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Samira0112

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2025

Tolle Geschichte

Meeresglühen
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„Meeresglühen" von Anna Fleck hat mich in eine beeindruckende und magische Welt entfuhrt, die durch ihren detaillierten Weltenaufbau und die faszinierenden Charaktere besticht. Der Schreibstil ist flüssig ...

„Meeresglühen" von Anna Fleck hat mich in eine beeindruckende und magische Welt entfuhrt, die durch ihren detaillierten Weltenaufbau und die faszinierenden Charaktere besticht. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, und das anfangs Setting ist sehr cozy und freundlich. Die Charaktere wuchsen mir im Laufe der Geschichte ans Herz und tragen zur emotionalen Tiefe der Erzählung bei.

Allerdings gab es für mich einige Schwächen: Die Protagonistin spricht in ihrem Inneren mit ihrer inneren Stimme welche sie selbst als „Du" oder „Schätzchen" anspricht, was anfänglich befremdlich war. Außerdem fand ich einen Logikfehler in der Handlung, der wohlmöglich erklärbar ist, sich für mich jedoch nicht erschließen lässt. Des Weiteren gab es ein für mich ein wichtiges Thema, welches die Protagonistin erst spät und für mich mit zu wenig emotional bedacht hat.

Trotz dieser Schwächen hat mir „Meeresglühen" eine fesselnde Leseerfahrung geboten. Die fantastische Welt und die liebevoll gestalteten Charaktere haben mich begeistert. Das Ende war sowohl traurig als auch schön und rundete die Geschichte auf eine bewegende Weise ab.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Hat mich nicht ganz abgeholt, aber ein wichtiges Werk

A Thousand Ships – Die Heldinnen von Troja
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In „Die Heldinnen von Troja" verleiht Natalie Haynes Frauen aus den antiken Mythen, die oft im Hintergrund bleiben, eine zentrale Stimme. Sie zeigt die Perspektiven von Göttinnen, Sklavinnen, wartenden ...

In „Die Heldinnen von Troja" verleiht Natalie Haynes Frauen aus den antiken Mythen, die oft im Hintergrund bleiben, eine zentrale Stimme. Sie zeigt die Perspektiven von Göttinnen, Sklavinnen, wartenden Ehefrauen und anderen Figuren, die durch den Trojanischen Krieg betroffen sind. Die Figurenliste zu Beginn des Buches ist hilfreich, um den Überblick über die vielen Charaktere zu behalten.

Haynes Schreibstil ist anspruchsvoll, eine Mischung aus literarischer und populärwissenschaftlicher Sprache. Dies macht das Buch zwar interessant, aber auch herausfordernd. Die wechselnden Perspektiven und Zeitsprünge führen dazu, dass die Geschichte nicht linear erzählt wird und der klassische Spannungsbogen fehlt. Jedes Kapitel befasst sich mit einer anderen Figur zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort, was es schwierig macht, eine emotionale Verbindung zu den Charakteren aufzubauen, vor allem, weil sie oft nur kurz im Mittelpunkt stehen.

Positiv hervorzuheben ist, dass Haynes die Darstellung der Schändung an den Frauen im Hintergrund hält. Dies macht das Lesen angenehmer, da sie sich stattdessen auf die emotionalen und psychologischen Aspekte der Figuren konzentriert, was dem Buch Tiefe verleiht. Trotz des allwissenden Erzählers, der manchmal das Einfühlen in die Figuren erschwert, gelingt es Haynes, die Stärke und Tragik der Frauen von Troja gut darzustellen.

Insgesamt ist „Die Heldinnen von Troja" ein bedeutendes feministisches Werk, das jedoch durch seinen anspruchsvollen Stil und die ungewöhnliche Struktur nicht einfach zu lesen ist. Der Schreibstil ließ mich manchmal emotional distanziert zurück, obwohl das Potenzial zum Mitfühlen vorhanden war.

Die Kapitelsprünge führten dazu, dass sich keine Spannung aufbaute. Empfehlen würde ich das Buch denen, die sich für griechische Mythologie interessieren oder den besonderen Stil von Natalie Haynes schätzen.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Tolle Geschichte, die sich ein wenig zieht

THE TALE OF WYCCA: Demons (WYCCA-Reihe 1)
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Raevan Tennyson wird gegen seinen Willen zum König von Avastone ernannt und muss seine wahren Menschen sein Volk fürchten. Während in Avastone eine Waffe geschmiedet wird, um ihn zu vernichten, sucht Raevan ...

Raevan Tennyson wird gegen seinen Willen zum König von Avastone ernannt und muss seine wahren Menschen sein Volk fürchten. Während in Avastone eine Waffe geschmiedet wird, um ihn zu vernichten, sucht Raevan mit seinem besten Freund Pray und Tyresian nach der legendären Blutkrone, die ihm helfen könnte, seinen Thron zu sichern. Gleichzeitig entwickelt er verbotene Gefühle für die Menschenfrau Azalea, was ihn vor schwierige Entscheidungen stellt.

