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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2018

Gelungen, vielschichtig in dem bis zur letzten Seite Spannungsmomente stecken

Totenweg
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"Totenweg" von Romy Fölck, ist der erste Band der Krimi-Reihe, in dem Kommissar Bjarne Haverkorn, gemeinsam mit der angehenden Kriminalpolizistin Frida Paulsen, im bisher ungelösten Mordfall der jungen ...

"Totenweg" von Romy Fölck, ist der erste Band der Krimi-Reihe, in dem Kommissar Bjarne Haverkorn, gemeinsam mit der angehenden Kriminalpolizistin Frida Paulsen, im bisher ungelösten Mordfall der jungen Marit ermitteln.

Frida Paulsen hatte nach dem Mord ihrer damals besten Freundin Marit dem Apfelhof ihrer Eltern den Rücken gekehrt, um in Hamburg neu anzufangen. Dort fand sie eine Stelle als Polizistin und sah sich nach zehn Jahren bei der Schutzpolizei, eines höheren bestimmt. Sie beschliesst ein Studium auf der Polizeiakademie zu absolvieren, um fortan, bei der Kriminalpolizei zu arbeiten.
Doch dann erreicht sie die erschreckende Nachricht, das ihr Vater hinterrücks niedergeschlagen wurde und fährt sofort ohne gross zu Überlegen zurück in ihre Heimatstadt.
Schuldgefühle über den Mord an ihrer damals besten Freundin Marit, die Erinnerungen an den Mörder und ihr bisheriges Schweigen holen sie wieder ein, umso länger sie bleibt und ziehen sie immer tiefer in den Sumpf der Vergangenheit.
Bis die Vergangenheit sie wieder einholt.

Kommissar Bjarne Haverkorn war damals der leitende Ermittler im Mordfall der jungen Marit, der mittlerweile kurz vor seiner Pensionierung steht. Doch der seit über zwanzig Jahren ungelöste Fall des damals vierzehnjährigen Mädchens, lässt ihn einfach nicht zur Ruhe kommen. Und so ermittelt er auch weiterhin unermüdlich nach dem Mörder von Marit, bis Frida Paulsen wieder zurück in ihre Heimatstadt reist.

Die Geschichte beginnt mit einem Rückblick in das Jahr, in dem der Mord an der jungen Marit begangen wurde. Haverkorn der kurz vor der Pensionierung stehende Ermittler, ist anfangs ein sehr distanziert beschriebener Charakter der erst mit der Zeit und im weiteren Verlauf der Geschichte interessanter dargestellt wird. Auch Frida, ihre Vergangenheit und der Familienbetrieb werden zu Anfang sehr spärlich beschrieben und erlagen erst im späteren Verlauf mehr Beachtung. Obwohl Frida seit über zehn Jahren bei der Polizei arbeitet, kam sie mir manchmal sehr verletzlich vor, die erst mit der Übernahme des Apfelhofs an Stärke und Willenskraft erlangte. Doch umso mehr sie sich im Familienbetrieb mit einbringt, umso mehr kommt sie auch unzähligen Ungereimtheiten ihres Vaters auf die Spur. War der Überfall ihres Vaters gar kein Überfall, sondern von jemand brutal geplant worden, der vielleicht sogar im Zusammenhang mit dem damaligen Mord an Marit hängt?

Doch auch im Mordfall von Marit tut sich im weiteren Verlauf einiges und die Geschichte wird nicht nur komplexer, sondern auch die Handlungsstränge werden facettenreicher und spannender.
Umso länger sich Frida mit dem Fall beschäftig umso näher kommt sie auch wieder ihrer Vergangenheit und muss sich auch Haverkorn endlich stellen.
Doch Haverkorn hatte schon damals den Verdacht, das Frida ihm im Bezug auf den Mörder nicht die ganze Wahrheit gesagt hatte. Die Lage spitzt sich zu, ein weiterer Mord erschüttert das Dorfleben und das ungleiche Ermittlerduo erkennt endlich, das sie nicht nur auf der selben Seite stehen, sondern entwickeln sich auch aufeinander zu.

Sehr angenehm, flüssig und mitreisend ist auch der Schreibstil von Romy Fölck, der mich beim lesen sehr fliessend durch die Kapitel geführt hat. Besonders spannend war es für mich den Ermittlungssträngen zu folgen, indem man als Leser gekonnt, immer wieder auf eine falsche Fährte geführt wurde. Raffinierte Handlungsstränge, viel spiel zum eigenen Ermitteln, grandiose Spannungsmomente und das hautnahe mit einbeziehen in den Fall, haben die Geschichte immer wieder aufleben und authentisch gemacht.
Im Gesamten hat mich der Auftaktroman sehr gut unterhalten, der mit einigen raffinierten Handlungssträngen und sagenhaften Spannungsmomenten versehen ist. Ich möchte zu gerne mehr über das ungleiche Ermittlerduo lesen und freue mich schon jetzt auf eine weitere Fortsetzung.

Für mich ist Totenweg ein rundum gelungener Kriminalroman, der raffinesse, Spannung und mit unvorhersehbaren, vielschichtigen Wendungen versehen ist.

Veröffentlicht am 25.04.2018

Band vier der Hors Club Mädchen und jede Menge tierische Abenteuer

SCHLEICH® Horse Club - Der große Tag
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"Horse Club - Der grosse Tag" von Emma Walden, ist der vierte Band der Horse Cub-Mädels, indem die jährliche Spenden-Show, ein grosser Auftritt und jede Menge Herausforderungen und tierische Abenteuer ...

"Horse Club - Der grosse Tag" von Emma Walden, ist der vierte Band der Horse Cub-Mädels, indem die jährliche Spenden-Show, ein grosser Auftritt und jede Menge Herausforderungen und tierische Abenteuer auf die vier Mädchen und ihre Pferde warten.

Sarah, Lisa, Sophie und Hannah bilden zusammen den geheimen Horse Club. Auch dieses Jahr findet wieder die alljährliche Spenden-Gala zu Gunsten einer Tierauffangstation, auf dem Lakeside Pferdehof statt. Die Mädchen sind mitten in den Proben zu ihrer Choreographie für ihren grossen Auftritt während der Spendenshow, als ein ziemlich verwahrlostes Pferde ihre Aufmerksamkeit benötigt und in die Obhut der Auffangstation kommt. Ein neuer Besitzer für Midnight ist schnell gefunden und mit Hilfe der Mädchen erholt es sich auch gut, doch schon wartet die nächste Herausforderung auf die Mädchen.
Denn für Sofias Stute Blossom war ein grosser Auftritt vorgesehen, doch eine für die Besitzerin wichtige Fotostory durchqueren ihre Pläne. Aufgeben kommt für die taffen Horse  Club-Mädchen nicht in Frage und so setzten sie alles dran das die Show doch noch zu einem grossen Erfolg wird.

Schon auf der ersten Seite wird man mitten in die Geschichte gezogen und in das Geheimnis des Horse Clubs eingeweiht. Da wir die ersten Bände der Horse Club-Mädchen nicht kannten, hatten wir zu Beginn Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden und die Mädchen und ihre Pferden auseinander zu halten und zuzuordnen. Eine Kurzbeschreibung und Übersicht der Charaktere war erst auf den letzten Seiten zu finden und so haben wir fast bis zum Schluss gebraucht um uns mit den Mädchen identifizieren zu können, das ich irgendwie ein bisschen schade fand. Denn die Grundidee und Geschichte ist spannend aufgebaut und hat einen hohen Unterhaltungswert.
Dressurreiten, die Tierauffangstation und deren Spendenshow und das Wohl der Tiere standen den Mädchen an erster Stelle das uns gut gefallen hat. Doch besonders für noch nicht so Lesestarke Mädchen war das Aussprechen von Englischen Namen und Worten wie Midnight, Blossom, Lakeside und Cayenne eine schwere Hürde, die man für mehr Lesespass, hätte übersetzten können.

