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Veröffentlicht am 21.10.2024

Cocos Familientradition

Coco kann!
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Das Bilderbuch "Coco kann" handelt von der kleinen Coco, die verschiedene Dinge nicht kann: Schleife binden, Angst vor Hunden, Uhr lesen, klettern und balancieren fallen ihr schwer und bei Nichtgelingen ...

Das Bilderbuch "Coco kann" handelt von der kleinen Coco, die verschiedene Dinge nicht kann: Schleife binden, Angst vor Hunden, Uhr lesen, klettern und balancieren fallen ihr schwer und bei Nichtgelingen regt sie sich sehr auf.
Ihr Vater "hilft" ihr über diese Situationen auf seine Art hinweg.
Mir gefiel diese Art leider gar nicht. Es gab immer einen Hinweis auf jemanden aus der Familie, der das besonders gut konnte und dann gelang es Coco nach etwas üben auch. Kinder müssen permanent etwas lernen, häufig fällt dies schwer, ebenso die Akzeptanz des Scheiterns. Einiges gelingt schneller, anderes dauert länger. Gerne hätte ich hier etwas zum wiederholten üben gelesen und Mutmacher zum Durchhalten gefunden. Die Litanei "Das lernst du schon" hören Kinder sicher öfter, das ist für mich aber eher ein Abstellgleis. Die Sache, die der Vater am Ende lernen muss, erscheint auf den ersten Blick witzig, ist es aber nicht wirklich. Kindern wird das aber gefallen: Coco dreht den Spieß um und schlägt den Vater mit den eigenen Argumenten.
Mir gefiel die Umsetzung leider nicht. Ich hätte mir eine Auseinandersetzung mit den Lernsituationen, dem Scheitern und Gelingen gewünscht. Kinder benötigen unterschiedliche Zeiten und unterschiedliche Wege. Eine konkrete Zuwendung zu dem Problem wäre zielführender gewesen.

Das Thema "Angst vor dem Hund" fügte sich nicht gut in den aufgeführten Lernkanon ein. Solchen Gefühlen sollte man ernst nehmen und die Annäherung an fremde Tiere durch Kinder ist ein spezielles Thema für sich, bei dem im Alltag viel falsch läuft.

Nach den vielen Kritikpunkten, möchte ich noch die Illustrationen positiv hervorheben. Diese gefielen mir sehr gut hinsichtlich der Farben, Gestaltung und Anordnung. Auch die unterschiedlichen Reime und Schriftarten fand ich gut. Hier lassen sich viele weitere Gesprächsanlässe finden. Dennoch war das ganze der Altersgruppe angemessen und nicht zu überladen.

Das Buch ist meiner Meinung nach nur eingeschränkt zu empfehlen, ich werde mit Unterbrechungen vorlesen und zwischendurch das Gespräch suchen.

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Veröffentlicht am 13.10.2024

ausbaufähig

A Song to Drown Rivers
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Ann Liang greift in "A song to drown rivers" eine alte chinesische Legende auf und erweitert diese zu einem Roman. Die wunderschöne Xishi lebt mir ihren Eltern in einfachen Verhältnissen auf dem Land, ...

Ann Liang greift in "A song to drown rivers" eine alte chinesische Legende auf und erweitert diese zu einem Roman. Die wunderschöne Xishi lebt mir ihren Eltern in einfachen Verhältnissen auf dem Land, sie arbeiten hart und können nur von einer zur nächsten Mahlzeit planen. Das Land wird von dem Nachbarland unterjocht und das Leben ist gefährlich. Nach einem Vorfall fällt sie dem jungen Militärberater Fanli auf, der sie zur Spionin ausbildet. Sie wird am Königshaus des Nachbarreiches eingeschleust und soll die Gunst des Königs Fuchai gewinnen und ihn ausschalten. Ihre Liebe zu Fanli erschwert die Situation beträchtlich.
Der Erzählstil ist gut und leicht zu lesen, man kommt zügig durch das Buch. Der Geschichte fehlte es jedoch teilweise sehr an Tiefe. Es geht gleich recht rasant mit einer gefährlichen Situation los, die die beiden Hauptfiguren zusammenführt, aber danach gibt es immer wieder unnötige Längen. Die Liebe zwischen Xishi und Fanli erreichte mich emotional nicht.
Von dem Setting und der Grundidee hatte ich mir mehr erhofft, hier wurde leider Potential verschenkt. Das Ende konnte bei mir jedoch punkten, damit hatte ich nicht gerechnet.
Das Buch selbst ist wunderschön gestaltet, die Farben wirken super.
Von mir gibt es eine eingeschränkte Leseempfehlung und 3,5 Punkte.

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Veröffentlicht am 09.10.2024

origineller Thriller

Invictum
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Invictum ist der zweite Teil einer Reihe, ich konnte ohne Vorkenntnis des ersten Bandes problemlos folgen.
Das Buch ist auffallend schön gestaltet. Die silbernen Elemente schimmern edel und sind erhaben, ...

