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Veröffentlicht am 18.02.2018

Enttäuschende Bandengeschichte

Johnny und die Pommesbande
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Die Geschichte von "Johnny und die Pommesbande"von Simone Buchholz, hat leider so gar nichts mit den bekannten Spürnasen gemeinsam und ist im Gesamten eher enttäuschend.

Der zwölfjährige Johnny, wohnt ...

Die Geschichte von "Johnny und die Pommesbande"von Simone Buchholz, hat leider so gar nichts mit den bekannten Spürnasen gemeinsam und ist im Gesamten eher enttäuschend.

Der zwölfjährige Johnny, wohnt seit dem Tod seiner Oma, nur noch mit seinem Opa in Hafennähe, das auch gleichzeitig das Revier seiner Bande ist. Sie nennen sich Pommesbande, die aus der tanzenden Ella, dem ruheliebenden Tomek, Carlos, den hungrigen Buxe und seiner Schwester Suse, bestehen. Sie haben das beste Versteck der Welt, das sich direkt unter Pfarrer Löwenbeins Kirche befindet und mit Pommes satt, aus Kirsches Pommeswagen immer eine warme und leckere Mahlzeit.
Doch das ist auf Dauer, zumindest für Tomek etwas zu langweilig, der ein echtes Abenteuer sucht.
Das sollen sie auch schon kurze Zeit später bekommen.

Die Geschichte von Johnny, beginnt eigentlich sehr vielversprechend und erzählt zu Beginn, einen netten Wink aus Johnnys Leben, mit seinem Opa. Doch schon auf den Folgeseiten, wird die Bande zu Gaunern und Kurtaxeeintreibern, die den Touristen am Hafen und später auch auf der Meile, das Geld abluxen. Bis sie in das Revier der Pickelbande geraten und die Ruhe schnell vorbei ist. Sie zanken, raufen und schlagen sich und mussten mehrmals, allesamt ganz schön was einstecken.
Die Handlungsstränge waren ziemlich eintönig und Stellenweise leider auch weit entfernt von der Realität, das der Geschichte, abermals die Raffinesse genommen hatte.
Irgendwie hat mir beim lesen auch der rote Faden gefehlt der sich durch die Geschichte hindurchzieht, denn die sogenannten Badengeschichten, waren zumindest für uns, weder spannend, noch abenteuerlich oder aufregend. Denn bis auf ständiges Geld eintreiben und Touristen austricksen, schlagen und raufen und in ihrem geheimen Raum absitzen, war von aufregende Bandengeschichte nicht all zuviel zu spüren. Vielmehr hatte ich stellenweise das Gefühl, das die Kapitel wie kleine Geschichten sind, und vollkommen unabhängig zueinander gelesen werden können.

Obwohl wir den Schreibstil von Simone Buchholz anfangs sehr lebhaft und humorvoll fanden, wurde dieser im weiteren Verlauf der Geschichte ziemlich hektisch, das sich wiederum auch auf die Geschichte widergespiegelt hat.
Toll hingegen fanden wir die witzigen und Comicartigen Illustrationen, die immer am Anfang eines jeden Kapitels zu finden waren. Diese haben gut zur Geschichte gepasst und auch die Handlungen humorvoll und lebhaft dargestellt.

Im Gesamten waren wir ziemlich enttäuscht von der Bandengeschichte, die weder aufregend noch spannend war. Auch hat sie wenig mit der cleversten Spürnase gemeinsam. Leider ein Buch so gar nicht nach unserem Geschmack.

Veröffentlicht am 16.02.2018

Fantasievolle Reise durch die Welt der Sprache

Der Wortschatz
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"Der Wortschatz" von Elias Vorpahl, beschreibt eine fantasievolle Geschichte, über ein kleines Wort, das seinen Sinn verloren hat und sich auf eine bewegende Reise durch die Welt der Sprachen begibt, um ...

"Der Wortschatz" von Elias Vorpahl, beschreibt eine fantasievolle Geschichte, über ein kleines Wort, das seinen Sinn verloren hat und sich auf eine bewegende Reise durch die Welt der Sprachen begibt, um sich wiederzufinden.

