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Steffi58

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2026

Bezauberndes Buch

Astrologica
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Ich finde dieses Buch einfach nur bezaubernd. Es vereint farbintensive Illustrationen mit vielen interessanten Informationen rund um die

Alle Seiten zeigen Tierkreiszeichen und Sternbilder. Es werden ...

Ich finde dieses Buch einfach nur bezaubernd. Es vereint farbintensive Illustrationen mit vielen interessanten Informationen rund um die

Alle Seiten zeigen Tierkreiszeichen und Sternbilder. Es werden Mythen aus den verschiedensten Kulturkreisen erläutert. Passend zu den Texten ergänzen großformatige Bilder den positiven Gesamteindruck.
Das Inhaltsverzeichnis ist gut gegliedert, leicht verständlich. Am Ende des Buches kann man sich auch mit Hilfe des Registers orientieren. Ergänzend gibt es ein Glossar mit einigen wichtigen Begriffen.

Das großformatige Buch ist stabil, die teilweise größere Schrift ermöglicht eine gute Lesbarkeit. Die WUSSTEST DU DAS Kästchen geben weitere Anregungen.
Die Kapitel Sternenlegenden und Astrologie rund um den Globus haben mir besonders gut gefallen.
Ich denke, das Buch ist einfach schönes Geschenkebuch und mein Enkel wird sich sehr darüber freuen.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Plötzlich ist alles anders

Pina fällt aus
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"Pina fällt aus" von Vera Zischke hält einen von der ersten Seite an regelrecht gefangen. Der Roman beginnt mit einer kurzen Einführung in den Alltag von Pina , die sich liebevoll um ihren autistischen ...

"Pina fällt aus" von Vera Zischke hält einen von der ersten Seite an regelrecht gefangen. Der Roman beginnt mit einer kurzen Einführung in den Alltag von Pina , die sich liebevoll um ihren autistischen Sohn Leo kümmert. Dann kommt der Moment, der alles verändert, denn plötzlich bricht Pina auf offener Straße zusammen, muss ins Krankenhaus und ihr Sohn bleibt allein zurück.
Diese ungewöhnliche Ausgangslage verarbeitet die Autorin in einer ruhigen , sehr leisen , aber eindringlichen Art. Für mich ist das eine der großen Stärken dieses Romans.
Die zweite Stärke zeigt sich in der nun eingeführten Personen; Menschen aus der nächsten Umgebung von Pina, die aber bisher eher wenig mit ihr und ihrem Sohn zu tun hatten. Diese Menschen sind eher mit sich selbst beschäftigt und verbindet kaum etwas. Nun sind sie aber gezwungen, Verantwortung für Leo zu übernehmen. Das tun sie zunächst eher widerstrebend und überfordert. Leo ist zwar schon 20 Jahre alt, aber alleine kann er nicht zurechtkommen. Er ist auf Hilfe angewiesen. Die Entwicklung zwischen ihnen ist beinahe liebevoll gezeichnet, die Überforderungen werden von der Autorin nicht negativ bewertet. Das macht die Geschichte so nahbar und glaubhaft.
Und dann , ganz allmählich , erwächst aus der Verantwortung das Gefühl gebraucht zu werden, gemeinsam stärker zu sein, einander Halt geben zu können.
Der Schreibstil ist in toller Weise klar und unaufgeregt . Die Worte sind wohl gewählt und voller Emotionen. Und immer wieder Sätze wie ; „Behindert ist nicht die kaputte Version von normal […]“ ,sehr nachdenklich machen.
Für mich ist das Buch auch eine Würdigung der immensen Carearbeit von Müttern und Vätern

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Heimat ist der Ort, an dem die Erinnerungen aufgehoben sind

Halber Stein
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Ich liebe die leise Erzählweise der Autorin Iris Wolff. Nach „Die Unschärfe der Welt“ und "Lichtungen" wartete ich schon gespannt auf ihren Debütroman.
Das Cover hat mir sofort gefallen und schließt sich ...

