Schon beim ersten Aufschlagen fallen die wunderschönen, kindgerechten Illustrationen ins Auge und besonders toll ist die kurze Charaktervorstellung zu Beginn, die den Einstieg ungemein erleichtert.
Zugegeben: ...
Schon beim ersten Aufschlagen fallen die wunderschönen, kindgerechten Illustrationen ins Auge und besonders toll ist die kurze Charaktervorstellung zu Beginn, die den Einstieg ungemein erleichtert.
Zugegeben: Bei dem Namen „Apfelmus“ mussten wir anfangs kurz an die Hexe Petronella denken, doch den kleinen Ritter Apfelmus und seine Freundin Lotta schließt man sofort ins Herz. Und die erwähnte Apfelmustorte würden wir am liebsten direkt selbst probieren!
Die Geschichte rund um die Rettung des Burgfests ist herrlich unterhaltsam, witzig und so spannend, dass wir bis zum Schluss richtig mitgefiebert haben. Tierische Begleiter wie Kater Freddie bereichern die Handlung perfekt. Dank der idealen Schriftgröße werden hier selbst Lesemuffel zu echten Bücherwürmern animiert.
Für uns ein rundum gelungenes, humorvolles Leseabenteuer, das wir kaum aus der Hand legen konnten.
Ich bin von diesem Kindersachen tatsächlich recht angetan. Den Vergleich mit der Konfettifabrik im Kopf finde ich sehr gelungen und auch für jüngere Kinder total verständlich. Die kurzen Textpassage haben ...
Ich bin von diesem Kindersachen tatsächlich recht angetan. Den Vergleich mit der Konfettifabrik im Kopf finde ich sehr gelungen und auch für jüngere Kinder total verständlich. Die kurzen Textpassage haben genau die richtige Länge, um die Kinder nicht zu überfordern. Wobei es für fünfjährige doch schon sehr anspruchsvoll ist und, meiner Meinung nach, am besten in mehreren kleinen Etappen gelesen werden sollte. Mich begeistert vor allem die bunte Mischung aus Erklärungen und den praktischen Tipps, wie man auf die einzelnen Eigenschaften unterstützend reagieren kann. Emotional war wirklich das Ende des Buches. Der Vergleich wie Kinder und wie später Erwachsene mit ADHS umgehen. Auch der umgedrehte Blickwinkel, was Kinder und Erwachsene mit ADHS sich von ihrem Umfeld wünschen, ging mir richtig ans Herz.
Die Illustrationen sind durchweg wirklich schön zu betrachten und zeigen sowohl mit Mimik und Gestik, worum es bei diesem Thema geht. Dazu passt auch perfekt die Farbauswahl. Für uns ein gelungener Ratgeber, der für mehr Verständnis, Stärkung und positive Begleitung sorgt.
Schon die Einleitung hat mich wahnsinnig neugierig gemacht. Für Frauen in der Mitte des Lebens aber auch schon davor ist dieses Buch die perfekte Lektüre! Die Autorin schafft hier den perfekten Spagat: ...
Schon die Einleitung hat mich wahnsinnig neugierig gemacht. Für Frauen in der Mitte des Lebens aber auch schon davor ist dieses Buch die perfekte Lektüre! Die Autorin schafft hier den perfekten Spagat: Auf der einen Seite bietet sie fundiertes Fachwissen und tiefe Einblicke in verschiedene Theorien, auf der anderen Seite lebt das Buch vom echtem Leben und Praxisbezug. Man fühlt sich als Leserin mit all seinen Zweifeln und mentalen Baustellen absolut ernst genommen. Gleichzeitig bleibt der Ton wunderbar milde und empathisch – genau der richtige Trost für oft ganz schön herausfordernde Zeiten.
