Cover-Bild Weavingshaw
Band 1 der Reihe "Weavingshaw"
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23,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Forever
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 30.04.2026
  • ISBN: 9783989780057
Heba Al-Wasity

Weavingshaw

Roman | Die düstere gothic Romantasy
Diana Bürgel (Übersetzer)

Außergewöhnlich ausgestattet mit transparenten Schutzumschlag nur in der ersten Auflage

Je dunkler das Geheimnis, desto höher der Preis.  

Leena hat ein schreckliches Geheimnis: Die Toten sprechen nur zu ihr. Um ihren Bruder zu retten, verkauft sie ihr Geheimnis an den unergründlichen Saint, einen Mann, der Schuld in Gold verwandelt. Trotz aller Warnungen gerät Leena in die Fänge des Saints und muss für ihn einen Geist finden. Die Suche führt sie in die düsteren Hallen von Weavingshaw, einem verfluchten Anwesen auf den Mooren. Dort beginnt ein gefährlicher Tanz aus Anziehung und Verrat … 

Das düstere gothic Romantasy Debut des Jahres: Saint Silas ist ein morally grey Bookboyfriend zum Niederknien

Der Auftakt der düsteren Weavingshaw -Trilogie

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2026

Ein Sog aus Sehnsucht und Schatten

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"Weavingshaw" hat mich von der ersten Seite an vollkommen in seinen Bann gezogen. Die Atmosphäre war dabei durchgehend dicht, spannend und wurde von einer leicht mystischen, gothischen Stimmung getragen, ...

"Weavingshaw" hat mich von der ersten Seite an vollkommen in seinen Bann gezogen. Die Atmosphäre war dabei durchgehend dicht, spannend und wurde von einer leicht mystischen, gothischen Stimmung getragen, die mich sofort gepackt hat. Obwohl die Handlung inhaltlich ganz anders gelagert ist, fühlte ich mich atmosphärisch immer wieder an Alchemised erinnert - ein Vergleich, der für mich nur Positives bedeutet.

Die Welt, die die Autorin Heba Al-Wasity erschaffen hat, ist rau, düster und stellenweise brutal, ohne dabei ins übermäßig-Blutrünstige abzudriften. Für mich war es genau die richtige Balance aus intensiv genug, um zu berühren, aber nie so erschlagend, dass es unangenehm wurde.

Im Zentrum der Handlung steht Leena, eine Protagonistin mit der Fähigkeit, Geister zu sehen. Aus der Not heraus lässt sie sich auf einen Deal mit dem Saint Silas ein, der ihre Fähigkeit zu seinem Vorteil (aus-)nutzen möchte. Zunächst war St. Silas für mich eine Figur, die kalt, abweisend und kaum greifbar wirkte, doch mit fortschreitender Geschichte erfuhr ich seine Motive und sah wie Leena sein wahres Ich durch die kühle Fassade blitzen. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren war wirklich eines der größten Highlights des Buches: ein echter Slow-Burn, der meisterhaft umgesetzt wurde. Von anfänglichem Hass und tiefer Abneigung entwickelte sich ihre Beziehung in winzigen, glaubwürdigen Schritten weiter. Jede noch so kleine Annäherung fühlte sich verdient an, und ich habe beim Lesen regelrecht darauf hingefiebert.

Besonders beeindruckt hat mich dabei die Figurenentwicklung. Sowohl Leena als auch St. Silas wurden vielschichtig angelegt und durchliefen spürbare Veränderungen. Gerade Silas entwickelte sich zu einem nahezu perfekten Book-Boyfriend, ohne dabei an Komplexität zu verlieren.

Zudem stand in "Weavingshaw" erfreulicherweise nicht die Romantik im Vordergrund, sondern der Fantasy-Plot selbst. Dieser entfaltete sich nach und nach und wurde von der Autorin geschickt und mit einem guten Gespür für Timing aufgebaut. Auch wenn viele Hintergründe erst nach und nach enthüllt wurden, entstand bei mir zu keinem Zeitpunkt Langeweile, denn die unterschwellige, lauernde Spannung zog sich konstant durch die Geschichte.

