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Veröffentlicht am 19.03.2026

Malerischer und mörderischer Cosy Crime Roman mit Wohlfühlfaktor

Mord & Breakfast
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Melody, Journalistin durch und durch, verliert plötzlich ihren Job in London. Da erhält sie einen Anruf von einem Anwalt, der verkündet, dass sie ein Bed & Breakfast von ihrer verstorbenen Tante Mabel ...

Melody, Journalistin durch und durch, verliert plötzlich ihren Job in London. Da erhält sie einen Anruf von einem Anwalt, der verkündet, dass sie ein Bed & Breakfast von ihrer verstorbenen Tante Mabel erben soll. Sie ist sofort Feuer und Flamme, aber nicht, weil sie in den Küstenort Seagull ziehen möchte, sondern weil sie die Frühstückspension verkaufen will, um erst einmal über die Runden zu kommen.

Vor Ort bekommt sie aber einen Dämpfer: Sie muss das Hotel selbst führen, so ist es im Testament vermerkt. Ansonsten verliert sie das Erbe.

Der beschauliche Ort, der sich als äußerst malerisch entpuppt, schleicht sich immer mehr in ihr Herz, während sie mit der Zeit zu erkennen beginnt, dass es sich womöglich um keinen Unfall handelte, als ihre Tante in die Tiefe stürzte.

Zwischen den skurrilen und manchmal auch kriminellen Bewohnern von Seagull, von denen so gut wie jede/r verdächtig erscheint, beginnt sie zu ermitteln, denn auch Tante Mabel verbarg so manches schmutzige Geheimnis.

Mir hat der Auftakt in Seagull sehr gut gefallen. Nicht nur, dass der Fall spannend war, auch die Figurenzeichnungen sind gelungen, und vor allem die Beschreibungen des traumhaften Küstenortes. Dort kann ich mir auch gut vorstellen, zu leben.

Melody begibt sich nicht nur auf eine Reise nach Schottland, sondern auch zu sich selbst. Das fand ich so gelungen.
Der Schreibstil ist angenehm und das Buch hat genau die richtige Länge. Alles wird auf den Punkt gebracht, ohne allzu viel abzuschweifen.

An trockenem Humor mangelt es der Geschichte zudem auch nicht. Cheddar, die englische Bulldogge, ist der schnaufende Star.

Das Cover ist passend und schön gestaltet. Im März 2027 erscheint der zweite Fall rund um Melody und ihr Bed & Breakfast.

Ich kann allen, die Krimis mögen, das Buch wärmstens empfehlen.

5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Ich sehe tote Menschen

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Ich sehe tote Menschen - wem kommt das nicht bekannt vor? Hier sieht Melody tote Leute. Sie wohnt mit ihrer Großmutter und Mutter in einem Haus. Die beiden Frauen machen es ihr nicht leicht. Wobei die ...

Ich sehe tote Menschen - wem kommt das nicht bekannt vor? Hier sieht Melody tote Leute. Sie wohnt mit ihrer Großmutter und Mutter in einem Haus. Die beiden Frauen machen es ihr nicht leicht. Wobei die Situationen, wenn auch für Melody nervig, durchaus witzig sind. Auch sie können Geister sehen.
Sie betreiben ein Unternehmen, das Menschen hilft, noch letzte Fragen, die sie an Geister haben, zu klären.
Melody möchte aber etwas Eigenes machen, und kommt auf die Idee, eine Ghostbusting Agency zu gründen, um sich um Geister zu kümmern, die festsitzen oder Ärger heraufbeschwören.
Von ihrer Freundin Marina und dem Angestellten Artie erhält sich tatkräftige Unterstützung, wie auch vom Agenturmops Lestat.
Ihr erster großer Auftrag führt sie zu drei Geisterbrüdern, welche in einem Haus herumspuken.
Ihr Exfreund Leo Dark, der selbst ein Medium ist, und der freche Journalist Fletcher Gunn kreuzen dabei immer wieder ihren Weg.

Insgesamt hat mir der Auftakt richtig gut gefallen. Anfangs waren die Beschreibungen für mich zu viel, da hätte ich mir einen schnelleren, spannenden Beginn gewünscht.
Der Schreibstil war jedoch ein Lesevergnügen. Die Geschichte ist ein Geisterkrimi, denn man rätselt, was es mit den drei verstorbenen Brüdern auf sich hat.
Zudem gefielen mir die Figurenzeichnungen und wie sich die Geschichte entwickelt hat.

Es handelt sich um eine Trilogie.
Spooky Story, spannender Fall. Nach anfänglichen Schwierigkeiten unterhaltsam.


4 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Eine Reise in sich selbst

Jenseits der Wintersonne
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Für mich ist dieses Buch nicht nur ein Reisebericht. Es ist eine Liebeserklärung an die Freiheit, Natur und das Polarmeer.

Die Autorin Veronica Skotnes, die mit jeder Seite auf poetische Weise ihre Abenteuer ...

Für mich ist dieses Buch nicht nur ein Reisebericht. Es ist eine Liebeserklärung an die Freiheit, Natur und das Polarmeer.

