Cover-Bild Mirror: Weiß wie Schnee
Band 1 der Reihe "Spieglein, Spieglein"
(61)
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 12.09.2024
  • ISBN: 9783492507929
Lucia Herbst

Mirror: Weiß wie Schnee

Roman | Fairy-Tale-Fantasy | Was wäre wenn die böse Stiefmutter lieb wäre?

Spieglein, Spieglein - kann mich mal! Diese Stiefmutter stellt die Märchenwelt auf den Kopf - »Das zehnte Königreich« trifft auf »Das doppelte Lottchen«.

»Ich habe mich immer gefragt, warum die Bösen das tun, was sie tun.«

Die Münchner Ärztin Lena steckt in einer unglücklichen Beziehung fest, weil sie unerschütterlich daran glaubt, dass sich alles zum Guten wenden wird. Zum gleichen Zeitpunkt kämpft in der Parallelwelt der Märchen Lenas Ebenbild, Schneewittchens böse Stiefmutter Luna, ums Überleben. Auf der Suche nach einem Ausweg sieht sie im Zauberspiegel Lena. Kurzentschlossen tauscht die Giftmischerin ihren Platz mit der Ärztin. Die grausame Märchenwelt ist für Lena ein Schock und sie beginnt für ein Happy End aller zu kämpfen. Doch der Lauf der Geschichte ist festgeschrieben und bald ist Lena versucht, zu den Mitteln der bösen Stiefmutter zu greifen, um ihrem Schicksal zu entgehen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.12.2025

"Spieglein, Spieglein - kann mich mal!"

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Ich finde, die Inhaltsbeschreibung spricht schon sehr für sich. Es zeigt, wie fantasievoll die Autorin ist, was für einen originellen Plot sie entworfen hat – und die Umsetzung… ist gut. Richtig gut. Ich ...

Ich finde, die Inhaltsbeschreibung spricht schon sehr für sich. Es zeigt, wie fantasievoll die Autorin ist, was für einen originellen Plot sie entworfen hat – und die Umsetzung… ist gut. Richtig gut. Ich mochte die Idee, dass die Hauptfigur mit all ihrem Märchenwissen in Mitten der Geschichte von „Schneewittchen“ landet. Als Bösewichtin der Story.

Der Plot war für mich ein absolutes Highlight. Er ist fantasievoll, hat interessante Ansätze und es wird unheimlich viel hinterfragt. Ich liebe Märchenadaptionen und habe schon einige Twists gelesen, umso schöner fand ich es, hier mit einigen Elementen überrascht zu werden. Zudem wurden aber auch Details in Märchen hinterfragt, die ich mir schon immer selbst gestellt hab (z. B. warum gibt es in Märchen keine liebe Mama?). Lädt ein, die Geschichten, Beweggründe aller Märchenfiguren oder die Gedanken der Geschichtenschreiber zu hinterfragen.

Mit dem Schreibstil bin ich auch schnell warm geworden. Ich empfand das Buch als gut und flüssig geschrieben. Märchenhaft, aber nicht altmodisch poetisch. Eher modern mit einem Hauch Magie.

Trotz der Bösewichten-Perspektive, ist der Verlauf jedoch gar nicht so düster. Es gibt durchaus gefährliche Wesen und Situationen in diesem modernen Märchen, es ist dennoch eher herzerwärmend, empathisch und hoffnungsvoll. Auch ohne starke Düsternis, war für mich durchweg ein Spannungslevel gegeben. Es gab immer einen Charakter, einen Plotverlauf oder die Antwort zu einer meiner Fragen, die ich kaum abwarten konnte.

Passendes Stichwort: die Charaktere. Ich mochte es, wie die Autorin ihre Charaktere aufgezogen hat. Sie waren für mich alle schön ausgearbeitet und lebendig beschrieben. Vor allem der Knusperklub ist zuckersüß und hat mittlerweile einen Platz in meinem Herzen ergattert. Zudem mochte ich es, wie die Bösewichte in „Mirror“ auch humorvolle, drohende und passiv liebevolle Seiten haben.