Den Schreibstil empfand ich dabei als ein weiteres großes Plus. Er war durchweg melodisch, atmosphärisch und dennoch nie überladen. Das Worldbuilding war zudem detailliert genug, um die Welt lebendig wirken zu lassen, aber nie so umfangreich, dass es meinen Lesefluss hemmte.

Auch die thematische Tiefe hat mich positiv überrascht. Aspekte wie Migration, Herkunft und Identität wurden subtil, aber wirkungsvoll in die Handlung integriert und verliehen der Geschichte zusätzliche Relevanz und Emotionalität.

Obwohl die Handlung nicht von permanenter Action lebte, blieb das Buch durchgehend fesselnd. Die leise, unterschwellige Spannung, gepaart mit intensiven Emotionen und inneren Konflikten hat mich nicht mehr losgelassen.

Nachdem ich nun die Figuren sehr ins Herz geschlossen habe, würde ich am liebsten sofort weiterlesen. Bisher gibt es leider keine Ankündigung für Band 2! Ich hoffe, ich muss nicht zu lange warten!

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Geister und Geheimnisse

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Leena hat ein Geheimnis: Sie sieht Geister. Um ihrem Bruder das Leben zu retten, verkauft sie dieses Geheimnis an Saint Silas, den Saint der Stille, der jedes echte Geheimnis großzügig vergütet. Tatsächlich ...

Leena hat ein Geheimnis: Sie sieht Geister. Um ihrem Bruder das Leben zu retten, verkauft sie dieses Geheimnis an Saint Silas, den Saint der Stille, der jedes echte Geheimnis großzügig vergütet. Tatsächlich will Silas Leenas Gabe für sich selbst nutzen, um Kontakt zu einem Toten aufzunehmen, und zwingt sie zu einem weiteren Pakt.

Weavingshaw von Heba Al-Wasity ist ein herausragendes Buch aus dem Bereich der gothic Romantasy. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Es ist eins dieser Bücher, in denen man noch ein Kapitel lesen möchte, und dann die halbe Nacht um ist. Die Autorin legt viel Wert auf Stimmung und Setting der Geschichte. Morland erinnert mich an das historische England zur Zeit der industriellen Revolution. Leena hat als Migrantin mit Ungerechtigkeiten zu kämpfen. St. Silas ist geheimnisvoll, undurchschaubar hat durch die Geheimnisse, die er sammelt, eine gewisse Macht. Seine Handlungen sind tatsächlich morally grey. Welches Ziel er hat und welches Geheimnis er verbirgt, offenbart sich im Laufe der Geschichte. Das Verhältnis zwischen Silas und Leena ist zunächst von Machtungleichgewicht geprägt, und geht dann Richtung Slow Burn Romance. Mir hat die Anziehungskraft zwischen beiden gut gefallen. Als Auftaktband ist die Geschichte nicht in sich abgeschlossen, weshalb ich aufgrund des offenen Endes auf die Fortsetzung gespannt bin.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Geheimnisvoll und düster

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Manchmal merke ich schon nach wenigen Seiten, dass mich ein Buch nicht einfach nur unterhalten wird, sondern regelrecht in seinen Bann zieht. Genau so ging es mir mit Weavingshaw. Diese Geschichte hat ...

Manchmal merke ich schon nach wenigen Seiten, dass mich ein Buch nicht einfach nur unterhalten wird, sondern regelrecht in seinen Bann zieht. Genau so ging es mir mit Weavingshaw. Diese Geschichte hat mich mit ihrer düsteren, fast greifbaren Atmosphäre sofort eingesogen: nebelverhangene Moore, ruhelose Tote und ein Anwesen, das sich anfühlt, als würde es jeden Schritt beobachten. Weavingshaw ist dabei nicht nur ein Schauplatz, sondern wirkt wie eine eigene, unheilvolle Figur, die ständig im Hintergrund lauert.

