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Veröffentlicht am 28.04.2026

Zwischen Faszination und Abgrund

Bluttochter – Die Schwarzen Juwelen
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Normalerweise mache ich eher einen großen Bogen um Bücher, die sehr düster und gewalttätig sind. Gleichzeitig reizt es mich immer wieder, auch mal außerhalb meiner Komfortzone zu lesen und genau so ist ...

Normalerweise mache ich eher einen großen Bogen um Bücher, die sehr düster und gewalttätig sind. Gleichzeitig reizt es mich immer wieder, auch mal außerhalb meiner Komfortzone zu lesen und genau so ist "Bluttochter" auf meiner Leseliste gelandet.

Laut einer Prophezeiung soll Jaenelle eines Tages die rechtmäßige Königin von Terreille werden und damit die grausame Herrscherin ablösen, die das Reich unterdrückt. Doch genau deshalb schwebt sie in großer Gefahr. Die aktuelle Machthaberin setzen alles daran, ihren Aufstieg zu verhindern. An ihrer Seite stehen ihr Gefährte Daemon Sadi und der Höllenfürst Saetan, doch ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Dieses Buch von Anne Bishop ist mit Abstand eines der düstersten und härtesten, das ich bisher gelesen habe. Manche Szenen sind schwer zu verdauen und die Brutalität ist stellenweise wirklich nichts für schwache Nerven. Besonders das Ende hat es noch einmal in sich.
Gleichzeitig steckt hier aber auch unglaublich viel drin: ein spannendes Worldbuilding, starke Figuren und ein Schreibstil, der emotional, intensiv und zwischendurch überraschend selbstironisch wirkt. Im Kern ist die Geschichte fast mehr eine Familiengeschichte rund um Jaenelle und ihre Wahlfamilie, was dem Ganzen eine berührende Ebene gibt.
Ich muss ehrlich sagen: Ich kann bis heute nicht so richtig einordnen, ob mir das Buch gefallen hat oder nicht. Es bewegt sich für mich in einer Zwischenebene. Einerseits faszinierend, packend und besonders, andererseits sehr schwer und teils kaum zu ertragen.

Kein leichtes Buch und definitiv nichts für zwischendurch. Aber eines, das Eindruck hinterlässt, viele Emotionen auslöst und mich noch länger beschäftigt hat.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Rache an der Sorrowsong University

Nightshade
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Ein Buch für alle, die Dark Academia, Enemies to Lovers, Geheimnisse und düstere Schloss-Vibes lieben. „Nightshade“ zieht einen schnell in seine Welt hinein und verbindet Romance mit Suspense auf eine ...

Ein Buch für alle, die Dark Academia, Enemies to Lovers, Geheimnisse und düstere Schloss-Vibes lieben. „Nightshade“ zieht einen schnell in seine Welt hinein und verbindet Romance mit Suspense auf eine richtig fesselnde Weise.

Ophelia Winters erhält ein seltenes Stipendium für die elitärste Universität des Landes: Sorrowsong University, verborgen in den nebligen schottischen Highlands. Doch sie ist nicht wegen des Studiums dort. Ophelia will herausfinden, was wirklich hinter dem Tod ihrer Eltern steckt, die bei einem angeblichen Unfall ums Leben kamen.
Schon an ihrem ersten Tag trifft sie auf den geheimnisvollen Alex Corbeau-Green: arrogant, gefährlich anziehend und ausgerechnet der Sohn des Mannes, den Ophelia für alles verantwortlich macht. Für sie ist klar, Alex ist genauso verdorben wie seine Familie.
Doch während an der Universität immer mehr seltsame Dinge passieren, anonyme Drohungen auftauchen und jemand Ophelia ins Visier nimmt, wird ausgerechnet Alex zu dem Menschen, dem sie am ehesten vertrauen kann. Zwischen Misstrauen, dunklen Geheimnissen und gefährlicher Anziehung geraten beide immer tiefer in ein Netz aus Lügen und Gefühlen.

„Nightshade“ lebt vor allem von seiner Atmosphäre. Das Setting mit der abgeschiedenen Uni, alten Gemäuern, Geheimnissen und Nebel ist genau das, was man sich von Dark Academia wünscht.
Dazu kommt eine starke Enemies-to-Lovers-Dynamik mit viel Spannung und cleveren Dialogen. Die Mischung aus Romance, Mystery und Suspense sorgt dafür, dass man immer weiterlesen möchte.
Besonders gelungen fand ich, dass nicht nur die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, sondern auch die Fragen nach Wahrheit, Rache und Vertrauen. Dadurch bekommt die Story noch mehr Tiefe.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Zurück zu dir selbst

Return to yourself
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Bei der Frage welche Botschaft aus „Return to Yourself“ von Merle Zirk mich am meisten zum nachdenken gebracht hat, ist mir als erstes Folgendes aufgefallen:

Ein Buch wie Return to Yourself lebt ja genau ...


