„Cinder & Ella“ hat mich von Seite zu Seite mehr begeistert. Die Geschichte ist so voller Gefühle, so voller Humor und Tiefgründigkeit.
Und durch den Schreibstil kann man alles davon selbst miterleben. ...
„Cinder & Ella“ hat mich von Seite zu Seite mehr begeistert. Die Geschichte ist so voller Gefühle, so voller Humor und Tiefgründigkeit.
Und durch den Schreibstil kann man alles davon selbst miterleben.
Kelly Oram ist eine absolute Wohlfühl-Autorin, die es hier geschafft hat, realistische und tiefgründige Charaktere zu erschaffen, die man einfach lieben muss. Die beiden Protagonisten sind einfach stark, emotional und umwerfend. Aber auch die Nebencharaktere prägen das Buch unglaublich.
Die Geschichte von Cinder und Ella konnte mich von Anfang an fesseln und hat es bis zur letzten Seite getan. Über all die Gespräche und Szenen hinweg saß ich teils lachend, schmunzelnd, verzweifelt oder weinend vor dem Buch. Denn durch die bildhaften, flüssigen und tollen Beschreibungen ist man als Leser vollkommen in das Buch integriert.
Fazit: eine absolute Empfehlung und definitiv ein kleines Highlihgt.
Rungholt ist ein Buch, das die Legende einer untergegangenen Stadt erzählt, aber eingefangen in eine schöne, leicht zu lesende Geschichte. Während des ganzen Buches erlebt man die Geschichte einer Protagonistin ...
Rungholt ist ein Buch, das die Legende einer untergegangenen Stadt erzählt, aber eingefangen in eine schöne, leicht zu lesende Geschichte. Während des ganzen Buches erlebt man die Geschichte einer Protagonistin in der Gegenwart des Buches und bekommt so ihr Leben und ihre Gedanken mit. Sie ergründet dabei selbst die Geschichte der Stadt Rungholt und vor allem einer speziellen Bewohnerin (der zweiten Protagonistin), so dass ein großer Teil des Buches in Rückblicken aus einer vergangenen Zeit besteht. Diese Mischung aus den beiden Zeiten und aus den beiden Frauen, die jeweils die Hauptpersonen der Geschichten darstellen, verleiht dem Buch einen ganz eigenen Charakter.
Dabei ist vor allem die vergangene Geschichte, derjenige Teil, der es schafft, den Leser zu fesseln und Emotionen und Werte zu vermitteln. Dieser ist gut eingekleidet in die durchaus auch interessante Geschichte aus der Gegenwart.
Um in den „gegenwärtigen Teil“ vollkommen hinein zu finden, habe ich einige Zeit gebraucht, aber je weiter in dem Buch vorangekommen bin, desto besser hat mir auch dieser gefallen und desto mehr konnte ich mich auch in diesem wiederfinden.
Im Endeeffekt bilden sich zwei Handlungsstränge, die irgendwie miteinander verbunden und doch getrennt sind. Und sobald ich mich in den Stil des Buches hinein gelesen habe, waren beide Geschichten gleichermaßen faszinierend und ich wollte bei beiden gerne wissen, wie es weitergeht.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und vor allem die zum Teil detailreich Beschreibungen haben mir gut gefallen.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und selbst diejenigen, die als Nebencharaktere eher „oberflächlich“ bleiben, entwickeln die ein oder anderen Eigenarten.
Insgesamt hat mir der historische, der mystische, der erzählerische und der gesellschaftliche Teil des Buches gut gefallen. Es wird eine zum Teil ernste, vor allem, aber faszinierende und schöne Geschichte erzählt, die es – auch wenn ich nicht genau sagen kann, woran es liegt – schaffen kann den Leser zu packen. Insgesamt hat mir für die fünf Sterne ein bisschen was gefehlt, aber ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen und hatte einige tolle Lese-Stunden sowohl in der gegenwärtigen Geschichte, als auch im „vergangenen Rungholt“.
