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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2026

Für Fans von Ghost Whisperer

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Auf das neue Buch von Josie Silver habe ich mich schon sehr gefreut, da ich die Autorin bereits kannte. Somit habe ich dem ersten Band der "The Girls Ghotsbusting Agency" schon sehr entgegengefiebert und ...

Auf das neue Buch von Josie Silver habe ich mich schon sehr gefreut, da ich die Autorin bereits kannte. Somit habe ich dem ersten Band der "The Girls Ghotsbusting Agency" schon sehr entgegengefiebert und musste das Buch auch direkt lesen.

Das Cover vom ersten Band gefällt mir sehr gut. Es strahlt eine düstere Stimmung aus und gerade mit dem Haus im Hintergrund und dem knorrigen Baum konnte es mich schon richtig gut auf die Geschichte einstimmen. Zudem mag ich es das auch die Charaktere hier schon abgebildet sind und man einen ersten Eindruck von diesen Gewinnen kann.

Der Schreibstil von Josie Silver hat mich absolut beeindruckt. Ich war direkt in der Geschichte drin und fand, dass die Autorin hier richtig gut die Orte beschrieben hat und auch eine tolle Atmosphäre kreiert hat. Dadurch hat es einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht die Geschichte zu lesen.

Ich habe bisher schon eine Reihe gelesen in der ein Charakter Geister sehen konnte und dann mit der Polizei zusammengearbeitet hat, hier geht die Reihe in eine etwas andere Richtung was ich sehr spannend fand. Generell mag ich es einfach total gerne, wenn ein Charakter Geistern sehen kann und dann versucht diesen zu helfen, was mich immer an "Ghost Whisperer" erinnert. Für mich hatte die Geschichte von Melody definitiv auf leichte Vibes von der Serie.

Die Charaktere, allen voran Melody, empfand ich allesamt als großartig. Gerade die Mitglieder der Agency konnten mich sehr begeistern und sind für mich ein tolles Team, auf die ich mich schon sehr im nächsten Band freue.

Melody an sich konnte mich immer wieder von sich begeistern, obwohl ich sagen muss, dass mich die Liebesgeschichte in diesem Buch leider nicht komplett überzeugen konnte. Ich bin mir noch nicht sicher was ich vom Love Interest oder besser gesagt von den Love Interests halten soll, bin aber gespannt wie es sich in den nächsten Bänden entwickeln wird.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Absolut beeindruckende Geschichte

Half His Age
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Bereits "I'm glad my mom died" von Jenette McCurdy war für mich vor einigen Jahren ein richtiges Jahreshighlight, weswegen ich mich sehr darüber gefreut habe das es nun ein weiteres Buch von der Autorin ...

Bereits "I'm glad my mom died" von Jenette McCurdy war für mich vor einigen Jahren ein richtiges Jahreshighlight, weswegen ich mich sehr darüber gefreut habe das es nun ein weiteres Buch von der Autorin gibt. Dieses Mal allerdings keine Biografie sondern ein eher literarisches Werk.

Das Cover konnte mich direkt neugierig machen und zeigt in meinen Augen auch schon auf, was uns in diesem Buch erwarten wird. Denn das Bild das wir hier sehen ist schon sehr provokant und auch der Titel lässt vermuten, dass es eine eher ungewöhnliche Geschichte werden wird.

Unsere Protagonistin Waldo lässt sich auf eine Affäre mit ihrem Lehrer ein. Dabei ist Waldo eine Protagonistin, die sich sehr allein fühlt, gleichzeitig aber auch ein Teenager ist mit Problemen, Sorgen und die das Internet regelmäßig konsumiert. Sie ist niemand der mir außerordentlich sympathisch war, obwohl ich mit ihr mitgefühlt habe. Dennoch ist es gerade diese Komplexität, dieses leid tun und gleichzeitig die Tatsache, dass sie jemand ist mit dem ich mich überhaupt nicht identifizieren kann, etwas sehr spannendes.

Mr. Korgy fand ich absolut schrecklich. Das es solche Menschen gibt, die Lehrer werden dürfen, ist etwas das nicht erlaubt sein sollte.

Die Handlung ist geprägt von der unethischen Beziehung zwischen Waldo und ihrem Lehrer, die einfach nur aus purem Machtmissbrauch bestand. Aber gerade wie dieser thematisiert wurde und wie schonungslos ehrlich und absolut emotional, wie sie aufzeigt wie Waldo hier eigentlich ausgenutzt wird. Aber auch Waldo selbst ist einfach eine Protagonistin, die einen durch ihre Gefühlswelt und ihre Handlung einfach nicht loslässt.

