Ein süsses Buch, in dem man miterlebt, wie Familie Sander sich auf das Weihnachtsfest vorbereitet. Es geht um die Familie und was sie erlebt, wen sie trifft, wie sie lebt und feiert. Zudem gibt es auch ...
Ein süsses Buch, in dem man miterlebt, wie Familie Sander sich auf das Weihnachtsfest vorbereitet. Es geht um die Familie und was sie erlebt, wen sie trifft, wie sie lebt und feiert. Zudem gibt es auch die Vorlesegeschichten zu den Traditionen, die es in der Vorweihnachtszeit gibt, z.B. Barbarazweige, Adventskranz, Bedeutung der Sterne, Nüsse, u.v.m. Hier wird die jeweilige Tradition und deren Herkunft schön erklärt. Die Texte haben eine gute Länge und man kann sie gemeinsam mit den Kinder lesen oder vorlesen.
Mit dem Buch geht es immer weiter auf das Weihnachtsfest zu, so dass man es auch ein wenig als Adventskalender einsetzen könnte. Die Basteltipps sind kreativ, aber einfach gehalten, so dass man diese gut nachmachen kann. Außerdem gibt es auch Lieder und Spielideen.
Die Illustrationen passen hervorragend zu den Texten, sie unterstützen diese und sind schön anzusehen, teils erstrecken sie sich über eine ganze Seite, manchmal sind es auch nur kleine Elemente, um die es gerade geht.
Ein sehr schönes Adventsbuch für die ganze Familie, dass die Zeit bis zum Fest informativ und unterhaltsam verkürzt.
Leo lebt mit seinen Eltern und den kleinen Geschwistern Paul und Anna an der Ostseeküste in Dänemark. Sie leben wie in einem kleinen Paradies und haben ein sehr liebevolles miteinander. Leo schwärmt für ...
Leo lebt mit seinen Eltern und den kleinen Geschwistern Paul und Anna an der Ostseeküste in Dänemark. Sie leben wie in einem kleinen Paradies und haben ein sehr liebevolles miteinander. Leo schwärmt für Josie, sie ist neu in der Nachbarschaft und hat ihre Vater verloren. Alles scheint perfekt, bis es auf einmal Paul schlecht geht. Die Diagnose ist schlimm, natürlich wünschen alle sich, dass Paul es übersteht. Diese Hoffnung erfüllt sich leider nicht.
Das Buch ist aus Leos Sicht geschrieben, so dass man seine Gefühle gut nachvollziehen kann. Er kann diese zum Glück äußern und sich helfen lassen. Josie, die bereits den Tod ihres Vaters erlebt hat, ist ihm eine Stütze, aber auch die Familie schafft es, alle Kinder im Blick zu behalten.
Mir hat besonders gut gefallen, dass Leos Gefühle so authentisch herüberkommen, Streit, Wut, Trauer, Verzweiflung aber auch Freude und Spaß stehen hier in einem steten Wechsel. Er ist ein starker kleiner Junge und schafft es bis zum Schluss für seinen kleinen Bruder da zu sein.
Der Autorin ist es gelungen die Geschichte sehr einfühlsam und berührend zu erzählen. Die Familie erlebt viele schöne Dinge gemeinsam und so schrecklich der endgültige Abschied ist, es gelingt ihnen noch gemeinsam Freude zu haben, sogar zu lachen. Sie schaffen Erinnerungen, machen es Paul so schön es eben geht. Die Illustrationen passen sehr gut zum Text und unterstreichen die Handlung in geeigneter Form. Das auch der christliche Aspekt mit aufgenommen ist, gefällt mir ebenfalls sehr.
Mich hat das Buch berührt. Es ist sicherlich gut geeignet, um mit Kindern über die Themen Tod und Trauer zu sprechen, wenn man dieses Buch gemeinsam liest. Es ist kein Buch für jeden Tag und bestimmt nicht für Kinder, die gerade in einer ähnlichen Situation stecken wie Leo, aber es kann rund um Tod- und Trauererlebnisse in der Familie eine gute Hilfe sein.
