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Veröffentlicht am 16.02.2018

Unheimlich und atmosphärisch

Die Spiegel von Kettlewood Hall
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Inhalt: Die junge Iris hatte es in ihrem Leben bisher alles andere als leicht. In Armut aufgewachsen ist sie die Arbeit in der Fabrik und das Leben auf engstem Raum gewohnt. Dann aber fällt ihr der Schatz ...

Inhalt: Die junge Iris hatte es in ihrem Leben bisher alles andere als leicht. In Armut aufgewachsen ist sie die Arbeit in der Fabrik und das Leben auf engstem Raum gewohnt. Dann aber fällt ihr der Schatz ihrer verstorbenen Mutter in die Hände: ein Springer eines Schachspiels. Um mehr über ihre Herkunft zu erfahren, macht sich das Mädchen auf nach Kettlewood Hall, an den Ort, an dem ihre Mutter früher gearbeitet hat und von dem auch der Springer stammt. Aber in dem alten Herrenhaus geht es nicht mit rechten Dingen zu. Und ehe sie es sich versieht, ist Iris Teil eines Spiels, in dem der Einsatz Menschenleben sind, auch ihr eigenes.

Meinung: „Die Spiegel von Kettlewood Hall“ ist ein unheimlicher Roman, der vor allem durch die düstere Atmosphäre in Kettlewood Hall glänzt.
Im Mittelpunkt steht Iris. Sie ist eine unschuldige und streng gläubige junge Frau, die schon viel in ihrem Leben erleiden musste. Sie ist es gewohnt, dass man auf sie herabsieht und für sie ist es normal mit wenig auszukommen. Iris hat das Herz am rechten Fleck und hat mir als Charakter gut gefallen.
Kettlewood Hall ist ein altes Herrenhaus, in dem Iris erstmal gut aufgenommen wird. Besonderes Interesse scheinen die Bewohner allerdings an der Schachfigur zu haben und schnell findet Iris raus, warum das so ist. Ab da wird die Geschichte erst richtig spannend, die außerdem noch durch gruselige Vorkommnisse, wie Bewegungen im Spiegel, glänzt.
Es wird allerdings nicht nur unheimlich. Es gibt auch eine zarte Liebesgeschichte, nämlich zwischen Iris und Victor, dem Erbe der Kettlewoods.
In diesem Buch gibt es Grusel, Liebe und Familiengeheimnisse, die den Leser gut unterhalten. Mir zumindest hat es Spaß gemacht, zusammen mit Iris herauszufinden, was hinter allem steckt.

Fazit: Unheimlich, atmosphärisch und sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 18.04.2019

Urlaub im Gruselschloss

Dana Mallory
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Inhalt: Die 12-jährige Dana ist alles andere als begeistert, als ihr Vater sie, über die Ferien, ausgerechnet nach Mallory Manor, zu einer ihr fremden Tante, bringt. Denn Tante Meg ist nicht gerade die ...

Inhalt: Die 12-jährige Dana ist alles andere als begeistert, als ihr Vater sie, über die Ferien, ausgerechnet nach Mallory Manor, zu einer ihr fremden Tante, bringt. Denn Tante Meg ist nicht gerade die Liebenswürdigkeit in Person und das Haus ist mehr als nur ein bisschen unheimlich. Zum Glück sind da noch ein geheimnisvoller Junge und eine coole Katze, mit deren Hilfe Dana dem Geheimnis von Mallory Manor auf die Spur kommen möchte.

Meinung: „Dana Mallory: und das Haus der lebenden Schatten“ ist ein wunderbar spannendes und magisches Buch, das für Kinder ab 10 Jahren geeignet ist. Aber auch ältere Leser werden hieran ihre Freude haben. Bei mir zumindest war es so.
Im Mittelpunkt steht natürlich Dana. Sie ist kurz vor ihrem 13. Geburtstag, als sie auf Mallory Manor ankommt. Das Mädchen ist taff und mutig. Außerdem sorgt ihr wunderbarer Humor immer wieder für Lacher.
Das Haus selber ist ebenfalls gut gemacht. Denn es ist wirklich sehr ungewöhnlich und gruselig. Und damit so ganz anders, als das liebevolle Heim, dass ihr geliebter Vater Dana beschrieben hat.
Ebenso wie Tante Meg, die abweisend und seltsam ist.
Will ist ein Junge, der ebenfalls in dem Haus lebt und der immer aus dem Nichts aufzutauchen scheint. Am Anfang findet Dana ihn nur unhöflich und nervig, jedoch entwickelt sich zwischen dem beiden dann doch eine tiefe Freundschaft.
Köchin Marianne und die Katze Sissybell gehören ebenfalls zu den Lichtblicken, die Dana hat und haben mir gut gefallen.
Die Geschichte strotzt vor Magie, was vor allem in Verbindung mit der gruseligen Umgebung gut herüberkommt. Außerdem ist das Buch sehr spannend und gut zu lesen.
Mir zumindest hat „Dana Mallory: und das Haus der lebenden Schatten“ sehr gut gefallen und so kann ich es uneingeschränkt weiterempfehlen.