Der Schreibstil von Jennette McCurdy ist wirklich einfach nur beeindruckend. Sie schreibt auf eine Weise, die mich immer wieder Stellen markieren lassen hat und wodurch ich sehr leicht durch das Buch gekommen bin.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Kyra Groh schreibt fantastische RomComs

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Kyra Groh gehört schon lange für mich zu den Autor*innen von denen ich jedes Buch blind kaufen würde. Bei mir hat damals alles mit ihren Jugendbüchern angefangen und seitdem bin ich ein riesiger Fan von ...

Kyra Groh gehört schon lange für mich zu den Autor*innen von denen ich jedes Buch blind kaufen würde. Bei mir hat damals alles mit ihren Jugendbüchern angefangen und seitdem bin ich ein riesiger Fan von allem was sie schreibt.

Das Cover vom zweiten Band der "Lower Whilby"-Reihe ist ein richtiger Traum. Ich finden den Farbverlauf sehr schön und bin vor allem verliebt in die Blumen, die auch auf dem Cover schon zeigen, dass dieses Buch im Frühling spielt.

Der Schreibstil von Kyra Groh gehört zu meinen absolut liebsten. Sie hat einfach eine Art zu schreiben, die mich immer direkt in ihren Bann ziehen kann und wodurch ich alles um mich herum vergesse, vor allem ist dieser auch wahnsinnig humorvoll und bringt mich einfach jedes Mal zum lachen.

Eleanore hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie ist jemand, der schlecht nein sagen kann und sich auch nicht ganz so wohl mit sich selbst fühlt, was beides etwas ist, womit ich mich gut mit ihr identifizieren konnte. Somit fand ich es auch richtig gut hier zu sehen, wie sie sich weiterentwickelt hat.

Ich war mir am Anfang nicht ganz sicher, wie ich zu Dex stehen soll, da wir ihn doch an einem sehr chaotischen Punkt in seinem Leben kennenlernen. Aber es war toll zu sehen, was wirklich alles in ihm steck und wie er sich in diesem Buch entwickelt hat.

Die Handlung an sich hat mir auch sehr gefallen. Dex und Eleanore scheinen genau das zu sein, was der andere braucht und sich einen gewissen Halt zu geben ohne das sie dabei nicht auch eine eigenständige Entwicklung durchmachen. Gerade bei Eleanore merkt man, wie sie aus sich herauskommt und mehr über sich lernt, was ich richtig schön fand.

Das Setting von Lower Whilby war für mich wieder ein echtes Highlight. Ich liebe die Cotswords und finde die Beschreibungen von Kyra Groh zu dieser kleinen Stadt absolut großartig. Ich kann mir alles sehr gut vorstellen und bin auch begeistert von den Nebencharakteren, allen voran James und Jude. Die beiden konnte mich schon im ersten Band begeistern und so habe ich mich gefreut das sie auch hier wieder eine rechte zentrale Rolle hatten.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Gutes Debüt

Where We Belong
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Wiktoria A. Wieczorek kenne ich bereits als Bloggerin und war somit neugierig auf die Geschichte und fand den Klappentext schon direkt richtig gut.

Das Cover vom Debüt von Wiktoria A. Wieczorek gefällt ...

Wiktoria A. Wieczorek kenne ich bereits als Bloggerin und war somit neugierig auf die Geschichte und fand den Klappentext schon direkt richtig gut.

Das Cover vom Debüt von Wiktoria A. Wieczorek gefällt mir sehr gut. Ich liebe die Farbgebung und diese Mischung aus Blau, Rosa und Rot. Auch die Darstellung der Charaktere gibt uns schon einen ersten Eindruck von diesen. Auch der Farbschnitt konnte mich direkt begeistern.

Die Handlung entwickelt sich in verschiedenen Zeitebenen. Wir haben einmal die Vergangenheit, die 5 Jahre vor der Vergangenheit spielt und in der Zofia, die sich nun Nessy nennt und ihren Traum vom Architekturstudium lebt auf die zwei Menschen trifft, die ihr Leben damals kaputt gemacht haben. Das Buch besteht auch aus sehr viel Schmerz und der Frage ob man der selben Person wieder vertrauen kann, wenn diese einen verletzt hat. Von den Emotionen her hat mir das Buch sehr gefallen, da ich doch sehr mit Nessy mitgefühlt habe.

Ich persönlich fand die Umsetzung dieser zwei Zeitebenen nicht ganz so toll, einfach weil ich es selbst nicht so mag davon zu lesen. Aber das ist eine persönlich Sache, die Andere wahrscheinlich anders wahrnehmen würden. Dennoch hat es auch gut gezeigt, wie unsere Hauptprotagonistin sich weiterentwickelt hat.

