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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2021

Sehr berührend

Alle Farben des Regens
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Eigentlich wollte Arya nicht mehr an ihn denken – Kasey, den Jungen mit den leuchtenden Augen und dem traurigen Lächeln. Nicht nachdem ihre erste große Liebe einfach gegangen ist und alles mitgenommen ...

Eigentlich wollte Arya nicht mehr an ihn denken – Kasey, den Jungen mit den leuchtenden Augen und dem traurigen Lächeln. Nicht nachdem ihre erste große Liebe einfach gegangen ist und alles mitgenommen hat, was sie seit Ewigkeiten verbindet. Jahre später führt Arya ein Leben nach Plan. Und doch fühlt sich die junge Frau verlorener denn je. Als dann auch noch Kasey in ihrer Klasse wiederauftaucht – als alleinerziehender Vater zweier niedlicher Kinder – steht Aryas Welt Kopf. Gefühle und Geheimnisse, die beide für immer vergessen wollten, kommen ans Licht, und Arya steht plötzlich vor der Frage, ob sie bereit ist, ihr Herz noch einmal zu riskieren. (übernommen)
Schon gleich von Anfang an hat mich die Geschichte von Ari und Kasey in ihren Bann gezogen. Lebendig und authentisch begegnen dem Leser die Protagonisten und lassen ihn mitfühlen, mitfiebern und auch mitleiden. Wunderbar sind die Charaktere beschrieben. Die Handlung ist emotional, herzzerreissend und fesselnd. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen.
Mein Fazit:
Ein Roman mit Tiefgang, ohne jedoch den Leser zu erdrücken. 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.06.2021

Schwalben

Schwalben
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Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs: Die Deutschbaltin Fee Quint und der estnische Fischer Kalju Kask wollen trotz aller Standesunterschiede heiraten. Als im Herbst 1939 das Land von sowjetischen Truppen ...

Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs: Die Deutschbaltin Fee Quint und der estnische Fischer Kalju Kask wollen trotz aller Standesunterschiede heiraten. Als im Herbst 1939 das Land von sowjetischen Truppen besetzt wird, werden die Zukunftspläne des jungen Paares jäh zerrissen. Während Fee als Lazarettschwester nach Frankreich geschickt wird, flieht Kalju mit einem versprengten Rest seiner Truppe nach Finnland. In der Gegenwart verschlägt es Fees Enkelin Meret beruflich nach Estland. Sie gab ihrer Oma das Versprechen, Kaljus Schicksal aufzuklären. Dabei schließt sie nicht nur selbst Freundschaft mit einem Esten, sondern entdeckt auch, dass ihre Wurzeln in diesem Land noch tiefer liegen als sie erwartet hatte. (Klappentext)
Das Thema dieses Romans ist sehr interessant, doch leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen. Zu rasche Wechsel der handelnden Personen irritierten mich, so dass ich teilweise nicht wusste, um wen es sich gerade handelte. Somit war ein flüssiges Lesen manchmal nicht möglich. Dagegen wird die Ohnmacht der Menschen gegenüber politischer Entwicklungen sehr gut dargestellt. Leider weist die Geschichte auch unnötige Längen auf, die die aufkommende Spannungen sofort wieder unterdrückte.
Der Schreibstil ist teilweise nicht flüssig, und es befinden sich etliche Grammatikfehler in meinem EBook.
Trotzdem bekommt man in diesem Buch einen sehr guten Einblick in die estnische Geschichte des 2. Weltkriegs.
3 Sterne

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Veröffentlicht am 19.06.2021

Wie alles begann

A. S. Tory
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Der fünfzehnjährige Sid öffnet zu Beginn seiner Herbstferien eine E-Mail mit unbekanntem Absender. Ohne zu ahnen, was auf ihn zukommt, lässt er sich auf die Einladung des geheimnisvollen Mr. Tory ein. ...

