Cover-Bild Wie Kinder essen
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Ratgeber für Eltern
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 19.03.2026
  • ISBN: 9783407869296
Ronia Schiftan

Wie Kinder essen

Kindliches Essverhalten verstehen, Prägungen reflektieren und Familie entspannen
Das Kind isst nur Pasta, die sozialen Medien werden von Ernährungstipps geflutet und zeitgleich nehmen Essstörungen unter Kindern und Jugendlichen zu: Die Verunsicherung bei den Eltern ist groß: Warum ist das so und was können sie tun? Die Ernährungspsychologin Ronia Schiftan hilft, das mitunter seltsame Essverhalten von Kindern zu verstehen und kompetent zu begleiten. Auch die elterlichen Prägungen zu reflektieren, ist ein wichtiger Beitrag zur Entspannung am Familientisch.
Mit viel Hintergrundwissen sowie zahlreichen Denkimpulsen und Übungen macht das Buch Eltern von Kindern vom Baby- bis zum Jugendalter Mut zum Umdenken. Es fördert die Gesundheit der ganzen Familie, unterstützt bei Prävention und Erkennen von Essstörungen und ebnet den Kindern den Weg zu einem positiven Körperbild sowie einem unbeschwerteren Essverhalten.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2026

Informativ, abwechslungsreich und gut geschrieben

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Ich glaube die meisten Eltern kennen die Situation, dass es Essen gibt und der pure Stress ausbricht. Weil die Kinder nicht zum Tisch kommen oder ganz einfach, weil sie angewidert das Gesicht verziehen ...

Ich glaube die meisten Eltern kennen die Situation, dass es Essen gibt und der pure Stress ausbricht. Weil die Kinder nicht zum Tisch kommen oder ganz einfach, weil sie angewidert das Gesicht verziehen und einem sehr deutlich machen, wie eklig das Essen doch ist. Und das kann dann schon mal sehr schnell für Ärger suchen, wenn man sich echt Mühe in der Küche gegeben hat. Auch ich kenne solche Situationen gut. Zwar bin ich bei uns Zuhause nicht unbedingt diejenige die viel und ausführlich kocht. Das ist eher mein Mann. Aber für ihn gab es schon unzählige frustrierende Situationen, die mich dann ebenfalls mit reingezogen haben.

Wir haben schon die verschiedensten Dinge ausprobiert. Manches hilft gar nicht, manches nur zeitweise. Und so bin ich auf dieses Buch gestoßen und dachte mir, dass es doch vielleicht durchaus Sinn ergeben würde, wenn ich einfach mal versuche meine Kinder zu verstehen bzw. zu ergründen, woher dieses ablehnende Verhalten und kommt und wie man etwas mehr Ruhe an den Esstisch bringen kann. Ebenfalls erhoffte ich mir, meine eigenen Prägungen (sowie auf dem Titel beschrieben) reflektieren zu können.

Unterteilt ist das Buch in fünf Kapitel, die verschiedenste Dinge wie Ernährungspsychologie, eigene Prägungen, oder eben auch von Anspannung zu Entspannung am Familientisch. Die Kapitel sind unglaublich abwechslungsreich gestaltet, weshalb ich für ein Sachbuch ziemlich zügig durch die Seiten geflogen bin. Schon im Vorwort wird auch deutlich, dass man das Buch nicht unbedingt von vorne nach hinten durchlesen muss, sondern sich einfach auch die Kapitel rauspicken kann, die für einen selbst relevant sind. Ich habe aber vorne begonnen, weil mich eben auch die ernährungspsychologischen Grundlagen interessiert haben.

Noch kurzweiliger wird das Buch durch die kleinen comicartigen Zeichnungen, die das ganze immer wieder auflockern und auch die Fallbeispiele aus Ronia Schiftans Praxis, die eindrückliche Beispiele zeigen, in denen ich mich stellenweise auch wieder erkannt haben, was dafür gesorgt hat, dass ich mich noch besser verstanden gefühlt habe. Ich habe gemerkt, dass ich mit verschiedenen Problematiken gar nicht alleine bin und daher haben mir diese praxisnahen Beispiele sehr geholfen.