Das kleine Wort erwachte, sein kleiner Buchstabe fühlte sich noch ganz Taub vom Schlafen an, streckte sich ein paarmal, bis die Müdigkeit aus seinen Silben wich und ging zum Frühstückstisch, an dem schon seine Eltern warteten.
Gestärkt begibt sich das kleine Wort zu seinem Freund "Zeig" wo das Unglück und damit die Reise des kleinen Wortes beginnt.
Nachdem es an einem ihn unbekannten Ort erwacht, weiss es zuerst nicht nur, wo es sich gerade befindet, sondern hat auch seinen Sinn und Bedeutung verloren.
Das kleine Wort, begibt sich auf eine fantasievolle Reise, nach dem eigenen Sinn, lernt Dichterin und Denkerin kennen, erfährt wie es ausgesprochen wird, geht im Sprachfluss fast unter und nimmt an den Wortspielen teil.

Die Geschichte des kleinen Wortes, beginnt sehr sanft und liebevoll, das mich vom ersten Moment des Kennen lernens entzückt hat, und dem kleinen Wort und desssen Wortgewandheit hat folgen lassen. Sehr gut haben mir die Beschreibungen und die Wortspiele zum kleinen Wort gefallen, die die Geschichte besonders und irgendwie einzigartig gemacht haben. Zwar war das Wort als Charakter zu Anfang für mich, etwas gewöhnungsbedürtig, aber nachdem seine Freunde und die vielen weiteren Wörter, als Nebencharchtere und desssen Bedeutungen vorgestellt wurden, konnte ich mich besser auf die Geschicht einlassen.
Wärend das kleine Wort, nach einem Unfall nicht nur seinen Sinn sondern auch seine Bedeutung verloren hatte, begibt es sich, auf seine aussergeöhnliche Reise, um sich selbst wieder zu finden. Sehr toll und lebhaft, werden dabei die aufkommenden Gefühle und Empfindugen beschrieben, sodass man sich gut in die Lage des kleinen Wortes hineinversetzen konnte. Angekommen in der Stadt der Sprachen, herrschte für mich jedoch eine etwas zu hektische Stimmung die mich Stellenweise auch leicht verwirrt hatte. Auch die Wortspiele hatte ich mir etwas einnehmender vorgestellt, die mir in meiner Vorstellung, fast etwas zu einfach dargestellt wurden.
Sehr harmonisch hingegen, wurde das Ende der Geschichte des kleinen Wortes eingeleitet.

Sehr angenehm und wortgewandt, war auch der Schreibstil von Elias Vorpahl, der mich sehr fliessend und flüssig durch die zehn Kapitel gebracht hat. Auch die Illustrationen, die jeweils am Anfang jeden Kapitels zu finden waren, wurden sehr liebevoll und filigran von der Illustratorin Julia Marie Stolber gezeichnet.
Im Gesamten ist der Wortschatz eine nette und fantasievolle Geschichte, über ein kleines Wort und dessen Sinn, wortgewand und bewegend mit liebevoll und filigran gezeichneten Illustrationen für Erwachsene.

Veröffentlicht am 14.02.2018

Wilde und spannende Piratenabenteuer auf hoher See

König der Piraten 2: Eisdrachen und Feuerriesen
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"Eisdrachen und Feuerriesen", ist der zweite Band der König der Piraten-Reihe von Lukas Hainer, indem die Crew der Bloody Mery während ihrer Suche, nach dem Stein der Ahnen, gefährliche Eisdrachen und ...

"Eisdrachen und Feuerriesen", ist der zweite Band der König der Piraten-Reihe von Lukas Hainer, indem die Crew der Bloody Mery während ihrer Suche, nach dem Stein der Ahnen, gefährliche Eisdrachen und Feuerriesen begegnen und so einige spannende Piratenabenteuer auf hoher See erleben.

Frisch, als die Könige der Piraten gekrönt, stechen Freddy und seine Freunde, mit der Mannschaft der Bloody Mary und ihrem Käpt'n Kock, wieder auf See. Sie mussten unbedingt den Stein der Ahnen wiederfinden, den der schwarze Korsar ihnen gestohlen hatte. Sie waren ihm sogar bis ins Eismeer und danach in die Hauptstadt gefolgt, jedoch ohne Erfolg.
Nun sass der schwarze Korsar jedoch, im Verlies des Kaisers, seine böse Bande hatte sich in alle Himmelsrichtungen zerstreut und damit auch die Hoffnung, den Stein der Ahnen wieder zu bekommen.
Doch nur der Stein der Ahnen kann Freddy auf die Spur seines Vaters bringen und so führt die Suche nach dem Stein, die Mannschaft der Bloody Mery bis in die sagenumwobene Drachenburg im Eismeer. Dort warten jedoch nicht weniger Gefahren auf sie. Mit einer gehörigen Portion Mut, einer List und Vertrauen, können die Freunde die dort lauernden Gefahren überstehen.
Doch als Freddy erfährt was seinem Vater widerfahren ist, und er einen Blick in seine Vergangenheit werfen konnte, wird seine Freundschaft zu Kork, auf eine harte Probe gestellt.

Unser Einstieg in den zweiten Band der Könige der Piraten, war Anfangs nicht so einfach und recht holprig, das jedoch grösstenteils daran lag, das wir den ersten Band nicht gelesen haben. Obwohl Lukas Hainer, die wichtigsten Geschehnisse kurz zusammenfasst, sind es doch ziemlich viele Informationen die zu Beginn zusammen kommen. Daher würde ich jedem empfehlen, mit dem ersten Band zu starten, um im Bilde aller Vorkommnisse zu sein.
Nachdem wir mit Freddy, Tiah, Wutz und Kork in See stechen konnten, sind wir auch recht bald mit den Charakteren warm geworden und es hat richtig Spass gemacht den Piratenabenteuern zu folgen. Es warten böse Piraten, ein schwarzer Korsar, Eisdrachen die den Freunden gefährlich Nahe kommen, aber auch Felsspalten die erkundet werden müssen, bittersüsse Wahrheiten die ans Tageslicht geraten und viele weitere actionreiche und spannende Abenteuer, in denen die Besatzung aber auch grossen Mut, Vertrauen und Freundschaft beweisen müssen.

Sehr passend und toll gestaltet fanden wir die kleine Landkarte die sich sowohl auf der ersten als auch auf der letzten Seite des Buches befindet. Allerdings hätte wir auch ein Personenverzeichnis der Besatzung toll gefunden, da man so ein Bild zu den Charakteren erhält aber auch gleichzeitig immer wieder spicken kann, wenn man die Figur nicht mehr richtig der Geschichte zuordnen kann.
Richtig angenehm, fliessend und irgendwie abenteuerlich ist auch der Schreibstil von Lukas Hainer, der der Geschichte die nötige Raffinesse und Wortgewandheit verliehen hat. Die Kapitel haben eine angenehme länge, sind mit Absätzen, übersichtlich gestaltet und mit Überschriften versehen, die neugierig auf das Abenteuer machen. Auch die Schrift, ist etwas grösser, erleichtert das lesen, sodass man voll und ganz in das Piratenabenteuer eintauchen kann. Sehr filigran und toll gezeichnet sind auch die wunderschönen schwarz/weiss Illustrationen, die aus der Feder von Roland Junker stammen. Diese sind immer wieder zwischen de Absätzen zu finden, lockern den Text etwas auf und lassen die Geschichten aufleben.

Ein wildes und spannendes Piratenabenteuer das uns sehr gut gefallen hat. Hier kommen kleine Piraten, Abenteurer und junge Leser auf ihre Kosten. Sehr zu empfehlen, aber am besten mit Band 1 starten.

Veröffentlicht am 13.02.2018

Vier Schwestern mit unterschiedlichen Beziehungsprobleme und Lebensmodelle

Vier Schwestern
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Im Roman "Vier Schwestern" von Joanna King, verbringen vier sehr unterschiedliche Schwestern nach Jahren der Trennung einen gemeinsamen Urlaub in Italien, bis eine der Schwestern ohne eine Nachricht zu ...