Invictum ist der zweite Teil einer Reihe, ich konnte ohne Vorkenntnis des ersten Bandes problemlos folgen.
Das Buch ist auffallend schön gestaltet. Die silbernen Elemente schimmern edel und sind erhaben, das Neonblau leichtet ebenfalls, die Farben finden sich auch auf dem Buchschnitt wieder. Die Gestaltung passt zum ersten Band, so dass ein Wiedererkennungseffekt gegeben ist.
Die Hauptfigur Mike Brink hat seit einem Unfall ein seltenes medizinisches Phänomen, durch eine neue Inselbegabung kann er recht problemlos Rätsel lösen. Gleich zu Beginn erhält Mike eine in Rätseln versteckte Einladung, um in Japan an einem besonderen Wettbewerb teilzunehmen. Die junge Japanerin, die ihm dies überbringt, wird ihn weiterhin begleiten. Eine spannende Hatz beginnt, ein Gegenspieler, KI, Japan mit seiner Geografie, Kultur und Geschichte spielen eine größere Rolle.
Mir gefiel der Erzählstil, es ging meistens recht spannungsgeladen von einem Geschehen zum nächsten, es gab kaum Längen. Ich konnte mir alles gut vorstellen und mit Mike mitfiebern. Die abgebildeten Rätsel habe ich mir im Nachgang gerne noch näher angesehen. Durch die Kombination Rätsel, Japan und Thriller ein interessantes Buch, das sicherlich viele Leser ansprechen wird. Von mir gibt es vier Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.09.2024

Ein Gebet für jeden Tag

Ein Gebet für jeden Tag
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Das schlicht gehaltene schöne Buch enthält für jeden Tag ein Gebet. Eine schöne Unterstützung, um einmal am Tag zur Ruhe zu kommen und Gottes Nähe beim Innehalten zu erleben.

Eine Seite für jeden Tag. ...

Das schlicht gehaltene schöne Buch enthält für jeden Tag ein Gebet. Eine schöne Unterstützung, um einmal am Tag zur Ruhe zu kommen und Gottes Nähe beim Innehalten zu erleben.

Eine Seite für jeden Tag. Nach der Überschrift kommt ein Bibelzitat, diese haben unterschiedliche Länge, danach folgt das zum Zitat passende Gebet. Jedes Gebet schließt mit einem Dank. Diese Zeilen sind durch eine andere Farbe immer hervorgehoben. Die Seiten schließen jeweils mit einem farbigen kleinen Feld, in dem die Autorin passend zum Tag eine Aussage bzw. eine Aufforderung trifft. Ein goldenes Lesebändchen ergänzt das Buch.

Der Zeitaufwand die Tagesseite zu lesen ist gering, man kann selbst entscheiden, inwieweit man zum Thema in sich geht, wieviel Zeit man darüber hinaus investiert.

Die Autorin schreibt zu ihrem Buch: "Je weniger du Lust hast zu beten, desto dringender solltest du es tun!" Das Buch bietet eine schöne Hilfe hierzu, wenn man sich auf diese Methode einlassen will. Viele Sorgen werden aufgegriffen und durch die Gebete etwas "relativiert", indem sie geteilt werden bzw. das auf eine andere Sicht angeregt wird. Die Autorin möchte mit ihren Gebeten eine Portion Ermutigung bereitstellen, das ist ihren Texten anzumerken.

Diese Art zu beten ist sicherlich nicht für jeden geeignet, mir persönlich gefällt die Ausdrucksweise nicht so sehr, ich habe andere Gebetstücher, die mir mehr entsprechen, aber viele Anregungen hier finde ich gut.

Für Alle, die sich auf eine tägliches Gebet einlassen wollen und dabei gerne Unterstützung annehmen, ist das Buch hilfreich und zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 19.09.2024

geht so

Ich fürchte, Ihr habt Drachen
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Mich konnte dieses Buch nicht richtig überzeugen, jedoch bin ich in dem Genre eher selten unterwegs, ich habe das Buch für meine Tochter besorgt - also vielleicht liegt es daran, dass der Funke nicht übergesprungen ...

Mich konnte dieses Buch nicht richtig überzeugen, jedoch bin ich in dem Genre eher selten unterwegs, ich habe das Buch für meine Tochter besorgt - also vielleicht liegt es daran, dass der Funke nicht übergesprungen ist.

Das Cover ist sehr schön gemacht, auch die Cover-Innenseiten sind mit verschiedenen Drachenfiguren bedruckt, was mir gut gefällt.

Die 303 Seiten haben sich für mich etwas gezogen. Der märchenhafte Erzählstil gefiel mit nicht so gut, ich habe gelegentlich die Spannung vermisst.

Aufgrund des Klappentexts hatte ich eher eine etwas schräge oder humorvolle Geschichte erwartet. Dies war am Anfang der Fall. Die Idee zur Geschichte ist gut. Die Figuren sind besonders und interessant angelegt, sie sind etwas von ihren Klischees gefangen genommen, das fand ich eine gelungene Konstruktion. Dennoch hat mich das Buch irgendwann verloren. Die Wendungen gegen Ende konnte ich nicht nachvollziehen. Schade.
Fazit: eingeschränkte Empfehlung für Drachen- und Fantasyfans

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