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Veröffentlicht am 04.09.2020

Ungeheuer, Magier und ein Rachefeldzug

Sieben schwarze Klingen
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Söldnerin Sal Kakophonie wird gefangen genommen. In den letzten Stunden vor ihrer geplanten Hinrichtung erzählt sie der ehrgeizigen Milizgouverneurin, wie ihr Leben bisher verlief. Sie hat viele Kämpfe ...

Söldnerin Sal Kakophonie wird gefangen genommen. In den letzten Stunden vor ihrer geplanten Hinrichtung erzählt sie der ehrgeizigen Milizgouverneurin, wie ihr Leben bisher verlief. Sie hat viele Kämpfe gegen magische Ungeheuer, gegen Hexenjäger, Revolutionäre und Imperiale geführt, jedoch gab es da noch eine Liste mit den Namen ihrer sieben schlimmsten Feinde, an denen sie Rache üben wollte. Eine magische Pistole, eine Freundin und ihre Wut sollten helfen. Sie kennt ihre Widersacher als brutale Magier und Monster mit haarsträubenden Fähigkeiten, die sich schwarzer Magie bedienen und vor keiner Grausamkeit zurückschrecken. Das wird zwar auch ausgesprochen blutrünstig, trotzdem enorm langatmig beschrieben.
Alles wird von Sam Sykes als verworrene, verschwurbelte Fantasy gestaltet, häufig mit Ausdrücken der Fäkalsprache durchsetzt. Da helfen auch so kreative Namen wie die der Agenten Gnadenlos und Giftzwerg oder die der Soldaten wie Lästig, Rohling oder Streber wenig.
Spannende Momente gibt es durchaus, jedoch reichten diese nicht aus, um mich von dieser Geschichte zu überzeugen.

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Veröffentlicht am 01.09.2020

Fliegende Tanten, sprechende Dohlen und liebeskranke Giraffen

Mirella Manusch - Hilfe, mein Kater kann sprechen!
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Oje, fiese Zahnschmerzen! Aber keine normalen, wie jeder sie kennt, nein, bei Mirella wächst ein kleiner spitzer Vampirzahn; Gene von Großmutter Draculina schlagen durch. Mirella wird eine nette Vampirin, ...

Oje, fiese Zahnschmerzen! Aber keine normalen, wie jeder sie kennt, nein, bei Mirella wächst ein kleiner spitzer Vampirzahn; Gene von Großmutter Draculina schlagen durch. Mirella wird eine nette Vampirin, die nicht nur fliegen, sondern auch die Sprache vieler Tiere verstehen kann. Beschützt von ihrem Kater Langstrumpf (der sein pinkes Halsband hasst) erlebt sie tolle Abenteuer, besucht nachts den Zoo und lernt Blöd- oh nein, Batboy kennen.
Ein spannendes Buch für Mädchen, unterhaltsam, fantasievoll, lustig.
Christin-Marie Below und Anne Barns haben eine sympathische und hilfsbereite Jungvampirin erschaffen, die sicherlich noch einige interessante Abenteuer erleben wird. Schade nur, dass sie ihrem Vater nichts von ihren Fähigkeiten verraten darf.
Eine Fortsetzung von Mirellas Geschichte würde uns gefallen.
Fröhliche Illustrationen von Anastasia Braun vervollständigen das Lesevergnügen von Dragonfly in der Harper Collins Germany GmbH.

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Veröffentlicht am 01.09.2020

Ivy hext erneut

Hex Files - Wilde Hexen
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Auch im zweiten Teil der Hex Files geschehen magische Dinge. Ivy wird dringend gebraucht, um unheimliche Vorfälle aufzuklären. Zufällig passieren diese am Set ihrer Lieblingsserie „Verwünscht“. Sie wird ...

Auch im zweiten Teil der Hex Files geschehen magische Dinge. Ivy wird dringend gebraucht, um unheimliche Vorfälle aufzuklären. Zufällig passieren diese am Set ihrer Lieblingsserie „Verwünscht“. Sie wird als Mädchen für alles eingeschmuggelt, Kater Brutus ( sehr sympathisch) darf mit. ... Schöner Nebeneffekt: Adeptus Exemptus Raphael Winter, in den sie schlimm verliebt ist, ist ebenfalls vor Ort.
Helen Harper gibt einen wunderbaren Einblick ins Showbizz, nichts ist echt, die Kandidaten spielen vorbestimmte Rollen, z. B. die Unscheinbare, der Schöne, die Hassenswerte. Zuschauerquote zählt. Hinter den Kulissen Hierarchien, Erpressung, Übergriffe.
Die Prüfungen, die die Kandidaten absolvieren müssen, sind mit kleinen Zaubereien und Quälereien gespickt, nicht alle sind harmlos. Ein Mord ist schon geschehen, können Ivy und Rafi weiteres Unheil verhindern und den Täter unschädlich machen?
Unterhaltsam ist auch dieses Buch, es liest sich flott weg, aber der großartige Humor aus Teil 1 flackert nur selten auf, es dürfte auch mehr Magie angewendet werden.
Ins Deutsche übertragen von Andreas Heckmann, LYX Verlag.

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Veröffentlicht am 31.08.2020

Madame Curie erinnert sich

Madame Curie und die Kraft zu träumen (Ikonen ihrer Zeit 1)
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Schon als kleines Mädchen mochte Mania Mathematik und Naturwissenschaften, erbrachte Bestleistungen in der Schule. Aber glücklich war sie nicht, ihre Mutter und eine ihrer geliebten älteren Schwestern ...

Schon als kleines Mädchen mochte Mania Mathematik und Naturwissenschaften, erbrachte Bestleistungen in der Schule. Aber glücklich war sie nicht, ihre Mutter und eine ihrer geliebten älteren Schwestern starben. Die russische Besetzung ihres Heimatlandes machte ihr schwer zu schaffen. Trotz ausgezeichneter Ergebnisse durften weder sie noch ihre Schwestern in Polen studieren, eine Berufstätigkeit als Hauslehrerin oder Gouvernante lag vor ihr. Mania verdiente also zunächst Geld. Ihre Schwester half ihr, die sich nun Marie nannte, ihr späteres Studium an der Sorbonne aufzunehmen. Oft waren ihre Prüfungsergebnisse besser als die ihrer Mitstudenten. Ein ausgezeichneter Abschuss war das Ergebnis härtester Anstrengungen. Marie lernte Pierre Currie kennen, verliebte sich, die Heirat folgte. Ehrgeizig und mit großem Einsatz forschten beide in verschiedenen Bereichen. In den 20 Jahren nach dem Tod des Ehemannes zog Marie Curie zwei Kinder groß, bestimmte das Atomgewicht von Polonium, gründete das Radiuminstitut der Sorbonne, wanderte mit Albert Einstein durch das Engadin, erhielt den zweiten Nobelpreis für Chemie. Sie machte den Führerschein für Lastkraftwagen, gründete ein Radiuminstitut in Warschau, sammelte in Amerika Geld für Radium und frühstückte mit dem amerikanischen Präsidenten ... Ein unglaubliches Leben, welches Susanne Leonhard beschreibt. Madame Curies Verdienste werden geschildert, das Drumherum öfter ein wenig rührselig bis kitschig, aber die herausragenden Leistungen der Wissenschaftlerin kommen nicht zu kurz, besonders in der zweiten Hälfte kommt Spannung auf. Eine Würdigung der großartigen Marie Curie aus dem Ullstein Verlag.

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Veröffentlicht am 29.08.2020

Moderne Feen sind auch nicht perfekt

Glück und wieder!
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Möchte man mit Lina tauschen? Ich nicht ... oder doch? Sie kann geheime Wünsche erkennen und manchmal sogar erfüllen. Allerdings geht das mitunter gründlich schief. Glücklicherweise gibt es den tollen ...

Möchte man mit Lina tauschen? Ich nicht ... oder doch? Sie kann geheime Wünsche erkennen und manchmal sogar erfüllen. Allerdings geht das mitunter gründlich schief. Glücklicherweise gibt es den tollen Arthur, der eine des Zwillingspaares, mit dem sie unter einem Dach wohnt. Er mag sie auch und es wird ( heimlich) geküsst, was das Zeug hält. Bruder Mats ist ebenfalls verliebt und möchte für die Angehimmelte tanzen lernen. Wer muss helfen? Lina.
Besonders störend jedoch sind die arroganten Großeltern, die mit Sack und Pack vor der bis dahin gemütlichen Wohnung stehen und stimmungsmordend Einzug halten. Chaos überall, sogar eine weitere Person mit Linas Fähigkeiten funkt dazwischen und ist sehr, sehr böse ... .
Auch Teil 2 der Trilogie von Dagmar Bach ist ein tolles Buch für verliebte Teenies, es liest sich fluffig und lässt junge Leserinnen wohlig aufseufzen. Ich fand es unterhaltsam und amüsant, nur die viele Küsserei nervte ein wenig. Auf Teil 3 darf man gespannt sein.
Schöne Lektüre von Fischer KJB.

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