Der Schreibstil hingegen ist sehr angenehm, spritzig und jugendlich der uns durch kurze Sätze und mit grosser Schrift zügig durch die Kapitel geführt hat. Die Überschriften sind kurz angebunden, die neugierig auf die Geschichte und Handlung gemacht haben.

Trotz kleiner Schwierigkeiten und Hürden beim Lesen hatte die Geschichte einen hohen Unterhaltungswert für uns, war spannend und abenteuerreich. Ein tierischer Lesepass für Leseerfahrene und Pferdebegeisterte Mädchen.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Berührend, ergreifend und Gefühlvoll

Bis zum Himmel und zurück
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"Bis zum Himmel und zurück" von Catharina Junk ist ein gelungene Mischung aus emotionaler Familienroman und Liebesgeschichte mit puren Gefühlen und einem angenehmen Sinn für Humor.

Die Protagonistin Katja, ...

"Bis zum Himmel und zurück" von Catharina Junk ist ein gelungene Mischung aus emotionaler Familienroman und Liebesgeschichte mit puren Gefühlen und einem angenehmen Sinn für Humor.

Die Protagonistin Katja, kann als Drehbuchautorin unzählige Leben leben und in ihre Geschichten eintauchen, ohne dabei selbst grosse Gefühle zu riskieren. Doch als sie eine Familienserie produzieren und schreiben soll, klappt es plötzlich mit dem Schreiben nicht mehr ganz so gut. Ihre Familie ist ein Trümmerhaufen, ihr Freund Radko kommt wann er will und aus heiterem Himmel steht plötzlich ein junges Mädchen vor ihrer Tür, das sich als ihre Halbschwester ausgibt. Als sich dann noch ihre Mutter mit einer erschütternden Neuigkeit melden, ihre Gedanken nur noch um Joost kreisen, kann sich Katja nicht mehr länger vor ihrer eigenen Vergangenheit, längst überfälligen Emotionen und Gefühle verstecken.

Die Geschichte spielt in der Gegenwart mit Häppchenweise dargestellten Rückblicken aus Katjas Leben und Vergangenheit. Schon zu Beginn ist klar spürbar, das Katja kein glücklicher Mensch ist und ihre Familiengeschichte schwer auf ihr lastet. Ihr Verhalten ist für mich im Verlauf sehr anstrengend und teilweise nur schwer nachvollziehbar gewesen, das mich manchmal an den Rand der Verzweiflung gebrach hat. Doch umso besser man Katja kennen gelernt hat, umso besser konnte ich auch verstehen und begreifen, warum sie so unsicher, schwach und mit fehlendem Selbstvertrauen war. Insbesondere an die Beziehung oder Freundschaft zu Radko, konnte ich mich nicht richtig gewöhnen, der mir einfach von seiner Art zu flaxig und sprunghaft war.
Doch dann nimmt die Geschichte eine unglaubliche und ergreifende Wendung an, die gefüllt mit Emotionen und puren Gefühlen war. Ergreifend lässt die Autorin tief in Katjas Kindheit, ihre Gefühle und die Beziehung zu ihren Eltern blicken das mich mit auf eine tiefe und emotionale Reise genommen hat. 

Obwohl ich den Schreibstil als angenehm und bewegend empfand, kam ich doch teilweise nur sehr schleppend voran, das vermutlich an der ausführlich, chaotisch und bildhaft dargestellten Vergangenheit lag. Neben chaotischen Handlungsträngen, tiefen emotionalen Gefühlslagen gab es auch immer wieder Humorvolle Szene die die Geschichte aufgelockert und mich einige male zum schmunzeln gebracht haben.

Im Gesamten eine sehr ergeifend und emotionale Familiengeschichte die mich gut unterhalten konnte und teilweise auch zum nachdenken angeregt hat.

