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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2022

Wunderschöner Andalusien-Roman

Melonensommer
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Dieser Roman führt uns in das zauberhafte Andalusien. Mit einem einfühlsamen Schreibstil erzählt Rosie M.Clark die Geschichte von Valentina, die von Berlin nach Hause fliegt, um mit ihrer Familie das ...

Dieser Roman führt uns in das zauberhafte Andalusien. Mit einem einfühlsamen Schreibstil erzählt Rosie M.Clark die Geschichte von Valentina, die von Berlin nach Hause fliegt, um mit ihrer Familie das jährliche Melonenfest zu begehen. Dieses Mal wird auch der 40. Hochzeitstag ihrer Eltern mit ein Grund zum Feiern sein.
Gefühlvoll ist die Handlung dieses Buches, wenn auch manchmal etwas vorhersehbar. Authentisch und nachvollziehbar sind die relevanten Charaktere dargestellt, und so konnte ich mich in die Gefühle und Gedanken von Valentina hinein versetzen. Die bildhaften Beschreibungen von Andalusien ließen die Landschaft vor meinen Augen lebendig werden. Immer wieder neue Ereignisse machten die Handlung spannend, so dass ich das Buch in einem Rutsch lesen musste.
Mein Fazit:
Eine berührende Geschichte, die mir unterhaltsame Lesestunden beschert hat. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.11.2022

Was geschah mit Hanna

Die Frau auf Sylt: Roman
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Bisher war mir die Autorin nur durch Love-Storys bekannt. Deshalb war ich auf ihren Krimi sehr gespannt.
Und ich wurde sehr positiv überrascht. Ab der ersten Seite fesselte mich dieses Buch. Die Handlung ...

Bisher war mir die Autorin nur durch Love-Storys bekannt. Deshalb war ich auf ihren Krimi sehr gespannt.
Und ich wurde sehr positiv überrascht. Ab der ersten Seite fesselte mich dieses Buch. Die Handlung ist voller Abwechslungen, unvorhersehbar und spannend. Der Spannungsbogen steigert sich bis zum Schluss und Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte, ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist Lotte R. Wöss wunderbar gelungen, die verschieden Charaktere authentisch und nachvollziehbar darzustellen. Der Schreibstil ist, wie von ihr gewohnt, locker und flüssig zu lesen.
Mein Fazit:
Ein toller Krimi, den es sich lohnt zu lesen. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 06.11.2022

Eine Begegnung, die das Leben verändert

Die Liebe zu schönen Dingen
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Dieses Buch erzählt die Geschichte zweier Menschen, die sich in den 1930iger Jahren nur ein einziges Mal begegnen. Della steht kurz vor ihrer Hochzeit. Sie benötigt noch Wäsche für ihre Aussteuer. Der ...

Dieses Buch erzählt die Geschichte zweier Menschen, die sich in den 1930iger Jahren nur ein einziges Mal begegnen. Della steht kurz vor ihrer Hochzeit. Sie benötigt noch Wäsche für ihre Aussteuer. Der Vertreter Charles aus New York präsentiert ihr Muster und einen Katalog, aus dem sie auswählen kann. Und diese Begegnung wird ungeahnte Konsequenzen nach sich führen.
Wir begleiten in diesem Roman den Lebensweg von Della und Charles bis hin zum Anfang der 1960iger Jahre. Charles, ein mittelloser junger Mann, strandet in Washington und lernt durch Zufall Mickey kennen, der für alles eine goldene Hand zu haben scheint. Durch ihn entwickelt er sich zu einem Verkaufsgenie und beide werden ein uneinnehmbares Gespann. Della steht kurz vor ihrer Hochzeit, doch ein großes Geheimnis verbindet sie weiterhin mit Charles.
Diese Geschichte hat mich schon ab der ersten Seite gefangen genommen, gefesselt und berührt. Die relevanten Charaktere sind eindrucksvoll, authentisch und nachvollziehbar beschrieben. Auch sind die wirtschaftlichen und politischen Ereignisse sehr gut recherchiert und in dieses Buch eingeflochten, ohne irgendwelche Längen zu erzeugen. Mit einem flüssigen, leichten und sehr gut zu lesenden Schreibstil führt Consuelo Saah Baehr durch diesen Roman.
Mein Fazit:
Eine Geschichte mit Tiefgang, spannend, bewegend und nachvollziehbar. 5 klare Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.11.2022

