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Veröffentlicht am 17.05.2019

Süßes Hundebuch

Phoebe
1

Inhalt: Als die quirlige Hundedame Phoebe das Glück hat, aus einem überfüllten Hundezwinger gerettet zu werden, kommt sie als Hotelhund nach Niederbayern. Hier erlebt sie einige Abenteuer und merkt schnell, ...

Inhalt: Als die quirlige Hundedame Phoebe das Glück hat, aus einem überfüllten Hundezwinger gerettet zu werden, kommt sie als Hotelhund nach Niederbayern. Hier erlebt sie einige Abenteuer und merkt schnell, dass Menschen wirklich seltsam sind.

Meinung: „Phoebe: Eine Straßenhündin checkt ein“ ist eine schöne Geschichte für Hundeliebhaber und solche, die es werden wollen.
Erzählt wird aus der Sicht der Hündin Phoebe, die natürlich die Hauptfigur in diesem Buch ist.
Phoebe hatte es in ihrem Leben bisher nicht leicht. Alles, was sie kennt ist ein Hundezwinger, in dem sie sich jeden Tag behaupten muss und in dem jeder Hund auf ein neues Zuhause hofft. Bisher war nur nie sie die Auserwählte der Menschen. Bis zu dem Tag an dem Uwe und sein Lebenspartner Oliver den Zwinger betreten und die lebhafte Hundedame sofort ins Herz schließen. Von nun an erlebt sie jede Menge bunte Abenteuer mit ihren beiden Herrchen und lernt jede Menge neue Freunde kennen.
Besonders gefallen hat mir hierbei Queen Mum, die etwas launische Schwiegermutter. Aber auch Mops Hector sorgt mit seinen Weisheiten immer wieder für Lacher. Dann natürlich können sich die Hunde untereinander unterhalten, auch wenn die Menschen sie selbstredend nicht verstehen.
Oliver und Uwe sind beide sehr sympathisch und ihre Freunde ebenfalls. Egal ob die esoterisch angehauchte Barbara oder die an Klatsch interessierte Anna.
Das Buch selbst handelt nicht nur von Phoebe und ihren Erlebnissen, sondern macht auch auf das Leid mancher Hunde aufmerksam, bzw. darauf, was einige Menschen dem besten Freund des Menschen antun. Denn, ebenso wie Phoebe, haben auch ihre neuen vierbeinigen Freunde bereits schlechte Erfahrungen gemacht.
Im Großen und Ganzen ist dieses Buch lesenswert und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Ich empfehle es besonders Hundeliebhabern, da diese hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.

Fazit: Gelungenes Hundebuch. Für Hundeliebhaber auf ganzer Linie zu empfehlen.

Veröffentlicht am 16.02.2018

Unheimlich und atmosphärisch

Die Spiegel von Kettlewood Hall
1

Inhalt: Die junge Iris hatte es in ihrem Leben bisher alles andere als leicht. In Armut aufgewachsen ist sie die Arbeit in der Fabrik und das Leben auf engstem Raum gewohnt. Dann aber fällt ihr der Schatz ...

Inhalt: Die junge Iris hatte es in ihrem Leben bisher alles andere als leicht. In Armut aufgewachsen ist sie die Arbeit in der Fabrik und das Leben auf engstem Raum gewohnt. Dann aber fällt ihr der Schatz ihrer verstorbenen Mutter in die Hände: ein Springer eines Schachspiels. Um mehr über ihre Herkunft zu erfahren, macht sich das Mädchen auf nach Kettlewood Hall, an den Ort, an dem ihre Mutter früher gearbeitet hat und von dem auch der Springer stammt. Aber in dem alten Herrenhaus geht es nicht mit rechten Dingen zu. Und ehe sie es sich versieht, ist Iris Teil eines Spiels, in dem der Einsatz Menschenleben sind, auch ihr eigenes.

Meinung: „Die Spiegel von Kettlewood Hall“ ist ein unheimlicher Roman, der vor allem durch die düstere Atmosphäre in Kettlewood Hall glänzt.
Im Mittelpunkt steht Iris. Sie ist eine unschuldige und streng gläubige junge Frau, die schon viel in ihrem Leben erleiden musste. Sie ist es gewohnt, dass man auf sie herabsieht und für sie ist es normal mit wenig auszukommen. Iris hat das Herz am rechten Fleck und hat mir als Charakter gut gefallen.
Kettlewood Hall ist ein altes Herrenhaus, in dem Iris erstmal gut aufgenommen wird. Besonderes Interesse scheinen die Bewohner allerdings an der Schachfigur zu haben und schnell findet Iris raus, warum das so ist. Ab da wird die Geschichte erst richtig spannend, die außerdem noch durch gruselige Vorkommnisse, wie Bewegungen im Spiegel, glänzt.
Es wird allerdings nicht nur unheimlich. Es gibt auch eine zarte Liebesgeschichte, nämlich zwischen Iris und Victor, dem Erbe der Kettlewoods.
In diesem Buch gibt es Grusel, Liebe und Familiengeheimnisse, die den Leser gut unterhalten. Mir zumindest hat es Spaß gemacht, zusammen mit Iris herauszufinden, was hinter allem steckt.