Fazit: Tolle Geschichte über einen Urlaub im Gruselschloss. Mit jeder Menge Spannung und Magie. Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 18.04.2019

Schönes Venedig

Die schwarzen Wasser von Venedig
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Inhalt: In diesem Buch gibt es zwei Fälle für Commissario Gorin, der im Herzen Venedigs seiner Arbeit nachgeht.
Im ersten Fall verunglücken zwei Schüler derselben Schule, einmal in Venedig und einmal in ...

Inhalt: In diesem Buch gibt es zwei Fälle für Commissario Gorin, der im Herzen Venedigs seiner Arbeit nachgeht.
Im ersten Fall verunglücken zwei Schüler derselben Schule, einmal in Venedig und einmal in New Mexiko. Schnell steht fest, dass es keine Unfälle waren und unter Verdacht gerät ausgerechnet Commissario Gorins Nichte.
Im zweiten Fall stirbt der reiche Onkel von Luca kurz nachdem dieser es sich gewünscht hatte. Könnte sein neuer Bekannter der Täter sein?

Meinung: „Die schwarzen Wasser von Venedig: 2 Fälle für Commissario Gorin“ von Edith Schreiber Wicke ist ein Krimi für alle ab 13.
Im Mittelpunkt steht der gemütliche, manchmal etwas sarkastische Commissario Gorin, über dessen Privatleben man im Buch eine Menge erfährt. Ich mochte ihn sehr, da es ihm um die Menschen in seinen Fällen geht und nicht nur um die Gesetze. Auch vom Charakter her ist er total in Ordnung und ich fand es schön, dass man als Leser an seinen Gedanken teilhaben darf.
Die beiden Fälle sind gut gemacht und halten einige Überraschungen bereit. Stellenweise hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht, aber im Großen und Ganzen habe ich dieses Buch gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt.
Gerade den ersten Fall mochte ich sehr, da ich mit der Auflösung überhaupt nicht gerechnet hätte.
Nebenbei beschreibt die Autorin die Umgebung sehr gut. Vor allem Venedig natürlich, auch wenn es mal kurz nach New Mexico geht. Man hat das Gefühl, man hört selber die Wellen plätschern und ist in dieser wunderschönen Stadt.
Die Ermittlungen laufen eher ruhig, wirken dadurch aber umso realistischer.
Ich empfehle das Buch Krimi-Lesern jeden Alters (ab 13 Jahren), da man auch als älterer Leser sicher seine Freude an dem Buch hat.

Fazit: Gelungener Krimi im Herzen Venedigs. Für Krimi-Liebhaber zu empfehlen.

Veröffentlicht am 13.04.2019

Sehr spannend

The Hurting
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Inhalt: Nell hat es nicht leicht im Leben. Ihr Vater ist ein Alkoholiker und sie muss ihre kranke Schwester pflegen. Dabei bleiben ihre eigenen Wünsche immer wieder auf der Strecke. Dann aber trifft sie ...

Inhalt: Nell hat es nicht leicht im Leben. Ihr Vater ist ein Alkoholiker und sie muss ihre kranke Schwester pflegen. Dabei bleiben ihre eigenen Wünsche immer wieder auf der Strecke. Dann aber trifft sie den geheimnisvollen Lukas. Bei ihm kann sie so sein, wie sie ist und so verliebt sich das Mädchen Hals über Kopf in ihn. Doch Lukas verfolgt einen Plan. Und als Nell dies erkennt, schwebt sie schon in höchster Gefahr.

