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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2026

Wie im Film

A Killer Crush
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Inhalt: Eigentlich wollten Jamie und ihre Freundin Laurie nur einen entspannten Abend beim Speed Dating verbringen, ganz ohne Erwartungen, dort wirklich jemanden kennenzulernen. Doch dann gefallen Jamie ...

Inhalt: Eigentlich wollten Jamie und ihre Freundin Laurie nur einen entspannten Abend beim Speed Dating verbringen, ganz ohne Erwartungen, dort wirklich jemanden kennenzulernen. Doch dann gefallen Jamie plötzlich gleich zwei Männer. Und als wäre das nicht schon kompliziert genug, wird ihr aktueller Tischnachbar ermordet. Kurz darauf beginnt ein Killer, Jagd auf die übrigen Teilnehmer zu machen. Jamie bleibt nichts anderes übrig, als ihr ganzes Filmwissen einzusetzen, um zu überleben und möglichst viele zu retten.

Meinung: „A Killer Crush“ steckt voller Filmanspielungen und liest sich selbst wie ein spannender Film. Die Geschichte verbindet auf gelungene Weise Horror und Romantik, genau die beiden Genres, die die Protagonistin Jamie über alles liebt. Sie schreibt sogar ihre Doktorarbeit darüber und lebt ihre Leidenschaft für Filme in vollen Zügen aus.
Jamie ist eine sympathische und humorvolle Hauptfigur, die man schnell ins Herz schließt. Ihre beste Freundin Laurie ist das komplette Gegenteil von ihr, ernst und zielstrebig, und gerade deshalb ergänzen sich die beiden perfekt. Man spürt sofort, wie wichtig sie einander sind. Speed Datings haben sie schon öfter ausprobiert, deshalb erwarten sie eigentlich nur einen unterhaltsamen Abend ohne große Überraschungen.
Doch dann trifft Jamie auf zwei völlig unterschiedliche Männer. John ist freundlich, süß und genau ihr Typ. Wes hingegen ist selbstbewusst, anziehend und eigentlich gar nicht das, wonach sie sucht, und trotzdem fühlt sie sich immer stärker zu ihm hingezogen. Auch die Nebenfiguren sind abwechslungsreich gestaltet. Es gibt sympathische Charaktere wie Jennifer, aber auch weniger angenehme wie Billie, die von Anfang an aneckt.
Als sich das Speed Dating plötzlich in einen blutigen Albtraum verwandelt, entsteht eine dichte, fast filmische Atmosphäre. Die abgeschiedene, verwinkelte Umgebung verstärkt das Gefühl, mitten in einem Slasherfilm zu sein. Die Spannung bleibt durchgehend hoch, es gibt überraschende Wendungen, aber auch ruhigere, emotionale und sogar romantische Momente. Freundschaft und Zusammenhalt spielen dabei eine ebenso große Rolle wie Jamies Stärke und Einfallsreichtum.
Zwischendurch lockert Humor die Handlung auf, und die vielen Filmreferenzen machen besonders für Filmfans großen Spaß. Ich habe mich durchgehend gut unterhalten gefühlt. Man sollte jedoch wissen, dass es stellenweise recht blutig wird, was nicht jeden Geschmack trifft.

Fazit: Eine gelungene Mischung aus Horror und Romantik, die sich liest wie ein Film und von Anfang bis Ende fesselt. Klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Die Geheimnisse der Schwestern

Beth is dead
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Inhalt: Als am frühen Neujahrsmorgen die Leiche der 17-jährigen Beth March entdeckt wird, geht die Polizei sofort von Mord aus. Der Verdacht fällt schnell auf diejenigen, die ihr am nächsten standen: ihre ...

Inhalt: Als am frühen Neujahrsmorgen die Leiche der 17-jährigen Beth March entdeckt wird, geht die Polizei sofort von Mord aus. Der Verdacht fällt schnell auf diejenigen, die ihr am nächsten standen: ihre drei sehr unterschiedlichen Schwestern. Jede von ihnen trägt ein eigenes Geheimnis mit sich herum. Doch wer hatte das stärkste Motiv? Und welche Rolle spielt der gefeierte und gleichzeitig verhasste Bestseller, den ihr Vater über seine Töchter veröffentlichte?

