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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2025

Kurzweilige Unterhaltung

Der letzte Mord am Ende der Welt
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Es ist mein erstes Buch des Autors, weshalb ich keine besonderen Erwartungen hatte. Der Schreibstil ist schlicht und lässt sich schnell lesen. Die kurzen Kapitel helfen dabei.
Der Klappentext klang für ...

Es ist mein erstes Buch des Autors, weshalb ich keine besonderen Erwartungen hatte. Der Schreibstil ist schlicht und lässt sich schnell lesen. Die kurzen Kapitel helfen dabei.
Der Klappentext klang für mich total interessant, wie eine Mischung aus Dystopie, Science Fiction und Krimi. Um nicht zu spoilern, möchte ich auch gar nicht viel zum Inhalt sagen. Es gibt mehrere Verdächtigungen, falsche Fährten und natürlich kommt alles ganz anders als man zu Beginn beim Miträtseln denkt. Wirklich mitgerissen hat mich die Suche nach dem Mörder allerdings nicht. Was auch größtenteils an den Charakteren lag. Irgendwie blieben sie bis zum Schluss ziemlich blass und ich habe zwischendurch die Familienverhältnisse verwechselt.

Auch wenn mich das Buch nicht vollkommen überzeugen konnte, ist es insgesamt gute Unterhaltung für zwischendurch. Ich würde auch andere Werke des Autors lesen.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Paranormales Drama

Sweet Nightmare
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Ich war gespannt auf diese neue Reihe, auch wenn ich von den Katmere Chroniken nicht mehr so begeistert bin wie zu Beginn der Serie. Der Schreibstil der Autorin ist mir also bekannt. Auch hier gibt es ...

Ich war gespannt auf diese neue Reihe, auch wenn ich von den Katmere Chroniken nicht mehr so begeistert bin wie zu Beginn der Serie. Der Schreibstil der Autorin ist mir also bekannt. Auch hier gibt es wieder witzige Kapitelüberschriften.
Leider konnte mich Sweet Nightmare nicht überzeugen. Es existiert einfach kein Worldbuilding. Man wird beim Lesen einfach mitten ins Geschehen geworfen und es passiert ein Drama nach dem anderen. Der Plot ist das reinste Chaos.
Wo wir schon beim Thema Drama sind: Clementine war mir zwischendrin einfach zu anstrengend. Wie kann man - auch wenn es YA ist - alles so zerdenken? Und jetzt mal ganz ehrlich: Fragt sich noch jemand, ob Grace und Clementine nicht heimlich die gleiche Person in einem anderen Zeitstrang sind? Einziger Unterschied sind für mich die Mantikoreigenschaften. Ansonsten gleicher Charakter. Auch die anderen Charaktere und die Handlung an sich erinnern doch stark an den ersten Band der Katmere Chroniken mit etwas verändertem Setting plus Geistern. Izzy dagegen fand ich wirklich unterhaltsam. Am Ende habe ich mich auch wirklich gefragt, ob hier tatsächlich ein Lektor drauf geschaut hat. Stellenweise liest es sich, als ob Tracy Wolff einfach alles runtergeschrieben hat und der erste Entwurf so veröffentlicht wurde.

Für Fans von Tracy Wolff und Teenager-Drama sicherlich lesenswert. Ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, weiß ich noch nicht.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Willkommen zurück in der Welt von Arawiya

We free the Stars
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"Du brauchst die Finsternis nicht zu fürchten, wenn du selbst zur Finsternis werden kannst."

Bereits der erste Teil hat mich absolut in die Welt von Arawiya gezogen. Auch der zweite Band hat mich nicht ...

"Du brauchst die Finsternis nicht zu fürchten, wenn du selbst zur Finsternis werden kannst."

Bereits der erste Teil hat mich absolut in die Welt von Arawiya gezogen. Auch der zweite Band hat mich nicht enttäuscht. Die große Stärke der Autorin sind aus meiner Sicht ein umfassendes Worldbuilding, eine bildgewaltige Sprache und ein starker Fokus auf die Ausarbeitung der Charaktere. Nicht nur die Hauptfiguren sind detailliert beschrieben, sondern auch die Nebencharaktere wurden umfassend dargestellt. Die Handlung hat wieder etwas von allem: Magie, politische Verstrickungen, Kampf um die Macht, Freundschaften und natürlich eine Lovestory.
Besonders gut hat mir gefallen, dass hier die Ankündigung einer Slowburn Romance auch tatsächlich umgesetzt wurde. Nichts an der Beziehung von Zafira und Nasir wurde überstürzt oder unrealistisch verklärt dargestellt.

