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Sebastian90

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Veröffentlicht am 08.05.2021

Ein Tag in Paris

Und dann war es Liebe
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Und dann war es Liebe von Lorraine Brown ist der Debütroman von der jungen Schriftstellerin Lorraine Brown, welcher ein Liebesroman der etwas anderen Sorte ist. Die 30 jährige Hannah befindet sich mit ...

Und dann war es Liebe von Lorraine Brown ist der Debütroman von der jungen Schriftstellerin Lorraine Brown, welcher ein Liebesroman der etwas anderen Sorte ist. Die 30 jährige Hannah befindet sich mit Ihrem Freund Simon auf der Rückreise Ihres Venedig Wochenendtrips, als das große Unglück geschieht. Genervt von der Lautstärke ich Waggon beschließt Hannah sich in der Nacht einen anderen Platz zu suchen, um eine angenehmere Reise zu haben. Leider weiß sie nichts davon, dass der Zug geteilt wird. Dadurch landet Sie alleine in Paris anstatt mit Ihrem Freund in Amsterdam. Zufälligerweise passiert nicht nur ihr dieses Missgeschick. Auch Leó landet leider in Paris. Nachdem beide Ihre Lage in Paris begreifen, beschließen Sie den Tag bis zum nächsten Zug in Paris gemeinsam zu verbringen. Durch diverse Gegebenheiten und Gespräche mit Leó, wird Hannah bei Ihrem Paris-Aufenthalt mit Ihrer Vergangenheit und mit ihrer Zukunft konfrontiert und kommt dadurch dazu Ihr bisheriges Leben zu hinterfragen.

Der Roman ist in der Ich Perspektive verfasst und ermöglicht es einen damit auch auf die Gedanken der Hauptprotagonistin zuzugreifen. Der Spannungs-/ Gefühlsbogen wird in diesem Werk durchaus hochgehalten, weil in kurzer Abfolge so viel passiert. Große Gefühle sollten jedoch nicht erwartet werden, weil die Handlung des Buches an nahezu einem Tag geschieht. Die Geschichte ist durch Zufälle geprägt, aber zu keinem Moment in der Handlung hatte ich das Gefühl, dass der Zufall zu sehr ausgereizt wurde oder etwas unrealistisch passiert ist. Durch den sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil (siehe Leseprobe), war das Buch eine angenehme Lektüre, die für meinen Geschmack viel zu schnell durchgelesen war. Nicht weil das Buch zu wenig Seiten hat, sondern eher deshalb, weil ich als Leser gar nicht mitbekommen habe wie die Seiten nur so dahin gerauscht sind. Zudem finde ich, dass dieses Buch zum Überlegen anregt, obwohl es eine leichte Lektüre ist. Diese Mischung ist gar nicht so oft.

Ein alles in Allem für mich sehr gelungener Roman. Der Schreibstil ist extrem angenehm und die Thematik des Werkes (frei Übersetzt nach dem Motto: reicht ein Tag aus, um sein Leben zu überdenken bzw. in neue Bahnen zu lenken, obwohl man vorher nicht unzufrieden war?). Für mich eine spannende Mischung. Dieses Buch wird mir definitiv in Erinnerung bleiben. Durch Hannah und Leó habe ich das Gefühl, als wäre ich bei der Erkundungstour in Paris dabei gewesen. Ich hoffe sehr, dass noch viele weitere Bücher von Lorraine Brown erscheinen werden.

  • Cover
  • Handlung
  • Gefühl
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 16.04.2021

Die Stadt der Tränen

Die Stadt der Tränen
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Die Religionskriege um 1572 fordern viele Opfer. Mitten in dieser Zeit findet die Hochzeit des Hugenottenkönigs Heinrich von Navarra und der Katholikin Margarete von Valois statt. Dieser Bund soll die ...

Die Religionskriege um 1572 fordern viele Opfer. Mitten in dieser Zeit findet die Hochzeit des Hugenottenkönigs Heinrich von Navarra und der Katholikin Margarete von Valois statt. Dieser Bund soll die verfeindeten Lager versöhnen. Doch es kommt alles anders...
Aufgrund Ihres Titels bekommt auch Minou und ihre Familie eine Einladung zu diesem Event, was sie nicht weiß, auch ihr Erzfeind Vidal wird anwesend sein. Letztendlich wird diese Schicksalshafte Nacht alles verändern, auch für Minou.
Die Stadt der Tränen ist der zweite Band von Kate Mosse um den Epos über das Schicksal der Hugenotten.

Dieser Band lässt der Leser ab der ersten Seite nicht mehr los. Der Spannungsbogen wird von Kate Mosse über das gesamte Buch konstant hochgehalten. Die Geschichte fliegt nur so dahin. Ein Ereignis jagt das nächste. Die Handlung hätte sich theoretisch so in dieser Zeit zutragen können, was das Lesevergnügen noch erhöht. Jedoch wird der Zufall meiner Meinung nach dann doch ein wenig zu oft gefordert. Die Charaktere sind detailliert beschrieben und besitzen die benötigten Ecken und Kanten, damit man mit Ihnen mitfühlen kann. Die Umsetzung von Kate Mosse finde ich durchaus gelungen. Sie hat mir ein nicht so bekanntes Thema der Geschichte mit Ihrem Buch näher gebracht.

Ein für mich sehr gelungenes Buch. Ich habe bislang nicht den ersten Teil gelesen, dass wird sich jedoch zeitnah ändern. Kate Mosse macht mit Ihrem Band "Die Stadt der Tränen" Lust auf mehr. Es wird definitiv nicht mein letztes Buch von Kate Mosse bleiben. Leser die ein historisches Buch mit allen Einzelheiten der Geschichte erwarten, kommen hier zu kurz. Wer jedoch eine Geschichte mit einer emotionalen Handlung lesen will, ist mit diesem Buch genau richtig beraten.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Thema