Meinung: „Beth is Dead“ ist ein fesselnder Jugendthriller voller Wendungen, Rätsel und dunkler Geheimnisse. Erzählt wird im Wechsel zwischen „Damals“ und „Heute“ aus den Perspektiven aller vier Schwestern, wobei Beth natürlich nur in den Rückblenden zu Wort kommt. Dadurch erhält man einen intensiven Einblick in die Dynamik zwischen den Mädchen und ihre sehr unterschiedlichen Lebenswege.
Beth selbst ist die Ruhigste von allen: eine sanfte, häufig ängstliche Pianistin, die stets das Gute im Menschen sieht. Gerade sie war vom Buch ihres Vaters besonders getroffen – die Rolle, in die er sie darin drängte, war für sie kaum auszuhalten. Am engsten ist sie mit Jo verbunden, einer angehenden Autorin, die bereits ihren ersten Buchvertrag ergattert hat. Jo ist mutig, ehrgeizig, selbstbewusst und fest entschlossen, nach Beths Tod die Wahrheit ans Licht zu bringen. Damit gerät sie immer wieder mit der jüngsten Schwester Amy aneinander, die rebellisch ist, impulsiv und ständig in Schwierigkeiten steckt. Einen starken Kontrast dazu bildet Meg, die älteste Schwester: klug, bedacht und bereits Studentin an der Elite-Uni Harvard.
Doch nicht nur die Schwestern selbst, auch ihre Freunde und die Cousine Florence, gleichzeitig Amys beste Freundin, sind gelungen ausgearbeitet und bereichern die Geschichte.
Der Thriller bleibt bis zum Schluss spannend und überrascht mit immer neuen Enthüllungen. Besonders mochte ich, dass Beth selbst durch die Rückblenden lebendig wird und man sie als Figur wirklich kennenlernen darf.
Für Fans clever konstruierter Jugendthriller ist „Beth is Dead“ absolut empfehlenswert.

Fazit: Ein packender, vielschichtiger Jugendthriller mit starken Charakteren und unerwarteten Wendungen. Sehr lesenswert!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Gelungenes Finale

Palace of Ink & Illusions, Band 2: Die Nacht des Verrats (Knisternde Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Sabine Schoder)
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Inhalt: Nachdem Flame Liv seine Liebe gestanden hat und der Betrug mit Erato, der Muse der Liebe, ans Licht kommt, wird es für Liv im Wettbewerb noch schwieriger. Gleichzeitig werden die Prüfungen immer ...

Inhalt: Nachdem Flame Liv seine Liebe gestanden hat und der Betrug mit Erato, der Muse der Liebe, ans Licht kommt, wird es für Liv im Wettbewerb noch schwieriger. Gleichzeitig werden die Prüfungen immer gefährlicher, sodass Liv und ihre Freunde alles daransetzen müssen, einen Ausweg zu finden und zu überleben. Um eine Chance zu haben, muss Liv es ins Finale schaffen, am besten gemeinsam mit Flame. Doch Uranias Prophezeiung stellt ihre Liebe auf eine harte Probe und könnte alles zerstören.

Meinung: Auch der zweite und abschließende Band der Reihe hat mich komplett überzeugt und bestens unterhalten. Liv steht wieder mit ihrer humorvollen, frechen und liebenswerten Art im Mittelpunkt und gerät dabei erneut in große Gefahr. Die Prüfungen werden immer riskanter und auch ihre verbotenen Gefühle für den geheimnisvollen Flame machen alles noch komplizierter.
Schnell wird klar, dass jeder in Livs Umfeld eigene Geheimnisse verbirgt. Besonders Erato, die faszinierende Muse der Liebe, spielt dabei eine undurchsichtige Rolle und scheint eigene Ziele im Autorenwettbewerb zu verfolgen, der von der Jury geleitet wird.
Die Figuren, das Setting und die Spannung greifen perfekt ineinander. Ich habe durchgehend mitgefiebert, nicht nur mit Liv und Flame, sondern auch mit Shelly, Sawyer, Violet und Vic, die inzwischen zu echten Freunden geworden sind. Auch Erato und weitere Figuren bleiben lange rätselhaft, was die Geschichte zusätzlich spannend macht. Wer den ersten Band gelesen hat, sollte sich dieses gelungene Finale auf keinen Fall entgehen lassen.

Fazit: Ein starker und mitreißender Abschluss, der die Reihe perfekt abrundet. Sehr empfehlenswert

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Spannend bis zum Schluss

Missing Page - Tödliche Worte
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Inhalt: Als der renommierte Schriftsteller R. E. Giffard einen Workshop für Nachwuchsautoren veranstaltet, erhalten einige ausgewählte Jugendliche die Chance, ihrem Idol zu begegnen und von seinen Erfahrungen ...

Inhalt: Als der renommierte Schriftsteller R. E. Giffard einen Workshop für Nachwuchsautoren veranstaltet, erhalten einige ausgewählte Jugendliche die Chance, ihrem Idol zu begegnen und von seinen Erfahrungen zu profitieren. Antonia hat jedoch ihre ganz eigene Motivation, an der Veranstaltung in dem abgelegenen Landhaus teilzunehmen. Als ein Sturm die Gruppe von der Außenwelt abschneidet und sich die seltsamen Ereignisse häufen, wird schnell klar, dass sie nicht die Einzige mit Geheimnissen ist. Und dass sie bald nicht mehr weiß, wem sie noch trauen kann, nicht einmal sich selbst.