Fazit: Unheimlich, atmosphärisch und sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 07.06.2019

Spannend und intensiv

Crew
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Inhalt: Die 17-jährige Bren ist das einzige Mädchen in der Wolf Crew, die als die wildeste Crew von allen gilt. Dieses System wurde von ihrem Bruder eingeführt, um die Stadt zu schützen, denn es ist seine ...

Inhalt: Die 17-jährige Bren ist das einzige Mädchen in der Wolf Crew, die als die wildeste Crew von allen gilt. Dieses System wurde von ihrem Bruder eingeführt, um die Stadt zu schützen, denn es ist seine Crew, die für Recht und Ordnung sorgt. Gewalt und Brutalität sind hier an der Tagesordnung. Aber auch Freundschaft und Zusammenhalt. Als sich Bren eines Tages in ein anderes Mitglied der Wölfe verliebt, verstößt sie gegen eine Regel, und zwar gegen die einzige, die ihre Crew hat.

Meinung: „Crew“ ist der erste Teil der gleichnamigen Serie von Tijan und kann gleich begeistern.
Im Mittelpunkt steht Bren, aus deren Sicht alles erzählt wird. Bren ist taff und stark. Sie steht für ihre Crew ein, denn diese ist ihr das wichtigste. Sicher fühlt sie sich nur mit ihren Jungs, vor allem mit ihrem besten Freund. Sie lebt bei ihrem älteren Bruder und dessen Freundin, ist jedoch meist nicht daheim. In der Schule gilt sie als Unruhestifterin. Denn ein Messer ist schnell gezückt und wer sich mit der Crew anlegt, wird bestraft. So ist es kein Wunder, dass alle Angst vor den Wölfen haben. Während die Jungs noch sehr beliebt bei den Mädchen sind, ist Bren eine Außenseiterin. Sie möchte mit den sogenannten Normalos einfach nichts zu tun haben.
Ihre schwierige Vergangenheit wird erst nach und nach klarer. Ebenso wie, was mit ihrerm Vater vorgefallen ist.
Die anderen Mitglieder ihrer Crew sind Jordan, Cross und Zellmann.
Jordan ist der selbsternannte Anführer und mit ihm gerät das Mädchen oftmals aneinander. Andererseits ist er aber für sie wie ein Bruder und steht immer für sie ein.
Zellmann ist ein Witzbold und immer lustig drauf. Er steht auf Sunday, die oberste Cheerleaderin, die allerdings nicht sehr sympathisch ist.
Und dann wäre da noch Cross. Er ist Brens bester Freund und immer für sie da. Die beiden sind sehr vertraut miteinander. Cross sieht sehr gut aus, ist ein guter Kämpfer, aber ebenso guter Schüler. Alle mögen ihn und er hat viele Verehrerinnen.
Außerhalb der Crew gibt es noch weitere wichtige Charaktere:
Channing ist Brens großer Bruder. Er ist selbst der Boss der mächtigsten Crew der Gegend und hat schon viel Mist gebaut. Im Laufe des Buches merkt man ihm aber auch seine weiche Seite an. Denn, ebenso wie seine Freundin Heather, liebt er Bren über alles.
Cross Schwester Taz spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, denn sie ist der einzige Normalo, den Bren an sich heranlässt und somit ihre einzige Freundin.
Race ist neu an der Schule und der Cousin von Alex, dem Anführer einer weiteren wichtigen Crew. Während Alex jedoch ein Draufgänger ist, ist Race eher ruhig und besonnen.
Die Geschichte ist spannend und mitreißend. Außerdem sehr intensiv und mit viel Gewalt.
Die Liebesgeschichte steht nicht im Mittelpunkt, aber sie ist wichtig und gut gemacht.
Es geht eher um Freundschaft, Respekt, Loyalität und um schlimme Erlebnisse, die zusammenschweißen.
Mir hat „Crew" sehr gut gefallen und ich freue mich bereits auf weitere Bücher dieser tollen Reihe.

Fazit: Tolles Buch über Freundschaft und Zusammenhalt. Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 29.05.2019

Auf in die Freiheit

Her mit dem schönen Leben
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Inhalt: Durch Zufall entdecken die Freundinnen Elisa und Nelly bei ihrer Wohnungssuche in Hamburg die „Erste Liebe“, ein Hausboot, das der Vermieter zu einer WG umfunktionieren möchte. Die Mädels verlieben ...

