres Buch lesen zu können und hoffe daher auf eine Fortsetzung

  • Cover
  • Handlung
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Thema
Veröffentlicht am 27.08.2020

brutal, aber sehr spannend

Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
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Detective Inspector Anjelica Henley hat ihren ersten Tag wieder im aktiven Dienst bei der Serial Crime Unit. Nach einer Verletzung hat sie längere Zeit im Innendienst gearbeitet. Nun wird sie an einen ...

Detective Inspector Anjelica Henley hat ihren ersten Tag wieder im aktiven Dienst bei der Serial Crime Unit. Nach einer Verletzung hat sie längere Zeit im Innendienst gearbeitet. Nun wird sie an einen Leichenfundort gerufen. Man hat am Fluss entlang mehrere Körperteile gefunden, die zu mindestens zwei Personen gehören.
Die Vorgehensweise hat eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit den Taten des Jigsaw-Killers Peter Olivier, der jedoch seit zwei Jahren im Gefängnis sitzt. Ist hier ein Nachahmungstäter am Werk, der auch noch das Markenzeichen Oliviers benutzt, oder steuert Olivier die Morde vom Gefängnis aus? Henley wird mit den Dämonen ihrer Vergangenheit konfrontiert. Ist auch sie in Gefahr?

Das Buch ist das Erstlingswerk der Autorin und m.E. sehr gut gelungen. Es ist spannend konstruiert, und mir war zu keiner Zeit langweilig. Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Beschreibung ist teilweise sehr drastisch, das muss man schon abkönnen, damit man keine Albträume bekommt, wenn man das Buch vor dem Schlafengehen liest. Das Ende hätte ich mir noch ein klein wenig abgeschlossener gewünscht. Ich denke aber, es wird in einem Folgeband noch ein Nachspiel geben. Den werde ich auch gern lesen und hoffe, er wird genauso unterhaltsam und spannend wie dieses Buch.

  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung