Ein absolutes Herbsthighlight
So laut der HimmelDas dritte Buch der Oak Harbor Reihe hat mich, wie bereits die anderen beiden Bücher dieser Reihe, komplett umgehauen und mir sehr gut gefallen.
Seven sucht seine Schwester, die vor ein paar Jahren spurlos ...
Das dritte Buch der Oak Harbor Reihe hat mich, wie bereits die anderen beiden Bücher dieser Reihe, komplett umgehauen und mir sehr gut gefallen.
Seven sucht seine Schwester, die vor ein paar Jahren spurlos verschwunden ist und von der er lange dachte, dass sie sei tot sei. Bis er von ihr plötzlich wieder kontaktiert wird. Seit dem ist er verzweifelt auf der Suche nach einem weiteren Lebenszeichen von ihr.
Talia, war gerade mit ihrer Freundin Gemma auf Weltreise, als sie erfährt das ihr Vater einen Herzinfarkt hatte und sie zurück nach Hause muss. Dort angekommen erfährt sie dann etwas, womit sie nicht gerechnet hat und was ihr Leben neben ihrer chronischen Erkrankung etwas auf den Kopf stellt.
Talia und Seven haben eine schicksalshafte und emotionale Begegnung in Seattle und treffen sich dann zufällig ein paar Monate später in Oak Harbor wieder und dann nimmt die Geschichte ihren wunderbaren Lauf.
Die Geschichte hat einige unerwartete Wendungen, die dennoch nich aufgesetzt wirken.
Talia und Seven sind beides Charaktere, die
ihr eigenes Päckchen zu tragen und ihre eigene Geschichte zu erzählen haben, wodurch ich direkt zu beiden eine Verbindung hatte und mich mit beiden gleichermaßen verbinden konnte, was selten vorkommt aber der Geschichte gut tut.
Ich finde an diesem Buch besonders, dass auch die Nebencharaktere eine tragende Rolle in dem Buch spielen und man auch mit ihnen etwas mitfiebern kann, ohne dass hierbei die Protagonisten und ihre Geschichte in den Hintergrund gestellt werden.
Jessica Winter gelingt es in dem Buch eine tiefgründige, emotionale Geschichte zu erzählen . Durch den Schreibstil und die Art zu erzählen kann man so richtig tief in die Geschichte eintauchen und mit den Protagonisten gut connecten.
Durch den tiefen und emotionale Erzählstil sind bei diesem Buch gleich an mehreren Stellen die Tränen geflossen.
Trotz der emotionalen und tiefgründigen Erzählweise gelingt es der Autorin eine absolute Wohlfühlgeschichte zu erzählen die sich Leichtigkeit vermittelt und man will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Auch die Kleinstadt Oak Harbor, in der die Geschichte spielt, ist ein Ort an dem man selbst gerne wohnen wollen würde und dir Menschen gerne treffen würde. Ich habe den Ort schon in den ersten beiden Bändern lieben gelernt und habe mich gefreut hierhin zurückkehren zu können und bin schon richtig traurig, dass dies der letze Band der Reihe ist. Auch das Ende und die Art und Weise wie es erzählt wurde hat mir gut gefallen.
Alles in allem gelingt es der Autorin eine rundum schöne Geschichte zu erzählen und ein Buch zu schreiben das auch noch perfekt in die Jahreszeit passt.
Das Buch war eins meiner Lesehighlights dieses Jahr und ich kann es nur jedem wärmstens empfehlen. Hier kommt weder die Leichtigkeit noch die Tiefgründigkeit zu kurz, weshalb ich für dieses Buch ganz klare 5 von 5 Sterne vergebe.