Ich liebe die leise Erzählweise der Autorin Iris Wolff. Nach „Die Unschärfe der Welt“ und "Lichtungen" wartete ich schon gespannt auf ihren Debütroman.
Das Cover hat mir sofort gefallen und schließt sich an die Reihe der vorher gelesenen Bücher an: etwas altertümlich , mit lieblichen Blumen und blassblauer Schrift . Das finde ich sehr passend zur Thematik der bewegten Geschichte einer jungen Frau.
Auch dieser Roman hat mich wieder stark berührt. „Halber Stein“ ist ihr Debütroman , also vorher geschrieben. Das machte mich auf die sprachliche Umsetzung neugierig, denn das traumsichere Sprachgefühl der anderen Werke war es , dass mich zu einem „Fan“ ihrer Bücher machte..
Die ersten Seiten der Leseprobe hatten meinen Erwartungen entsprochen und auch beim weiteren Lesen wurde ich nicht enttäuscht.
Der Roman spielt erneut in Rumänien; Siebenbürgen. Erinnerungen an die Kindheit und die eigene Herkunft und das Gefühl von Heimat bestimmen das Werk.
Wer Iris Wolff kennt , weiß , dass sie keine Bücher für mal so Zwischendurch schreibt. Hier handelt es sich um eine Autorin , die mit leisen Geschichten berührt. Sie brilliert mit einer poetischen , unaufgeregten Sprache.


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Veröffentlicht am 31.01.2026

Einfach toll!

Dieses Buch ist gefährlich
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"Dieses Buch ist gefährlich" ist ein lustiges Mitmachbuch für kleinere Kinder. Erzählt wird’s eine relativ einfache Geschichte, in der Angst eine wesentliche Rolle spielt und deshalb gut in die Welt der ...

"Dieses Buch ist gefährlich" ist ein lustiges Mitmachbuch für kleinere Kinder. Erzählt wird’s eine relativ einfache Geschichte, in der Angst eine wesentliche Rolle spielt und deshalb gut in die Welt der ab Dreijährigen ( ich denke 4 Jahre ist das Mindestalter).
Da ist die kleine Qualle , die Angst vor den Seeschlangen hat und sich verstecken muss. Weitere Gefahren lauern überall, aber mit Hilfe der Leser wird die Qualle nicht nur gerettet , sondern findet auch ihren Freund, den Narwal wieder. Bei der Hilfe benötigen aber auch die kleinen Leser die Hilfe der Erwachsenen , denn nicht immer ist ganz klar, was erwartet wird.

Begeistert hat mich auch die wunderschöne Aufmachung, mit wirklich ausdrucksstarken Bildern, die sich jeweils über eine Doppelseite ausbreiten. Der Text ist groß und auffallend gedruckt ist und hat einen Wiedererkennungswert auch für Kinder , die selbst noch nicht lesen können. Das betrifft auch die zahlreichen Schilder und Bubbles !

Ihrer Angst begegnet die Qualle mit Mut. Großartig , dass die Kinder aus dem Buch lernen können. Auch , dass man die Schuld nicht immer erst bei den Anderen suchen sollte.
Insgesamt ein Riesenspaß!

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Ungewöhnlich

Schleifen
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Ich habe die Vorgängerromane des Autors Elias Hirschl nicht gelesen , aber davon viel Gutes gehört.
Das Cover erschien mir zunächst wenig aussagekräftig, der Titel ebenso.
Kurz zum Inhalt:
Franziska Denk ...

Ich habe die Vorgängerromane des Autors Elias Hirschl nicht gelesen , aber davon viel Gutes gehört.
Das Cover erschien mir zunächst wenig aussagekräftig, der Titel ebenso.
Kurz zum Inhalt:
Franziska Denk leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, dass sie mitbekommt, ereilt sie sofort. In dem Mathematiker Otto Mandl findet Franziska einen Seelenpartner und sie lernt sich mit Wörtern aus toten Sprachen zu immunisieren. Die beiden sind absolut sprach besessen und forschen nach der perfekten Sprache.
Aber natürlich kann diese Inhaltsangabe in keinster Weise widergeben , was wirklich in diesem Roman passiert. Es hat auch ein paar Seiten gedauert , ehe ich mich entschieden habe , weiter zu lesen. Die Geschichte ist schon ganz schön schräg, aber das Durchhalten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Man muss sich beim Lesen schon richtig konzentrieren , denn das Buch dreht sich um sprachphilosophische Fragen.
Es ist faszinierend, wie der junge Autor Sprache, Philosophie und Naturwissenschaften miteinander verbindet . Sprache ist bei ihm viel mehr als nur ein Mittel zur Kommunikation, es ist Experiment, Machtmittel und Sucht und so viel mehr , als wir zunächst glauben. Und das schafft er alles in einer leichten , schon fast spielerischen Schreibweise.
Hirschl schreibt einen klugen Roman, dessen Inhalt man sich zunächst erarbeiten muss , der aber zunehmend Spaß macht und nachwirkt.

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