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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2026

Überall kleine Menschen und beeindruckende Technik

So geht Technik!
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Wir sind von so viel Technik umgeben und vieles davon nehmen wir einfach als gegeben hin. Als etwas, mit dem man sich nicht näher befasst. Und fragt dann ein Kind, das diese Betriebsblindheit nicht besitzt ...

Wir sind von so viel Technik umgeben und vieles davon nehmen wir einfach als gegeben hin. Als etwas, mit dem man sich nicht näher befasst. Und fragt dann ein Kind, das diese Betriebsblindheit nicht besitzt und die Welt noch ungefiltert und voller Neugier sieht nach, merken wir schnell, wie wenig wir doch von unserem Umfeld wissen. Wie funktioniert ein Handy, Rauchmelder, Kühlschrank oder Mikrowelle? Oder wie kommt es überhaupt, dass wir Strom, Gas oder Wasser haben? Und was geschieht mit unserem Müll?
Dieses Buch erklärt all das und noch vieles mehr- in einfachen Worten, vielen einzelnen Stationen und tollen Bildern, die auf den ersten Blick vielleicht manchmal unruhig wirken, aber sooo viel Details abbilden, dass man lange an ihnen hängen bleibt, betrachtet und staunt. Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem Kind gelesen und war selbst nicht minder beeindruckt. Ein Buch wie dieses hatte ich noch nie in Händen. Es erweitert Horizonte und ist auch künstlerisch ein Meisterwerk. Allein die vielen kleinen Menschenfiguren darin! Da wird einem einmal mehr bewusst, wie großartig Technik doch ist.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Faszinierende Dunkelheit

Nachts am Teich
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Wunderschön, dieses Buch. Was muss das für ein Erlebnis für die kleine Mara gewesen sein, mit ihrem Opa die Dämmerung und die Nacht am Teich zu erleben. Man wäre am liebsten selbst dabei; oder noch besser, ...

Wunderschön, dieses Buch. Was muss das für ein Erlebnis für die kleine Mara gewesen sein, mit ihrem Opa die Dämmerung und die Nacht am Teich zu erleben. Man wäre am liebsten selbst dabei; oder noch besser, hätte Kind und Kegel gepackt und ein ähnliches Abenteuer erlebt.
Die Geschichte in diesem Buch ist so ruhig wie eindrucksvoll. Maras Opa zeigt ihr die Spuren und Tiere am Teich und die Besonderheiten der Nacht. Und Mara fragt sich ob sie die Tiere des Tages und die der Nacht wohl kennen?
Ich fand es ganz wunderbar mitzuerleben wie Mara diese besondere Nacht mit ihrem Opa erlebt. Meine Kinder lieben selbst die Natur und man hat deutlicher gemerkt, wie der Funke während des Lesens auf sie übersprang. Die Bilder im Buch sind recht dunkel gehalten und vom Stil her etwas verschwommen- man erkennt es bereits am Cover- und nicht immer zeigt sich sofort was sich in ihnen verbirgt. Und auch das beeindruckte mich hier ungemein. Denn je länger man die Bilder betrachtet, desto mehr entdeckt man. Eben so, als würde man selbst in die Nacht hinein lauschen. Man holt sich mit diesem Buch tatsächlich etwas die Nacht ins Haus!
Angst bereitet es nicht, nein es weckt die Neugier. Und wer vom Vorlesen allein noch nicht genug hat, findet im Anhang sogar noch Suchaufträge.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Erneut hervorragend

Noch mehr Almbackbuch-Rezepte
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Nachdem ich vom ‚großen‘ Almbackbuch schon so begeistert war, musste ich dessen Nachfolger oder besser, die Ergänzung unbedingt auch haben. Und ich wurde auch davon nicht enttäuscht. Das Format des Buchs ...

Nachdem ich vom ‚großen‘ Almbackbuch schon so begeistert war, musste ich dessen Nachfolger oder besser, die Ergänzung unbedingt auch haben. Und ich wurde auch davon nicht enttäuscht. Das Format des Buchs ist das selbe. Optisch reihen sich die beiden also gut nebeneinander ein. Aber auch der Inhalt setzt sich im Grunde nahtlos fort und vervollständigt das große Werk ganz wunderbar. Auf Grundlagen zur Brotherstellung und weiter Geschichten von der Kalchkendlalm wurde nun aber zu Gunsten von 44 neuen Rezepten verzichtet. Ich hab eigentlich recht gern über die Alm und die Mitwirkenden gelesen, kann aber die Entscheidung dagegen natürlich verstehen. Dieses Buch ist deutlich handlicher, aber im Preis auch erschwinglicher, doch genauso hochwertig in der Optik. Die altbewährten wunderbaren Fotografien sind auch hier wieder zu finden, genauso wie die ausgeklügelte Darstellung der Rezepte samt Infoleiste und Planungsbeispiel. Und wieder darf man sich auch auf eine Mischung aus Broten, Kleingebäck und Feingebäck freuen. Es wird mit Lauge gearbeitet und Blätterteig hergestellt, aber auch rustikale Brote kommen nicht zu kurz. Die Teige werden lang geführt, enthalten nun aber immer wieder etwas speziellere Zutaten (Kartoffel, Banane, Bier/Biertreber oder auch Saaten und Kräuter). Und der Norden hält auch mehr und mehr Einzug (Hamburger Franzbrötchen, Kaneelbrötchen), was einen schönen Querschnitt durch die Brotbackkunst ergibt. Selbst ein sehr leckeres Fladenbrotrezept findet sich darunter, ein veganes Brezenrezept und Bienenstich. Das Bierbrot hätte ich auch sehr gern gebacken, aber hier fehlte mir leider der Zugang zum besagten Treber. Generell aber bin ich wieder sehr begeistert von den Rezepten. Seit ich diese beiden Almbücher besitze, konnte ich meine Fähigkeiten und mein Repertoire deutlich ausbauen.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Verständnis und Beziehung als Schlüssel für ein harmonischeres Miteinander

