Die berührende Geschichte einer Wiener Familie
Café HawelkaMaria Wachter erzählt in diesem Buch die sehr bewegende Geschichte einer Wiener Familie und führt den Leser in die Jahre 1945 und 1968.
Nach einem Bombenangriff verliert im Jahr 1945 die 22jährige Else ...
Maria Wachter erzählt in diesem Buch die sehr bewegende Geschichte einer Wiener Familie und führt den Leser in die Jahre 1945 und 1968.
Nach einem Bombenangriff verliert im Jahr 1945 die 22jährige Else beim Verlassen des Bunkers ihre kleine Schwester Fritzi. Auf ihrer verzweifelten Suche nach ihr, lernt sie Josefine Hawelka kennen, die Else Unterschlupf und Zuflucht in ihrem Café Hawelka anbietet.
23 Jahre später, Else ist inzwischen verheiratet, bietet das Café ihr und ihrer Tochter Jutta, noch immer ein zweites Zuhause. Als Jutta heiraten will, stößt sie auf ein Familiengeheimnis, das hätte verborgen bleiben sollen.
Die Autorin hat hier einen aufwühlenden und fesselnden Roman geschrieben. Durch ihre bildhafte Schreibweise ließ sie mich schnell in der Handlung dabei sein. Sie hat die Charaktere sehr detailliert und lebensecht beschrieben, so dass ich sie zu kennen glaubte und mit ihnen die Gefühle teilen konnte. Die nachvollziehbare Handlung ist gut aufgebaut und verbindet gekonnt realhistorische Charaktere und Ereignisse mit dem fiktiven Geschehen. Durch interessante Ereignisse und Wendungen blieb die Geschichte sehr spannend, und so konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen kann.
Dieser historische Roman hat mich sehr gut unterhalten und mir fesselnde Lesestunden bereitet. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.