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Lenna

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2026

Kein Zugang zum Werk

Es ist hell und draußen dreht sich die Welt
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Das Buchcover mit dem gelben Kanarienvogel und der außergewöhnliche Titel hatten meine Neugierde auf den Roman "Es ist hell und draussen dreht sich die Welt" geweckt. Ich hatte mich von Anfang an gefragt, ...

Das Buchcover mit dem gelben Kanarienvogel und der außergewöhnliche Titel hatten meine Neugierde auf den Roman "Es ist hell und draussen dreht sich die Welt" geweckt. Ich hatte mich von Anfang an gefragt, in wie weit dieser Vogel vielleicht eine Rolle spielen mag. Nach dem Lesen des Buches bin ich mir darüber jedoch auch noch nicht zu 100 Prozent im Klaren. Denn ja, der Vogel taucht auf und ja irgendwie steht er symbolisch auch für etwas, aber trotzdem hätte man ihn auch weglassen können.
Man merkt vielleicht jetzt schon, dass ich keinen richtigen Zugang zu diesem Roman gefunden habe. Der Erzählstil mit seinen zum Teil sehr kurzen Kapiteln und den wechselnden Perspektiven hat mir zwar gefallen, allerdings konnte ich mich keiner der Figuren annähern. Ich würde sogar so weit gehen, dass ich keine der Figuren sympathisch fand und es wirklich so einige Momente gab, in denen mir die Figuren sogar unsympathisch waren. Die Thematik rund um das Thema Muttersein oder Mutter-werden-wollen ist sicherlich wichtig und sollte vielmehr thematisiert werden, doch dieser Roman hat für mich keinen Zugang dazu gewährt - was vermutlich an der fehlenden Sympathie gegenüber der Figuren lag.
Auch das Ende des Romans hat sich mir nicht erschlossen, was aber insgesamt zu meinen Eindruck passt und für mich keine große Überraschung darstellte.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Ein absolutes Highlight

Die Riesinnen
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Wenn man in den ersten Tagen des neuen Jahres schon ein Jahreshighlight in den Händen hält, ist das etwas ganz besonderes. Mit "Riesinnen" ist Hannah Häffner eine Geschichte gelungen, die mich ab den ersten ...

Wenn man in den ersten Tagen des neuen Jahres schon ein Jahreshighlight in den Händen hält, ist das etwas ganz besonderes. Mit "Riesinnen" ist Hannah Häffner eine Geschichte gelungen, die mich ab den ersten Zeilen nicht mehr losgelassen hat. Sie erzählt in ihrem Roman die Geschichte dreier Frauen, dreier Generationen. Dabei kommt jede von ihnen nacheinander zu Wort, sodass die Hauptfigur oder der Fokus von einer Frau zur anderen wechselt. Auf diese Weise begleitet man im Grunde eine ganze Familie bzw. einen weiblichen Strang davon und erlebt verschiedene Zeiten mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Zwängen und Konventionen mitten im Schwarzwald.
Die drei Protagonistinnen Liese (Großmutter), Cora (Mutter und Tochter) und Eva (Tochter und Enkelin) haben mich jede auf ihre eigene Art und Weise beeindruckt und tief berührt. Jede von ihnen hat mit den eigenen Vorstellungen vom Leben und Sein zu kämpfen, ihrem Verhältnis zur Gesellschaft und der Art und Weise wie sie leben möchte. Am Ende findet jede von ihnen jedoch ihren Platz.
Dabei sind die Beziehungen der Frauen untereinander so authentisch, dass ich wirklich häufig dachte, reale Personen vor mir zu haben. Am Ende des Lesens war ich fast schon ergriffen und definitiv traurig, diese Familiengeschichte nicht noch weiter begleiten zu dürfen.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Eine magische Geschichte

Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel
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Der erste Band "Cassandra Morgan - der goldene Schlüssel" ist eine unfassbar süße und vor allem magische Geschichte. Aber nicht nur die Geschichte überzeugt. Das Buch ist auch von außen wie von innen ein ...

Der erste Band "Cassandra Morgan - der goldene Schlüssel" ist eine unfassbar süße und vor allem magische Geschichte. Aber nicht nur die Geschichte überzeugt. Das Buch ist auch von außen wie von innen ein richtiger Hingucker" Buchcover, Farbschnitt und auch die Illustrationen sind wunderschön und machen Lust auf die Geschichte. Ich habe mich bei jedem Aufschlagen des Buches darüber gefreut!
Cassandra oder Cassie war mir persönlich sofort sympathisch, da sie unheimlich gerne liest! Da wusste ich sofort, dass ich sie bei ihren Abenteuern gerne begleiten möchte. Und wahrlich - Abenteuer erlebt sie in diesem ersten Band so einige, nachdem sie feststellt, das sie aus einer Familie voller Hexen abstammt. Die Art und Weise wie hier Magie eingesetzt wird und wie Cassie ihre Abenteuer erlebt, ist auf jeden Fall für Kinder geeignet und trotzdem richtig spannend. Auch für erwachsene Leserinnen ist das Buch wirklich lesenswert! Ich könnte mir zudem auch gut vorstellen, dass man die Geschichte gut vorlesen kann.
Auf Band zwei bin ich auf jeden Fall jetzt schon gespannt!