Redet nicht. Räumt nicht auf. Lieb ich trotzdem.
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Die Pubertät ist eine schwierige Lebensphase- für Jugendliche sowieso, aber auch für uns Eltern. Beginnt man diese Ausnahmesituation jedoch zu verstehen und dem Heranwachsenden mit einem zugewandten Blick ...

Die Pubertät ist eine schwierige Lebensphase- für Jugendliche sowieso, aber auch für uns Eltern. Beginnt man diese Ausnahmesituation jedoch zu verstehen und dem Heranwachsenden mit einem zugewandten Blick zu begegnen, kann sich bereits vieles verändern, was das Zusammenleben vermeintlich so kompliziert macht. Jungs sind nämlich gar nicht so schlecht wie ihr Ruf und manchmal feinfühliger, als wir es von ihnen erwarten und oft auch einfach selbst mit sich überfordert. Kein Wunder, wenn der gesamte Körper einer Großbaustelle gleicht.
Kritik und Druck sind da eher unangebracht und bewirken doch nur Auflehnung. Dabei wünschen wir uns doch eigentlich alle eine gute Beziehung zu unserem Kind.
Dieses Ratgeber setzt genau hier an und erklärt Eltern warum ihr Sohn plötzlich so tickt wie er nunmal tickt, was sich gerade in seinem Körper und was ihn beschäftigt. Inke Hummel gibt aber auch wertvolle Tipps zum Umgang mit Situationen und relativiert so manche elterliche Sorge. Der Ton des Buchs ist durchgehend sehr positiv und dem Teenager zugewandt. Er konzentriert sich eher auf das harmonisches Miteinander als an medizinischen Fakten, was mir grundsätzlich sehr gefiel, trotzdem hätte ich mir bei manchen Themen einen etwas tieferen Umgang gewünscht, der auch Gefahren und Probleme deutlicher angesprochen hätte.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Familienbande

Flora Magica (Band 3) - Die Macht der Weltenweide
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Wer denkt, Pflanzen wären langweilig, liegt gehörig falsch! Das gilt für das echte Leben, aber noch viel mehr für diese Reihe in der Fiktion und Wirklichkeit zu verschwimmen beginnen, alte Aufzeichnungen ...

Wer denkt, Pflanzen wären langweilig, liegt gehörig falsch! Das gilt für das echte Leben, aber noch viel mehr für diese Reihe in der Fiktion und Wirklichkeit zu verschwimmen beginnen, alte Aufzeichnungen von Pflanzenwissen berichten und eine faszinierende Magie das Anwesen der Cunabulas umgibt.

Vom Wunsch beseelt ihrer Mutter zu helfen, begeben sich Tierra und Sol auf eine Suche, die sie bis nach London führen wird. Doch auch zu Hause in der Villa regt sich einiges. Nox scheint es nicht gut zu gehen und auch die unvollständigen Aufzeichnungen von Flora stellen die Kinder vor ein Rätsel.

Wieder einmal war ich ganz gefangen von der Magie dieses Buchs, seiner märchenhaft entrückten Atmosphäre, genauso wie von den, in der Handlung enthaltenen Thematiken, die von familiären Banden erzählen, aber auch wahre Informationen über Botanik, Pharmazie und medizinische Geschichte enthalten. Selbst eine moralische Frage hielt noch Einzug.

Lange wusste ich nicht, wohin die Handlung führen wird. Die grobe Richtung war zwar klar, doch gleichzeitig waren da noch so viele Rätsel offen, die sich auch erst gegen Ende schlüssig schließen ließen. Ein Ereignis, aber glich einer Situation aus Band 2 und ließ die Kinder leider erneut eine Grenze überschreiten. Einmal fand ich diese Herangehensweise okay, beim zweiten Mal hätte ich mir durchaus auch mal eine andere gewünscht. Nichts desto trotz fügte sich auch hier die Situation wieder schön in die Handlung ein, sorgte für Spannung und verfehlte ihr Ziel auch nicht.
Vom Schluss dagegen war ich wieder sehr begeistert. Dieser schaffte es die Vorkommnisse noch deutlich zu vertiefen und machte mir zwei der Charaktere greifbarer.


Alles in allem fand ich auch dieses Band richtig gut. Meine geäußerte Kritik bezog sich nur auf eine einzige Stelle im Buch die von meinen Kindern selbst auch nicht als negativ wahrgenommen wurde. Eine Leseempfehlung spreche ich daher trotzdem aus. Lasst doch auch ihr euch ein letztes Mal von der Magie dieser Reihe verzaubern!

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