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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2026

Toll

Love is like a Tsunami
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Der zweite Teil der „Cheering for Love“ Reihe. In diesem Band geht es um Piper und Alaric. Beide studieren Kunst am Miravalle Memorial Collage in Florida. Als sich beide für einen Praktikumsplatz bei einer ...

Der zweite Teil der „Cheering for Love“ Reihe. In diesem Band geht es um Piper und Alaric. Beide studieren Kunst am Miravalle Memorial Collage in Florida. Als sich beide für einen Praktikumsplatz bei einer bekannten Künstlerin bewerben, werden sie zu Konkurrenten. Sie schließen einen Deal. Bis zur endgültigen Entscheidung herrscht Waffenstillstand. Doch die Anziehung zwischen Piper und Alaric wächst immer weiter. Noch dazu müssen sie sich ihren eigenen Ängsten und Schmerzen stellen und ein gut gehütetes Geheimnis kommt ans Licht.

Ein gefühlvoller Roman, der intensive Emotionen wunderbar einfängt. Ich war als Leser direkt mitten im Gefühlschaos von Piper und Alaric. Das war gar nicht so leicht. Beide haben schwere Zeiten hinter sich und haben Narben davon getragen. Da musste ich ordentlich mitleiden.
Schon der erste Band dieser Reihe konnte mich begeistern, weil er mehr Tiefe hatte, als erwartet. Nahtlos knüpft Ronja Madeleine mit dem nächsten Teil daran an. Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach. Auch hier war ordentlich was los. Eine gewisse Spannung war immer da. Da verging die Lesezeit viel zu schnell. Der Schreibstil ist ganz leicht zu lesen und flüssig. Die Mischung aus Romantik, Humor und schweren Themen sorgte noch dazu für ordentlich Abwechslung. Authentische und nahbare Charaktere, die zum Glück nicht perfekt sind. Was will das Leserherz mehr? Ich bin auf jeden Fall Fan.

Insgesamt eine recht tiefgründiger NA Sportsromance, die uns zeigt, dass Liebe manchmal genauso unberechenbar sein kann, wie ein Tsunami. Empfehle ich gern weiter.

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Veröffentlicht am 20.07.2026

Toll

GRENZLAND
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August ist 87 Jahre alt und kämpft mit den ersten Anzeichen einer Demenz. Seine Frau Tilly ist schwer krank. August pflegt sie, doch es wird zunehmend beschwerlicher. Als er alte Briefe von Tilly findet, ...

August ist 87 Jahre alt und kämpft mit den ersten Anzeichen einer Demenz. Seine Frau Tilly ist schwer krank. August pflegt sie, doch es wird zunehmend beschwerlicher. Als er alte Briefe von Tilly findet, erfährt August ein gut gehütetes Geheimnis. Er möchte unbedingt die ganze Wahrheit erfahren und begibt sich auf eine Reise, die ihn mit alten Erinnerungen und einem viele Jahre zurückliegenden Verbrechen konfrontiert.

Ein außergewöhnlicher Roman, der eine Kriminalgeschichte mit einer Liebesgeschichte eindrucksvoll verbindet. Besonders beeindruckt hat mich die einfühlsame Erzählung über Demenz und Alter. Das hat mich schon sehr berührt. Auch die große Liebe zwischen Tilly und August sorgte für Tränen in den Augen. Durch die Kriminalgeschichte wurde richtig Spannung aufgebaut. Da ich ja schrecklich neugierig bin, wollte ich das Buch gar nicht mehr weglegen. August und Tilly mochte ich als Protagonisten sehr gern. Sie wirken so lebendig und nahbar. Sprachlich überzeugt der Roman durch die bildhafte, ruhige, manchmal fast poetische Sprache. Auch die wechselnden Zeitebenen passten perfekt. So setzte sich nach und nach das Bild zusammen.

Insgesamt eine gelungene Mischung aus Familiengeschichte und Aufklärung eines lange zurückliegenden Verbrechens. Ein sehr kluger und literarisch hochwertiger Roman, der tief geht und im Kopf bleibt. Empfehle ich euch sehr gern weiter.

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Veröffentlicht am 17.07.2026

So schön

No Place to be Single – This Love Tastes Like Trouble
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Belvedere ist ein kleiner Ort mitten in der Toskana. Es gibt viele heiratswillige Single-Frauen aber keine brauchbaren Männer weit und breit. Jeder Mann, der neu dazu gekommen ist, wurde hart umkämpft ...

Belvedere ist ein kleiner Ort mitten in der Toskana. Es gibt viele heiratswillige Single-Frauen aber keine brauchbaren Männer weit und breit. Jeder Mann, der neu dazu gekommen ist, wurde hart umkämpft und verliebte sich. Da wurde auch vor den Pfarrern kein Halt gemacht. Jetzt kehrt der attraktive Michael zurück. Früher verbrachte er jeden Sommer auf dem Weingut, jetzt soll er Käufer für dieses finden. Mit Elisa war er richtig gut befreundet, doch das ist lange her. Elisa hat schon zeitig ein Kind bekommen und zieht es alleine groß. Sie glaubt nicht mehr an die Liebe.

