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Lenna

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2026

Ein entspannter Krimi

Mord & Breakfast
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Titel und Buchcovergestaltung bei "Mord & Breakfast - ein Fall für Melody Moss" lassen bereits stark vermuten, dass es bei diesem Krimi eher gemütlicher zugehen wird. Damit spiegeln beide Elemente der ...

Titel und Buchcovergestaltung bei "Mord & Breakfast - ein Fall für Melody Moss" lassen bereits stark vermuten, dass es bei diesem Krimi eher gemütlicher zugehen wird. Damit spiegeln beide Elemente der Buchaußenseite perfekt den Inhalt des Buches wider. Wer also auf der Suche nach einem eher gemütlichen Krimi ist, ist bei diesem Buch an der richtigen Adresse. Melody Moss als Hauptfigur war mir sofort sympathisch und ich hatte großes Mitleid mit ihr, als sie zu Beginn der Geschichte ihren Job verlor. Tatsächlich erwies sich das allerdings als Glücksfall in der Rückschau, da sie so die Zeit hatte das Bed und Breakfast ihrer Tante zu übernehmen. Diese Unterkunft wird wirklich malerisch beschrieben und ich hätte gerne selbst Urlaub dort gemacht. Schottland als Kulisse für diesen Krimi zu wählen, war einfach super passend.
Der Tod ihrer Tante, der sich Dank Melody als Mord herausstellt, ist nicht sehr detailreich beschrieben worden, sodass man keine Angst vor blutigen Szenen haben muss. Auch die Spannung innerhalb des Handlungsverlauf ist eher sachte, was ich jedoch als sehr angenehm empfunden habe. Wer allerdings einen blutrünstigen und spannungsgeladenen Thriller erwartet, ist hier falsch.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Ein Buch, das wütend macht!

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Bücher lösen in uns Leserinnen immer etwas aus. Das kann von postiven Gefühlen wie Rührung, Freude, Instpiration bis hin zu negativen Gefühlen wie Enttäuschung, Frust und Langweile reichen. "Witch of Wolves" ...

Bücher lösen in uns Leserinnen immer etwas aus. Das kann von postiven Gefühlen wie Rührung, Freude, Instpiration bis hin zu negativen Gefühlen wie Enttäuschung, Frust und Langweile reichen. "Witch of Wolves" von Kaylee Archer hat vor allem eines in mir ausgelöst - und das war Wut. Das liegt nicht an der Autorin, nicht an ihrer sympathischen und mutigen Hauptfigur, nicht am Schreibstil oder der erdachten Welt. Nein das lag einzig und allein an einigen der männlichen Figuren! Die Geschichte spielt nämlich, anders als ich es zunächst erwartet und vermutet hatte, nicht in der Gegenwart, sondern in irgendeinem vergangenen Jahrhundert. Auch wenn kein genaues Datum genannt wird, wird schnell klar, dass es zu einer Zeit spielt, in der Frauen absolut nichts selbst zu entscheiden und zu bestimmen hatten. Der Umgang mit Cordiela (Hauptfigur) war teilweise wirklich sexistisch und menschenverachtend und hat mich tierisch aufgeregt. Das hat zeitweise für mich leider die eigentliche Handlung überschattet, was sehr schade ist, da ich die ausgedachte Fantasywelt mit ihren magischen Figuren wirklich gelungen und spannend finde. Cordiela als Hauptfigur ist auf jeden Fall gelungen und ich freue mich trotz allem auf den zweiten Band und bin gespannt, welche Hindernisse sie dort bewältigen muss.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Kein Zugang zum Werk

Es ist hell und draußen dreht sich die Welt
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Das Buchcover mit dem gelben Kanarienvogel und der außergewöhnliche Titel hatten meine Neugierde auf den Roman "Es ist hell und draussen dreht sich die Welt" geweckt. Ich hatte mich von Anfang an gefragt, ...

