Cover-Bild Die drei Leben der Cate Kay
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Zeitgenössische Lifestyle-Literatur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 409
  • Ersterscheinung: 29.09.2025
  • ISBN: 9783458645160
Kate Fagan

Die drei Leben der Cate Kay

Roman | Drei Namen, drei Leben – Kann man je ganz von vorn beginnen? | Reese's Book Club
Claudia Voit (Übersetzer)

Ein literarischer Pageturner zwischen New York und Hollywood

Cate Kay ist ein Phänomen: Ihre Romantrilogie wurde zum internationalen Bestseller und gefeierten Hollywood-Film. Doch ihre wahre Identität ist ein gut gehütetes Geheimnis. Was niemand ahnt: Hinter Cate verbirgt sich Cass Ford, und hinter Cass verbirgt sich Annie, ein Mädchen aus der Kleinstadt mit einem tragischen Geheimnis. Jetzt, in ihrer Villa in den Hollywood Hills, schreibt sie ihre Memoiren. Zum ersten Mal erzählt sie, was damals wirklich geschah - und setzt damit nicht nur ihre Anonymität, sondern auch ihre Existenz aufs Spiel.

Ein fesselnder Roman über Identität, Freundschaft und die Macht von Geschichten - emotional, überraschen und mitreißend bis zur letzten Seite.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2025

Interessant

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Cate Kay, die Autorin einer internationalen Bestseller-Trilogie, ist ein Mysterium. Niemand kennt ihr Gesicht oder ihren echten Namen – doch jetzt ist sie endlich bereit, ihre Geschichte zu erzählen.

Dieses ...

Cate Kay, die Autorin einer internationalen Bestseller-Trilogie, ist ein Mysterium. Niemand kennt ihr Gesicht oder ihren echten Namen – doch jetzt ist sie endlich bereit, ihre Geschichte zu erzählen.

Dieses Buch ist ihre Autobiografie: Wir lernen Cate als Annie kennen, ein Mädchen aus einer Kleinstadt, das davon träumt, gemeinsam mit ihrer besten Freundin berühmt zu werden. Doch Cate ist schon lange nicht mehr Annie, sie lebt unter dem Namen Cass Ford ein völlig anderes Leben.
Und wir erfahren nun, warum.

Was mich, abgesehen vom Klappentext, neugierig gemacht hat, war der Vergleich mit „Die sieben Männer der Evelyn Hugo“, einem Buch, das ich geliebt habe. Und ja, gewisse Ähnlichkeiten sind definitiv spürbar, doch Evelyn Hugo ist Cate Kay letztlich doch um einiges voraus, vor allem, weil sie sich viel realer angefühlt hat und mich stärker in den Bann gezogen hat.

Statt nur Cate selbst zu Wort kommen zu lassen, wird ihre Geschichte aus der Sicht vieler verschiedener Personen erzählt, die zu unterschiedlichen Zeiten in ihrem Leben eine mehr oder weniger wichtige Rolle gespielt haben. Dieses Konzept hat mir gut gefallen, auch wenn es an manchen Stellen etwas verwirrend war.

Die Kapitel sind allgemein recht kurz gehalten, was mir grundsätzlich sehr zusagt. An einigen Stellen wirkte der Wechsel zwischen ihnen jedoch etwas abrupt, vor allem, weil die zahlreichen Perspektivwechsel ohnehin dafür sorgen, dass man sich immer wieder neu orientieren muss.

Ein absoluter Pluspunkt für mich war die queere Repräsentation, die mir wirklich gut gefallen hat.

Worauf ich mich nicht so ganz einlassen konnte, ist ein zentraler Teil der Handlung (genauer benennen kann ich ihn nicht, das wäre ein Spoiler), auf dem der gesamte Rest der Geschichte aufbaut. Er passt zwar dazu, dass Cate insgesamt eher passiv wirkt – und natürlich reagiert jeder anders auf traumatische Erlebnisse –, aber für mich war das einfach nicht glaubwürdig.
Und ich hätte mir generell ein bisschen mehr Schwung und Spannung gewünscht.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was die Autorin als Nächstes schreiben wird, denn ihr Schreibstil war an sich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich sehe durchaus Potenzial, dass mich ein zukünftiges Buch der Autorin voll und ganz überzeugen könnte.