Großartige Fortsetzung und eine absolute Empfehlung an alle Fantasyfans, die Wert auf ein bildgewaltiges Worldbuilding und starke Charaktere legen.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Die Jagd nach dem Mörder

Blutrotes Karma
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Die Handlung beginnt mit umfangreichen, seitenlangen Darstellungen von Studentenkrawallen in Paris im Jahr 1968. Zwischen Protesten und der Suche der eigenen Rolle innerhalb dieser findet Hervé die Leiche ...

Die Handlung beginnt mit umfangreichen, seitenlangen Darstellungen von Studentenkrawallen in Paris im Jahr 1968. Zwischen Protesten und der Suche der eigenen Rolle innerhalb dieser findet Hervé die Leiche seiner Freundin, die selbst eine größere Rolle innerhalb der Aufstände hat. Zusammen mit der besten Freundin von Suzanne und seinem Bruder führt Hervé die Spur des
Mörders nach Indien.

Es ist mein erster Roman des Autors, daher wusste ich auch nicht genau was mich erwartet. Der Schreibstil lässt sich gut lesen, ist teilweise aber recht ausschweifend. Grangé neigt dazu, Handlungsorte sehr bildhaft und ausschweifend zu beschreiben und mit geschichtlichen Hintergrundinformationen zu füttern. Für die Geschehnisse in Indien war das durchaus vorteilhaft, so konnte ich mir die Schauplätze gut vorstellen. Es führt allerdings auch dazu, dass durch einige Wendungen in der Handlung ein Thriller mit 608 Seiten entstanden ist. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob der Autor nicht ursprünglich zwei Ideen hatte und diese hier zu einem Buch verknüpft hat - Studentenaufstand in Paris und religiöse Sekten in Indien.
Eine Empfehlung an Fans von Thrillern mit Schwerpunkt auf religiösen Praktiken und Verstrickungen im Milieu von Sekten. Für mich insgesamt ein solider Thriller, aber zu ausschweifend erzählt.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Frauen auf dem Weg in die Freiheit

When Women were Dragons – Unterdrückt. Entfesselt. Wiedergeboren: Eine feurige, feministische Fabel für Fans von Die Unbändigen
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Im Jahr 1955 verwandeln sich Hunderttausende Frauen in Amerika in Drachen. Auch danach passieren spontane Verwandlungen. Doch dies wird zum Tabuthema. Alex Tante verwandelt sich, ihre Mutter jedoch nicht. ...

Im Jahr 1955 verwandeln sich Hunderttausende Frauen in Amerika in Drachen. Auch danach passieren spontane Verwandlungen. Doch dies wird zum Tabuthema. Alex Tante verwandelt sich, ihre Mutter jedoch nicht. Zum Schweigen gezwungen, entwickelt Alex im Laufe der Zeit immer mehr Fragen.

Zunächst vorab: Dass sich Frauen im Amerika der 50er Jahre aus spontaner Wut in Drachen verwandeln, kann ich bei den in diesem Roman dargestellten männlichen Charakteren absolut nachvollziehen. Allein die Aussage von Alex Vater, dass Frauen sich um Haushalt und Familie zu kümmern haben und dafür keinen höheren Bildungsabschluss benötigen, hätte für meine spontane Verwandlung schon ausgereicht.

Es handelt sich hierbei nicht um ein klassisches Fantasybuch. Die Drachen stehen vielmehr als Allegorie für female empowerment. Neben dem allgemeinen Frauenbild dieser Zeit werden auch Themen wie unbezahlte Care-Arbeit, familiäre Traumata und Identitätsfindung angesprochen. Es wurden auch queere Themen angeschnitten, hier hätte ich mir jedoch einen größeren Fokus gewünscht. Dadurch hätte auch Alex als Hauptcharakter eine tiefere Weiterentwicklung erfahren können. Die Geschichte hatte einige Längen und der Schluss wurde fast schon plötzlich abgehandelt.
Obwohl ich mir mehr Wut und eine intensivere Auseinandersetzung mit den einzelnen Themen gewünscht hätte, kann ich den Roman weiterempfehlen.

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