Natürlich erfährt man auch viele psychologische und wissenschaftliche Hintergründe zum kindlichen Essverhalten und auch das hat mir schon geholfen. Ich weiß nicht, wie oft wir daran verzweifelt sind, dass unsere Kinder neues Essen nicht probieren wollten. Nach der Lektüre gehen wir da einfach entspannter damit um. Ich habe meinem Mann auch schon davon erzählt und für mich ist das einfach so schön, dass es jetzt einen friedlichen Weg gibt, der ohne Anspannung stattfinden kann. Sicherlich wird das nicht alles lösen, aber ich finde es einfach schön, wenn man solche Alternativen dann immer wieder auch schwarz auf weiß lesen kann.

Sicherlich trifft nicht alles aus dem Buch auf uns zu und nicht alles werden wir in unserem Alltag verwenden können bzw. sehe ich dann vielleicht auch etwas anders oder differenziert. Dies ändert aber nichts daran, dass das wirklich ein sehr gutes Sachbuch ist. Ein Sachbuch, dass ohne Vorwürfe und belehrenden Zeigefinger daherkommt. Ein Sachbuch, bei dem ich das Gefühl habe, dass es wirklich helfen möchte, Anspannung zu lösen und friedliche Wege für ein eigentlich so schönes Thema - Das Essen - zu finden.

Besonders schön finde ich auch die vielen kurzen Abschnitte innerhalb der Kapitel. Diese eignen sich perfekt dafür, dass man das Buch einfach mal kurz in die Hand nimmt und kleine Abschnitte liest. Manchmal reicht das ja auch, um einen in dem zu bestärken, was man tut oder neuen Mut zu geben, bei Dingen, die einem schwerfallen (bei mir wäre das z.B. das Stichwort Körperbild). Ich hatte so einige Aha-Momente und versuche nun ganz gezielt, Dinge anders und positiver zu formulieren. Und was ich besonders schön finde, ist dass vieles ja nicht nur fürs Essen gilt, sondern sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen lässt.

Ein super Sachbuch, dass für mich persönlich extrem informativ war und mich immer wieder zum Nachdenken gebracht hat. Es hat dafür gesorgt, dass mein Verständnis für manches Essverhalten deutlich gewachsen ist und mir die nötigen Werkzeuge an die Hand gegeben, damit ich in Zukunft deutlich gelassenere mit einigen stressigen Situationen umgehen kann.

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Veröffentlicht am 08.07.2026

Abschied vom Bilderbuch-Abendessen hin zum entspannten WIR

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Manchmal liest man ein Buch und denkt sich schon nach den ersten Seiten: „Wo warst du bitte die letzten Jahre?“ Genau so ging es mir mit Wie Kinder essen von Ronia Schiftan. Das Buch beschäftigt sich mit ...