Besonders Leena hat mich schnell gepackt. Sie ist keine klassische Heldin, die blind in ihr Schicksal stolpert, sondern eine Frau, die aus Liebe zu ihrer Familie Entscheidungen trifft, die sie immer tiefer in eine Welt ziehen, die ebenso faszinierend wie gefährlich ist. Gerade diese Mischung aus Verletzlichkeit und innerer Stärke macht sie unglaublich nahbar. Und dann ist da noch Saint – geheimnisvoll, kalt, gefährlich und trotzdem unmöglich zu ignorieren. Zwischen den beiden entwickelt sich keine überhastete Romanze, sondern ein intensives Knistern, das sich Seite für Seite langsamer aufbaut, bis man selbst kaum noch weiß, ob man mehr Angst vor den Geistern oder vor dieser Spannung haben soll.

Was mich besonders begeistert hat, ist, wie ruhig sich die Geschichte zunächst entfaltet, nur um gegen Ende mit voller Wucht zuzuschlagen. Stück für Stück werden Geheimnisse freigelegt, während unter der Oberfläche ständig das Gefühl bleibt, dass etwas Dunkles auf seinen Moment wartet. Dabei verbindet das Buch Gothic Fantasy mit einer emotionalen Tiefe, die weit über eine reine Geistergeschichte hinausgeht.

Für mich war Weavingshaw eine dieser seltenen Geschichten, die gleichzeitig düster, sinnlich und fesselnd sind – und bei denen ich am Ende nur dachte: Wie soll ich bitte auf den nächsten Band warten?

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Hervorragend

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Nur ganz selten gelingt es einem Debütautor, ein Buch zu veröffentlichen, bei dem man denkt: „Wow, das ist doch ein Debüt!“, und „Weavingshaw“ von Heba Al-Wasity ist dafür ein perfektes Beispiel. Ich war ...

Nur ganz selten gelingt es einem Debütautor, ein Buch zu veröffentlichen, bei dem man denkt: „Wow, das ist doch ein Debüt!“, und „Weavingshaw“ von Heba Al-Wasity ist dafür ein perfektes Beispiel. Ich war von diesem Buch überwältigt. Absolut überwältigt. „Weavingshaw“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt – einer der seltenen Fälle, in denen ich schon früh wusste, dass es ein Fünf-Sterne-Buch werden würde. Im Februar gab es viele mittelmäßige Bücher, und ich hatte Angst, deswegen in ein Lesetief zu fallen, aber „Weavingshaw“ hat mich gerettet, und ich habe das Ende fast bedauert, weil ich dieses Buch einfach geliebt habe. Vergiss das beste Buch des Jahres. Es ist jetzt eines meiner absoluten Lieblingsbücher.

Leena war eine so erfrischende Protagonistin. Sie hat eine stille Stärke und ist durch ihre Empathie unglaublich sympathisch. Aber ich liebe auch, dass man sie nicht unterschätzen sollte, sie ist immer vorsichtig und umsichtig, aber auch sehr fähig. Sie ist so widerstandsfähig, und ich bewunderte ihre Entschlossenheit, alles zu tun, um ihren Bruder zu retten.

Auch St. Silas war eine großartige Figur! Seine größte Stärke ist seine Intelligenz, die ihn so unberechenbar und gleichzeitig faszinierend macht. Man weiß nie genau, was er plant oder was sein nächster Schritt sein wird, und genau diese Unberechenbarkeit hält einen als Leser in Atem. Ein Großteil der Dynamik zwischen Leena und St. Silas beruht auf ihrer Geheimniskrämerei. Beide geben nichts preis, doch St. Silas ist Leena stets einen Schritt voraus und kann sie wie ein offenes Buch lesen. Es war unglaublich unterhaltsam, ihnen dabei zuzusehen, wie sie versuchten, die Geheimnisse des jeweils anderen zu lüften.

