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Veröffentlicht am 18.05.2020

Endlich Neues vom Henker und seiner Familie

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest
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Die Henkerstochter lebt inzwischen mit ihrem Ehemann Simon in München. Ihr Sohn Peter ist sogar mit dem Kronprinz Max befreundet. Magdalena und ihre Familie reisen nach Schongau, Peter allerdings mit ...

Die Henkerstochter lebt inzwischen mit ihrem Ehemann Simon in München. Ihr Sohn Peter ist sogar mit dem Kronprinz Max befreundet. Magdalena und ihre Familie reisen nach Schongau, Peter allerdings mit Max nach Wien. Dort erhält er von Max einen Auftrag, der ihn in große Gefahr bringt. Aber auch Magdalena und ihr Vater geraten wieder einmal in ein lebensgefährliches Abenteuer.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe mich gefreut, die Figuren wieder zu treffen und aus ihrem Leben zu erfahren. Die Handlung ist geschickt aufgebaut und von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ich war richtig betrübt, als ich das Buch schon wieder durchgelesen hatte. Ich hoffe, es kommt bald eine Fortsetzung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.05.2020

Mord auf Sylt

Blutige Düne
1

Sylt: Rocco hat gerade die Tabledance-Bar, in der er arbeitet, geschlossen, als er auf dem Parkplatz in seinem Auto überfallen und betäubt wird. Später wird er tot aufgefunden, nackt an einen Baum gebunden, ...

Sylt: Rocco hat gerade die Tabledance-Bar, in der er arbeitet, geschlossen, als er auf dem Parkplatz in seinem Auto überfallen und betäubt wird. Später wird er tot aufgefunden, nackt an einen Baum gebunden, das Wort Schuldig mit Nagellack auf seine Brust geschrieben. Zudem wird eine leicht bekleidete Frau im Kofferraum eines Wagens ebenfalls entführt. Die Ermittlungen führen in die Rockerszene. Aber es gibt noch ein weiteres Opfer, das nichts in das Bild passt...

Ich habe von der Autorin die historischen Romane sehr gern gelesen und bin auch hier wieder fasziniert, wie gut sie auch Krimi kann.
Ermittlerin Liv Lammers kenne ich schon aus den Vorgängerbänden und mag sie als Protagonistin sehr, auch ihre Großmutter finde ich cool. Mir gefällt zudem immer das Lokalkolorit, das die Krimis der Autorin vermitteln. Ideale Urlaubslektüre, man bekommt sofort Lust auf Nordsee. Dazu trägt auch das Cover bei. Zu dem Leuchtturm möchte man gleich einen Spaziergang machen. Die Krimihandlung ist sehr geschickt aufgebaut, man tappt bis zum Schluss im Dunkeln und rätselt mit, wie alles zusammenhängen könnte. Es gibt viele spannende Passagen, überraschende Wendungen und eine plausible Auflösung, leider auch einen kleinen Cliffhanger am Ende, der neugierig macht auf eine Fortsetzung, die hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt. Ich habe mich mit diesem Küstenkrimi wieder sehr gut unterhalten gefühlt.

  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 06.04.2020

Mord auf Sylt

Schweigende See
2

Nach dem Tod von Hannah Landsbergs Lebensgefährten wirft dessen Tochter sie aus ihrem Zuhause. Doch ihr Lebensgefährte hat vorgesorgt und Hannah ein lebenslanges Wohnrecht in seinem Sylter Ferienhaus vermacht. ...

Nach dem Tod von Hannah Landsbergs Lebensgefährten wirft dessen Tochter sie aus ihrem Zuhause. Doch ihr Lebensgefährte hat vorgesorgt und Hannah ein lebenslanges Wohnrecht in seinem Sylter Ferienhaus vermacht. Hannah zieht mit ihrer Schwester Brigitte, die gesundheitliche Probleme hat, auf die Insel. Wenige Wochen später wird in den Dünen eine weibliche Leiche gefunden. Die Frau wurde nach ihrem Tod auch noch verbrannt. Ein Overkill? Oder Spurenbeseitigung? Die Kripo hat es nicht leicht, den Fall aufzuklären. Und bei der einen Leiche bleibt es nicht...

