Gelungener Auftakt
Erzfieber"Erzfieber" ist der erste Band der Bergstadtkrimi-Reihe von Marcus Wächtler.
Klappentext:
Eine anonyme Millionenspende und das Verschwinden des Stadtkämmerers halten ganz Freiberg in Aufregung.
Was hat ...
"Erzfieber" ist der erste Band der Bergstadtkrimi-Reihe von Marcus Wächtler.
Klappentext:
Eine anonyme Millionenspende und das Verschwinden des Stadtkämmerers halten ganz Freiberg in Aufregung.
Was hat das alles aber mit dem Selbstmord eines städtischen Beamten zu tun? Die junge Arzthelferin Ariane Itzen wollte eigentlich nur eine gute Tat vollbringen. Stattdessen gerät sie ins Visier einer mörderischen Verschwörung. Kann sie das Rätsel um »Erzfieber« lösen?
Der Krimi fängt eher geruhsam an, doch Ariane Itzen ist so eine sympathische Protagonistin, dass mich das Buch von Anfang an gefesselt hat und ich sehr gut in die Geschichte hinein gekommen bin.
Das liegt sicher auch an dem sehr flüssigen Stil des Autors. Ungewohnt war für mich der auktoriale Erzählstil. Das ist heute ja kaum noch üblich bei Krimis und verhinderte an einigen Stellen, dass ich mich noch besser in die handelnden Figuren hineinversetzen konnte.
Im Laufe der Geschichte wird es noch richtig spannend. Ariane wird - auch aufgrund ihrer manchmal naiven, aber immer nachvollziehbaren Handlungen - immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen und kommt einer großen Verschwörung auf die Spur. Dabei wird sie mehr oder weniger widerstrebend von Kommissar Ben Benserler unterstützt, der als Kommissar beim Kriminaldauerdienst mit einem Teil der Ermittlungen betraut ist.
Gestört hat mich ein wenig das Ende, das zu viele Fragen offen lässt und sicher dazu ermutigen soll, den Folgeband zu lesen. Dieser Art von Cliffhanger bedienen sich immer mehr Autoren. Mich stört es. Ich mag einen Schlusspunkt, auch wenn ich sicher gerne den 2.Band der Reihe "Erzglitzern" lese werde.
Fazit: Ein gelungener Regionalkrimi, der als Auftakt einer Reihe Lust auf weitere spannende Geschichten mit der sympathischen Ariana Itzen macht.