Fesselnd und dramatisch

Die Wiege der Hoffnung
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Die Apothekertochter Luise Rosenbaum möchte entgegen dem Wunsch ihrer Eltern Kunst studieren. Ihr Vater würde es sich jedoch wünschen, wenn sie die Apotheke übernehmen würde. Doch im Jahr 1935 bleibt ihr, ...

Die Apothekertochter Luise Rosenbaum möchte entgegen dem Wunsch ihrer Eltern Kunst studieren. Ihr Vater würde es sich jedoch wünschen, wenn sie die Apotheke übernehmen würde. Doch im Jahr 1935 bleibt ihr, einer Jüdin, der Zugang zu diesem Studium verwehrt. Luise ist 17 Jahre alt, als sie sich in den gut aussehenden Schulkameraden Emilio, einem aus Apulien stammenden Italiener, verliebt. Nach ihrem Schulabschluss beginnt sie ein Studium der Kunst. Um sich und ihre Familie vor der Deportation zu schützen, kollaboriert sie mit den Nazis, um wertvolle Werke zu retten und gleichzeitig Juden, die das Land verlassen wollen, zu unterstützen. Durch widrige Umstände muss sie Deutschland verlassen und flieht mit Emilio nach Apulien, in der Hoffnung auf ein Leben in Freiheit.
Dieser Roman hat mich ab der ersten Seite in den Bann gezogen. Es ist die Geschichte einer tapferen und mutigen jungen Frau, sie in dunkler Zeit scheinbar mit den Nazis zusammen arbeitet, um anderen Menschen die Flucht zu ermöglichen. Dabei gibt ihr Emilio den nötigen Halt. Die Handlung ist fesselnd und der Spannungsbogen bleibt durchwegs erhalten. Die Protagonisten sind authentisch und nachvollziehbar beschrieben. Mit einem flüssigen und lockeren Schreibstil führt die Autorin durch dieses Buch.
Mein Fazit:
Es ist das zweite Buch, dass ich von Tara Haigh gelesen habe. Und wieder konnte sie mich begeistern und überzeugen. 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.11.2022

Ein nachdenklich stimmender Roman

Ein simpler Eingriff
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Erzählt wird die Geschichte von Meret, einer Krankenschwester mit Leib und Seele, die auf der psyatrischen Station eines Krankenhauses tätig ist. Auf dieser Station sollen verhaltensauffällige Frauen durch ...

Erzählt wird die Geschichte von Meret, einer Krankenschwester mit Leib und Seele, die auf der psyatrischen Station eines Krankenhauses tätig ist. Auf dieser Station sollen verhaltensauffällige Frauen durch die neu entwickelte Lobotomie ruhig gestellt und von ihren „Leiden“ geheilt werden. Ist Meret anfangs überzeugt von dieser Methode, kommen bei ihr jedoch mit der Zeit Zweifel auf.
Meret lebt in einem Schwesternwohnheim und verliebt sich in ihre Zimmergenossin. Damit überschreitet sie eine moralische Grenze. Dieses ist ein Verhalten, das auch ausgelöscht werden müsste.
Dieser Roman beschreibt die menschenverachtende Methode, verhaltensauffällige und andersgeartete Menschen, vor allem Frauen, durch einen Eingriff in das Gehirn der Norm anzupassen. Lobotomie wurden in den 1940er und 50er Jahren angewandt und war schon damals umstritten. Seit den 1970er Jahren wird sie in der im Buch beschriebenen Art und Weise jedoch nicht mehr durchgeführt.
Die Handlung erlebt der Leser aus der Sicht von Meret. Dadurch lassen sich ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen.
Mein Fazit:
Ein Buch, das nachdenklich stimmt. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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