Weavingshaw ist zudem ein Meister darin, durch Andeutungen zu erzählen, insbesondere im Bereich der Romantik. Die Romanze entwickelte sich langsam und zwingt den Leser, zwischen den Zeilen zu lesen, um die Gefühle der Protagonisten zu verstehen, da beide ihre Gefühle nie offen aussprechen. So vieles von dem, was sie sagen, ist so schwer fassbar, umhüllt von Halbwahrheiten und Ausflüchten, aber es braucht kein „Ich liebe dich“ zwischen ihnen – alles wird einem gezeigt, und man spürt, wie sich ihre Beziehung zu etwas Tieferem entwickelt. Ein seltener Roman, in dem die Romantik mehr aus den unausgesprochenen Worten zwischen ihnen entsteht. Ich habe die Sehnsucht und das Verlangen zwischen ihnen förmlich aufgesogen.

Dieses Buch ist zudem hochaktuell und wird, wie ich glaube, viel Empathie für Flüchtlinge und Migranten wecken. Ich liebe aber auch, wie subtil die unterschwelligen politischen Botschaften vermittelt werden. Nichts ist jemals zu aufdringlich oder übertrieben. Sie sind präsent, aber nie so, dass sie predigend oder erdrückend wirken. Dasselbe gilt für die Liebesgeschichte und die Dialoge. Was ich an diesem Buch so mochte, war seine erfrischende Note. Die Dialoge wirkten originell, und die Liebesgeschichte fühlt sich nie klischeehaft an, obwohl viele meiner Lieblingsklischees darin vorkommen. Dennoch wirkt sie nie gezwungen.

Es gäbe noch so viel mehr zu sagen, vor allem zur Handlung, aber „Weavingshaw“ ist ein Buch, das man am besten unvoreingenommen liest. Ich hatte zwar gewisse Erwartungen, bin aber absolut begeistert. Die Spannung und das Geheimnis waren unglaublich fesselnd. „Weavingshaw“ ist viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint, und ich habe es geliebt, all die Geheimnisse zu lüften.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

So viele Geheimnisse

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Am Anfang wusste ich nicht, was ich von einer düsteren Gothic-Romantasy erwarten kann. Für mich war es neu. Aber ich bin begeistert!

Direkt zu Beginn wird man genauestens in diese Welt eingeführt. Leena, ...

Am Anfang wusste ich nicht, was ich von einer düsteren Gothic-Romantasy erwarten kann. Für mich war es neu. Aber ich bin begeistert!

Direkt zu Beginn wird man genauestens in diese Welt eingeführt. Leena, die Hauptprotagonistin, war mir auf Anhieb sympathisch und ich habe ihre Motive sehr gut nachvollziehen können. Deswegen habe ich auch gerne aus ihrer Perspektive gelesen. Ab und zu gab es Kapitel, die aus anderen Perspektiven erzählt haben. Dadurch hat man als Leser immer mehr Einblicke in das komplexe Geschehen bekommen.

Saint Silas?? Auf jeden Fall morally Grey. Und ich habs geliebt!! Die Liebesgeschichte hat sich langsam entwickelt. Am Anfang war ich mir auch etwas unsicher, ob es überhaupt eine geben soll. Aber die Entwicklung?? Absolut slow burn und ich fands super!

Die Geschichte hatte immer neue Überraschungen gut. Immer hat man etwas Neues gelernt, es kamen immer neue Puzzle-Teile und ergeben irgendwann ein großes Ganzes. Spannung war durchgehend vorhanden.

Und das Ende?? Ich warte sehnsüchtig auf den nächsten Teil!!

Deswegen absolute Empfehlung

5/5 Sterne

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