Veröffentlicht am 20.04.2018

Ein Mord, ausreichend Atmoshärisch und französischer Wein

Chateau Mort
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"Château Mort" von Alexander Oetker ist Luc Verlains zweiter Fall in dem ein Mord an einem Marathonläufer, Französischer Wein und ausgerechnet sein bester Freund Richard zu den Hauptverdächtigen zählen.

Obwohl ...

"Château Mort" von Alexander Oetker ist Luc Verlains zweiter Fall in dem ein Mord an einem Marathonläufer, Französischer Wein und ausgerechnet sein bester Freund Richard zu den Hauptverdächtigen zählen.

Obwohl eine regelrechte Hitzewelle über Aquitaine eingebrochen ist, treten zum alljährlich und berühmtesten Marathon du Medoc, wieder unzählige Marathonläufer an. Da auch dieses Jahr nicht nur der Marathon, sondern auch die Verkostung verschiedener Weine aus der Region im Vordergrund stehen, freuen sich auch alle Winzer auf das grosse Ereignis. Darunter auch Luc Verlains Freund Richard, der ebenfalls seinen Wein zur Verkostung an Gäste und Läufer anbietet.
Doch noch während dem Lauf muss mehrfach die Ambulanz gerufen werden, da einige Läufer, trotz körperlich bester Verfassung, bewusstlos zusammen brechen. Ein Politiker muss sofort ins Krankenhaus eingeliefert werden, überlebt nur knapp und ausgerechnet für ein angesehenen und sympathischen Winzer kommt jede Hilfe zu spät.
Luc Verlains eilt zum Tatort, für den die Umstände mehr als schleierhaft sind. Doch dann steht ausgerechnet Lucs bester Freund Richard unter Tatverdacht und der Kommissar bemerkt rasch, das selbst die nobelsten Weingüter auch ihre Schattenseiten haben. Auch seine Freundin und Partnerin Anouk hält den Winzer für den Mörder. Ein verzwickter Fall doch ist Richard wirklich der Mörder?

Château Mort ist bereits der zweite Band des sympathischen Kommissar Luc Verlains, der hinter den Fassaden der edelsten Weinschlösser ermittelt. Meiner Meinung nach muss man keine Vorkenntnisse vom ersten Band haben, um gut in die Geschichte reinzukommen, die geprägt von Kulturellen Informationen und französischen Wein ist. Dabei legt der Autor Alexander Oetker besonderen Wert auf detaillierte Beschreibungen und eine französische Atmosphäre. Zwar erhält die Geschichte dadurch einen gewissen Charm, auch durch die französischen Wörter, die gekonnt mit in die Geschichte einfliessen, das mir allerdings oftmals zu sehr im Vordergrund stand und der Geschichte ein wenig die Spannung und Krimifeeling genommen haben. Doch mit einem spannenden Marathonlauf, einem ausgeklügelten Mord und bis zuletzt einigen Überraschungen, schafft es der Autor dann doch, immer wieder Spannung aufzubauen und damit meine Aufmerksamkeit zu wecken.
Bis zum Schluss habe ich mich im Bezug auf den Täter, immer wieder in die Irre führen lassen, habe meine Tatverdächtigen häufig gewechselt und  war angenehm überrascht über die Auflösung des Tatvorgangs und dem Täter.

Total sympathisch, vielseitig und atmosphärisch empfand ich die Erzählstimme von Frank Arnold der den Charakteren durch seine tiefe und sehr angenehme Stimme leben eingehaucht hat. Mit der richtigen Betonung, einer authentisch und emotionalen Erzählweise, schafft er es Spannung in die Geschichte zu bringen, die unglaublich gut zur französischen Atmosphäre gepasst hat.

Im Gesamten konnte mich das Hörbuch, durch einen ausgeklügelten Mord, sympathisch und authentische Charaktere und besonders durch Frank Arnolds Erzählstimme gut unterhalten. Auch wenn mir manchmal Kulturelles und französischer Wein etwas zu sehr in den Vordergrund gerückt ist, konnte das Hörbuch überzeugen und hat mir gefallen.