Ein Dorf mitten in der Toskana, in dem der Dorfklatsch besonders spannend ist. Hier bleibt nichts geheim. Die italienische Lebensweise, ein Papagei mit Identitätskrise und viele starke Frauen haben mir die Lesezeit unheimlich versüßt. Ich musste so oft laut lachen. Das hab ich bei Büchern nicht so oft. Die Story ist einfach nur schön. Perfekt zum wegzuräumen aus dem Alltag. Elisa hab ich als Protagonistin direkt ins Herz geschlossen. Sie ist eine starke Frau, lässt sich nichts gefallen und weiß was sie will. Dabei wirkt sie trotzdem verletzlich. Die Dialoge im Buch sind einfach erfrischend witzig. Die Dorfbewohner haben einen unheimlichen Charme. Manche sind etwas verpeilt aber alle so liebenswert. Besonders der Apotheker bleibt bei mir im Kopf. Das Dorfleben ist so schön erzählt. Die Eigenheiten des Dorfes, dabei diese wunderschöne Landschaft. Das hat mich sehr begeistert. Ich hätte gern noch so viele Seiten mehr gelesen.

Insgesamt ein warmherziges, humorvolles Buch mit italienischem Flair und viel Romantik. Es sollte in keiner Auswahl für die Urlaubsbücher fehlen. Eine große Empfehlung, auch für Leser jenseits der 30.

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Veröffentlicht am 17.07.2026

Toll

Sturmland
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Cora nimmt eine Stelle als Lehrerin und Reisebegleiterin bei der kleinen Emmi an. Zusammen mit ihr und ihrem Vater Alexander, reist sie von Hamburg nach Norderney. Emmi ist krank und die Luft dort soll ...

Cora nimmt eine Stelle als Lehrerin und Reisebegleiterin bei der kleinen Emmi an. Zusammen mit ihr und ihrem Vater Alexander, reist sie von Hamburg nach Norderney. Emmi ist krank und die Luft dort soll ihr gut tun. Auf Norderney angekommen, bringt Cora sich und Emmi direkt in große Gefahr. Daraufhin wird Onnen, ein schweigsamer Inselbewohner, für sie als Aufpasser angestellt. Die beiden verbringen nun zwangsläufig viel Zeit miteinander und nähern sich immer weiter an. Doch warum ist Onnen manchmal so abweisend? Und ist Cora, die Frau, für die sie sich ausgibt?

Ein berührender und vielseitiger Roman, der sehr interessante Themen bietet. Cora ist eine starke Frau, für die Zeit um 1860, schon recht emanzipiert. Sie will der kleinen Emmi viel beibringen. Sie ist wissbegierig und hat Freude am Lernen. Spannend war für mich auch zu sehen wie der eigentliche Inselarzt behandelt hat und im Gegensatz dazu Hebamme Tamme, der oft nicht geglaubt wird. Auch um die Seenotrettung geht es. Die Männer damals riskierten oft ihr eigenes Leben und mussten für sich entscheiden ob es das wert ist. Schließlich haben sie auch eine Familie zu versorgen. Geschrieben wurde, wie bei Miriam Georg üblich, sehr bildhaft und atmosphärisch. Ich mag es sehr gern und wurde förmlich reingesogen in diesen Roman. Die Charaktere sind alle wunderbar ausgearbeitet, sind vielschichtig und nahbar. Die Atmosphäre ist großartig, der raue Wind, die Gezeiten, Norderney und Borkum. Das alles um 1860. Eine harte Zeit, vor allem für Frauen. Das alles ist so deutlich spürbar, als ob man direkt dabei ist.

Insgesamt ein atmosphärisch dichter, kluger Roman, der viele interessante Themen aufgreift und sich nicht so leicht zur Seite legen lässt. Plant euch bitte Zeit ein, für diese große Empfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 16.07.2026

Toll

Unser Sommer endet nie
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Emma und Agathe treffen sich im Haus ihrer Großmutter in Frankreich wieder. Ein paar Jahre hatten sie keinen Kontakt. Ihre geliebte Großmutter ist verstorben und sie sollen das Haus räumen. Zwischen vielen ...

Emma und Agathe treffen sich im Haus ihrer Großmutter in Frankreich wieder. Ein paar Jahre hatten sie keinen Kontakt. Ihre geliebte Großmutter ist verstorben und sie sollen das Haus räumen. Zwischen vielen Erinnerungen an ihre Kindheit und unbeschwerten Sommern, haben die Frauen die Chance sich wieder anzunähern und neu zu finden. Während des Aufenthalts kommen alte Verletzungen hoch, unausgesprochene Gefühle belasten die Beziehung der Schwestern. Doch warum haben sie sich eigentlich verloren? Sie waren sich einmal so nah.

Dieser Roman hat es in sich. Mit viel Einfühlungsvermögen wird die Geschichte der beiden Schwestern erzählt. Die Grundstimmung ist melancholisch, doch es gibt auch humorvolle Momente. Schwere Themen kommen auf den Tisch, zum Beispiel Verlust, familiäre Konflikte, häusliche Gewalt. Das war manchmal gar nicht so leicht auszuhalten. Da musste ich an und zu erstmal durchatmen und verarbeiten. Die abwechselnde Erzählperspektive ist ganz wunderbar gelungen. So bekommen wir Leser einen tollen Einblick in die Gedanken und Gefühle der Mädchen. Die Atmosphäre des baskischen Sommers bringt etwas Leichtigkeit in die Story und rundet sie ab. Für mich ein großartiger Roman, der mich tief berührt hat. Mir liefen am Ende nur so die Tränen.

Insgesamt eine warmherzige und emotionale Familiengeschichte, die tief geht und im Herzen bleibt. Muss ich euch einfach empfehlen.

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