Am Ende des Buches finden sich nochmal hilfreiche Hinweise für Erwachsenen, die Kinder in der Trauer begleiten.
Im „Zirkus der Wunder“ erschafft Elizabeth Macneal ein besonders Zeitzeugnis aus dem viktorianischen England, ihr Thema sind Kuriositätenshows. Damals ergötzten sich Massen an „Monstern“, die ausgestellt ...
Im „Zirkus der Wunder“ erschafft Elizabeth Macneal ein besonders Zeitzeugnis aus dem viktorianischen England, ihr Thema sind Kuriositätenshows. Damals ergötzten sich Massen an „Monstern“, die ausgestellt wurden oder Kunststücke vorführten.
„Ich gehöre der Öffentlichkeit!“ Lavinia Warren
Die junge Frau Nell ist am ganzen Körper mit Muttermalen übersät. Die Familie und die Dorfbewohner halten sie für einen Freak, sehen keinen vollwertigen Menschen in ihr. Nell versucht unter dem Radar zu bleiben und arbeitet hart ohne Perspektive auf eine eigene Familiengründung. Nur ihr Bruder Charlie versucht sie zu schützen und liebt seine kleine Schwester wie sie ist. Als Jasper Jupiters Zirkus der Wunder in den Ort kommt staunt das ganze Dorf. Nells Vater verkauft sie an Jasper, der großes Potential in ihr sieht. Allmählich gewöhnt sie sich an die neue Lage und sieht hier eine Perspektive für ihr Leben. Die Begeisterung der Menschen ist schwer erkauft, aber sie gibt ihr auch eine gewisse Macht und ermöglicht ihr einen Verdienst.
Toby, Jaspers Bruder, versucht Nell zu unterstützen und sieht die Frau in ihr. Sein Bruder Jasper will berühmt werden und sieht in ihr das Mittel zum Zweck, mit dem er nach Belieben verfahren kann. Die Brüder erlebten gemeinsam den Krim-Krieg, Jasper als Soldat, Toby als Fotograf. Der Tod eines Freundes überschattet noch immer ihr toxisches Verhältnis. Beide streben nach Anerkennung, jedoch auf sehr unterschiedlichem Niveau.
Die Autorin erzählt abwechselnd aus der Sicht von Nell, Toby und Jasper, so dass man sich in jeden gut hineinversetzen kann. Die Intentionen der Figuren sind sehr unterschiedlich, was auf diese Weise sehr gut herausgearbeitet wird. Es wird aufgezeigt, wie die Unterhaltungsindustrie in dieser Zeit funktionierte. Sie gab den Freaks manchmal auch eine gewisse Macht, letztlich wurden sie aber ausgebeutet. Die Impresarios waren skrupellos, Jasper hier ist ein Narzisst, der seine Kuriositäten zum Zweck der Unterhaltung zu Objekten macht. Diese Menschen konnten damals aber auch nur so ihr Auskommen finden.
Interessant fand ich als Leser die Parallelen der Figuren, die trotz der unterschiedlichen Intentionen vorhanden waren und die letztlich die Unterschiede der Figuren begründeten.
Durch die Entscheidung die Geschichte der Brüder in den Fokus zu rücken, kommen die Schicksale der „Freaks“ einfach zu kurz. Die Emotionen sind nicht ausreichend ausgearbeitet, letztlich fehlte mir der Funke der Begeisterung, dennoch habe ich die Geschichte gerne gelesen und auch noch im Nachgang viel über die geschilderten Verhältnisse nachgedacht. Das informative Nachwort sollte auf keinen Fall übergangen werden, es ermöglicht abschließend noch mal einen ganz besonderen Blick auf die Zeit und die Verhältnisse.
Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung, insbesondere für Menschen die historische Romane lieben.
Ella und Hannes freuen sich auf ein Campingwochenende mit ihren Eltern. Auch Noah möchten sie gerne dabei haben, aber der muss nach der Einnahme seiner Allergietabletten als Notfall ins Krankenhaus.
Der ...