Die Tiefe der Geschichte, vor allem mit der Own-Voice Thematik konnte mich sehr begeistern. Dieser Teil des Buches hat mir mitunter am besten an dem Buch gefallen. Dabei spielt nicht nur die Tatsache das Nessy oder Zofia eine Polin ist, die lernen muss in Berlin zu leben, sondern auch Mobbing eine sehr zentrale Rolle. Ich denke, dass gerade dieses Gefühl an einem neuen Ort aufzuwachsen, seinen Wurzeln entrissen zu werden und sich mit anderen Jugendlichen auseinandersetzen zu müssen, hier sehr gut umgesetzt wurde. Es spricht sicherlich einige aktuelle Probleme von Schülerinnen und Schülern an und ist somit ein tolles Jugendbuch.

Der Schreibstil von Wiktoria A. Wieczorek war gut, konnte mich allerdings auch nicht komplett begeistern. Ich habe etwas gebraucht um in die Geschichte zu finden und bin auch mit den Charakteren nicht direkt warm geworden. Dennoch denke ich, dass sich mit weiteren Büchern der Autorin ihr Stil sich sicherlich gut weiterentwickeln wird und bin somit schon gespannt auf das was da noch kommen wird.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Tolle Sportsromance mit kleinen Schwächen

Cheer for Love
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Das Cover von "Cheer for Love" gefällt mir gut, obwohl ich sagen muss, dass es nicht unbedingt mein liebstes ist. Ich finde, aber dass hier gut rüberkommt worum es geht. So merkt man sofort, dass es sich ...

Das Cover von "Cheer for Love" gefällt mir gut, obwohl ich sagen muss, dass es nicht unbedingt mein liebstes ist. Ich finde, aber dass hier gut rüberkommt worum es geht. So merkt man sofort, dass es sich bei den Charakteren um einen Footballer und eine Cheerleaderin handelt, was ich gut finde. Zudem ist es auch spannend, dass der LYX hier beschlossen hat das Originalcover teilweise zu übernehme.

Ella hat mir am Anfang des Buches wirklich gut gefallen, was im Verlauf der Geschichte leider nicht mehr so ganz der Fall war. Sie ist auf jeden Fall eine starke Protagonistin, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Sie hatte auf keinen Fall einen leichten Start in ihr Auslandsjahr, aber sie gibt ihr bestes und findet dort auch Menschen, die für sie schnell wichtig werden. Am Ende gab es dann noch ein paar Handlungen von ihr die mir nicht so sehr gefallen haben und auch kamen plötzlich noch andere Dinge hervor, die dafür keine Rolle in der Geschichte gespielt haben, was dafür gesorgt hat, dass sie bei mir ein paar Sympathiepunkte verloren hat.

Hudson hat mir von Beginn an sehr gefallen. Er ist ein großartiger Kerl auf den man sich immer verlassen kann und der für Ella da war. Allerdings hat er auch mit seinen eigenen Unsicherheiten zu kämpfen, was dafür gesorgt hat, dass er mir einfach sehr ans Herz gewachsen ist. Außerdem war er für mich dadurch auch ein Charakter mit sehr viel Tiefe.

Die Handlung insgesamt hat mir gut gefallen, auch wenn sie mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Ella's Freund trennt sich vor ihrem Auslandssemester von ihr und schon als das passiert, merkt man, dass er im weiteren Verlauf definitiv nochmal auftauchen wird, was für mich einfach schon geplantes Drama war. Auch das Thema rund um das Cheerleading und Football war für mich sehr einseitig ausgearbeitet. Wir lernen sehr viel über Cheerleading, was hier großartig beschrieben wird und viel Raum einnimmt, nur Football kommt für mich dadurch etwas zu kurz. Ich hätte persönlich einfach lieber mehr über Football gelesen und fand es deswegen schade, wie wenig Beachtung der Sport im Vergleich zum Cheerleading bekommen hat.

Die Liebesgeschichte zwischen Hudson und Ella konnte mich leider auch nicht komplett überzeugen. Man hat auf jeden Fall von Anfang an gemerkt, dass da eine gewisse Chemie zwischen den beiden ist, was toll war, da ich so direkt mit ihnen mitgefiebert habe. Leider war es für mich aber ein viel zu großes Hin und Her zwischen den Beiden, was ich schade fand. Auch hat man gerade am Ende gemerkt, dass die beiden Kommunikationsprobleme habe und so hätte ich mir gewünscht, dass sie einfach etwas besser miteinander reden. Ebenfalls gab es hier Handlungsstränge aufgegriffen , aber nicht fertiggestellt wurden. Für mich sind einige Fragen noch offen geblieben, was ich schade fand, gerade da es ja eigentlich nur ein Einzelband ist.

Der Schreibstil von Ki Stephens konnte mich sehr begeistern und war für mich sogar das beste an dem Buch. Ich kam sehr leicht durch die Geschichte, konnte mir alles gut vorstellen und freue mich vor allem jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin.

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