Zwischen den einzelnen Kapiteln gibt es einige Seiten aus einem Tagebuch aus den 60iger Jahren. Nach und nach offenbart sich, dass das Tagebuch in der DDR geschrieben wurde. Was hat es mit den heutigen Ereignissen zu tun? Es gibt viele Fragen bis zum Ende, erst dann wird das Ganze zufriedenstellend und plausibel aufgelöst. Mir hat auch dieser Krimi der Autorin sehr gut gefallen. Geschickt konstruiert, mit liebenswerten Ermittlern und einer Prise von deren Privatleben (nicht zu viel, sondern sehr gut ausgewogen), ich war rundum zufrieden und hoffe, es dauert nicht allzu lange, bis ein neuer Band erscheint.

  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Geschichte
Veröffentlicht am 25.03.2020

wieder sehr unterhaltsam

Die Herren der Zeit
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In Vitoria soll der geheimnisvolle unbekannte Autor des Buches „die Herren der Zeit“ bei einer Buchpräsentation auftreten. Nicht nur, dass er nicht erscheint, sondern es stirbt auch noch ein Mann währenddessen ...

In Vitoria soll der geheimnisvolle unbekannte Autor des Buches „die Herren der Zeit“ bei einer Buchpräsentation auftreten. Nicht nur, dass er nicht erscheint, sondern es stirbt auch noch ein Mann währenddessen auf der Toilette des Veranstaltungsortes. Anscheinend vergiftet mit dem Pulver der „spanischen Fliege“, einem im Mittelalter beliebten, aber tödlichen Potenzmittel. Inspector Ayala, genannt Kraken, der ebenfalls an dem Abend anwesend war, erkennt schnell die Parallelen zum Roman „die Herren der Zeit“. Auch sind schon seit Wochen zwei junge Mädchen spurlos verschwunden. Es dauert nicht lang, bis sich auch hier Spuren in die Vergangenheit zeigen.

Der Leser bekommt Einblick in das Buch "die Herren der Zeit", da die Handlung immer zwischen dem Jetzt und dem Jahr 1199 wechselt. Die Zeitsprünge sind ein wenig verwirrend, obwohl das Datum zu Beginn des Kapitels oben drüber steht, aber, da der Erzählstiel gleich ist, fällt der Wechsel nicht ganz leicht. Man muss sich konzentrieren. Die Story ist vielschichtig und sehr geschickt aufgebaut. Mir gefallen auch die Protagonisten gut, deren Charaktere gut herausgearbeitet sind. Bis zum Ende bleibt es spannend. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.03.2020

enttäuschend

Eisige Dornen
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Nathalie und ihr Team haben es mit einem Serienmörder zu tun. Seine Opfer liegen einfach nur friedlich aufgebahrt da, als ob sie einfach nur schlafen. Aber zwischen ihren auf der Brust gefalteten Händen ...

Nathalie und ihr Team haben es mit einem Serienmörder zu tun. Seine Opfer liegen einfach nur friedlich aufgebahrt da, als ob sie einfach nur schlafen. Aber zwischen ihren auf der Brust gefalteten Händen halten sie eine blaue Rose. Anhand dieser Verbindung ist man erst darauf gekommen, dass der erste Mord am Fußballstar Henrik Borg kein natürlicher Tod war.

Mir hat dieses Buch leider nicht besonders gefallen. Mir war keiner der Protagonisten sympathisch, höchstens noch Oma Rosine. Nathalie mit ihren One-Night-Stands oder ihr tablettensüchtiger Chef, der fremdgehende Johan, für keinen konnte ich mich erwärmen. Dann war es sehr mühselig zu lesen, da der Autor immer wieder in die Vergangenheit sprang. Mir fiel es schwer, mich in die Handlung einzufinden. Ich fand die Ermittlungen langweilig und Nathalies Privatprobleme haben das Lesen auch nicht spannender gemacht. Ich fand alles ziemlich konstruiert, die Begründung für die Morde auch etwas weit hergeholt. Schade. Das war für mich der letzte Band aus der Reihe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere