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Veröffentlicht am 19.10.2025

Gabe oder Fluch?

Das Dreizehnte Kind
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Hazel wird als dreizehntes Kind in eine mehr als nur arme Familie geboren. Ein Kind, das es nie hätte geben sollen. Direkt nach ihrer Geburt wird sie dem Tod persönlich versprochen. Dieser segnet sie mit ...

Hazel wird als dreizehntes Kind in eine mehr als nur arme Familie geboren. Ein Kind, das es nie hätte geben sollen. Direkt nach ihrer Geburt wird sie dem Tod persönlich versprochen. Dieser segnet sie mit der Gabe, als Heilerin alle Krankheiten erkennen und heilen zu können. Aber ist es wirklich eine Gabe oder doch ein Fluch?

Bereits der Einstieg in die Geschichte war für mich sehr schleppend. Über 200 Seiten passierte gefühlt sehr wenig, hier hätte das Lektorat doch einiges kürzen können. Der Rest der Geschichte war zwar etwas spannender, leider aber auch sehr vorhersehbar. Das Ende hat für mich einiges offen gelassen. Im Laufe der Geschichte wurden Figuren eingeführt, die nie einen Abschluss bekommen haben. Auch die Charaktere blieben bis auf Hazel ziemlich blass. Gut gefallen haben mir zwar die Gottheiten, die aber leider wenig Auftritte hatten, was in einem Buch mit mehr als 600 Seiten schon erstaunlich ist. Hazel wirkte auf mich sehr jung, daher denke ich, das Buch ist für ein jüngeres Publikum ausgelegt. Eine Weiterentwicklung ihres Charakters fand in meinen Augen nicht statt.

Insgesamt ein Fantasyroman, der wohl eher auf ein sehr junges Publikum ausgelegt ist und ich leider nicht weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Wer willst du sein?

Die drei Leben der Cate Kay
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Ein Bestseller und niemand weiß, wer das Buch geschrieben hat. Den Hype kann ich verstehen, haben doch einige Autor:innen so ihre Karriere gestartet und sich erst später der Öffentlichkeit gestellt. Mit ...

Ein Bestseller und niemand weiß, wer das Buch geschrieben hat. Den Hype kann ich verstehen, haben doch einige Autor:innen so ihre Karriere gestartet und sich erst später der Öffentlichkeit gestellt. Mit zunehmendem Hype von Romanen in den sozialen Medien stellt sich natürlich die Frage, ob man so extrem in der Öffentlichkeit stehen möchte. Das gilt erst recht, wenn man wie Cate ein Geheimnis hat, das niemals ans Licht kommen soll.

Ich hatte zunächst etwas Schwierigkeiten die verschiedenen Figuren durch den Perspektivwechsel in jedem Kapitel auseinander zu halten. Das gab sich jedoch mit der Zeit, als ich die Charaktere besser kennenlernen und auch ein Gefühl für sie entwickeln konnte. Der Schreibstil ist schlicht und lässt sich gut lesen. Besonders gut hat mir die Love Story gefallen. Ich wollte unbedingt wissen, wie diese endet, was für mich zusätzlich den Spannungsbogen konstant gehalten hat. Auch die Auszüge aus dem ersten Roman, der die Autorin berühmt gemacht hat, haben zusätzlich Abwechslung zur Story an sich gebracht.

Insgesamt ein vielschichtiger Roman über queere Liebe, Freundschaft, Lügen und Verrat, den ich nur empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Vertraue auf dein Bauchgefühl

Eine von uns
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Der Schreibstil ist flüssig und dem Genre entsprechend einfach gehalten und lässt sich daher schnell lesen. Die Rückblenden in die Vergangenheit haben mir gut gefallen, da so Spannung aufgebaut wurde.

Schockierend ...

Der Schreibstil ist flüssig und dem Genre entsprechend einfach gehalten und lässt sich daher schnell lesen. Die Rückblenden in die Vergangenheit haben mir gut gefallen, da so Spannung aufgebaut wurde.

Schockierend ist hier vor allem die Verhaltensweise der Frauen, die sicherlich vielen Frauen durch die Gesellschaft aufgezeigt wird: Sei freundlich, sei nett und ignoriere deine Zweifel und Unsicherheiten. Warum lässt Gina einen ihr unbekannten Menschen ins Haus, obwohl sie Zweifel hat, ob die Geschichte stimmt? Warum sieht sie über seltsame Verhaltensweisen hinweg und versucht den normalen Alltag aufrechtzuerhalten? Ich habe zunächst gezweifelt, ob es wirklich Menschen gibt, die sich permanent gut zureden und die Realität so verdrehen, dass alles sicherlich in Ordnung ist und nur im Kopf passiert. Und dann wurde mir klar: Genau das wird oft von Frauen erwartet.

Insgesamt ein solider Thriller, der für mich jedoch an Spannung verloren hat, da ich das Ende voraussehen konnte. Lediglich der Epilog hat mich doch überrascht.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Wer ist der Mörder?

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Der Hauptplot dreht sich natürlich um die Aufklärung des Mordes an der Gastgeberin Jane. Nebenbei erfahren wir beim Lesen noch etwas mehr über die Beziehung zwischen Mimi und Addie. Diese Nebenhandlung ...

Der Hauptplot dreht sich natürlich um die Aufklärung des Mordes an der Gastgeberin Jane. Nebenbei erfahren wir beim Lesen noch etwas mehr über die Beziehung zwischen Mimi und Addie. Diese Nebenhandlung hat mir wirklich gut gefallen und bedeutend zur gemütlichen Stimmung des Buches beigetragen.

Neben dem gut gelungenen Cover enthält das Buch schöne Illustrationen der Charaktere, hier wurde sich bei der Gestaltung wirklich Mühe gegeben. Der Schreibstil ist einfach und lässt sich flüssig lesen. Die Kapitel sind dem Genre entsprechend kurz.
Das Miträtseln hat wirklich Spaß gemacht, da natürlich alle Personen ein Motiv haben und so immer neue Verdächtigungen aufkommen. Für mich wurde der Spannungsbogen konstant gehalten. Das Ende hätte noch etwas runder sein können.

Eine absolute Empfehlung an alle Fans von Cozy-Crime.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Familie sucht man sich nicht aus

Love, Mom
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Familiengeheimnisse sind immer spannend und diese Familie hat davon definitiv so einige. Nach dem Tod ihrer Mutter, einer sehr erfolgreichen Thrillerautorin, erhält Mackenzie Auszüge aus deren Tagebuch. ...

Familiengeheimnisse sind immer spannend und diese Familie hat davon definitiv so einige. Nach dem Tod ihrer Mutter, einer sehr erfolgreichen Thrillerautorin, erhält Mackenzie Auszüge aus deren Tagebuch. Schon vorher war ihre Beziehung eher kühl, doch nun stellt Kenz alles was sie über ihre Eltern zu wissen glaubte infrage.

Die Charaktere sind erstaunlich gut dargestellt. Als Leser entscheidet man sich sehr schnell, wer hier sympathisch erscheint und wer nicht. Kenz wirkt fast wie der Prototyp eines amerikanischen Teenagers, diese Art von schlechter Laune ist immer wieder unterhaltsam.
Der Schreibstil ist dem Genre entsprechend schlicht gehalten und lässt sich flüssig lesen. Die Kapitel sind relativ kurz. Die Unterbrechung der Handlung durch Einschub der Briefe schafft einen konstanten Spannungsbogen. Den Plot Twist habe ich zwar kommen sehen, trotzdem hat sich für mich an der Spannung nicht viel verändert und ich wollte wissen wie die Geschichte endet. Eine Empfehlung an alle Thriller-Fans.

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