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Düster

Rabid
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Das neue Genre der "Dark Romance" hat auf jeden Fall seine Berechtigung. Für mich allerdings waren die bisherigen literarischen Ausflüge in diesen Bereich wenig zufriedenstellend. Trotzdem wollte ich es ...

Das neue Genre der "Dark Romance" hat auf jeden Fall seine Berechtigung. Für mich allerdings waren die bisherigen literarischen Ausflüge in diesen Bereich wenig zufriedenstellend. Trotzdem wollte ich es bbei "Rabid" von Ivy Asher und Raven Kennedy noch einmal versuchen, vor allem auch, weil der Dark Romance Bereich hier noch mit Fanatsy verknüpft wird. In "Rabid" wird eine Werwolsgeschichte erzählt, bei der jedoch der Wolf stärker ist als die Frau, die mit dem Wolf ihren Körper teilt. Diese Art der Werwolfgeschichte hatte ich bis dahin nicht gelesen und war deswegen umso gespannter. Neue Arten bestimmte bekannte Motive zu erzählen, finde ich immer gut und die Portagonistin hat mir bis zu einem gewissen Punkt auch gut gefallen.
Trotzdem musste ich wieder feststellen, dass mit der Dark Romance Part nicht gefallen hat. Düstere Geschichten an sich mag ich gern und es darf auch ruhig Blut fließen. Doch diese Dark-Romance-ich-unterwerfe-mich-dem-Mann-Aspekte waren mir hier einfach zu ausgeprägt. Das hat dann auch nichts mehr mit sexuellen Wünschen oder Dirty-talk zu tun.
Trotz dieser Kritik finde ich das Buch insgesamt in Ordnung, vor allem wenn man auf die interessante Umsetzung des Werwolfmotivs schaut.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Eine liebevolle Geschwistergeschichte mit kleineren Schwächen

Ich hab dich ganz genauso lieb
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„Ich hab dich ganz genau so lieb“ von Keira Knightley ist eine süße, warmherzige Geschichte, die sich besonders gut eignet, wenn in einer Familie ein Geschwisterchen unterwegs ist. Das Buch greift typische ...

„Ich hab dich ganz genau so lieb“ von Keira Knightley ist eine süße, warmherzige Geschichte, die sich besonders gut eignet, wenn in einer Familie ein Geschwisterchen unterwegs ist. Das Buch greift typische Gefühle wie Eifersucht, Unsicherheit und das Wiederfinden von Nähe und Liebe sehr einfühlsam auf. Für Kinder, die selbst in dieser Situation stehen, kann die Geschichte tröstlich und bestärkend wirken. Genau darin liegt auch der pädagogische Wert des Buches. Es zeigt,dass schwierige Gefühle normal sind – und dass man Wege finden kann, mit ihnen umzugehen. Es lädt zu Gesprächen über Familienzusammenhalt, Veränderungen und eigene Emotionen ein.
Die Illustrationen sind sehr bunt, großflächig und insgesamt ansprechend, wobei der Textanteil eher gering ist. Das macht das Buch besonders gut zum Vorlesen geeignet, vor allem für jüngere Kinder. Für ältere Kinder, die schon selbst lesen, ist die Geschichte zu kurz.
Im Gegensatz zu den Illustrationen zur Natur- und Pflanzenwelt wirken die gezeichneten Figuren etwas ungewöhnlich – stellenweise sogar leicht gruselig, was je nach Kind unterschiedlich ankommen kann. Mir persönlich habe die Figuren nicht zu gesagt.
Die Handlung hat einen fantasievollen, magischen Charakter, ist also bewusst nicht realistisch, sondern spielt mit Traum- und Wunschbildern. Das schafft viel Raum für Vorstellungskraft, nimmt der Geschichte aber auch etwas Tiefe und ist insgesamt wenig innovativ.
Im Großen und Ganzen ist das Buch nett, liebevoll erzählt und optisch auffällig, aber kein außergewöhnliches Highlight im Bereich der Kinderbücher. Für Familien in einer Umbruchphase kann es dennoch eine schöne, unterstützende Lektüre sein.

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