Das Buchcover mit dem gelben Kanarienvogel und der außergewöhnliche Titel hatten meine Neugierde auf den Roman "Es ist hell und draussen dreht sich die Welt" geweckt. Ich hatte mich von Anfang an gefragt, in wie weit dieser Vogel vielleicht eine Rolle spielen mag. Nach dem Lesen des Buches bin ich mir darüber jedoch auch noch nicht zu 100 Prozent im Klaren. Denn ja, der Vogel taucht auf und ja irgendwie steht er symbolisch auch für etwas, aber trotzdem hätte man ihn auch weglassen können.
Man merkt vielleicht jetzt schon, dass ich keinen richtigen Zugang zu diesem Roman gefunden habe. Der Erzählstil mit seinen zum Teil sehr kurzen Kapiteln und den wechselnden Perspektiven hat mir zwar gefallen, allerdings konnte ich mich keiner der Figuren annähern. Ich würde sogar so weit gehen, dass ich keine der Figuren sympathisch fand und es wirklich so einige Momente gab, in denen mir die Figuren sogar unsympathisch waren. Die Thematik rund um das Thema Muttersein oder Mutter-werden-wollen ist sicherlich wichtig und sollte vielmehr thematisiert werden, doch dieser Roman hat für mich keinen Zugang dazu gewährt - was vermutlich an der fehlenden Sympathie gegenüber der Figuren lag.
Auch das Ende des Romans hat sich mir nicht erschlossen, was aber insgesamt zu meinen Eindruck passt und für mich keine große Überraschung darstellte.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Ein absolutes Highlight

Die Riesinnen
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Wenn man in den ersten Tagen des neuen Jahres schon ein Jahreshighlight in den Händen hält, ist das etwas ganz besonderes. Mit "Riesinnen" ist Hannah Häffner eine Geschichte gelungen, die mich ab den ersten ...

Wenn man in den ersten Tagen des neuen Jahres schon ein Jahreshighlight in den Händen hält, ist das etwas ganz besonderes. Mit "Riesinnen" ist Hannah Häffner eine Geschichte gelungen, die mich ab den ersten Zeilen nicht mehr losgelassen hat. Sie erzählt in ihrem Roman die Geschichte dreier Frauen, dreier Generationen. Dabei kommt jede von ihnen nacheinander zu Wort, sodass die Hauptfigur oder der Fokus von einer Frau zur anderen wechselt. Auf diese Weise begleitet man im Grunde eine ganze Familie bzw. einen weiblichen Strang davon und erlebt verschiedene Zeiten mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Zwängen und Konventionen mitten im Schwarzwald.
Die drei Protagonistinnen Liese (Großmutter), Cora (Mutter und Tochter) und Eva (Tochter und Enkelin) haben mich jede auf ihre eigene Art und Weise beeindruckt und tief berührt. Jede von ihnen hat mit den eigenen Vorstellungen vom Leben und Sein zu kämpfen, ihrem Verhältnis zur Gesellschaft und der Art und Weise wie sie leben möchte. Am Ende findet jede von ihnen jedoch ihren Platz.
Dabei sind die Beziehungen der Frauen untereinander so authentisch, dass ich wirklich häufig dachte, reale Personen vor mir zu haben. Am Ende des Lesens war ich fast schon ergriffen und definitiv traurig, diese Familiengeschichte nicht noch weiter begleiten zu dürfen.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Eine magische Geschichte

Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel
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Der erste Band "Cassandra Morgan - der goldene Schlüssel" ist eine unfassbar süße und vor allem magische Geschichte. Aber nicht nur die Geschichte überzeugt. Das Buch ist auch von außen wie von innen ein ...

Der erste Band "Cassandra Morgan - der goldene Schlüssel" ist eine unfassbar süße und vor allem magische Geschichte. Aber nicht nur die Geschichte überzeugt. Das Buch ist auch von außen wie von innen ein richtiger Hingucker" Buchcover, Farbschnitt und auch die Illustrationen sind wunderschön und machen Lust auf die Geschichte. Ich habe mich bei jedem Aufschlagen des Buches darüber gefreut!
Cassandra oder Cassie war mir persönlich sofort sympathisch, da sie unheimlich gerne liest! Da wusste ich sofort, dass ich sie bei ihren Abenteuern gerne begleiten möchte. Und wahrlich - Abenteuer erlebt sie in diesem ersten Band so einige, nachdem sie feststellt, das sie aus einer Familie voller Hexen abstammt. Die Art und Weise wie hier Magie eingesetzt wird und wie Cassie ihre Abenteuer erlebt, ist auf jeden Fall für Kinder geeignet und trotzdem richtig spannend. Auch für erwachsene Leserinnen ist das Buch wirklich lesenswert! Ich könnte mir zudem auch gut vorstellen, dass man die Geschichte gut vorlesen kann.
Auf Band zwei bin ich auf jeden Fall jetzt schon gespannt!

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