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Veröffentlicht am 30.05.2024

Atmen für Frauen

Breathwork
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"Breathwork: Die Magie deiner Atmung" von Johanna Lehmann ist ein Buch mit umfangreichen Übungen in der Praxis.
In diesem Buch werden der Theorieteil, also die wichtigen Erklärungen und der Praxisteil ...

"Breathwork: Die Magie deiner Atmung" von Johanna Lehmann ist ein Buch mit umfangreichen Übungen in der Praxis.
In diesem Buch werden der Theorieteil, also die wichtigen Erklärungen und der Praxisteil mit den Übungen sehr sinnvoll miteinander verknüpft.
Die Autorin schafft es mit einfachen Worten die physiologischen Eigenschaften der Atmung zu erklären und führt hier auch neuere wissenschaftliche Erkenntnisse mit an. Das alles ist sehr sympathisch und interessant erklärt, eine Auffrischung mit einigen neuen Aspekten.
Interessant sind hier die vielen Übungen zu allen möglichen Situationen und Gelegenheiten, es gibt Atemübungen zum einschlafen, gegen Schmerzen, als Stressabbau und viele weitere.
Das Buch richtet sich hauptsächlich an Frauen, das geht aus dem Titel leider nicht eindeutig hervor. Man kann das Buch Seite für Seite lesen oder sich gezielt Kapitel raussuchen. Ich habe es gelesen und nutze es jetzt als Nachschlagewerk, wenn ich was bestimmtes üben möchte.

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Das Glück und wo man es finden kann

Die Halbwertszeit von Glück
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"Die Halbwertszeit von Glück" von Louise Pelt ist eines dieser Bücher, die man am liebsten an einem Stück weglesen würde.
Es geht hier um drei verschiedene Frauen, zu drei verschiedenen Zeiten, an drei ...

"Die Halbwertszeit von Glück" von Louise Pelt ist eines dieser Bücher, die man am liebsten an einem Stück weglesen würde.
Es geht hier um drei verschiedene Frauen, zu drei verschiedenen Zeiten, an drei unterschiedlichen Orten.
Alle drei sind sehr verschieden und sie sind interessante Persönlichkeiten und mir beim lesen nahe gegangen. Sie alle eint etwas, was sich erst nach und nach aufzeigt.
Was ist Glück? Ist es für jeden das gleiche? muss man es suchen und wo findet man es?
Auf jeden Fall kommt man hier selber ins Nachdenken, auf positive Art und Weise und ich habe das Schicksal der Protagonistinnen sehr gerne verfolgt und sie eine Zeit lang begleitet. Mir werden diese Figuren auch noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.
Der Schreibstil ist gekonnt und souverän, es wird getrennt und wieder verbunden, was zusammen gehört. Mir hat dieses Buch sehr gefallen.

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Veröffentlicht am 26.05.2024

Eine lebende Legende

Der Spiegelorden
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"Der Spiegelorden" von Andi Bottlinger ist ein Fantasy-Buch, in das man ganz eintauchen konnte.
Das Land Gerien ist in Gefahr, es gibt Kämpfe und Krieg, schon am Anfang geht eine Schlacht verloren. Die ...

"Der Spiegelorden" von Andi Bottlinger ist ein Fantasy-Buch, in das man ganz eintauchen konnte.
Das Land Gerien ist in Gefahr, es gibt Kämpfe und Krieg, schon am Anfang geht eine Schlacht verloren. Die Hoffnung des Landes liegt auf dem kleinen Mädchen Nauri, die die Wiedergeburt der mächtigen Magierin Nauranda sein soll. Es wird alles dafür getan, sie und ihr Leben zu schützen. Aber auch der Feind, der Weltherrscher Arandes scheint genau hinter ihr her zu sein. Warum das so ist und wie alles zusammenhängt erfährt man in der Geschichte erst so nach und nach.
Vom Inhalt kann man hier gar nicht viel mehr verraten, um das Lesevergnügen nicht zu stören, es ist eine Geschichte, die davon lebt, sich langsam zu entfalten.
Die Welt und ihre Bewohner werden gut ausgearbeitet, es macht viel Spaß alles zu erkunden.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven, ein Attentäter, die Königin, ein Hochlandkrieger, sie alle erleben etwas anderes und doch eint sie ein gemeinsames Ziel. Das ist gut gemacht.
Zwischendurch taucht man in die alten Legenden des Reiches ab und bekommt die Geschichte erzählt, die sich nahtlos in die Gegenwart einfügt.
Der Schreibstil ist gut lesbar, alles ist vorstellbar und logisch beschrieben und auch eine Prise Humor fehlt hier nicht.
Das Ende hat mir gefallen, obwohl ich mir hier auch gut eine Fortsetzung vorstellen könnte.
Es wären 5 Sterne geworden, wenn es nicht kleinere Fehler in der Umsetzung von er, sie und es gegeben hätte.

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Veröffentlicht am 20.05.2024

Sommerhaus mit Baumhaus

Das Baumhaus
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"Das Baumhaus" von Vera Buck ist für mich der zweite Thriller dieser Autorin und er gefiel mir sogar noch besser als der erste.
Rosa Lundqvist hat ein ausgefallenes Interessengebiet, sie untersucht die ...

"Das Baumhaus" von Vera Buck ist für mich der zweite Thriller dieser Autorin und er gefiel mir sogar noch besser als der erste.
Rosa Lundqvist hat ein ausgefallenes Interessengebiet, sie untersucht die Auswirkung von Verwesung auf die Vegetation und nach so einigen Tierskeletten findet sie auch das eines Kindes.
In dem gleichen Waldgebiet in Schweden beziehen Henrik und Nora mit ihrem fünfjährigen Sohn Fynn ein Sommerhaus am See, dass Henriks Großvater gehörte.
Anstelle Ruhe und Entspannung schlägt die Stimmung hier sehr schnell in Bedrohung und Angst um. Und das auch schon bevor Flynn spurlos im Wald verschwunden ist.
Die Erzählperspektiven wechseln sich hier ab, sind aber immer eindeutig gekennzeichnet und so zeichnet sich nach und nach ein Bild des Geschehens. Sehr viel spielt sich hier auch in Rückblicken und Erinnerungen ab, die nach und nach neue Aspekte hervorbringen.
Immer wenn ich dachte, ich weiß sicher, worauf es hinausläuft, kam nochmal eine Wende im Geschehen. Das ist sehr geschickt gemacht.
Das Buch ist sehr atmosphärisch und durchweg spannend, für mich gab es keine Längen. Einzig das Ende fand ich nicht ganz so überzeugend, was mir das Leseabenteuer aber nicht schmälerte.

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Veröffentlicht am 20.05.2024

Unterwegs im Innen und Außen

Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland
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"Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" von Sarah Brooks ist ein langsames Buch, eine Erzählung, die sich viel Zeit lässt, ihre Wunder vor uns auszubreiten. Also eher nichts für die ...

"Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" von Sarah Brooks ist ein langsames Buch, eine Erzählung, die sich viel Zeit lässt, ihre Wunder vor uns auszubreiten. Also eher nichts für die eiligen Lesenden.
Wir sind hier unterwegs in einem Zug, einem stark gepanzerten Zug, auf einer langen Strecke zwischen China und Russland. Die Strecke führt mitten durch das Ödland, von dem man nur aus Erzählungen und Büchern weiß. Der titelgebende Ratgeber, verfasst von Rostow, wird hier auch öfter zitiert.
Die Geschichte begleitet hier einige wenige, ausgesuchte Reisende, die man im Verlauf immer besser kennenlernt. Jeder von ihnen verfolgt noch sein ganz eigenes Ziel.
Hauptsächlich begleiten wir Zhang Weiwei, das Zugkind, die in diesem Zug ihr ganzes bisheriges Leben verbracht hat, sie macht auf dieser Reise eine Bekanntschaft, die ihr Leben komplett verändert.
Oft sieht man auch durch die Augen von Maria, die unter falschen Namen reist, um den Ruf ihres Vaters wieder herzustellen. Sie ist eine sehr intelligente und auch mutige Frau, die sich auch offen zeigt, für Erscheinungen und Gegebenheiten, abseits alles gewohnten Denkens.
In diesem Buch gibt es Fantasy und es ist doch kein reines Fantasy-Buch. Es ist eine Geschichte, die sich langsam entfaltet und dann in einem nachhallt, auf eine gute Art und Weise.

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