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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2021

gut gemachter Ermittlerkrimi

Nordwesttod
0

Hendrik Norbergs Frau ist vor kurzem gestorben. Um seinen beiden Söhnen keinen Umzug zuzumuten, wechselt er nach St. Peter Ording, wo er nun als Leiter der örtlichen Polizeidienststelle tätig wird. Für ...

Hendrik Norbergs Frau ist vor kurzem gestorben. Um seinen beiden Söhnen keinen Umzug zuzumuten, wechselt er nach St. Peter Ording, wo er nun als Leiter der örtlichen Polizeidienststelle tätig wird. Für ihn als ehemaligen Mordermittler ein Abstieg. Aber so langweilig, wie er befürchtet hat, wird es für ihn als Schutzpolizist gar nicht. Eine Kollegin vom LKA Kiel hat auf St. Peter Ording einen Vermisstenfall zu klären. Nina Brechtmann, Tochter einer reichen Hotelliersfamilie, wird vermisst. Anna Wagner macht sich sehr engagiert an die Ermittlungen und bezieht Hendrik Norberg mit ein, der wieder ganz in seinem Element ist.

Dieses war der erste Band um Hendrik Norberg und Anna Wagner. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch die Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Sehr einfühlsam nähert sich Anne Hendrik an, der zum einen noch in Trauer ist und zum anderen zunächst dagegen war, das sein Vorgänger Anne direkt auf die Insel geholt hatte und nicht von Kiel aus arbeiten lies. Der Fall entwickelt sich langsam, trotzdem habe ich das Buch an einem Tag durchgelesen, da ich wissen wollte, wie es weitergeht. Den zweiten Band werde ich auch gern lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.04.2021

sehr amüsant

Tote Vögel singen nicht
0

Anwalt Cosinus Gaus hat nicht nur kriminelle Mandanten, er selbst ist auch nicht ganz koscher. So erschleicht er sich eine Einladung, auf der er eine Frau kennenlernt. Sie will mit ihm ins Bett und nimmt ...

Anwalt Cosinus Gaus hat nicht nur kriminelle Mandanten, er selbst ist auch nicht ganz koscher. So erschleicht er sich eine Einladung, auf der er eine Frau kennenlernt. Sie will mit ihm ins Bett und nimmt ihn mit aufs Hotelzimmer. Bevor es zur Sache geht, wird Gaus ohnmächtig. Das passiert ihm in letzter Zeit öfter. Als er aber dann aufwacht, ist die Frau neben ihm tot. Wie kommt er aus der Sache heraus? Verzweifelt versucht Gaus, die Geschehnisse in der Nacht zu rekonstruieren. Warum hatte die Frau behauptet, ihn zu kennen?

Ich fand das Buch spannend. Es ist sehr gut geschrieben, aber ungewöhnlich. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Die Story wird aus der Perspektive von Gaus geschrieben. Dieser lässt uns an seinen Gedankengängen teilhaben, die ich z.T. sehr amüsant fand. Ich würde gern mehr von Gaus und seiner Sekretärin Dragana lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2021

Spannende Urlaubslektüre, auch für die Daheimgebliebenen

Mordseestrand
7

Caro Falk ermittelt wieder auf Borkum. Mit ihrer detektivischen Mentalität ist sie stets aufmerksame Beobachterin. Sie beobachtet z.B. am Flughafen, wie der einsiedlerische Umweltschützer Jo Hammert sich ...

Caro Falk ermittelt wieder auf Borkum. Mit ihrer detektivischen Mentalität ist sie stets aufmerksame Beobachterin. Sie beobachtet z.B. am Flughafen, wie der einsiedlerische Umweltschützer Jo Hammert sich mit einem mysteriösen Geschäftsmann trifft. Das passte doch so gar nicht zu Jo. Und die vielen Plastikpäckchen in seinem Jutesack? Bestimmt die am Strand angespülten Drogen. Und dann findet ein Kind in seinem Spieleimer einen abgetrennten Finger. Caro ist in der Situation gerade dabei, erkennt, dass das Jo Hammterts Finger ist und stürzt sich in eigene Ermittlungen, da sie sich nicht auf die Polizei verlassen will. Die nennt sie ja schon die Insel Miss Marple und mag ihre Einmischungen überhaupt nicht.