Ella und Hannes freuen sich auf ein Campingwochenende mit ihren Eltern. Auch Noah möchten sie gerne dabei haben, aber der muss nach der Einnahme seiner Allergietabletten als Notfall ins Krankenhaus.
Der Kurzurlaub entwickelt sich dann nicht so harmonisch wie erhofft. Schon bei der Anreise gibt es Probleme. Schließlich lassen sich die Geschwister noch auf ein leichtsinniges Abenteuer ein, sie gehen mit einem neuen Freund in einen Wald, den sie nicht betreten dürften. Das militärische Sperrgebiet birgt viele Gefahren. Die Kinder geraten prompt in ein gefährliches Abenteuer.
Ella und Hannes erleben hier wieder viele Spannendes. In das leichtsinnige Abenteuer begeben sie sich mit einem Jungen, den sie auf dem Campingplatz kennenlernen, dem es an Zuwendung mangelt und der sie beeindrucken möchte. Die Situation spitzt sich leider sehr zu und nebenbei klärt sich noch ein Kriminalfall rund um gefälschte Medikamente auf.
Auch dieser Band kann unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden. Die Handlung ist sehr spannend, die Sprache altersgemäß, so dass nicht viel erläutert werden muss. Mir hat in diesem Band zum ersten Mal eine klare Positionierung der Autorin zum Kernthema gefehlt, die der Kommandant so beschreibt: "Das war sicherlich nicht nur unklug, sondern möglicherweise auch idiotisch. Allerdings war es in gewisser Weise auch hilfreich. Aber ob man für ein hilfreiches und gutes Ergebnis eine verbotene Tat rechtfertigen kann, darüber müssen wir noch reden...." (Seite 213) Das Reden hierzu blieb leider aus.
Insgesamt aber ein sehr spannendes kurzweiliges Buch, das Spaß macht und gut unterhält. Das Einstreuen der christlichen Elemente ist wieder sehr gut gelungen. Die Figuren wirken wieder sehr echt und es hat Spaß gemacht ihnen wieder zu begegnen. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung und empfehlen die Reihe gerne weiter.
Der zweite Teil zu den Geschwistern Windvogel spielt in deren Heimatstadt Berlin. Wieder wird ein Alltagsgeschehen geschildert, in dem sich die Leser Wiedererkennen können und aus dem sich spannende Situationen ...
Der zweite Teil zu den Geschwistern Windvogel spielt in deren Heimatstadt Berlin. Wieder wird ein Alltagsgeschehen geschildert, in dem sich die Leser Wiedererkennen können und aus dem sich spannende Situationen ergeben. Die Teile können unabhängig voneinander gelesen werden.
Ella und ihre Freundin Kiki proben fleißig für eine Tanzaufführung. Kiki ist verliebt und Ella kann es nicht verstehen. Der Streit gerät durch den Sturm in der Stadt schnell in den Hintergrund. Die Mädchen geraten auf dem Heimweg in ein Verkehrschaos, bei dem es auch Verletzte gibt. Sie müssen sich alleine durchschlagen. Hannes ist gleichzeitig mit seinem Freund Noah unterwegs, der aufgrund seiner Hautfarbe immer wieder angepöbelt wird. Sie stecken in der U-Bahn fest und geraten in eine gefährliche Situation.
Die Handlung umfasst auch die Zeit vor und nach dem Sturm und ist gut konstruiert. Das Geschehen wirkt realistisch und die Probleme sind zeitgemäß. Der erste Eindruck von Menschen kann täuschen, sowohl die Mädchen, als auch die Jungen machen Bekanntschaften, die überraschen.
Themen wie Vertrauen, Mut, Zusammenhalt, Vorurteile, Mobbing, Rassismus und Glaube werden gut in die Handlung eingeflochten. Es ist der Autorin wieder gelungen mit einem leicht lesbaren mitreissenden Erzählstil eine spannende Handlung zu kreieren, in der es auch wertvolle Aussagen gibt.
Uns hat die Wiederbegegnung mit den Geschwistern gut gefallen.