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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2021

Carter-typisch spannend

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
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Auch bei diesem Band haben es Hunter und Garcia wieder einmal mit dem Abschaum der Menschheit zu tun. Doch dieses Mal sind die meisten Morde bereits begangen worden. Ein mysteriöses Tagebuch findet seinen ...

Auch bei diesem Band haben es Hunter und Garcia wieder einmal mit dem Abschaum der Menschheit zu tun. Doch dieses Mal sind die meisten Morde bereits begangen worden. Ein mysteriöses Tagebuch findet seinen Weg ins LAPD, in dem grausame Morde bis ins kleinste Detail beschrieben werden.

Ich liebe Carters Büchers, weil es sich jedes Mal wie ein Familientreffen anfühlt, wenn ich von Hunter und Garcia lese. Gewohnt charmant, ausgeklügelt und mutig begegnen einem die beiden Protagonisten. Zu ihnen mischen sich sowohl alte Bekannte als auch neue Sympathieträger, an deren Seite man nur so durch das Buch fliegt.

Ein Cliffhanger nach dem nächsten lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen, weswegen ich es fast in einem Rutsch durchlesen musste.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und wird ohne Durchhänger zu einem konstant gespannten Spannungsbogen.
Die Erzählperspektive schließt in diesem Band auch den Mörder mit ein, was ich immer besonders spannend finde.

In meinen Augen reiht sich hier ein sehr gelungener und spannender Teil in Carters Sammlung ein. Wie immer können die Teile größtenteils unabhängig voneinander gelesen werden. Kurze Rückgriffe auf bereits vergangene Teile halten sich sehr in Grenzen.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Jede Frau für sich eine Wunderfrau

Die Wunderfrauen
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Eine Geschichte von Liebe, Freundschaft, der damaligen Position der Frau und Emanzipation.

Die vier unterschiedlichen Charaktere der Frauen haben mir wirklich gut gefallen. Daran merkt man wieder, dass ...

Eine Geschichte von Liebe, Freundschaft, der damaligen Position der Frau und Emanzipation.

Die vier unterschiedlichen Charaktere der Frauen haben mir wirklich gut gefallen. Daran merkt man wieder, dass sich nicht unbedingt gleich und gleich gesellt, sondern Freundschaften überall entstehen können.
Die Entwicklung jeder Einzelnen fand ich sehr authentisch und nachvollziehbar, was das Leseerlebnis auf jeden Fal nochmal beflügelte.
Eine wundervolle Mischung, dank derer es niemals langweilig werden konnte.

Am schönsten fand ich die Notizbucheinträge von Luise, aus denen man allerhand erfahren konnte. Hat mir viel Spaß gemacht!
Die Zusatzinformationen waren für mich besonders wertvoll. Mir war vieles vieles aus der damaligen Zeit nicht ganz so bewusst, was mich das ein oder andere Mal einfach nur geschockt zurückließ. Auf jeden Fall spannend!

Der Schreibstil war sehr angenehm, ließ die Worte nur so dahin plätschern und machte es mir echt schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Viele Fragen blieben offen, weswegen ich mich jetzt schon auf den Folgeband freue und hoffe, dass dort meine Neugier gestillt wird.

Eine wundervoll erzählte Geschichte, die einen in eine andere Zeit und gefühlt in eine komplett andere Welt mitnimmt.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Unterdrückte Gefühle

Das war die schönste Zeit
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Ali und Dan verlieben sich bereits als Jugendliche. Sie könnten nicht unterschiedlicher sein, da Dan in einem wohl behüteten Elternhaus aufwächst, Alison hingegen schwierige Familienverhältnisse erlebt. ...

Ali und Dan verlieben sich bereits als Jugendliche. Sie könnten nicht unterschiedlicher sein, da Dan in einem wohl behüteten Elternhaus aufwächst, Alison hingegen schwierige Familienverhältnisse erlebt. Doch eines verbindet sie: die Leidenschaft zur Musik. Über 30 Jahre später wird Dan auf den Bestseller von Ali aufmerksam und nimmt Kontakt auf. Wie in guten alten Zeiten tauschen sie Songs aus, nur diesmal müssen sie es vor ihren Ehepartnern verheimlichen.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitsträngen, die abwechselnd aus der Perspektive von Dan und Ali erzählt werden. Man lernt somit sowohl das jugendliche als auch das erwachsene Ich der Charaktere kennen.
Ich finde die Entwicklung der beiden total spannend. Die Charaktere sind sehr authentisch gezeichnet, sodass man die Zerrissenheit über den „Betrug“ der jeweiligen Ehepartner fast schon anfassen kann.