Ich hatte auch den ersten Band gelesen und fand Caro, Hinnerk und Jan sehr sympathisch. Und ich mag den lockeren und humorigen Schreibstil sehr gern. Auch dieses Mal ist das Buch sehr amüsant zu lesen. Das Geplänkel zwischen Jan und Caro ist einfach unterhaltsam, das Setting sehr bildhaft dargestellt, so dass man sich im Geiste auf die Insel versetzt fühlt. Das Ganze verwoben mit einer spannenden Story, mit vielen falschen Fährten und einem wirklich überraschenden Ende. Ein angenehm unblutiger Krimi, der an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt und handwerklich wirklich gut gemacht ist. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

  • Cover
  • Spannung
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 24.03.2021

sehr gut gelungen

Leichenblume
0

Heloise Kaldan ist Investigativjournalistin. Gerade hat sie Probleme mit einer Reportage, bei der sie mit falschen Informationen hereingelegt wurde. Nun erhält sie Briefe von Anna Kiel, die seit dem sie ...

Heloise Kaldan ist Investigativjournalistin. Gerade hat sie Probleme mit einer Reportage, bei der sie mit falschen Informationen hereingelegt wurde. Nun erhält sie Briefe von Anna Kiel, die seit dem sie einen Anwalt brutal ermordet hatte spurlos verschwunden ist. Anscheinend hat sie Informationen über Heloise, von denen niemand wissen dürfte. Warum sind die Briefe so ungenau formuliert? Was will Anna Kiel von Heloise? Heloise vermutet eine Story und stürzt sich in ihre Ermittlungen.

Es ist das erste Kriminalroman aus der Kaldan Reihe. Hinten im Buch gibt es schon eine Leseprobe eines weiteren Bandes. Die Story ist sehr gut geschrieben, vielschichtig und der Schreibstil liest sich gut. Die Protagonisten Heloise und Kommissar Schäfer waren mir sehr sympathisch, ein gutes Gespann! Ich habe das Buch an zwei Tagen geradezu verschlungen, denn ich war neugierig, wie alles zusammenpasst. Schon von der ersten Seite an war ich schlichtweg gefesselt. Sehr gelungen. Der Schluss war voll nach meinem Geschmack! Klar, dass ich die Fortsetzung dieser Reihe um Heloise und Kommissar Erik Schäfer unbedingt lesen muss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2021

nicht ganz so spannend wie erhofft

Mordsand
6

Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn haben es dieses Mal gleich mit zwei Toten zu tun. Zunächst wird auf der Elbinsel Bargsand von einem dort campierenden Pärchen ein altes Skelett gefunden, vor etwa 30 ...

Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn haben es dieses Mal gleich mit zwei Toten zu tun. Zunächst wird auf der Elbinsel Bargsand von einem dort campierenden Pärchen ein altes Skelett gefunden, vor etwa 30 Jahren wurde dort ein Mann sitzend und gefesselt im Sand vergraben. Kurz darauf wird ein Bauunternehmer ermordet aufgefunden, auch auf einer Elbinsel, ebenfalls gefesselt im Sand vergraben. Allerdings wurde er gerade erst ermordet. Hängen die beiden Morde zusammen, obwohl so eine lange Zeit dazwischen liegt?

Ich habe mich gefreut, wieder von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn und ihren Familien lesen zu können. Die Protagonisten sind liebenswert und sehr menschlich dargestellt. Es ist bei dem inzwischen vierten Band wie nach Hause kommen und alte Freunde wieder treffen. Das Setting wird sehr detailliert beschrieben, so dass man sich als Leser gut in die in Wirklichkeit fiktiven Handlungsorte hineindenken kann. Der Schreibstil liest sich gut und das Buch ist schnell ausgelesen. An Spannung hat es mir dieses Mal leider etwas gefehlt, dennoch fand ich das Buch lesenswert.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Spannung
  • Cover