Meinung: „Missing Page Tödliche Worte“ ist ein spannender Jugendthriller mit Tiefgang, überraschenden Wendungen und einer sympathischen Hauptfigur.
Die 17-jährige Toni hat erst vor Kurzem ihre Mutter verloren und kämpft seitdem mit einer Schreibblockade. Sie ist klug, einfühlsam und zugleich unsicher, was sie sehr nahbar macht. Ihre persönliche Motivation für die Teilnahme am Schreibkurs verleiht der Geschichte zusätzliche Spannung. Ebenso wie ihr Schlafwandeln, was die Grenze zwischen Traum und Realität immer mehr verschwimmen lässt.
Auch die anderen Teilnehmer sind vielseitig und interessant gestaltet. Besonders George habe ich schnell ins Herz geschlossen. Mit seinen auffälligen Pullovern und seiner warmherzigen Art sticht er aus der Gruppe heraus.
Der Gastgeber Mr. Giffard war mir zunächst unsympathisch. Im Verlauf der Handlung gewinnt seine Figur jedoch an Tiefe, sodass ich ihn zunehmend besser verstehen konnte. Gleiches gilt für die Angestellten, die ebenfalls glaubwürdig ausgearbeitet sind.
Die Geschichte lebt von ihrer Spannung und den vielen unerwarteten Wendungen. Man rätselt ständig mit und wird immer wieder auf falsche Spuren geführt. Gleichzeitig greift das Buch wichtige Themen wie Trauer und Freundschaft auf, was mir besonders gut gefallen hat.
Insgesamt habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.

Fazit: Ein gelungener Jugendthriller mit vielen Wendungen und überzeugenden Figuren. Klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Gegensätze ziehen sich an

Throne in the Dark
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Inhalt: Alles, was der Halbdämon Damien will, ist seinen dämonischen Vater aus der Verbannung zu holen und damit endlich die Prophezeiung zu erfüllen, die auf ihm lastet. Doch ausgerechnet das Artefakt, ...

Inhalt: Alles, was der Halbdämon Damien will, ist seinen dämonischen Vater aus der Verbannung zu holen und damit endlich die Prophezeiung zu erfüllen, die auf ihm lastet. Doch ausgerechnet das Artefakt, das er mit viel Mühe erschaffen hat, verbindet sich mit der Diebin Amma. Und sie könnte kaum unterschiedlicher sein als er. Mit ihrer warmherzigen, mitfühlenden Art bringt sie alles ins Wanken, woran Damien glaubt. Unfreiwillig aneinander gebunden, machen sich die beiden gemeinsam mit dem mürrischen Teufelchen Kaz auf eine gefährliche Reise, die eigentlich einem düsteren Ziel dienen soll. Doch zwischen Bedrohungen, Chaos und ständigen Wortgefechten geschieht etwas, womit Damien am wenigsten gerechnet hat. Amma berührt eine Seite in ihm, die er längst vergessen glaubte.

Meinung: „Throne in the Dark – Die Flamme des Bösen“ ist ein unterhaltsamer Auftakt, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat.
Im Zentrum stehen Damien und Amma, die wirklich gegensätzlicher kaum sein könnten. Damien ist ernst, verschlossen und oft schlecht gelaunt. Als mächtiger Blutmagier und Sohn eines gefürchteten Herrschers ist er es gewohnt, dass man ihm mit Respekt begegnet. Seine Welt ist düster und voller tödlicher Kreaturen, was sich auch in seiner Persönlichkeit widerspiegelt.
Amma hingegen bringt Licht in diese Dunkelheit. Sie ist lebendig, mitfühlend und redet, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Ihre Beweggründe bleiben zunächst im Verborgenen, entfalten sich aber nach und nach und geben ihrer Figur zusätzliche Tiefe. Gerade die Entwicklung zwischen ihr und Damien macht einen großen Reiz der Geschichte aus. Mein persönliches Highlight war jedoch das kleine, herrlich garstige Teufelchen Kaz. Seine bissigen Kommentare und seine unverblümte Abneigung gegenüber Amma sorgen immer wieder für amüsante Momente. Gleichzeitig zeigt auch er im Laufe der Geschichte überraschend neue Facetten.
Die Welt ist atmosphärisch dicht gestaltet und wirkt lebendig, ebenso wie die Vielzahl an Kreaturen. Der humorvolle Schreibstil lockert die düstere Grundstimmung angenehm auf und macht das Lesen zu einem echten Vergnügen. Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt und kann das Buch definitiv weiterempfehlen.

Fazit: Ein gelungener, atmosphärischer und humorvoller Auftakt, der Lust auf mehr macht.

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