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Veröffentlicht am 06.11.2025

Lügen, die das Leben bestimmen

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Cate Kay ist eine berühmte Autorin, ihre Trilogie wurde zum Bestseller und die Filmadaption zum Kassenschlager. Doch niemand weiß, wer sie ist. Ihre Identität hält sie verborgen und niemand ahnt, dass ...

Cate Kay ist eine berühmte Autorin, ihre Trilogie wurde zum Bestseller und die Filmadaption zum Kassenschlager. Doch niemand weiß, wer sie ist. Ihre Identität hält sie verborgen und niemand ahnt, dass sich hinter ihr, noch Cass Ford und Annie verbergen. Nun schreibt sie ihre Memoiren, in denen nicht nur sie selbst zu Wort kommt.
„Die drei Leben der Cate Kay“ von Kate Fagan ist nicht umsonst in Reese’s Book Club aufgenommen worden. Fein entspinnt sich ein Netz aus Geheimnissen und Täuschungen, die nicht nur Cass Fords Leben prägen. Schon früh erfahren die Lesenden von der schwerwiegendsten Lüge und ich lauerte geradezu darauf, wann Cass die Wahrheit erfährt.
Nicht nur das Setting, amerikanische Kleinstädte und Hollywood, haben mich angesprochen, es sind vor allem die Themen, mit denen Kate Fagan mich gepackt hat: Die außergewöhnliche und tiefgehende Freundschaft zwischen Annie und Amanda, die beider Leben bestimmt; der Wunsch, dem Dasein Bedeutung zu verleihen, und auch die romantische Liebe kommt nicht zu kurz.
Durch die verschiedenen Perspektiven scheint ein ganzheitliches Bild zu entstehen und es macht den Anschein, dass die Lesenden immer einen Schritt voraus sind, allerdings müssen auch wir uns gedulden und ich litt oft mit den Figuren, die doch zueinander gehören. Den Charakteren, allen voran Cass, aber auch den anderen, kommt man sehr nah, da sie durch vielen kleine, eingestreute Details, schnell so lebendigen Personen werden.
Sprachlich ist es solide und vor allem hat Kate Fagan ein Händchen für das richtige Tempo, alles wirkt harmonisch und homogen. So auch beim Ende, wo ein kleines Geheimnis ungelüftet bleibt, was mich erst die Luft einziehen und dann schmunzeln ließ, weil es perfekt passt.
Einzig, dass Sidney so ungeschoren davonkommt, nervt mich ein bisschen.
Also absolut zu recht in einen der bekanntesten Buchclubs der Welt aufgenommen und ich warte bereits auf die Verfilmung.

Veröffentlicht am 28.10.2025

Taylor Jenkins Reid bekommt Konkurrenz!

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Rezension zu "Die drei Leben der Cate Kay" von Kate Fagan, übersetzt von Claudia Voit und erschienen im Insel Verlag

Inhalt (spoilerfrei): "Die drei Leben der Cate Kay" erzählt die Geschichte einer Frau, ...

Rezension zu "Die drei Leben der Cate Kay" von Kate Fagan, übersetzt von Claudia Voit und erschienen im Insel Verlag

Inhalt (spoilerfrei): "Die drei Leben der Cate Kay" erzählt die Geschichte einer Frau, die sich im Laufe ihres Lebens immer wieder neu erfindet. Annie, die sich später Cass und wieder später Cate nennt, wird als anonyme Schriftstellerin berühmt (ihre Bücher werden sogar verfilmt), doch trägt sie in all ihren drei Leben ein tragisches Geheimnis mit sich herum. Diesem widmet sie sich unter anderem in Form eines Memoires, in dem auch andere Stimmen aus ihren drei Leben zu Wort kommen.

Erzählstil und Struktur: Kate Fagan erzählt diesen Roman auf eine kluge, vielstimmige und ungewöhnliche Weise. Die Kapitel wechseln zwischen unterschiedlichen Perspektiven und Zeiten. Annie-Cass-Cate erzählt ihre Geschichte in verschiedenen Lebensphasen, und immer wieder treten andere Menschen aus ihrem Umfeld hervor. So entsteht das vielschichtige Porträt einer Frau, die versucht, sich selbst zu finden, während sie immer neue Identitäten annimmt. Der Stil ist fein, intelligent und voller Zwischentöne. Fagan hat ein unglaubliches Gespür für Sprache und Rhythmus. Ihre Sätze sind mal nüchtern, mal poetisch, mal unglaublich lustig und immer mit einem leisen Unterton von Melancholie. Sie schafft es, Themen wie Schuld, Liebe und Identität mit einer feinen Ironie und Leichtigkeit zu erzählen. Besonders die kleinen Randbemerkungen, d.h. Cates Kommentare und Einschübe verleihen dem Roman eine besondere Lebendigkeit. Sie sind manchmal humorvoll, manchmal schmerzhaft ehrlich und machen das Buch zu etwas sehr Intimen, das sich sehr echt anfühlt. Anfangs braucht man ein wenig Zeit, um in die Erzählstruktur hineinzufinden, weil vieles unausgesprochen bleibt. Aber genau das ist Teil des Reizes. Spätestens ab Seite 90 entfaltet der Roman eine wahnsinnige Sogwirkung und man kann kaum aufhören zu lesen.

Figuren: Was mich beim Lesen sofort fasziniert hat, war, wie sehr mich dieses Figurenensemble an "Die sieben Männer der Evelyn Hugo" von Taylor Jenkins Reid erinnert hat (nicht inhaltlich eins zu eins, aber in der Art, wie beide Romane Frauen zeigen, die im Rampenlicht stehen und zugleich mit den Erwartungen der Öffentlichkeit, mit ihrer eigenen Identität und mit gesellschaftlichen Zwängen ringen). Im Mittelpunkt steht natürlich Annie (Anne Marie) bzw. Cass bzw. Cate. Sie ist eine Frau, die sich in unterschiedlichen Lebensphasen immer wieder neu erfindet und zugleich versucht, ihrer Vergangenheit zu entkommen. Um sie herum herrscht ein Netz von Menschen, die sie prägen und spiegeln: ihre beste Freundin Amanda, Amandas Schwester, Annies Mutter, eine Schauspielerin, die an der Verfilmung von Annies (bzw. Cates) Büchern mitwirkt, etc. etc. etc. Zu gerne würde ich auf jede einzelne Figur eingehen und warum ich sie so wundervoll, ungeschönt und authentisch porträtiert finde, aber damit würde ich viel zu viel vorweg nehmen und ich möchte meine Rezensionen gerne spoilerfrei halten.

Symbolik und Themen: Das zentrale Thema des Romans ist Identität. Cates wechselnde Namen und Lebensentwürfe spiegeln den Versuch, sich immer wieder neu zu erfinden (leichte CoA-Züge) oder sich selbst zu entkommen. Es geht um die Frage: Wer bin ich, wenn ich meine Geschichte selbst erzähle, und wer, wenn andere sie für mich erzählen? Aber auf der Meta Ebene geht es auch um die Grenzen zwischen Authentizität und Inszenierung von Identität in der Öffentlichkeit. Weiterhin geht es um Schuld, Verantwortung und um Freund:innenschaft, aber vor allem fokussiert der Roman auf eine ganz feinfühlige und subtile Weise starke weibliche Figuren, die allesamt unterschiedlich mit ihrem Schmerz umgehen. Das hat mich wirklich stark berührt.

Fazit: Ich kann mit voller Überzeugung sagen: "Die drei Leben der Cate Kay" gehört zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe (außerhalb des Fantasy Genres). Es ist hingebungsvoll, klug, mutig, stark, und zugleich unglaublich gefühlvoll. Ich habe beim Lesen mehrmals geweint, vor allem am Ende, als sich die Spannung zuspitzte und die Emotionen sich entluden wie ein Faden kurz vorm Zerreißen. Es war ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte (leicht zu lesen, schwer zu vergessen). Jede Figur hat mich berührt, jede Geschichte hat mich ein Stück näher an Kate herangeführt. Und am Ende bleibt dieses Gefühl, dass man etwas wirklich Besonderes gelesen hat: ein unkonventionelles, tief berührendes, zutiefst menschliches Buch über komplexe Frauen, über Schuld, Liebe, Identität und das Erzählen selbst. Hut ab vor Kate Fagan, zumal dies ihr Debüt ist!

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Vielschichtig

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Wie das Buchcover des Romans "Die drei Leben der Cate Kay" von Kate Fagan bereits erahnen lässt, zeichnet sich der Roman vor allem durch seine Vielschichtigkeit aus. Die Protagonistin Cate Kay aka Cass ...

Wie das Buchcover des Romans "Die drei Leben der Cate Kay" von Kate Fagan bereits erahnen lässt, zeichnet sich der Roman vor allem durch seine Vielschichtigkeit aus. Die Protagonistin Cate Kay aka Cass Ford aka Anne Marie Callahan ist eine berühmte und anonyme Schriftstellerin, die nach Jahren beschließt ihre Lebensgeschichte und ihre drei Identitäten in ihren Memoiren offen zu legen. Wir erfahren als Leserin bei diesem Blick in die Vergangenheit unheimlich viel über die Hauptfigur und ihre Lebensreise. Denn eine Reise ist es auf jeden Fall! Dabei wird allerdings nicht nur aus der Sicht der Hauptfigur erzählt, sondern es kommen sehr viele verschiedene Figuren zu Wort, die im Laufe von Cates Leben eine Rolle für sie gespielt haben. Dadurch gewinnt die Geschichte eine absolute Tiefe und ermöglicht es, die Handlung und auch die Hauptfigur aus verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen.
Neben diesen verschiedenen Erzählperspektiven gibt es immer wieder kleine Fußnoten der Hauptfigur, die Kommentare zu den Berichten der anderen Figuren hinterlässt. Das lässt die Geschichte unheimlich real wirken, was mich sehr fasziniert und in seinen Bann gesogen hat! Generell hat mich die Story nicht mehr losgelassen! Das Buch hat definitiv einen Suchtfaktor.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

ein fantastisches Buch

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Das Buch ist der absolute Hammer, also wenn man das nicht liest, dann ist man auch selber Schuld.

Ich bin völlig fertig, es ist neben „der Gott des Waldes“ und „the Names“ (kommt bei uns erst nächstes ...

Das Buch ist der absolute Hammer, also wenn man das nicht liest, dann ist man auch selber Schuld.

Ich bin völlig fertig, es ist neben „der Gott des Waldes“ und „the Names“ (kommt bei uns erst nächstes Jahr im Februar heraus) das Beste, was ich seit langem gelesen habe.
Klar ich schaue, wie viele von Euch auch, immer wieder bei Reese Witherspoon in den Buchclub und habe dort auch wirklich viele tolle Bücher entdeckt aber eben auch das ein oder andere, wo ich dann sagen musste na ja.
Dieses Buch aber ist einfach wirklich genial. Und dann ist es auch noch ein Debüt, gehts denn noch?!
Was ist überhaupt im Moment los, dass die besten Bücher von Frauen geschrieben werden und jedes Mal ist es das erste Buch das sie veröffentlichen, wie hoch soll denn die Latte noch gelegt werden.
Ich bin sprachlos.
Vor allem hat mich an diesem Buch der Aufbau begeistert. Im Grunde liest der Leser ein Buch, das die Autorin im Buch vorstellt, wie verrückt ist das denn, inkl. Anmerkungen der Autorin zum Text.
Eigentlich liest man also die Rohfassung oder das Manuskript von einem Buch, das noch veröffentlicht wird.
Einfach irre.
Der Inhalt ist unglaublich bewegend, denn es geht um die kleinen, ganz großen Momente im Leben, die zu Entscheidungen führen können, die das ganze Leben verändern. Vor allem aber um Entscheidungen die man in der Jugend trifft und die objektiv betrachtet, gar nicht nötig gewesen wären oder wo man im Nachhinein sagt, was wäre gewesen, wenn ich genau an dieser Stelle anders entschieden hätte. Ein wenig wie in dem Film „Butterfly Effect“.

Ich kann nur sagen 100%tige Leseempfehlung und meine ganz starke Prognose, dieses Buch wird verfilmt.

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