Die Autorin Veronica Skotnes, die mit jeder Seite auf poetische Weise ihre Abenteuer und Erfahrungen näherbringt, versteht es gekonnt, aus ihrem Leben zu berichten. Dabei erzählt sie nicht nur, was sie alles erlebt hat, sondern auch wie sie innerlich diese Reise empfunden hat. Fast schon poetisch verwebt sie dabei ihre Gefühlswelt mit den Geschehnissen und der emotionalen Bedeutung für sie.

Man schmeckt förmlich die Freiheit, die sie genießt und denkt darüber nach, sich die Landschaft in Norwegen anzusehen.

Sie beschreibt das Meer als eines, das nicht barmherzig und anmutig ist. Sie lernt die Extreme kennen und begreift, dass vieles schwieriger ist, wenn man sich dem wirklich stellt. Aber das gerade ist das Schöne. Es zu erleben, anstatt darüber nachzudenken. Dabei kommt sie auch in so manch brenzlige Situation auf ihrem in den 80er Jahren gebaute Segelboot.

Neben der grandiosen Natur finden auch Menschen Platz, die sie antrifft. Einheimische in der Finnmark, deren Schicksale sie erwähnt. Hier wird den von Menschen gemachten Veränderungen nachgespürt, wie z. B. der Plastikmüll, der die Meere immer mehr verunreinigt.

Ich finde es beeindruckend, dass die Autorin allein segelt und den Gefahren und Unwirtlichkeiten des Meeres so trotzt und sich auch nicht durch das umschlagende Wetter einengen lässt.

Das Buch ist schön gestaltet. Das Cover verheißt schon, wie stürmisch die norwegische See ist, und im Inneren befinden sich schwarz-weiß Illustrationen, die das Buch aufwerten. Es ist in die einzelnen Jahreszeiten eingeteilt.

Ich möchte das Buch an alle weiter weiterempfehlen, die gern Reiseberichte lesen, die ein wenig tiefer gehen und auf lyrischer Ebene berühren.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Die ungewöhnliche Geschichte eines mutigen Storches

Wild Stork (Band 1) - Beschützer des Waldes
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Die Geschichte handelt von Einar, einem Storch, der als Junges von seiner Mutter aus dem Nest geworfen wird. Er ist der kleinste der drei Brüder. Doch Einar hat Glück. Er landet mich Ach und Krach auf ...

Die Geschichte handelt von Einar, einem Storch, der als Junges von seiner Mutter aus dem Nest geworfen wird. Er ist der kleinste der drei Brüder. Doch Einar hat Glück. Er landet mich Ach und Krach auf dem Boden des Tausendflügelwaldes und wird von der Katze Wisch als viertes Kind liebevoll aufgenommen. Sie versorgt ihn neben ihren drei süßen Kitten wie ihr eigenes Baby. Einar kann verdrängen, was ihm passiert ist, weil er viel Zuneigung erfährt. Der Storch wächst zu einem beachtlichen Vogel heran. Eines Tages trifft er auf einen geheimnisvollen Uhu, der ihm rät, etwas Sinnvolles mit seinem Leben anzufangen. Von da an rauscht Einar in das Abenteuer seines Lebens.

Die "Wild Stork"-Reihe beginnt zwar zuerst traurig, zeigt dann aber mitreißend auf, dass man auch eine Ersatzfamilie finden kann. Einars Reise, die er absolviert, wird liebevoll, traurig und doch hoffnungsvoll erzählt.

Es gibt zudem viele Botschaften in dem Buch. Kämpfen, niemals aufgeben, sich nicht einschüchtern lassen, Courage zeigen.
Die Beschreibungen des Waldes in all seiner Pracht und die der Tiere, Emotionen und auch spannenden Szenen werden bildlich dargestellt.

Auch wenn es dramatisch wird, verliert die Geschichte nie den Fokus auf Optimismus und Zuversicht. Der Schreibstil ist warmherzig und lässt die geschaffene Welt aufleben.

Hinzu kommen die schwarzweißen Illustrationen, die die Handlung bildhaft unterstreichen.

Der Auftakt hat mir sehr gut gefallen.

5 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Die Zeichnungen überzeugen, jedoch ist es schwer, den Figuren zu folgen

Verstand und Gefühl - die Graphic Novel nach Jane Austen
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"Verstand und Gefühl" handelt von den Schwestern Elinor und Marianne Dashwood, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Elinor ist eher rational, Marianne denkt mit dem Herzen. Beide werden in Sachen ...

"Verstand und Gefühl" handelt von den Schwestern Elinor und Marianne Dashwood, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Elinor ist eher rational, Marianne denkt mit dem Herzen. Beide werden in Sachen Liebe alsbald herausgefordert.

Diese Graphic Novel ist schon gezeichnet. Jedoch konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen. Ich hatte Mühe, die Charaktere auseinander zu halten, was es schwer machte, der Handlung zu folgen. Hier hätte ein Personenverzeichnis zu Anfang gut getan. Oder dass die Namen in der wörtlichen Rede immer mal wieder mit dazu geschrieben werden.

Wer den Roman oder eine Verfilmung nicht kennt, dürfte Schwierigkeiten haben. Auch so hat mich der Verlauf der Geschichte nicht mitgerissen. Mir kam Einiges zu sprunghaft vor und mir fehlte das Gefühl.

Aufgrund der grafischen Umsetzung des Buches und der Gestaltung vergebe ich 3 Sterne.

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