Ich liebe Märchen und Märchenadaptionen, weshalb ich mich sehr auf „Mirror“ gefreut habe. Und Märchen kommen auch viele vor, die toll in die Geschichte einfließen, beziehungsweise sie ausmachen.
Denn ...
Ich liebe Märchen und Märchenadaptionen, weshalb ich mich sehr auf „Mirror“ gefreut habe. Und Märchen kommen auch viele vor, die toll in die Geschichte einfließen, beziehungsweise sie ausmachen.
Denn in der Story geht es darum, dass Lena in die Märchenwelt kommt und lernen muss sich dort zurechtzufinden und Probleme zu lösen. Dabei hat mir gut der Gedanke hinter dem ganzen Buch und die (moralische) Entwicklung sowohl der Geschichte als auch der Charaktere gefallen. Trotzdem hat mir auch etwas an der Geschichte gefehlt, sodass sämisch nicht komplett mitreißen konnte. Die Geschichte ist insgesamt durchdacht, aber beim lesen eher „einfach“ gehalten. Das passt zwar an sich zur Märchenwelt, war mir aber zum Teil dann zu leicht.
Und auch die Charaktere waren an sich toll ausgedacht und es hat auch wirklich Spaß gemacht, ihre Geschichte zu verfolgen, ihren Charakter kennenzulernen und die entstehenden Beziehungen und Entwicklungen zu erleben. Andererseits habe ich nicht immer einen engen/ klaren Zugang zu ihnen gefunden, weil mir dafür ein paar mehr Details/ Eigenschaften gefehlt haben.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig.
Insgesamt hatte ich Spaß beim lesen des Buches und kann es auch weiterempfehlen. Aber eher als leichte, ein bisschen moralische, schöne Lektüre für Zwischendurch. Oder vielleicht auch als Jugendbuch.
Very Bad liars ist für mich bisher definitiv der beste Teil der Reihe.
Man lernt (endlich) mehr über die Charaktere und vor allem ihr Innenleben kennen und wird dabei zwischen den verschiedensten Emotionen ...
Very Bad liars ist für mich bisher definitiv der beste Teil der Reihe.
Man lernt (endlich) mehr über die Charaktere und vor allem ihr Innenleben kennen und wird dabei zwischen den verschiedensten Emotionen hin und her geschleudert. Und obwohl man immer wieder einen Teil der Geschichte aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt bekommt, ist das Buch trotzdem so geschrieben, dass man sich als Leser nie sicher über die wahren Gefühle und Intentionen (vor allem der Kings) sein kann… was eine starke Faszination und Spannung verursacht.
Wie sich die Beziehungen und „das Spiel“ immer mehr verstricken und wie man zwischen Wahrheit und Lüge, Vertrauen und Hass steht, konnte mich begeistern. Die Geschichte wird, je weiter man liest, immer spannender. Mable als Protagonistin ist toll (und vor allem in diesem Band finde ich, bekommt man zu ihr nochmal mehr Zugang).
Und der Schreibstil ist flüssig und bildhaft.
In diesem Teil geht es nicht, wie in den vorigen, um die bereits bekannten Personen, sondern um eine Gruppe aus der Reichsstadt. Aber das macht diesen Band der Reihe nicht weniger fesselnd. Absolut nicht. ...
In diesem Teil geht es nicht, wie in den vorigen, um die bereits bekannten Personen, sondern um eine Gruppe aus der Reichsstadt. Aber das macht diesen Band der Reihe nicht weniger fesselnd. Absolut nicht. Ich fand auch hier die Personen perfekt ausgearbeitet und die ganzen Verbindungen, die entstehen, toll. Aber auch die Andeutungen und Zusammenhänge in Bezug auf die ersten Teile dieser Reihe und die Story generell waren mitreißend und toll und bildhaft erzählt.
Alles in allem kann ich das Buch für alle, die bereits die ersten Teile der Reihe gelesen haben absolut empfehlen.