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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.07.2026

Faszinierende Pflanzenkunde, die genaues Hinsehen lehrt

Kräuter-Zwillinge
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Schon das großartige Cover von Tami von Seyrs „Kräuter-Zwillinge“ macht klar: Hier kommt es auf den genauen, zweiten Blick an! Dieser schön gestaltete Ratgeber lädt dazu ein, sich Zeit zu nehmen und Pflanzen ...

Schon das großartige Cover von Tami von Seyrs „Kräuter-Zwillinge“ macht klar: Hier kommt es auf den genauen, zweiten Blick an! Dieser schön gestaltete Ratgeber lädt dazu ein, sich Zeit zu nehmen und Pflanzen erst einmal in Ruhe zu beobachten, statt sie sofort zu pflücken. Der Aufbau ist übersichtlich: Jedes Pflanzen-Duo startet mit Fotos, einer Einleitung und genialen Eselsbrücken. Dank der humorvollen Story zur „traurigen Weihnachtsfichte“ werde ich den Unterschied zwischen Tanne und Fichte nie wieder vergessen! Es folgen detaillierte Erkennungsmerkmale von der Blüte bis zur Wurzel, Naturheilkunde-Wissen, „Klugscheißerwissen“ und wichtige Warnhinweise bspw. für Schwangere/Stillende oder bei Allergien.
Dass es am Ende nicht ganz für die Höchstwertung gereicht hat, liegt an ein paar Hürden für Einsteiger. Da ich noch nicht so tief im Thema stecke, hätte ich mir ein kleines Glossar für botanische Begriffe wie „wechselständig“ oder „lanzettlich“ gewünscht, die manche Merkmale für mich etwas widersprüchlich wirken ließen. Auch auf den kleinen Bildausschnitten (wie bei Heidel- und Rauschbeere) konnte ich den Unterschied kaum erkennen, und ein einheitlicheres Layout der Textbausteine hätte mehr Ruhe beim Lesen gebracht.
Besonders das Kapitel über giftige Doppelgänger hat mir aber die nötige Sensibilität geschenkt, um in Zukunft genauer hinzuschauen. Ich habe unglaublich viel Neues gelernt und Kräuternamen entdeckt, die ich noch nie zuvor gehört habe. Wer bisher nur Standard-Kräuter nutzt und mehr Gewissheit sowie ein gesundes Bewusstsein für die Pflanzenwelt erlangen möchte, findet hier einen absolut lesenswerten und hilfreichen Begleiter!

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Veröffentlicht am 19.07.2026

Fakten statt Bullshit: Unterhaltsam, augenöffnend und sofort umsetzbar!

Longevity - Die Anti-Bullshit-Formel
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Dieser Gesundheits-Ratgeber spricht mir absolut aus der Seele! Im täglichen Informations- und vor allem Werbe-Dschungel werden wir permanent mit Heilsversprechen und vermeintlichen Wundermitteln gelockt. ...

Dieser Gesundheits-Ratgeber spricht mir absolut aus der Seele! Im täglichen Informations- und vor allem Werbe-Dschungel werden wir permanent mit Heilsversprechen und vermeintlichen Wundermitteln gelockt. Doch was ist wirklich wichtig und wie altern wir tatsächlich gesund? Hubert Prof. Dr. med. Trübel räumt mit diesen Werbeversprechen gründlich auf und liefert mit seinem Buch die harten Fakten, mit denen wir die Verantwortung für unseren eigenen Körper übernehmen können. Das Besondere ist der großartige Perspektivwechsel: Das Alter wird hier nicht als bedrohlicher Erzfeind betrachtet, sondern als eine Einladung, das eigene Potenzial so lange wie möglich aktiv zu erhalten. Da wir den Alterungsprozess zu einem großen Teil selbst in der Hand haben, motiviert dieses Buch ungemein.
In den abwechslungsreichen Kapiteln lernen Leserinnen und Leser Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Der Schreibstil ist dabei wunderbar unterhaltsam, lebendig und frei von trockenem Mediziner-Deutsch. Dank der vielen anschaulichen Beispiele bleibt man durchgehend gefesselt und motiviert. Mein persönlicher Tipp: Legen Sie sich am besten direkt einen Block, einen Stift und Post-its bereit, denn man möchte sich ständig wichtige Passagen markieren und Notizen machen.
Sehr hilfreich ist auch die integrierte Toolbox, die einige medizinische Untersuchungen und verschiedene Methoden, die auf unser Gesundheitskonto einzahlen verständlich erklärt. Zusammen mit dem strukturierten 6-Wochen-Plan gelingt es, die verschiedenen Themen Schritt für Schritt direkt in den eigenen Alltag einzubinden und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Ob es darum geht, unkompliziert mehr Bewegung in den Tag einzubauen, die strategische Planung von Pausen vor stressigen Ereignissen anzugehen oder den cleveren „Glukose-Trick“ – also die richtige Reihenfolge, in der man Lebensmittel essen sollte – anzuwenden: Alles ist logisch, nachvollziehbar und direkt umsetzbar.
Ein rundum gelungener, wissenschaftlich fundierter und herrlich humorvoller Ratgeber, der Lust auf ein gesundes Leben macht. 

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Veröffentlicht am 13.07.2026

Wir feiern den Herbst

Hase Hibiskus und die Herbstsause
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Wir lieben es einfach, den Herbst zusammen mit Hase Hibiskus und seinen Freunden zu feiern – die sind nämlich genauso große Herbst-Fans wie wir! Aber wird die große Herbstsause überhaupt klappen? Und schaffen ...