Im Roman "Vier Schwestern" von Joanna King, verbringen vier sehr unterschiedliche Schwestern nach Jahren der Trennung einen gemeinsamen Urlaub in Italien, bis eine der Schwestern ohne eine Nachricht zu hinterlassen, verschwindet.

Vier sehr ungleichen Schwestern, die sich der Trennung nicht gesehen haben, beschliessen einen gemeinsamen Sommerurlaub in einem Küstenort der Cinque Terre, zu verbringen. Sie hoffe auf ein glückliches Wiedersehen, ein paar unbeschwerte Tage und Dolce Vita, in Italien.
Doch dann bereitet das Nachrichtenlose verschwinden, einer der Schwestern für grosse Besorgnis und Spannungen untereinander, die bis in ihre Kindheit und Jugend zurückreichen. Während des Wartens, kommt der Streit ihrer Eltern und das verlassen ihres Vaters, wieder zur Sprache und die Schwestern zerbrechen sich den Kopf darüber, ob sie die Trennung ihrer Eltern hätten verhindern können.
Doch sind ihre eigenen Beziehungen und Ehen wirklich so vorbildlich, wie vorgeben zu sein?
Mit einem Mal scheint für alle alles auf dem Prüfstand zu stehen: Ehemänner und Geliebte, Wertvorstellungen und Lebensmodelle, Zukunftshoffnungen und die Vergangenheit der gesamten Familie.

Die Geschichte wird aus der Sicht der Jüngsten Schwester beschrieben, die auch das beste Verhältnis zu der verschwundenen Schwester Rose hatte. Doch obwohl man eine von ihr, gut dargestellte Sichtweise erhält, bleibt sie während der Geschichte Namenlos, wodurch die Geschichte auf mich einseitig und ziemlich distanziert wirkte.
Als sehr spannend hingegen, empfand ich die Rückblicke in die Kindheit und Jugend der Schwestern, die mir einen tiefen Einblick in deren Vergangenheit und erlebten Verluste, vermitteln konnten. Denn wie es scheint, wurden die Frauen, aus heiterem Himmel von ihrem Vater verlassen, das sowohl ihre Mutter als auch sie selbst nie wirklich verarbeiten konnten.
In den Stunden des Banges um ihre Schwester, kommt wieder der Verlust der Vergangenheit, ihre eigenen Beziehungen und Wertvorstellungen, zur Sprache und haben für gewaltige Spannungsmomente und böse Zungen untereinander gesorgt. Doch auch ein unausgesprochenes Geheimnis zwischen der Ich-Erzählerin und Rose bleibt den restlichen Familienmitgliedern, gänzlich verborgen, das die beiden Schwestern im Bezug auf ihre Beziehungen verbindet.
Recht bald wird ebenfalls klar, das beide Schwestern ein schwieriges Verhältnis zu ihren jeweiligen Partnern haben, die sie am Schluss, auf ihre ganze persönliche Art und Weise lösen.

Obwohl der Anfang spannend beginnt, indem das Verschwinden der Schwester im Mittelpunkt stand, konnte mich der weitere Verlauf der Geschichte, nicht weiter mitreisen und begeistern. Denn für meine Begriffe waren die Schwestern viel zu besorgt um ihre Schwester, das fast schon ein bisschen zu übertrieben dargestellt wurde. Das die ganze Handlung einnah und zu wenig Handlungsstränge folgten. Auch die beiden älteren Schwestern werden am Schluss nicht mehr erwähnt und haben mich nicht nur im Bezug auf die Ich-Erzählerin, sondern auch auf den weiteren sehr offen gehaltenen Verlauf, etwas ratlos zurück gelassen.
Ich hätte mir mehr offene Wort und Klarheit in der Familiengeschichte gewünscht.

Eine gute Idee, die eher durchschnittlich und zu distanziert umgesetzt wurde.

Veröffentlicht am 13.02.2018

Eine grossartige Geschichte über faszinierende Toilettenweisheiten

Chloé und die rosarote Brille
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"Chloé und die rosarote Brille" ist der dritte Band der Chloé-Reihe
von Sonja Kaiblinger, in dem eine rosarote Brille auf dem Jungsklo und die Mädchen, plötzlich lauter schmalzige Liebesbriefe von den ...