Genial gelöst ist die Struktur entlang der sieben Säulen der Resilienz, die sich übrigens auch fantastisch auf jeden anderen Bereich des Lebens übertragen lassen. Das Buch überzeugt vor allem durch direkt umsetzbare Werkzeuge für mehr Selbstfürsorge und Gelassenheit. Zu den wichtigsten Impulsen gehören bspw. effektive Atem-Tipps, die Eisenhower-Matrix für besseres Zeitmanagement, das stärkende Mantra „Nein ist ein vollständiger Satz“ sowie der Grundsatz, mit sich selbst wie mit einer guten Freundin umzugehen. Für die praktische Umsetzung und Entscheidungsfindung liefert der Ratgeber konkrete Methoden wie Tiny Habits, die 80/20-Regel und eine Werte-Matrix, um den Fokus konsequent von Problemen auf Lösungen zu lenken. Zudem wird die enorme Bedeutung eines stabilen privaten und beruflichen Netzwerks betont, das nicht zwangsläufig groß sein muss. Das Buch endet wunderbar harmonisch, befreiend und mit der herrlich aufmunternden Botschaft: „Sei, wer du bist!“ Die abschließenden 7 Punkte liefern noch einmal eine knackige Zusammenfassung, die man sich am besten kopieren und aufhängen sollte.
„Ausflippen.“ ist kein theoretisch-trockener Ratgeber, sondern eine liebevolle, kluge und extrem nützliche Begleiterin für jede Frau. Ein absoluter Must-Read, der Mut macht und direkt anwendbare Werkzeuge liefert.
Schon das Cover hat mich sofort angesprochen, vor allem aber der Titel: „Redet nicht. Räumt nicht auf. Lieb ich trotzdem.“ bringt mit einem Augenzwinkern ziemlich treffend auf den Punkt, was Pubertät bedeuten ...
Schon das Cover hat mich sofort angesprochen, vor allem aber der Titel: „Redet nicht. Räumt nicht auf. Lieb ich trotzdem.“ bringt mit einem Augenzwinkern ziemlich treffend auf den Punkt, was Pubertät bedeuten kann. Er macht neugierig, wirkt ehrlich und liebevoll. Genau so fühlt sich auch das Buch an.
Inke Hummel schafft es, ein Thema das viele Eltern mit Sorge, Unsicherheit oder sogar Angst betrachten, auf eine unglaublich ermutigende Weise zugänglich zu machen. Schon im Einstieg wird klar: Pubertierende Jungs sind keine „Problemfälle“, sondern junge Menschen in einer intensiven Entwicklungsphase. Besonders hilfreich fand ich die verständlichen Erklärungen dazu, was in ihren Köpfen und Körpern passiert und warum sie sich manchmal so verhalten, wie sie es eben tun. Das nimmt Druck heraus und öffnet den Blick für mehr Verständnis.
Ein großes Plus sind für mich die praktischen „Mach das“- und „Lass das“-Abschnitte. Sie geben konkrete Orientierung, ohne belehrend zu wirken. Immer wieder vermittelt das Buch: Es geht nicht um Strafen, Machtkämpfe oder ständiges Durchsetzen, sondern um echte Kommunikation, klare Konsequenzen, Beziehung und darum gemeinsam Lösungen zu finden. Gerade dieser einfühlsame, aber trotzdem realistische Blick hat mir sehr gefallen.
Auch die Themenauswahl ist großartig. Schule, Psyche, Medien, Hormone, Körper, Liebe, Sexualität und Freundschaften werden aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Besonders gelungen fand ich, dass Gaming nicht grundsätzlich verteufelt, sondern differenziert betrachtet wird: Entscheidend sind Maß, Ausgleich, Beziehung und andere Interessen. Auch der Vergleich mit kleinen Kindern, die bei Hygiene erst lange begleitet werden müssen, bis es irgendwann selbstständig klappt, ist wunderbar einleuchtend.