Wir lieben es einfach, den Herbst zusammen mit Hase Hibiskus und seinen Freunden zu feiern – die sind nämlich genauso große Herbst-Fans wie wir! Aber wird die große Herbstsause überhaupt klappen? Und schaffen es die Freunde, alles rechtzeitig vorzubereiten? Genau dieses Mitfiebern zieht uns total in die Geschichte und nimmt uns mit auf ein richtiges Abenteuer. Das Beste daran: Die Freundschaft zwischen Hase Hibiskus, Maxi Maus und Tom Bär und ihre Hilfsbereitschaft steht immer im Mittelpunkt und zeigt den Kids spielerisch, wie wichtig Zusammenhalt ist. Bei meinen Kindern kam vor allem der Humor super an – die Geschichte und die Bilder sind einfach total lustig.
Der Schreibstil ist perfekt für Kinder: super leicht zu verstehen und man ist sofort mitten drin. Ein echtes Highlight sind auch die herbstlich bunten Illustrationen, die sind wirklich wunderschön anzuschauen. Uns allen macht das Vorlesen und Angucken riesigen Spaß, und man will am liebsten in einem Rutsch durchlesen, um zu wissen, wie es weitergeht!

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Veröffentlicht am 08.07.2026

Abschied vom Bilderbuch-Abendessen hin zum entspannten WIR

Wie Kinder essen
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Manchmal liest man ein Buch und denkt sich schon nach den ersten Seiten: „Wo warst du bitte die letzten Jahre?“ Genau so ging es mir mit Wie Kinder essen von Ronia Schiftan. Das Buch beschäftigt sich mit ...

Manchmal liest man ein Buch und denkt sich schon nach den ersten Seiten: „Wo warst du bitte die letzten Jahre?“ Genau so ging es mir mit Wie Kinder essen von Ronia Schiftan. Das Buch beschäftigt sich mit einem Thema, das in vielen Familien täglich auf dem Tisch liegt – im wahrsten Sinne des Wortes: Essen mit Kindern. Dabei geht es nicht um starre Regeln, perfekte Mahlzeiten oder darum, wie man Kinder möglichst elegant dazu bringt, Brokkoli zu feiern. Vielmehr lädt das Buch dazu ein, den Druck aus dem Thema Ernährung herauszunehmen und wieder mehr Leichtigkeit, Genuss und echtes Miteinander an den Familientisch zu bringen.
Besonders augenöffnend fand ich schon den Gedanken aus dem ersten Kapitel, wie oft wir im Alltag Verhalten bewerten, ohne wirklich nach dem Erleben dahinter zu fragen. Statt Kinder vorschnell als „wählerisch“, „stur“ oder „schwierig“ einzuordnen, lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Was braucht mein Kind gerade? Was empfindet es? Und welche eigenen Themen bringe ich vielleicht selbst mit an den Tisch?
Sehr einleuchtend fand ich auch den Ansatz, Essen stärker über Energie, Körpergefühl und Genuss zu betrachten, statt ständig über „gesund“ und „ungesund“ zu diskutieren. Das nimmt unglaublich viel Schwere raus. Kinder sollen eingebunden werden, ohne gedrängt zu werden. Sie dürfen lernen, auf ihren Körper zu hören, und gleichzeitig Teil einer Esskultur sein, die zur eigenen Familie passt.
Die Sprache des Buches ist verständlich, unterhaltsam und angenehm nah am Alltag. Es liest sich nicht wie ein erhobener Zeigefinger, sondern eher wie eine kluge Begleitung, die sagt: „Schau mal hin, vielleicht geht es auch anders.“ Praktische Tipps und Anregungen gibt es viele, aber eben nicht als starre Blaupause nach dem Motto „So macht man es richtig“. Vielmehr wird deutlich: Jede Familie ist anders, jede Situation ist anders, und genau deshalb dürfen auch Regeln, Routinen und Lösungen unterschiedlich aussehen.
Dieser wundervolle Ratgeber hilft, eingefahrene Muster am Esstisch zu erkennen, Konflikte besser zu verstehen und Schritt für Schritt mehr Entspannung hineinzubringen. Kein Zauberstab, der über Nacht alles verändert – aber ein richtig wertvoller Impulsgeber für alle, die Essen wieder mehr als gemeinsames, genussvolles WIR erleben möchten. Ich habe jedenfalls einiges mitgenommen und werde es ganz bewusst in unserem Alltag ausprobieren.

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Veröffentlicht am 01.07.2026

Verrückte Ideen und die einfachste Lösung der Welt!

Papafant - Angst im Dunkeln? Ich doch nicht!
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Was für ein wunderbar humorvolles und warmherziges Kinderbuch, indem Papafant nur so vor verrückten Ideen sprudelt, um seinen Kindern die Angst vor der Dunkelheit zu nehmen – vom Großwerden über Hüpfen ...

Was für ein wunderbar humorvolles und warmherziges Kinderbuch, indem Papafant nur so vor verrückten Ideen sprudelt, um seinen Kindern die Angst vor der Dunkelheit zu nehmen – vom Großwerden über Hüpfen bis hin zu kräftigem Pusten. Doch am Ende kommt alles ganz anders als gedacht, und es zeigt sich auf herrlich komische Weise, dass auch die Großen mal Unterstützung brauchen und die Kleinsten oft die besten Einfälle haben. Die fantastischen, detailreichen Illustrationen laden sofort zu tollen Gesprächen ein. Während meine Tochter das Baumhaus mit der Rutsche über alles liebt, hat mich die herrlich witzige Mimik von Papafant begeistert. Spätestens wenn das clevere Rüsselchen ganz pragmatisch vorschlägt, einfach das Nachtlicht anzumachen, schmilzt man als Vorleser dahin. Eine wunderbare Geschichte, die zeigt, dass man viel öfter auf Kinder hören sollte und die Lust auf weitere wichtige Alltagsthemen rund um kindliche Grenzen und Freundschaft macht.

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