Manchmal liest man ein Buch und denkt sich schon nach den ersten Seiten: „Wo warst du bitte die letzten Jahre?“ Genau so ging es mir mit Wie Kinder essen von Ronia Schiftan. Das Buch beschäftigt sich mit einem Thema, das in vielen Familien täglich auf dem Tisch liegt – im wahrsten Sinne des Wortes: Essen mit Kindern. Dabei geht es nicht um starre Regeln, perfekte Mahlzeiten oder darum, wie man Kinder möglichst elegant dazu bringt, Brokkoli zu feiern. Vielmehr lädt das Buch dazu ein, den Druck aus dem Thema Ernährung herauszunehmen und wieder mehr Leichtigkeit, Genuss und echtes Miteinander an den Familientisch zu bringen.
Besonders augenöffnend fand ich schon den Gedanken aus dem ersten Kapitel, wie oft wir im Alltag Verhalten bewerten, ohne wirklich nach dem Erleben dahinter zu fragen. Statt Kinder vorschnell als „wählerisch“, „stur“ oder „schwierig“ einzuordnen, lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Was braucht mein Kind gerade? Was empfindet es? Und welche eigenen Themen bringe ich vielleicht selbst mit an den Tisch?
Sehr einleuchtend fand ich auch den Ansatz, Essen stärker über Energie, Körpergefühl und Genuss zu betrachten, statt ständig über „gesund“ und „ungesund“ zu diskutieren. Das nimmt unglaublich viel Schwere raus. Kinder sollen eingebunden werden, ohne gedrängt zu werden. Sie dürfen lernen, auf ihren Körper zu hören, und gleichzeitig Teil einer Esskultur sein, die zur eigenen Familie passt.
Die Sprache des Buches ist verständlich, unterhaltsam und angenehm nah am Alltag. Es liest sich nicht wie ein erhobener Zeigefinger, sondern eher wie eine kluge Begleitung, die sagt: „Schau mal hin, vielleicht geht es auch anders.“ Praktische Tipps und Anregungen gibt es viele, aber eben nicht als starre Blaupause nach dem Motto „So macht man es richtig“. Vielmehr wird deutlich: Jede Familie ist anders, jede Situation ist anders, und genau deshalb dürfen auch Regeln, Routinen und Lösungen unterschiedlich aussehen.
Dieser wundervolle Ratgeber hilft, eingefahrene Muster am Esstisch zu erkennen, Konflikte besser zu verstehen und Schritt für Schritt mehr Entspannung hineinzubringen. Kein Zauberstab, der über Nacht alles verändert – aber ein richtig wertvoller Impulsgeber für alle, die Essen wieder mehr als gemeinsames, genussvolles WIR erleben möchten. Ich habe jedenfalls einiges mitgenommen und werde es ganz bewusst in unserem Alltag ausprobieren.

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Veröffentlicht am 28.06.2026

Endlich wieder entspannt essen

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Ich bin begeistert von diesem Buch. Ronia Schiftan hilft Eltern mit diesem Buch wieder Entspannung an den Esstisch zu bekommen.

Viele Eltern kennen das Problem , wenn ihre Kinder nicht das essen möchten, ...

Ich bin begeistert von diesem Buch. Ronia Schiftan hilft Eltern mit diesem Buch wieder Entspannung an den Esstisch zu bekommen.

Viele Eltern kennen das Problem , wenn ihre Kinder nicht das essen möchten, was gerade bereit steht und fühlen sich dabei hilflos.

Dieses Buch gibt wertvolle Tipps zum entspannten Umgang mit dem Essverhalten von Kindern. Das Buch ist praxisnah geschrieben, auch die wissenschaftlichen Aspekte auf die Ronia Schiftan eingeht sind für Laien verständlich dargestellt. Fundiertes Hintergrundwissen sowie Übungen und neue umsetzbare Impulse für den Familienalltag sind in diesem Buch zu finden. Gut gefallen mir auch die Fragestellungen zur Selbstreflexion und die Fallbeispiele, die so in jeder Familie auftreten könnten. Auch werden verschiedene Krankheitsbilder ( Autismus, ADHS) in Bezug auf Essen beleuchtet beschrieben.

Auch in meiner Kita gibt es Kinder ,die sehr wählerisch beim Essen sind. Diese Eltern sind aufgrund des Essverhaltens ihrer Kinder sehr besorgt. Ich werde den Eltern das Buch von Ronia Schiftan empfehlen, da es praxisnah geschrieben ist, und den Eltern ein wertvoller Begleiter sein wird.

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Veröffentlicht am 24.06.2026

Einfühlsam, verständlich und unglaublich entlastend

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„Wie Kinder essen“ hat mir einen ganz neuen Blick auf das Essverhalten von Kindern eröffnet. Ronia Schiftan vermittelt fundiertes Wissen auf eine einfühlsame und alltagsnahe Weise und zeigt, wie viel Druck ...

