Ein Buch voller Horror und Intensität
AnathemaDas Cover von Anathema gefällt mir richtig gut. Ich mag die dunkle Gestaltung und auch die Darstellung des Waldes passt auch hervorragend zum Inhalt, was ich sehr liebe. Auch die Abbildung der Person, ...
Das Cover von Anathema gefällt mir richtig gut. Ich mag die dunkle Gestaltung und auch die Darstellung des Waldes passt auch hervorragend zum Inhalt, was ich sehr liebe. Auch die Abbildung der Person, die Maevyth zu sein scheint, gefällt mir hier sehr und hat mich richtig neugierig machen können. Zudem passt das Cover sehr gut zur Atmosphäre der Geschichte.
Was mir zudem sehr an dem Buch gefallen hat war das Glossar, mit den vielen unterschiedlichen Wesen oder Arten war es richtig gut dadurch einen besseren Überblick zu bekommen.
Maevyth ist eine spannende Protagonistin, die nirgendswo ganz dazu zu passen scheint und ihren ganz eigenen Kopf hat. Sie ist mutig und stellt sich all ihren Herausforderungen. Ich finde sie macht in diesem Buch schon eine spannende Entwicklung durch, allerdings habe ich auch noch sehr viele Fragen, was sie angeht, weswegen ich schon mich schon sehr auf den nächsten Band freue.
Was Zevander angeht so hatte ich zu ihm unglaublich viele Fragen, fand es aber richtig cool, dass das Buch auch teilweise aus seiner Sicht erzählt wurde. Dennoch
Die Handlung fand ich richtig fesselnd, wenn auch manchmal etwas verstörend und schockend. Ich würde jedem raten die Trigger Warnung zu lesen, der vielleicht Probleme mit de düsteren Themen hat. Ich persönlich fand, dass es she viel dazu beigetragen hat, dass das Buch auch eine so düstere Atmosphäre hatte. Auch die Verbindung die Maevyth und Zevander hatten und das zentrale Thema des Buches war, da auf diesem ein Fluch liegt den nur Maevyth auflösen kann. Die Plot Twists, die Keri Lake hier eingebaut hat waren wirklich überraschend und haben sehr viel zur Spannung beigetragen. Vor allem kann ich es nach dem Ende gar nicht erwarten herauszufinden, wie es im zweiten Band weitergehen wird.
Die Liebesgeschichte ist nur so von Slow Burn geprägt und hat mich teilweise schon etwas verzweifeln lassen. Das Buch ist sehr dick, weswegen ich einfach sehr viel früher ein paar mehr Szenen gewünscht hätte in denen sie sich schon näher kommen. Allerdings fehlt es definitiv nicht an Intensität, man konnte von Beginn an spüren, dass da etwas zwischen Zevander und Maevyth ist, gerade deswegen war es auch zum verzweifeln.
Die Nebencharaktere waren durchwachsen. Die Geschwister von Zevander fand ich persönlich richtig cool und konnte manchmal auch etwas leichtes in die Geschichte bringen. Die Schwester von Maevyth war dafür eher schwieriger. Ich fand sie sehr naive und leider hat ihr Charakter im Laufe des Buches auch einen schweren Handlungsstrang abbekommen.
Die Welt die Keri Lake hier geschaffen hat, ist absolut krass. Es ist manchmal richtig gruselig und beängstigend, was für Dinge hier passiert sind. Vor allem die Gemeinschaft in der Maevyth lebt ist wie ein Kult und so fand ich vieles was dort getan wird und woran geglaubt wird absolut falsch. Dennoch finde ich es krass wie Keri Lake dadurch auch eine so fesselnde und düstere Atmosphäre geschaffen hat.
Der Schreibstil von Keri Lake hat mir sehr gefallen und mich komplett in den Bann ziehen können. Sie hat sehr viel Spannung und Intensität in die Geschichte bringen können und so kann ich es gar nicht erwarten herauszufinden, wie es im zweiten Band weitergehen wird und würde am liebsten jetzt schon anfangen diesen zu lesen.