Veröffentlicht am 19.04.2018

Fesselnd und überraschender Plot

Zu nah
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"Zu Nah" von Olivia Kiernan ist ein fesselnd und überraschender Plot über eine tote Wissenschaftlerin mit nervenaufreibenden Handlungssträngen, einer authentisch und sehr nahe kommenden Ermittlerin, allerdings ...

"Zu Nah" von Olivia Kiernan ist ein fesselnd und überraschender Plot über eine tote Wissenschaftlerin mit nervenaufreibenden Handlungssträngen, einer authentisch und sehr nahe kommenden Ermittlerin, allerdings mit etwas enttäuschendem Abschluss.

Detective Chief Superintendent Frankie Sheehan wir zu ihrem neuen brisanten Fall gerufen. Die angesehene Wissenschaftlerin Eleanor Costello wird erhängt in ihrem eigenen Schlafzimmer vorgefunden. Alles deutet auf Selbstmord hin, doch schon wenige Tage später wird eine weitere Frauenleiche gefunden. Schnell wird klar, das der Mörder eine sardistische Lust an brutalen Spielchen hat und die Morde zusammen hängen. Während Frankie auf der Suche nach dem Frauenmörder ist, durchlebt sie ihre eigene Hölle und es beginnt unaufhörlich ein Wettlauf gegen die Zeit.

Der Autorin Olivia Kiernan ist ein spannend und fesselndes Debüt gelungen indem die Ermittlerin Frankie Sheehan erneut einen brisanten Fall zu lösen hat. Sie ist durch ihren vorherigen Fall gezeichnet und obwohl man zu Beginn nur Häppchenweise Aufklärung über den Fall und Frankies Vergangenheit erfährt, sind die Handlungsstränge mitreisend und überraschend zugleich. Man kann erahnen das ihre Vergangenheit noch von Bedeutung ist und auch im Mordfall gibt es schon bald ein drastisches Vorankommen.

Frankie Sheehan ist ein sympathisch und authentischer Charakter, die eine motivierende Art an sich hat, ihr Team zu führen. Doch
obwohl sie eine hohe Empathiefähigkeit besitzt, die ihr ungemein beim Vorankommen der Ermittlungen hilft, ist dieser Vorteil auch Stellenweise sehr anstrengend gewesen. Ein Vorteil der auch gleichzeitig eine grosse Last bedeutet und Frankie in ihrer Arbeit zunehmend zermürbt. Doch umso weiter man im Fall vorangekommen ist, umso näher bin ich auch Frankie als Ermittlerin gekommen und es hat zunehmend Spass gemacht ihren Gedankengängen zu folgen.

Etwas kühl und holprig habe ich zu Beginn den Schreibstil der Autorin empfunden, dem ich nicht ganz so flüssig folgen konnte, das vermutlich an den kurzen Sätzen und Häppchen aus der Vergangenheit gelegen hat. Doch umso mehr sich die Geschichte entwickelt umso besser habe ich mich in die jeweiligen Handlungsstränge und Szenen einfinden können das auch meinen Lesefluss positiv veränderte. Spannend werden die Schilderungen im Bezug auf die Morde ausgeführt und man erhält als Leser einen faszinierenden Einblick in ein mir bisher völlig fremdes Milieu. Doch für mich hatte das Darknet auch etwas dunkles und geheimnisvolles an sich, das der Geschichte einen düsteren Touch verliehen, mir gut gefallen und gepasst hat.
Gänzlich unzufrieden und etwas enttäuscht war ich jedoch von der Auflösung des Falls und dem Ende im Allgemeinen. Denn der Täter erschien für mich wie aus der Luft gegriffen, die Aufklärung wirkte nicht richtig durchdacht und unzureichend, das mich mit offenen Fragen zurück gelassen hat.

Bis zum Schluss ein fesselnder, spannender und überraschender Plot, jedoch mit enttäuschendem und für die Geschichte schwachen Ausgang.