„Wie Kinder essen“ hat mir einen ganz neuen Blick auf das Essverhalten von Kindern eröffnet. Ronia Schiftan vermittelt fundiertes Wissen auf eine einfühlsame und alltagsnahe Weise und zeigt, wie viel Druck und Unsicherheit rund ums Essen eigentlich von außen kommen.

Besonders gefallen haben mir die vielen Denkanstöße und die wertschätzende Haltung gegenüber Kindern und Eltern. Statt strenger Regeln stehen Vertrauen, Bindung und Gelassenheit im Mittelpunkt. Auch Themen wie ADHS, Autismus und der Einfluss gesellschaftlicher Erwartungen werden verständlich und ohne erhobenen Zeigefinger behandelt.

Ein sehr hilfreiches Buch für Familien, das Mut macht und für mehr Entspannung am Esstisch sorgt. Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 19.06.2026

Zwischen Brotdose und Bauchgefühl – warum Essen mehr ist als nur satt werden

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Der Ratgeber Wie Kinder essen – Kindliches Essverhalten verstehen, Prägungen reflektieren und Familie entspannen hat bei mir viele persönliche Gedanken ausgelöst, weil er ein Thema aufgreift, das oft unterschätzt ...

Der Ratgeber Wie Kinder essen – Kindliches Essverhalten verstehen, Prägungen reflektieren und Familie entspannen hat bei mir viele persönliche Gedanken ausgelöst, weil er ein Thema aufgreift, das oft unterschätzt wird und gleichzeitig unglaublich alltagsnah ist. Wie Kinder essen beschäftigt sich nicht nur mit Ernährung, sondern vor allem mit Prägungen, Emotionen und dem oft sehr unterschiedlichen Umgang mit Essen in Familien.

Besonders angesprochen hat mich, dass das Buch sehr verständlich aufgebaut ist. Die Inhalte sind kompakt erklärt, ergänzt durch Infoboxen und kleine Piktogramme, die die wichtigsten Punkte auf einen Blick zusammenfassen. Dadurch wirkt alles nicht überladen, sondern eher wie ein ruhiger Leitfaden, den man auch zwischendurch gut lesen und direkt im Alltag anwenden kann. Gerade wenn man selbst Kinder hat oder sich mit dem eigenen Essverhalten auseinandersetzt, hilft diese Struktur sehr.

Viele Fallbeispiele aus dem Alltag machen die Themen greifbar. Situationen, die vermutlich viele kennen: Kinder, die nicht essen wollen, Eltern, die sich Sorgen machen, oder das Gefühl, ständig zwischen Druck und Gelassenheit zu schwanken. Genau diese Beispiele sorgen dafür, dass man sich nicht allein fühlt, sondern erkennt, wie unterschiedlich Familien mit dem Thema umgehen.

Beim Lesen musste ich auch viel über meine eigene Kindheit nachdenken. Essen war damals oft kein „Thema“, sondern eher etwas, das funktionieren musste. Wenn man nicht aufgegessen hat, wurde teilweise auch Druck aufgebaut oder man wurde sogar zum Essen gedrängt. Heute sieht man vieles anders, und genau dieser Perspektivwechsel wird im Buch gut angestoßen: Was früher normal war, wird heute hinterfragt – ohne zu verurteilen, sondern mit dem Ziel, bewusster damit umzugehen.

Was mir besonders gefällt, ist die ruhige, nicht belehrende Art des Buches. Es will nicht perfekt machen, sondern verständlich begleiten. Man wird nicht mit Regeln überhäuft, sondern bekommt Denkanstöße, die helfen können, das eigene Familienleben entspannter zu gestalten. Gleichzeitig bleibt genug Raum für unterschiedliche Meinungen und Lebensrealitäten – es gibt nicht den einen richtigen Weg.

Insgesamt ist es ein sehr alltagsnaher und reflektierender Ratgeber, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch dazu einlädt, die eigene Haltung zu Essen und Erziehung zu hinterfragen. Gerade durch die Mischung aus einfachen Erklärungen, echten Beispielen und einer beruhigenden Tonalität wirkt das Buch nicht nur informativ, sondern auch entlastend.

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