Inhalt: Durch Zufall entdecken die Freundinnen Elisa und Nelly bei ihrer Wohnungssuche in Hamburg die „Erste Liebe“, ein Hausboot, das der Vermieter zu einer WG umfunktionieren möchte. Die Mädels verlieben sich auf den ersten Blick in das gemütliche Heim und mit Felicitas, Julius und Philipp ist die WG schnell komplett. Bald schon gibt es jedoch die ersten Turbulenzen, denn das Erwachsen werden ist nicht so leicht wie gedacht.

Meinung: „Her mit dem schönen Leben“ von Steffi von Wolff ist ein schönes Buch über Freiheit, erwachsen werden, Freundschaft, Liebe und Schwierigkeiten. Im Mittelpunkt stehen die fünf Jugendlichen, die der Leser durch die Geschichte begleiten darf.
Da wären natürlich erstmal Nelly und Elisa. Die beiden sind schon ewig beste Freundinnen und haben bisher immer alles gemeinsam gemacht. Während Elisa eher ruhig und organisiert ist, ist Nelly aufgeschlossen und spontan. Somit ergänzen sich die beiden perfekt.
Nelly studiert in Hamburg Jura und verliebt sich in den attraktiven Jan und Elisa stößt in dem Verlagshaus, in dem sie ihr Volontariat beginnt schon bald auf erste Schwierigkeiten.
Felicitas ist sehr zurückhaltend und möchte gerne Bestatterin werden. In Hamburg möchte sie eine Ausbildung beginnen, um später das Institut ihres Vaters zu übernehmen. Leider sind ihre neuen Chefs gelinde gesagt etwas schusselig.
Dann sind da noch die Cousins Philipp und Julius. Philipp ist höflich und aufgeschlossen und macht ein freiwilliges soziales Jahr im Krankenhaus. Julius möchte Koch werden und lernt nun bei einem Spitzenkoch. Leider ist er ansonsten recht kompliziert und ein kleiner Besserwisser.
Ein weiterer wichtiger Charakter ist natürlich der alte Seebär Claas, der die „Erste Liebe“ an die Jugendlichen vermietet. Er wächst dem Leser durch seine sympathische Art sofort ans Herz. Ebenso wie sein Nachbar, den er nur „der Schweigende“ nennt.
In dem Buch gibt es jede Menge Verwicklungen und Turbulenzen. Jeder wird mit eigenen Problemen konfrontiert und es tauchen immer neue Leute und schwierige Situationen auf. Langweilig wird einem beim Lesen nie und obwohl es so viele Figuren gibt, die oft im Mittelpunkt stehen, findet man gut durch und kann sich zu jedem etwas vorstellen.
Dieses Buch lebt durch die tollen Charaktere und den Humor, denn es gibt ständig was zu lachen. Es werden allerdings auch viele ernste Themen angesprochen, zu denen ich aber hier nicht zu viel verraten möchte.
Mir zumindest hat die Geschichte gut gefallen. Und somit bekommt sie ihre wohlverdienten fünf Sterne.

Fazit: Toller Jugendroman über Freundschaft, Liebe und einige Schwierigkeiten. Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 25.05.2019

Gelungener 2. Teil

Augenschön Das Labyrinth der Zeit (Band 2)
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Inhalt: Lucy macht sich gemeinsam mit Atlas und James auf eine gefährliche Mission durch unterschiedliche Schleifen. Hier haben die drei nicht nur mit verschiedensten Gefühlen untereinander, sondern auch ...

Inhalt: Lucy macht sich gemeinsam mit Atlas und James auf eine gefährliche Mission durch unterschiedliche Schleifen. Hier haben die drei nicht nur mit verschiedensten Gefühlen untereinander, sondern auch noch mit Nächtlichen Geschöpfen zu kämpfen, die stärker sind, als je zuvor. Außerdem erfahren sie, dass es einen Verräter in den eigenen Reihen gibt und müssen bald um ihr Leben kämpfen.

Meinung: Auch der 2. Teil der Augenschön-Reihe kann überzeugen. Man erhält Einblicke in andere Schleifen und auf deren Bewohner und auch die Figuren werden mehr beleuchtet. Der Leser lernt James besser kennen und erfährt etwas über Atlas Exfreundin, die ja bereits im letzten Band ein großes Thema war.
Lucy verändert sich hier allerdings stark. Sie kann mit ihren Kräften jetzt besser umgehen und die Reise fordert ihr eigenes ab. Leider wirkt sie oft etwas weinerlich, was ich sehr schade finde.
Am interessantesten ist natürlich die Frage, wer der Spion ist und warum er für die Gegenseite arbeitet.
Nun bin ich gespannt, wie die Geschichte endet und freue mich bereits auf den 3. Teil der Reihe.

Fazit: Gelungener 2. Teil, in dem man als Leser viel Neues erfährt. Sehr zu empfehlen.