"Chloé und die rosarote Brille" ist der dritte Band der Chloé-Reihe
von Sonja Kaiblinger, in dem eine rosarote Brille auf dem Jungsklo und die Mädchen, plötzlich lauter schmalzige Liebesbriefe von den Jungs erhalten.

Chloé ist sich sicher, obwohl sie schon fast dreizehn Jahre alt ist, war sie bisher noch nie verknallt. Das bei den kitschig und dummen Jungs in ihrer Schule, wohl auch so schnell nicht der Fall sein wird. Wobei ihre Mutter immer behauptet, das es zu jedem Topf auch immer einen passenden Deckel gibt.
Vermutlich ist sie dann, bestimmt eine Tupperdose, denn für die gibt es zumindest bei ihr zu Hause, auch nie einen Deckel.
Endlich kann das Jungsklo in Betrieb genommen werden und erfreulicherweise stehen auch die Sommerferien schon kurz vor der Tür. Doch dann bekommen Chloé und ihre Freundinnen, ziemlich schmalzige Liebesbriefe und auch die Jungs benehmen sich wie verliebte Gockel. Sogar Ernst, ihr bester Freund scheint von dem kursierenden Liebesvirus befallen zu sein.
Chloé ist sich sicher, das hinter dem ganzen Chaos, nur die kürzlich montierte rosarote Klobrille, auf dem Jungsklo, stecken kann. Denn diese hat Direktor Oberhäuser zur Einweihung des Jungenklos geschenkt bekommen und sogleich montieren lassen. Seitdem stehen die Jungs wie unter einem Liebeszauber. Doch eigentlich sollte es doch kein Problem sein, die richtigen Paar mit Hilfe des Klobrillenzaubers zusannenzubringen. Doch das ist tasächlich schwieriger als gedacht bei so verliebten Jungs.

Die Heldin der Geschichte Chloé, hat nicht nur am Welttoilettentag Geburtstag, sondern sammelt auch mit Vorliebe kuriose Fakten über Toiletten. Diese Leidenschaft kann sie jedoch nicht mit all ihrer Freunde teilen, stösst oftmals auf Unverständnis und muss leider manchmal auch einige unschöne Bemerkung über sich ergehen lassen. Wobei ihre Enzyklopädieeinträge ziemlich interessant und faszinierend zugleich waren. Denn einige ihrer notierten Fakten, mussten wir bisher tatsächlich noch nicht und konnten beim lesen so einiges über Toiletten, erfahren und lernen.
Wobei Chloé auch ein ganz toll beschriebener Charakter ist. Sie hat Sinn für Humor, und wenn ihre Freund in Not geraten, kennt sie kein Pardon. Aber auch die vielen Nebencharaktere, die auf einer Fotomontage auf den ersten Seiten präsentiert werden, haben sehr gut zur Geschichte gepasst.
Die Handlungsstränge sind gut verständlich, die Schrift ist angenehm gross und kindgerecht und auch die Kapitel sind übersichtlich gestaltet und haben insgesamt eine angenehme Länge. Gut gefallen hat uns aber auch Sonja Kaiblingers toller, fliessender und wahnsinnig mitreisender Schreibstil. Durch diesen kann man gut in die Geschichte eintauchen und findet sich auch sonst ganz gut zurecht, ohne die vorherigen Bände der Chloé-Reihe gelesen zu haben. Wir hätten niemals gedacht, das ein Buch über Toiletten so spannend und toll sein kann. Sehr liebevoll gezeichnet sind auch die wunderschönen, witzigen und lebendig wirkenden Illustrationen, die aus der Feder der Illustratorin Vera Schmidt stammen. Ein Buch das harmoniert, witzig und rundum gelungen ist.

Wir hatten grossen Spass beim lesen, mochten Chloé und ihre Toilettenweissheiten sehr gerne und fanden auch die witzigen Illustrationen und Charaktere der Geschichte, stimmig und passend.

Ein grossartiges Buch für Mädchen, spannend, witzig mit kuriosen Fakten über Toiletten und mit wunderschönen Illustrationen versehen.