Cover-Bild Ausflippen.
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kneipp Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Medizin und Gesundheit
  • Genre: Ratgeber / Gesundheit
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 20.04.2026
  • ISBN: 9783708808888
Nina Grygoriew

Ausflippen.

Anleitung für einen Ausnahmezustand Wechseljahre. Gratis, aber nicht umsonst.

MACH. AM. BESTEN. ALLES. ANDERS! Sport, Hormone, Karrierewechsel, Weltreise – Hauptsache neu erfinden. Aber was, wenn sich die Lebensmitte erst mal nach Kontrollverlust anfühlt? Wenn Beziehungen wackeln, Gefühle Achterbahn fahren und der Alltag plötzlich nicht mehr »instagramable« ist?

In ihrem ersten Buch erzählt die Journalistin Nina Grygoriew (»stern«, »Brigitte« u. a.) ehrlich, witzig und ungeschönt, wie sich die Lebensmitte wirklich anfühlt : nämlich chaotisch, verletzlich, voller Zweifel – und trotzdem voller Möglichkeiten. Damit wir den Mut bekommen, das Chaos auszuhalten, statt es glattzubügeln. Denn wir brauchen nicht den »perfekten Neustart«, sondern unseren eigenen, ehrlichen Weg.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2026

Gamechanger mit Herz, Verstand und Praxisbezug

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Schon die Einleitung hat mich wahnsinnig neugierig gemacht. Für Frauen in der Mitte des Lebens aber auch schon davor ist dieses Buch die perfekte Lektüre! Die Autorin schafft hier den perfekten Spagat: ...

Schon die Einleitung hat mich wahnsinnig neugierig gemacht. Für Frauen in der Mitte des Lebens aber auch schon davor ist dieses Buch die perfekte Lektüre! Die Autorin schafft hier den perfekten Spagat: Auf der einen Seite bietet sie fundiertes Fachwissen und tiefe Einblicke in verschiedene Theorien, auf der anderen Seite lebt das Buch vom echtem Leben und Praxisbezug. Man fühlt sich als Leserin mit all seinen Zweifeln und mentalen Baustellen absolut ernst genommen. Gleichzeitig bleibt der Ton wunderbar milde und empathisch – genau der richtige Trost für oft ganz schön herausfordernde Zeiten.
Genial gelöst ist die Struktur entlang der sieben Säulen der Resilienz, die sich übrigens auch fantastisch auf jeden anderen Bereich des Lebens übertragen lassen. Das Buch überzeugt vor allem durch direkt umsetzbare Werkzeuge für mehr Selbstfürsorge und Gelassenheit. Zu den wichtigsten Impulsen gehören bspw. effektive Atem-Tipps, die Eisenhower-Matrix für besseres Zeitmanagement, das stärkende Mantra „Nein ist ein vollständiger Satz“ sowie der Grundsatz, mit sich selbst wie mit einer guten Freundin umzugehen. Für die praktische Umsetzung und Entscheidungsfindung liefert der Ratgeber konkrete Methoden wie Tiny Habits, die 80/20-Regel und eine Werte-Matrix, um den Fokus konsequent von Problemen auf Lösungen zu lenken. Zudem wird die enorme Bedeutung eines stabilen privaten und beruflichen Netzwerks betont, das nicht zwangsläufig groß sein muss. Das Buch endet wunderbar harmonisch, befreiend und mit der herrlich aufmunternden Botschaft: „Sei, wer du bist!“ Die abschließenden 7 Punkte liefern noch einmal eine knackige Zusammenfassung, die man sich am besten kopieren und aufhängen sollte.
„Ausflippen.“ ist kein theoretisch-trockener Ratgeber, sondern eine liebevolle, kluge und extrem nützliche Begleiterin für jede Frau. Ein absoluter Must-Read, der Mut macht und direkt anwendbare Werkzeuge liefert.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Ausflippen? Sei du selbst!

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Unterhaltsamer Ratgeber für ein besseres Leben in den Wechseljahren

Die Farbgebung des Covers, Rosa und Neongelb, und der umwerfende Titel fallen sofort auf. Das Buch mit dem Titel Ausflippen von Nina ...

Unterhaltsamer Ratgeber für ein besseres Leben in den Wechseljahren

Die Farbgebung des Covers, Rosa und Neongelb, und der umwerfende Titel fallen sofort auf. Das Buch mit dem Titel Ausflippen von Nina Grygoriew, im Kneipp Verlag erschienen, ist ansprechend gestaltet. Die Einleitung ermöglicht einen guten Einstieg ins Thema und durch die persönlichen Erfahrungen der Autorin fühlt sich die Leserin sofort angesprochen und mitgenommen. Die sieben Säulen der Resilienz sind nicht nur Programm, sondern auch gleichzeitig die Überschriften der sieben Kapitel, die die Leserinnen durch die anstrengenden Jahre des Älterwerdens leiten sollen und durchs Buch. Akzeptanz heißt das erste Kapitel und erklärt neben den Zuständen und Symptomen vor allem die Hormone, die alles steuern oder auch nicht. Erstaunlich ist, dass die ellenlange Liste der Symptome den Wechseljahren zugeordnet werden kann. Der Text ist eine gelungene Mischung aus Informationen und Unterhaltung.

Sich selbst erkennen ist einer der Schlüssel im Umgang mit der Veränderung. Nicht alles Beschriebene trifft auf jede zu, ist aber trotzdem interessant. Erfahrungen von anderen in Form von Zitaten und Buchtipps sowie Übungen in rosa Infokästen runden die Kapitel ab. Als Leserin kann man viele Anregungen für den Alltag mitnehmen, z.B.: gut riechender Regen, Schokoladen-Toast, die Zuneigung eines Haustiers und, dass jemand im Job mitgelacht hat - viele kleine Freuden können die zuweilen getrübte Stimmung in den mittleren Jahren entscheidend verbessern und sogar zu mehr Erfüllung bzw. Lebenszufriedenheit führen. Über alles reden, wenn sich die Beziehungen verändern, wird hier als einer der wichtigsten Aspekte herausgehoben. Was will ich? Was kann ich? Was zählt? Nina Grygoriew stellt die Fragen, die im mittleren Alter oft nicht nur bei Frauen auftauchen. Klar ist vieles schon oft geschrieben worden, aber in diesem Ratgeber ist es gut auf den Punkt gebracht.

Die Autorin gibt wunderbare Tipps, wie mit gelingendem Zeitmanagement und Priorisierung die meist hohen Anforderungen trotz Belastung bewältigt werden können. Und Erholung braucht eben Raum für Mini-Pausen. Hier gibt es noch einiges dazuzulernen: Stress kann man tatsächlich einfach wegatmen und bei Mental Overload gibt es verschiedene Strategien, um immer noch effektvoll gute Entscheidungen zu treffen. Mit Hilfe von Wertelisten, Auswertungshilfen und weiteren Fragen nähert sich die Leserin den eigenen Werten an. Es gibt außerdem Übungen, um ins kalte Wasser springen zu üben, also Unsicherheit auszuhalten, mit der frau im mittleren Alter zu kämpfen hat. Nennt sich Ambiguitätstoleranz. Das Credo ist hier also in allen Kapiteln: mutig voran, das Alter ist dabei egal.

Das Schlusswort des Ratgebers, der sich thematisch nicht nur um die Wechseljahre, sondern auch um alles andere in den mittleren Jahren kümmert, nämlich um ein besseres Leben, ist gleichzeitig auch Fazit: Sei du selbst! Auch im fortgeschrittenen Alter oder gerade dann.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Alles wird gut. Vielleicht. Aber anders: Die Wechseljahre

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In ihrem ersten Buch „Ausflippen. Anleitung für einen Ausnahmezustand“ schreibt die Journalistin Nina Grygoriew über die Wecheljahre und das „Chaos in der Lebensmitte“.
Ich mochte den Schreibstil der Autorin ...

In ihrem ersten Buch „Ausflippen. Anleitung für einen Ausnahmezustand“ schreibt die Journalistin Nina Grygoriew über die Wecheljahre und das „Chaos in der Lebensmitte“.
Ich mochte den Schreibstil der Autorin von Anfang an sehr; dank persönlicher Erfahrungen und Praxisbeispielen ist das Buch sehr lebending und zugänglich.

Neben einer ehrlichen Bestandsaufnahme und einem Überblick über die körperlichen und seelischen Veränderungen während der Wechseljahre gibt es viele hilfreiche Tipps und Übungen. Es geht um Selbstwirksamkeit und Verantwortung. Und darum, dass es „perfekt“ nicht gibt. Die Autorin plädiert dafür, Kontrollverluste auszuhalten, anstatt krampfhaft einen "perfekten Neustart" zu erzwingen.

„Alles wird gut. Vielleicht. Aber anders.“

Ich habe mich von dem Buch sehr gut abgeholt gefühlt und fand mich in vielem wieder.
Vorab wusste ich nicht genau, was ich von diesem Buch erwarte, war damit aber auch sehr offen. Ich konnte dann auch sehr viel von dem Buch mitnehmen und hoffe, ich bin nun gut gewappnet für alles, was da noch auf mich zukommt. 😉
Besonders hilfreich fand ich die Tabelle mit der „Soforthilfe bei Mental Overload“ und die verschiedenen Tests, um vieles für sich selbst besser einordnen zu können.
Auch Hacks wie die „Mikropausen“ und „Der andere Blick“ finde ich super!

Die letzten Kapitel „Lösungsorientierung“ und „Zukunftsorientierung“ bieten nochmal viele wertvolle Aspekte, mit denen ich sicher noch arbeiten werde.