Der Schreibstil ist an manchen Stellen ein wenig gewöhnungsbedürftig. Mehrfachnennungen einzelner Wörter oder vereinzelt seltsam gestellte Sätze rissen mich manchmal aus der Geschichte raus, aber an sich ist es sehr flüssig zu lesen.

Die Erwähnung der einzelnen Songs empfand ich als tolles Stilmittel. Ich hab sie meist parallel gehört, um noch tiefer in die Geschichte eintauchen und hören zu können, was die beiden hörten. Unterstützt das Gelesene und die Empathie gegenüber der Protagonisten um ein weiteres Element.

Eine Geschichte voller Liebe, unterdrückter Gefühle und Musik.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Wahnsinn!

Am Rand der Dächer
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Kurzmeinung: Ein authentischer Coming-of-Age-Roman, der sich ungern aus der Hand legen lässt.
Wahnsinn!

Eine Geschichte über Freundschaft, Veränderung und eine ganz andere Zeit.

Die Protagonisten und ...

Kurzmeinung: Ein authentischer Coming-of-Age-Roman, der sich ungern aus der Hand legen lässt.
Wahnsinn!

Eine Geschichte über Freundschaft, Veränderung und eine ganz andere Zeit.

Die Protagonisten und deren Veränderungen haben es mir total angetan. Aufgrund ihrer Authentizität habe ich die beiden direkt in mein Herz geschlossen und eine große Empathie aufgebaut. Die anfangs kindliche und eher fantasievolle Darstellung der Geschehnisse entwickelt sich schon bald in eine jugendliche und erwachsenere Wahrnehmung.

Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen und mich von Seite zu Seite mehr gefesselt. Er ist authentisch, flüssig und so leicht, dass die Wörter nur dahin fliegen. Das Gelesene läuft wie ein Film vor dem inneren Auge des Lesers ab und gibt einem das Gefühl, Teil der Geschichte zu sein und mit allen Sinnen einzutauchen.

Ein durch und durch empfehlenswerter Roman für all diejenigen, die – ich kann es gar nicht weiter eingrenzen, weil er ein solches Meisterwerk ist – gerne lesen!

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Rasanter Thriller

Raum der Angst
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Stell dir vor, du meldest dich freiwillig für ein Experiment, bei dem es um ein Escape-Room-Spiel geht. Ein sicherer Ort, bei dem du jederzeit die Hand heben und aussteigen kannst. Denkst du. Doch schon ...

Stell dir vor, du meldest dich freiwillig für ein Experiment, bei dem es um ein Escape-Room-Spiel geht. Ein sicherer Ort, bei dem du jederzeit die Hand heben und aussteigen kannst. Denkst du. Doch schon in den ersten Minuten wird dir bewusst, dass es sich um kein Spiel, sondern den nackten Kampf ums Überleben handelt.

Die Geschichte spaltet sich in zwei Handlungsebenen. Der eine Strang befasst sich mit den Spielern im Raum, der andere mit den Ermittlungsarbeiten, die anfangs noch sehr zurückhaltend sind, später aber immer mehr Raum einnehmen. Die perfekte Balance, um den Ermittlungen zu folgen, aber dennoch den Fokus auf den Spielern im Escape Room zu lassen.

Die Charaktere sind authentisch und allesamt rund gezeichnet. Personen, die weniger relevante Rollen spielen, geben wichtige Eigenschaften preis und stellen sich sonst unauffällig in den Hintergrund.
Der Protagonistin gegenüber entwickelt man schnell Sympathie und dadurch Empathie, was das Leseerlebnis noch einmal emotionaler und somit spannender gestaltet.

Die Geschichte war für mich etwas komplett Neues und hat Spaß gemacht, sie zu verfolgen. Meine Nerven waren ständig bis zum Zerbersten angespannt und ließen mich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Viele Wendungen und Aha-Momente taten ihr Übriges, um keine langen Durststrecken zuzulassen.

Für mich eine klare Leseempfehlung für alle, die auf spannende Geschichten, unerwartete Wendungen, unberechenbare Psychopathen und Grausamkeiten aller Art stehen.

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