Ich habe „The Tale of Wycca" auf der letzten Frankfurter Buchmesse entdeckt und war beeindruckt von der komplexen Handlung, den vielschichtigen Charakteren und der düsteren Atmosphäre. Die Geschichte fesselt mit einer logischen Verknüpfung von Gedanken und Handlungen der Figuren, die durch stimmige Charakterentwicklung untermauert wird.

Besonders spannend fand ich den unvorhersehbaren Plottwist und die gelungene Nutzung von Perspektivwechseln, die an den spannendsten Stellen zusätzliche Tiefe und Dynamik in die Geschichte bringen. Allerdings muss ich erwähnen, dass der Anfang und die Mitte des Buches teilweise etwas langatmig wirken und die Spannung nicht durchgehend aufrechterhalten wird. Doch diese Längen werden durch eine packende zweite Hälfte und ein spannendes Finale ausgeglichen.

Trotz einiger Längen überzeugt das Buch mit einer starken Handlung, faszinierenden Charakteren und einer spannenden Liebesgeschichte. Ein lesenswerter Auftakt, den ich mit 4/5 Sternen bewerte.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Verstörend schön

The Sapphic Travel Guide to Hell
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Ich habe wirklich noch nie etwas gelesen, das sich auch nur annähernd so angefühlt hat wie „The Sapphic Travel Guide to Hell“. Das Buch ist in drei Akte unterteilt, hat super kurze Kapitel mit passenden ...

Ich habe wirklich noch nie etwas gelesen, das sich auch nur annähernd so angefühlt hat wie „The Sapphic Travel Guide to Hell“. Das Buch ist in drei Akte unterteilt, hat super kurze Kapitel mit passenden Titeln und wir begleiten Goya und Raffa auf einem sehr speziellen Roadtrip – zuerst durch den deutschen Schwarzwald, später ins Death Valley und nach Mallorca. Und obwohl ich düstere Settings eigentlich liebe, hatte dieses Buch etwas an sich, das mich auf eine seltsame Weise abgestoßen hat. Die Atmosphäre war rau, düster, rauchig, fast schon makaber. Irgendwie abgestanden. Aber: Ich konnte trotzdem nicht aufhören zu lesen.

Der Schreibstil ist wahnsinnig bildhaft und poetisch-düster, aber gleichzeitig total flüssig. Man wird direkt in die Handlung geworfen, weiß kaum etwas über die Figuren, aber genau das hat es spannend gemacht. Ich mochte besonders, dass Goya und Raffa keine typischen Protagonistinnen sind. Goya ist kontrolliert, distanziert, mit einer eigenen, düsteren Geschichte. Raffa ist groß, stark, schweigsam, mit Zigarrenduft im Haar und einer gefährlichen Ruhe. Die beiden passen auf eine seltsame Weise perfekt zueinander – es ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern eine, die sich entfaltet, irgendwo zwischen Schuld, Schmerz und Zuneigung.

Was ich besonders spannend fand: Das, was ich eigentlich als Ende erwartet habe, kam schon nach zwei Dritteln – und dann wurde es nochmal richtig intensiv. Ich habe das Ende nicht kommen sehen. Dieses Buch war anders, wild, verstörend und dabei doch irgendwie schön.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Tolles Buch!

Die Hexe von Dunwood
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„Die Hexe von Dunwood" von Nina Wylie hat mich sofort in seinen Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Ich muss sagen, dieses Buch schließe ich wirklich in mein Herz. Die Charaktere ...

„Die Hexe von Dunwood" von Nina Wylie hat mich sofort in seinen Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Ich muss sagen, dieses Buch schließe ich wirklich in mein Herz. Die Charaktere sind unglaublich gut ausgearbeitet, besonders die Protagonistin hat mich vollkommen überzeugt. Ich konnte von Beginn an mit ihr mitfühlen, ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen und war fasziniert von ihrer Entwicklung.

Die Geschichte selbst ist spannend und voller unerwarteter Wendungen, die mich immer wieder überrascht haben. Besonders toll fand ich, dass neben der Hauptstory auch die Nebenhandlungen der verschiedenen Charaktere ihren Platz hatten, ohne überladen zu wirken. Diese Side Storys haben das Gesamtbild nur noch stimmiger gemacht und das Buch zu einem vielschichtigen Erlebnis.

Die Atmosphäre des Buches ist einfach wunderbar - angenehm und genau das Richtige für gemütliche Herbstabende, obwohl die Handlung im Frühsommer 1975 spielt. Besonders hat mir die Zeit gefallen, in der das Buch angesiedelt ist. Geschichten ohne Handys haben für mich oft eine besondere Magie, und hier passt die Zeit perfekt zur Stimmung.

Auch die Liebesgeschichte, die sich im Hintergrund entwickelt, ist genau richtig dosiert: klein, aber sehr schön. Die kurzen Kapitel haben es mir zudem leicht gemacht, immer weiterzulesen, und ich war schnell tief in die Geschichte hineingezogen.

Insgesamt kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Eine schockierende, fesselnde und herzerwärmende Geschichte. Absolute Leseempfehlung!

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