Immer wieder gab es für mich echte Aha-Momente, zum Beispiel den cleveren Nachhilfetipp, bei dem Jugendliche jüngeren Kindern in einem ungeliebten Fach helfen und dadurch selbst Grundlagen festigen sowie ihre Haltung zum Fach verbessern können. Auf solche Ideen wäre ich allein eher nicht gekommen.
Der Schreibstil ist durchweg aufmunternd, warm und klar. Nichts wird beschönigt, aber auch nichts dramatisiert. Man spürt auf jeder Seite: Pubertät ist herausfordernd für alle Beteiligten, aber sie kann mit Verständnis, Flexibilität, Liebe, Konsequenz und Gelassenheit gemeinsam gemeistert werden.
Für mich ist dieser Ratgeber eine echte Ode an das Verständnis. Er zeigt, wo Eltern ihre Energie sinnvoll einsetzen können, wann Durchsetzen wichtig ist und wann Loslassen die bessere Wahl sein kann. Vor allem erinnert er daran, dass die Beziehung zum Kind der wichtigste Anker bleibt.
Ein wundervolles, kluges und ermutigendes Buch für Eltern, die ihre Söhne durch die Pubertät begleiten möchten, ohne dabei den Humor, die Liebe und das Vertrauen zu verlieren.
Schon nach den ersten Seiten hatten wir dieses ganz bestimmte Gefühl: Bitte einmal Koffer packen, Fähre nehmen und den Sommer auf einer kleinen Insel verbringen! Die Autorin schafft es wunderbar, sofort ...
Schon nach den ersten Seiten hatten wir dieses ganz bestimmte Gefühl: Bitte einmal Koffer packen, Fähre nehmen und den Sommer auf einer kleinen Insel verbringen! Die Autorin schafft es wunderbar, sofort diese warme, leichte Sommerferien-Stimmung einzufangen – mit Meerluft, Freundschaft, kleinen Dramen und natürlich ein bisschen Herzklopfen. Im Mittelpunkt steht Lene, die davon träumt, Journalistin zu werden und deshalb bei einem Schreibwettbewerb mitmacht. Klingt erst einmal nach einem klaren Plan – aber wie das eben so ist: Das passende Thema findet sich nicht auf Knopfdruck. Und dann ist da auch noch Mats, für den Lene schwärmt, was ihre Gedanken natürlich nicht unbedingt sortierter macht. Zwischen Unsicherheit, Träumen, Gefühlschaos und Ferienalltag entstehen kleinere und größere Turbulenzen, bei denen man richtig gerne mitfiebert.
Besonders schön fanden wir die Freundschaft zwischen den Mädchen. Sie sind alle sehr unterschiedlich, aber genau das macht ihre Gruppe so lebendig. Man spürt: Hier halten alle zusammen, auch wenn nicht immer alles glattläuft. Ganz toll ist auch das Verhältnis der Zwillingsschwestern. Dass Lene so offen über ihre Gefühle und ihre Verliebtheit sprechen kann, wirkt unglaublich wohltuend und ehrlich. Gerade für junge Leserinnen ist das sicher schön zu lesen: Man darf unsicher sein, man darf träumen, man darf sich sortieren – und man muss dabei nicht allein sein.
Die Sprache ist angenehm leicht, modern und emotional, ohne übertrieben zu wirken. Man kommt schnell in die Geschichte hinein, und durch Chatverläufe, Comicsequenzen und kleine Einschübe bleibt alles sehr abwechslungsreich. Die Illustrationen und die gesamte Gestaltung sind wirklich ein Highlight: pastellige Sommerfarben, viele liebevolle Details, eine Karte der Insel Rosenholm, Figurenvorstellungen, farbenfrohe Bilder und sogar ein Farbschnitt – das Buch ist einfach eine kleine Augenweide im Regal und beim Lesen. Nebenbei nimmt man sogar noch etwas über Journalismus und Tierschutz mit, was richtig gelungen eingebaut ist.
Wir freuen uns schon auf die nächste Geschichte, dann aus Elsas Sicht!