Der fünfzehnjährige Sid öffnet zu Beginn seiner Herbstferien eine E-Mail mit unbekanntem Absender. Ohne zu ahnen, was auf ihn zukommt, lässt er sich auf die Einladung des geheimnisvollen Mr. Tory ein. Von London führt es ihn quer durch Europa bis nach Marokko. Gemeinsam mit dem Mädchen Chiara begibt er sich auf die Suche nach einer vergriffenen Schallplatte und drei Brüdern. Was mit Neugier und Abenteuerlust beginnt, nimmt jedoch nach und nach eine gefährliche Wendung.
Nachdem ich den zweiten und dritten Band dieser Reihe gelesen hatte, freute ich mich, auch den ersten Teil lesen zu dürfen. Herzlichen Dank an die Autorin.
Mit einem flüssigen, bildhaften und lockeren Schreibstil führt uns S. Sagenroth durch dieses Buch. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut beschrieben. Sogleich konnte ich mich in Chiara und Sid hineinversetzen. Beide kommen sympathisch und authentisch herüber. Die Handlung ist so lebhaft und spannend geschildert, dass das Kopfkino sofort anspringt. Der Einblick in andere Kulturen gibt noch einen zusätzlichen Kick. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, die Seiten flogen nur so dahin. Wir erleben diese Geschichte aus der Sicht von Sid. Ich danke der Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars, welches jedoch meine ehrliche und unabhängige Meinung nicht beeinflusst hat. 5 von 5 Sternen und eine klare Kauf-und Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.06.2021

Eine bewegende Novelle

Untermieter im Kopf
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Die Autorin hat sich an ein heikles Thema herangewagt. Emma hat einen gutartigen Tumor im Kopf und muss immer wieder zu Kontrolluntersuchungen nach Zürich fahren. Dabei lernt sie Tim kennen. Beide verabreden, ...

Die Autorin hat sich an ein heikles Thema herangewagt. Emma hat einen gutartigen Tumor im Kopf und muss immer wieder zu Kontrolluntersuchungen nach Zürich fahren. Dabei lernt sie Tim kennen. Beide verabreden, sich zukünftig zu den Kontrolluntersuchungen zu begleiten.
Der etwas gewöhnungsbedürftige Schreibstil der Novelle lies sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gut lesen. Die Handlung und auch die Charaktere sind authentisch und die Geschichte konnte mich überzeugen.
Mein Fazit:
Die 94-seitige Novelle ist sehr berührend, traurig und auch humorvoll.
5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.06.2021

Ausflug in die Bergwelt Österreichs

Stadt, Land, Kuh!
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Ein öder Job, ein einsamer alter Nachbar und die Hingabe, mit der sie neue Sandwiches kreiert, sind Franzis ganzer Lebensinhalt. Doch ihr immer gleicher Alltag wird unerwartet auf den Kopf gestellt, als ...

Ein öder Job, ein einsamer alter Nachbar und die Hingabe, mit der sie neue Sandwiches kreiert, sind Franzis ganzer Lebensinhalt. Doch ihr immer gleicher Alltag wird unerwartet auf den Kopf gestellt, als sie eine Berghütte in Österreich erbt. Plötzlich sieht sie sich mit den Erwartungen wildfremder Menschen und einer anhänglichen Kuh konfrontiert. Und dann ist da noch der gutaussehende Erbschaftsverwalter, der ihr nicht nur dabei hilft, ihr Kindheitstrauma zu verarbeiten, sondern auch ihr Herz gehörig aus dem Takt bringt. (Klappentext)
Schon ab der ersten Seite fühlte ich mich von dieser unterhaltsamen Geschichte gut unterhalten. Da ich schon sehr oft in Österreich war, hatte ich sofort wieder die Bilder dieser herrlichen Bergwelt vor Augen. Der Schreibstil ist locker, flockig und lässt sich sehr gut lesen. Obwohl die Protagonisten nicht unbedingt unproblematisch sind, hatte ich sie doch schnell in mein Herz geschlossen.
Mein Fazit:
Für einen kurzweiligen Leseurlaub in Österreich ist dieses Buch sehr zu empfehlen. 4 Sterne.

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