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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2025

Nur 13 Tage Zeit

Willkommen bei den Grauses 2: Freunde finden für Anfänger
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Nachdem die Grauses in der Sackgasse angekommen sind und erste Schritte der Akklimatisierung hinter sich haben, trudeln nun schon die nächste Forderung des IFAW ins Haus. 13 Tage hat jedes Mitglied der ...

Nachdem die Grauses in der Sackgasse angekommen sind und erste Schritte der Akklimatisierung hinter sich haben, trudeln nun schon die nächste Forderung des IFAW ins Haus. 13 Tage hat jedes Mitglied der Grause-Familie Zeit um einen Freund zu finden. Und Ottilie hilft nach alles Kräften mit. Ihr Vorschlag: eine Arbeitsstelle oder Hobby könnte helfen Anschluss zu finden. Doch auch sie selbst ist nicht gerade Profi auf diesem Gebiet. Wird es also den Grauses wirklich gelingen? Und das ohne dass ihre Krähe zu viele Strafpunkte vermerkt?

Ich muss gestehen, dass ich, nein wir- mein Kind natürlich auch- die Bücher von Sabine Bohlmann ungeheuer lieben. Ein Mädchen namens Willow oder Frau Honig werden bestimmt die ein oder anderen schon kennen. Die Grauses aber stehen dieses bekannten Reihen in nichts nach. Sabine Bohlmann schreibt sehr bildlich, humor- aber auch gefühlvoll. Und so dauerte es auch bei diesem Buch nicht lange, bis wir seinem Zauber verfallen sind. Diese skurril komische Familie und ihre menschliche Freundin Ottilie muss man aber auch einfach lieben. Durch ihre Herkunft und ihren Eigenheiten kommt es zu zahlreichen urkomischen Situationen, man empfindet aber zugleich auch sehr mit ihnen mit. Auch wird immer wieder ein anderes Mitglied näher betrachtet, so dass man gut nachvollziehen kann, wie die jeder der Grauses entwickelt und vor welchen Herausforderungen sie stehen. Ottilie erweist sich dabei wieder als außerordentlich gute Freundin, die ihre Nachbarn nimmt wie sie sind und sie auf ihrem Weg unterstützt. Besonders deutlich wird dies gegen Ende des Buches wo sie sich mit einer berührenden Rede für die Grauses einsetzt.

Gelesen habe ich dieses Buch gemeinsam mit meinem Kind, das hochmotiviert zuhörte, bzw. mitlas und kaum zu bremsen war. Ich hoffe nur dass mit der Eingliederung der Grauses in die Gesellschaft diese Reihe kein Ende finden wird. Denn genug haben wir von der Sackgasse und ihren Bewohnern noch lange nicht.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Mal was anderes

52 wilde Fermente
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Dieses Buch besitzt einen sehr ausführlichen theoretischen Teil, der neben allgemeinen Grundlagen auch die historischen Hintergründe zu Fermentation beleuchtet. Es nutzte hierfür einen interessanten und ...

Dieses Buch besitzt einen sehr ausführlichen theoretischen Teil, der neben allgemeinen Grundlagen auch die historischen Hintergründe zu Fermentation beleuchtet. Es nutzte hierfür einen interessanten und modernen Sprachstil, der mich persönlich sehr anzusprechen vermochte, auch wenn ich manche der hier dargebotenen Exursionen, doch etwas weitschweifig fand. Nichts desto trotz ging ich dann recht euphorisch an die weitere Lektüre, die daraufhin ihren Stil zu praxisbezogeneren Themen änderte. Nun wurden verschiedene Methoden erklärt und die hierfür benötigten Materialien bestimmt. Viele dieser Methoden waren mir bisher nur flüchtig bekannt und ich freute mich sehr hier mehr über Kefir, Kombucha und co zu erfahren. Die daran anschließenden Rezepte nutzen tatsächlich hauptsächlich Wild wachsende Pflanzen und kommen teilweise recht wunderlich daher. Obwohl mich Heilkräuter privat recht faszinieren, bin ich mir noch nicht sicher ob ich all diese Rezepte wirklich umsetzen werde oder möchte oder überhaupt mutig genug dafür bin. Vielleicht aber kommt dies auch noch mit der Zeit. Schließlich konfrontiert dieses Buch mich mit einem für mich recht neuem Themengebiet.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Bulli-Liebe trifft auf Alpenabenteuer

OTTO fährt los – Ein Sommer in den Bergen
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Im dritten Band von Ottos Abenteuern geht es in die Berge und macht dabei an folgenden Punkten halt

DEUTSCHLAND:
- Bodensee
- Schloss Neuschwanstein
- Herzogstandbahn

ÖSTERREICH:
- Salzburg
- Zell am ...

Im dritten Band von Ottos Abenteuern geht es in die Berge und macht dabei an folgenden Punkten halt

DEUTSCHLAND:
- Bodensee
- Schloss Neuschwanstein
- Herzogstandbahn

ÖSTERREICH:
- Salzburg
- Zell am See

SCHWEIZ:
- Graubünden
- Rheinfall

Vielleicht sucht ja jemand explizit nach Regionen und benötigt diese Angaben. Sie sind aber auch auf der vorderen Vorsatzseite in Form einer Landkarte zu finden. Und genau diese hat bei uns dann auch zu jede Menge Freude geführt. Denn ohne es zu ahnen ist einer von Ottos Halte in der Nähe unseres Wohnortes. Dass dieses Buch allein dadurch schon für uns zu etwas ganz besonderen wurde, muss ich wohl nicht erwähnen.
Aber nun zurück zur eigentlichen Geschichte. Ottos Urlaubsfamilie besteht diesmal aus Mutter, Vater und Zwillingsmädchen. Sie alle werden mit dem lebendigen Bus Otto in die Berge fahren. Doch zuerst wird, wie auch in den Bänden zuvor, gepackt und dazu die Dinge auf dem Boden ausgebreitet und benannt (Adleraugen werden hier auch das erste Otto-Band erspähen. Doch dies ist dieses Mal tatsächlich der einzige subtile Vermerk auf vorangegangene Bücher).
Und dann geht es endlich los, wobei die Mädchen doch wirklich die Anreise verschlafen! Die Familie macht daraufhin Spätstück am See, lernen die Natur und den Nachthimmel kenne, klettern mit Ottos Hilfe, wandern, radeln, baden und fahren mit einer Gondelbahn auf einen Berg. Sie sehen sich Neuschwanstein und den Rheinfall an und erfahren auf einer Alp, wie man Käse herstellt und erleben einen Almabtrieb.

Ganz schön viel Programm für ein Kinderbuch, aber ein sehr abwechslungsreiches und liebevoll dargestelltes. Otto ist dabei nicht nur Randfigur, sondern oft Teil des Geschehens, was mir und den Kinder besonders gut gefiel. Man spürt auch dieses Mal wieder sehr schön, wie das Flair dieser Gegend eingefangen werden konnte. Natürlich ist nicht Platz all die Themen sehr zu vertiefen und einige der Orte werden innerhalb der Geschichte nicht einmal namentlich benannt. Das machte aber überhaupt nichts- unsere Heimat haben wir dennoch im Buch wiedererkannt. Andere Ziele werden aber durchaus intensiver behandelt und geben einen tollen Einblick in die Regionen und ihre Besonderheiten.

Wir kennen alle drei der bereits erschienenen Bände. Bisher war Schweden unser absoluter Favorit. Doch das wird sich mit den Bergen nun wohl ändern.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Aus Elternsicht toll

Kleine und große Wunder der Meere
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Dieses Buch besitzt ein sehr hochwertiges Erscheinungsbild. Es ist eingebunden in an Leinen erinnerndes Strukturpapier und das Cover enthält wunderschöne silbern glänzende Highlights. Toll! Auf mich wirkt ...

Dieses Buch besitzt ein sehr hochwertiges Erscheinungsbild. Es ist eingebunden in an Leinen erinnerndes Strukturpapier und das Cover enthält wunderschöne silbern glänzende Highlights. Toll! Auf mich wirkt das Buch nostalgisch. Besonders im Inneren und ist wohl des Illustrationsstils, der Farbgebung und der Schriftart zuzuschreiben. Mir persönlich gefällt dies sehr, sehr gut. Und es lässt mich etwas melancholisch werden.
Im Buch enthalten sind neun 5-Minuten-Geschichten auf die abschließend eine Infoseite folgt, die das Thema schön vertieft. Diese hatten es meinem Kind auch besonders angetan, mir den Geschichten selbst kam es leider nicht ganz so gut klar. Es fand sie teilweise etwas langweilig. Aus Elternsicht waren sie jedoch wirklich schön und passen. Sie wirken einfach eher auf eine ruhige Weise. Retro eben. Und dadurch ergab sich für mich auch ein stimmiges Gesamtbild.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Wo soll es hingehen?

KUNTH Der kleine Reise-Therapeut
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Dieses Buch sortiert Reiseziele nach dem Gemütszustand des Reisenden. Und stellt diese in unterschiedlich lang ausfallenden Beschreibungen vor. Oft sind diese Tipps über die ganze Welt verteilt und eine ...

Dieses Buch sortiert Reiseziele nach dem Gemütszustand des Reisenden. Und stellt diese in unterschiedlich lang ausfallenden Beschreibungen vor. Oft sind diese Tipps über die ganze Welt verteilt und eine kleine Übersichtskarte hilft, diese grob zu lokalisieren. Toll dabei fand ich, wie hier die unterschiedlichsten Geschmäcker berücksichtigt wurden und wie faszinierend das begleitende Bildmaterial war. Dazu gab es immer wieder einen bunt hinterlegter und als „Notfallkoffer“ benannte Infokasten, der Tipps aufführte, die gut umsetzbar sind und Ausgleich und Abenteuer ins eigene Leben bringen.

Ich bin mir jedoch nicht sicher wofür dieses Buch genau dient. Zum Wegträumen allemal! Möchte man sich jedoch tatsächlich auf den ein oder anderen Trip einlassen, wird ein gut gefüllter Geldbeutel von Nöten.

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