Bei der Frage welche Botschaft aus „Return to Yourself“ von Merle Zirk mich am meisten zum nachdenken gebracht hat, ist mir als erstes Folgendes aufgefallen:

Ein Buch wie Return to Yourself lebt ja genau davon, dass es nicht nur Rezepte liefert, sondern dich ein Stück weit „zurück zu dir selbst“ führen will. Die wohl stärkste, nachdenklichste Botschaft daraus ist:

Du musst dich nicht ständig optimieren, sondern wieder lernen, auf dich zu hören.

Das klingt erstmal simpel, aber hat’s in sich. Dabei kann man sich folgende Fragen stellen:
• Esse ich gerade aus Hunger oder aus Stress?
• Was tut mir wirklich gut? Nicht nur körperlich, sondern auch emotional?
• Wann habe ich zuletzt bewusst eine Pause gemacht?

Die Kombi aus Essen und Selbstreflexion ist dabei kein Zufall.
Kochen wird nicht als Pflicht gesehen, sondern als eine Art Achtsamkeitsübung. Du nimmst dir Zeit, spürst Zutaten, riechst, schmeckst und kommst dadurch wieder mehr bei dir selbst an.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Liebe auf Pause

Happy Place
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Manchmal ist der Ort, an dem alles perfekt war, genau der, an dem alles auseinanderfällt… oder vielleicht doch wieder zusammenfindet?

Harriet und Wyn waren das Traumpaar – bis sie sich heimlich getrennt ...

Manchmal ist der Ort, an dem alles perfekt war, genau der, an dem alles auseinanderfällt… oder vielleicht doch wieder zusammenfindet?

Harriet und Wyn waren das Traumpaar – bis sie sich heimlich getrennt haben. Blöd nur, dass sie eine Woche Urlaub mit ihrer Clique in ihrem „Happy Place“ verbringen… inklusive gemeinsames Bett und jede Menge unausgesprochener Gefühle.
Emily Henry liefert hier genau das, was wir lieben: eine Mischung aus Humor, Leichtigkeit und ganz viel Herz. Die Dynamik zwischen Harriet und Wyn ist einfach greifbar, dieses Hin und Her zwischen Nähe und Distanz hat mich komplett abgeholt.
Besonders schön fand ich aber nicht nur die Liebesgeschichte, sondern auch den Fokus auf Freundschaft.
Die Clique fühlt sich echt an, mit all ihren Veränderungen, Erwartungen und kleinen Rissen, die das Erwachsenwerden so mit sich bringt.
Was ich mochte waren die emotionale Beziehung und der sommerliceh Vibe in Maine. Als einzige Kritik habe ich anzumerken, dass ich mir vom männlcihen Protagonisten irgndiwe ein bisschen mehr erwartet hatte. Die "Reifeprüfung" kam für mich hier etwas spät, hat sich dann aber doch noch ganz gut in das Gesamtbuld eingefügt.

„Happy Place“ ist mehr als nur eine Second-Chance-Romance. Es geht um Loslassen, Festhalten und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Perfekt für alle, die Romance mit Gefühl und ein bisschen Melancholie lieben.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Mission Impossible Vibes

Deep Sleep, Band 1 - Codename: White Knight
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Ian Brown ist ein erfolgreicher Footballspieler bis ein mysteriöser Weckruf alles verändert. Mit einem einzigen Code wird aus ihm, dem Highschool Teenie, plötzlich jemand anderes: eine ausgebildete Kampfmaschine. ...

Ian Brown ist ein erfolgreicher Footballspieler bis ein mysteriöser Weckruf alles verändert. Mit einem einzigen Code wird aus ihm, dem Highschool Teenie, plötzlich jemand anderes: eine ausgebildete Kampfmaschine. Ab diesem Moment existiert Ian, wie man ihn kannte, eigentlich nicht mehr.
Dann kommt der Bruch in der Story:
Wir lernen John kennen, der ohne Erinnerungen auf einem Jahrmarkt lebt. Doch immer wieder blitzen Fähigkeiten und Wissen auf, die nur ein Elite-Soldat haben kann… 🕵️‍♂️
Schnell wird klar: Zwischen Ian und John gibt es eine Verbindung aber welche genau, bleibt lange im Dunkeln. Genau das macht die Story so spannend.

Der Einstieg in "Deep Sleep" braucht etwas, aber sobald die Handlung Fahrt aufnimmt, wird es richtig fesselnd. Die Kapitel mit Zeit- und Ortsangaben helfen dabei, den Überblick zu behalten, denn die Story hat es in sich. Wir haben es hier mit Geheimagenten, Perspektivwechseln und viel Action zu tun.

Am Ende gibt es erste Antworten… aber auch jede Menge neue Fragen:
Was steckt wirklich hinter allem?
Ich würde sagen, das Buch von Chris Morton ist nicht unbedingt was für Jüngere, und eher so ab 14-16 Jahren geeignet.

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