Meinung: „The Hurting: Als du mich gestohlen hast“ ist ein sehr spannendes und mitreißendes Jugendbuch der Autorin Lucy van Smit.
Im Mittelpunkt steht Nell, die es alles andere als einfach hat. Wegen der schweren Krankheit ihrer Schwester ist die Familie nach Norwegen gezogen. Hier wohnt Nell in einer winzigen Kammer und muss Tag und Nacht für ihre Schwester da sein. Diese ist allerdings alles andere als nett zu ihr und ich habe Nell oft für ihre Geduld bewundert.
Der Vater ist keine Hilfe, denn er flüchtet sich in einen fanatischen Glauben und den Alkoholismus. Gerade Nell gegenüber rutscht ihm immer wieder die Hand aus.
Es kam mir so vor, als wäre sie für alle nur der Fußabtreter. Ihr eigenes Leben und ihre Träume bleiben dabei auf der Strecke. Diese Träume sehen vor, Songwriterin zu werden und in einer dementsprechenden Schule aufgenommen zu werden. Ihr bester Freund Dom versucht sie hierbei zu unterstützen, doch der ist meilenweit weg, in ihrer alten Heimat.
Nells Leben ist also irgendwie trostlos, als sie auf Lukas trifft. Er ist mit seinem Wolfsmantel und seinem ganzen Auftreten eine anziehende und geheimnisvolle Erscheinung und er beachtet sie. So ist es kein Wunder, dass sie sich sofort in ihn verliebt.
Seine wahren Beweggründe und sein ganzer Hintergrund bleiben aber lange im Dunkeln, was ihn zu dem interessantesten Charakter in dem Buch macht.
Bei Harper, Nells kranker Schwester war ich die ganze Zeit über hin- und hergerissen. Einerseits tut sie mir unheimlich leid, aber andererseits hätte ich sie schütteln mögen, da sie alles andere als nett zu ihrer Schwester ist, die wirklich alles für sie tun würde.
Und dann wäre da noch Lille Ulv. Er ist das Baby, das Nell entführt und ist einfach nur süß und für ein Baby schon sehr taff.
Die Beschreibung der wunderschönen Natur rundet alles ab und macht das Buch zu einem wahren Lesevergnügen.
Ich wollte immer wissen, wie es mit Nell und den anderen Charakteren weitergeht und was hinter allem steckt und habe es fast in einem Rutsch durchgelesen.
Wer also ein spannendes Buch, mit ungewöhnlichen und starken Charakteren sucht, ist hier richtig aufgehoben.

Fazit: Sehr spannendes Buch, das mich auf ganzer Linie überzeugen konnte.

Veröffentlicht am 12.04.2019

Noch spannender als Teil 1

Cat & Cole 2: Ein grausames Spiel
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Inhalt: Cat und Cole wollen Lachlan endgültig aufhalten, doch Cats angeblicher Vater ist ihnen immer einen Schritt voraus. Neben neuen Bedrohungen, neuen Feinden, aber auch neuen Freuden, macht das Mädchen ...

Inhalt: Cat und Cole wollen Lachlan endgültig aufhalten, doch Cats angeblicher Vater ist ihnen immer einen Schritt voraus. Neben neuen Bedrohungen, neuen Feinden, aber auch neuen Freuden, macht das Mädchen eine Entdeckung die sie und alle, die sie liebt, in größte Gefahr bringt. Und die alles infrage stellt, woran sie jemals geglaubt hat.

Meinung: Der 2. Band der Cat & Cole-Reihe hat mir noch besser gefallen als sein Vorgänger. Hier haben die Charaktere noch mehr zu kämpfen und zu entbehren. Und es gibt Intrigen, Action und große Gefühle. Alles ist einfach noch etwas spannender, obwohl mir dies zuerst gar nicht möglich erschien.
Natürlich steht wieder Cat im Mittelpunkt. Jedoch erfährt man dieses Mal mehr über Jun Bei und ihre Vergangenheit. Und man merkt schnell, dass Jun Bei ganz anders war als Cat und welche Gefahr von ihr ausging.
Cole hält sich dieses Mal etwas zurück, dafür stehen Anna und Leoben mehr in Vordergrund. Und mit dem klugen Programmierer Mato hat das Team einen interessanten neuen Charakter bekommen.
Lachlan ist es allerdings, der noch sehr viele Fäden in der Hand hält und immer duch neue Entdeckungen schockt. Aber er ist auch der interessanteste Protagonist, da man, so gefährlich er zu sein scheint, einiges nachvollziehen kann. Anderes macht jedoch nur Angst.
Die Geschichte ist die ganze Zeit über sehr spannend und actionreich. Besonders toll fand ich, dass Cat alles hinterfragt und einigen Leuten misstraut. Außerdem will sie so viele retten, wie sie kann und das macht sie nicht nur sehr sympathisch, sondern ebenfalls sehr durchsetzungsstark und mutig.
Mir hat „Cat & Cole 2: Ein grausames Spiel“ sehr gut gefallen. Und ich freue mich bereits darauf, zu erfahren, wie es weitergeht.

Fazit: Toller 2. Teil, der noch spannender ist als sein Vorgänger. Sehr zu empfehlen.