Insgesamt ist „Ausflippen“ ein ehrliches, wertvolles, hilfreiches Sachbuch, das Mut und Hoffnung macht. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!

Vielen Dank an den Kneipp Verlag in Verlagsgruppe Styria & an Lovelybooks.de für das Rezensionsexemplar! 📚💚

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Einpendeln

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„Tadaa: nicht die Hormone, nicht die körperlichen Symptome, sondern das Maß an Selbstmitgefühl ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren für psychisches Wohlbefinden in dieser Umbruchzeit.“
In dieser ...

„Tadaa: nicht die Hormone, nicht die körperlichen Symptome, sondern das Maß an Selbstmitgefühl ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren für psychisches Wohlbefinden in dieser Umbruchzeit.“
In dieser Anleitung für die Wechseljahre geht es nicht in erster Linie um Hormone, sondern um das, was Frauen darüber hinaus beschäftigt: Stress, Gefühle oder Beziehungen.
Genau das empfand ich als wohltuend, denn ich möchte weder, dass dieser Lebensabschnitt ins Lächerliche gezogen wird, noch das Gefühl haben, dass ich einen Biologiekurs belegen muss, wie es manche andere Bücher suggerieren. Hier fühle ich mich auf Augenhöhe abgeholt – von Frau zu Frau, indem Dinge ausgesprochen werden, die einem in diesem Zusammenhang vielleicht nicht sofort in den Sinn kommen.
Die Autorin verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen und ergänzt diese durch Übungen zum Entspannen, Kommunizieren oder Organisieren. Damit habe ich deutlich mehr erhalten, als ich erwartet hätte. Und falls es mit dem Selbstmitgefühl doch einmal nicht klappt: „Motzen macht schmerztoleranter und erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit.“

Veröffentlicht am 13.05.2026

Lebensmitte? Chaos ist auch ein Plan

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Ok, dieses Buch ist basically das Gespräch mit der Freundin, die um 22 Uhr sagt: „Lass mal Klartext reden, ohne Filter.“ Nina Grygoriew schreibt über die Lebensmitte – und zwar nicht über die Hochglanz-Version ...

Ok, dieses Buch ist basically das Gespräch mit der Freundin, die um 22 Uhr sagt: „Lass mal Klartext reden, ohne Filter.“ Nina Grygoriew schreibt über die Lebensmitte – und zwar nicht über die Hochglanz-Version von Instagram, sondern über das, was wirklich passiert, wenn plötzlich alles wackelt.



Worum geht’s:

Karriere? Irgendwie nicht mehr stimmig. Beziehungen? Nicht mehr so sicher. Hormone spielen verrückt, der Kopf auch. Und dann kommt dieser Druck: MACH. AM. BESTEN. ALLES. ANDERS! Sport, Weltreise, neuer Job, neue Haare. Nina zeigt, wie das ist, wenn man in der Mitte des Lebens steht und denkt: „Äh… was jetzt eigentlich?“ Sie erzählt ehrlich, witzig und ohne Beschönigung von Kontrollverlust, Zweifel und diesem Gefühl, dass der Alltag plötzlich gar nicht mehr „instagramable“ ist.



Was mir gefallen hat:

Es ist ehrlich. Kein „du schaffst das, glaub nur dran“-Geschwurbel. Sondern: Ja, es ist chaotisch. Ja, es tut weh. Und ja, das ist okay.

Der Ton. Liest sich wie ein Abend mit deiner besten Freundin. Direkt, manchmal frech, aber nie belehrend. Man fühlt sich verstanden, nicht gecoacht.

Die Botschaft. Es geht nicht um den perfekten Neustart mit Erfolgsgarantie. Sondern darum, seinen eigenen Weg zu finden – auch wenn der gerade ein einziges Durcheinander ist. Und das fand ich befreiend.



Was mir gefehlt hat:

Manchmal wiederholt sich das Ganze ein bisschen. Vor allem die „MACH. AM. BESTEN. ALLES. ANDERS!“-Nummer kommt gefühlt zweimal vor. Und wer konkrete To-do-Listen oder Ratgeber-Schritte will, ist hier falsch. Das Buch gibt dir eher Mut als einen Plan.



Fazit:

Für alle in der Lebensmitte, die gerade denken, sie sind die Einzigen, bei denen es gerade nicht läuft: Lest das. Es ist kein Ratgeber, sondern eine Umarmung in Buchform. Nicht perfekt poliert, aber echt – und genau deshalb gut.



Den 5. Stern gibt’s nicht, weil es mir an ein paar Stellen zu viel „Gefühlskreisel“ und zu wenig konkretes „und jetzt?“ war. Aber 4 Sterne für Ehrlichkeit, Humor und diesen „du bist nicht allein“-Moment.