Besonders schön ist die Hauptfigur. Ich mochte es, wie sie ihre Überforderung überwindet und ihren Weg und sich selbst findet. Wie schön ist sie einfach über sich hinausgewachsen? Dabei sticht sie insbesondere mit ihrer Liebe zu Märchen heraus und ihrem Mitleid gegenüber jedem Bösewicht. Dadurch bleibt sie im Herzen offen für jedes Wesen.

Das Setting ist der Hammer. Ich bin so froh, diesen Roman im Winter gelesen zu haben. Ich habe mir die Welt wie eine lebendig gewordene Schneekugel vorgestellt, weil der Schneefall rund um das Märchenschloss so anschaulich und magisch beschrieben wurde. Gleichzeitig verbindet die Autorin ihre Märchenwelt mit unserer Realität und zeigt uns die Magie unserer realen Welt sowie unserer Fantasie.

Ich hätte mir nur vielleicht einen stärkeren Einblick zur bösen Stiefmutter in der realen Welt gewünscht. Das ist jedoch Jammern auf hohem Niveau. Vielleicht gibt es dazu ja auch mehr in Band 2? Auch richtig schön: Der erste Band endet mit keinem fiesen Cliffhanger.

Fazit:

Ich mochte das Buch echt sehr gerne. Es hat eine originelle Idee und wurde stimmungsvoll, magisch und spannend umgesetzt. Für mich besticht das Buch insbesondere mit einer genialen Plotidee und liebevoll ausgearbeiteten Buchfiguren.

Gerne mehr davon.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Märchenhafter Auftakt

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Meine Meinung zum Buch:
Da ich Bücher liebe in denen Märchen vorkommen und die vorherige Reihe der Autorin wirklich gefeiert habe konnte ich gar nicht anders, als dieses Buch hier zu lesen und was soll ...

Meine Meinung zum Buch:
Da ich Bücher liebe in denen Märchen vorkommen und die vorherige Reihe der Autorin wirklich gefeiert habe konnte ich gar nicht anders, als dieses Buch hier zu lesen und was soll ich sagen... "Mirror: Weiß wie Schnee" von Lucia Herbst konnte mich sogar noch mehr mitreißen als ihre "Greek Godesses"-Trilogie.
Der flüssige Schreibstil hat mich direkt in den Bann gezogen und die Grundidee mit dem Platztausch zwischen der Ärztin und der bösen Stiefmutter fand ich von Anfang an ziemlich faszinierend. Die Handlung blieb die ganze Zeit über spannend und besonders gerne möchte ich diese düster angehauchte Atmosphäre des Buches. Alle Märchenfiguren, denen man im Laufe der Geschichte begegnet, fand ich wirklich interessant und ich bin auf jeden Fall ziemlich gespannt, wem man im nächsten Band noch so alles über den Weg laufen wird.
Insgesamt gesehen kann ich daher sagen, hat mir dieser Auftakt hier echt gut gefallen und ich würde ihn allen Märchen Fans weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 12.12.2024

Lucia Herbst kann auch Märchen

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Lucia Herbst kannte man bisher für ihre feministischen Interpretationen klassischer griechischer Sagen, aber mit "Mirror: Weiß wie Schnee" beweist sie, dass sie auch gut mit dem deutschen Kulturgut Märchen ...

Lucia Herbst kannte man bisher für ihre feministischen Interpretationen klassischer griechischer Sagen, aber mit "Mirror: Weiß wie Schnee" beweist sie, dass sie auch gut mit dem deutschen Kulturgut Märchen umgehen kann.

Wie bei den Sagen ermöglicht sie uns einen neuen und anderen Blick auf die Bösewichte in den Geschichten, die bei ihr zu verkannten Persönlichkeiten werden. Das erinnert ein bisschen an die Disney Villains, nur eben mit einer deutlich erwachseneren Zielgruppe, da die Themen düsterer und gesellschaftskritischer sind.

Nebenbei wird eine klassische Fantasy-Abenteuerquest gestartet, die wir hoffentlich in weiteren Bänden werden verfolgen können. Ich werde auf jeden Fall dabei sein und hoffe auf ein Wiedersehen mit dem bösen Wolf Rudi, dem Waldmännchen Rumpelstilzchen, der Knusperhexe und der 13. Fee Nero!

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Spieglein, Spieglein

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Lena lebt in München, ist Arztin und hängt in einer unglücklichen Beziehung. Zeitgleich lebt in einer Parallelwelt das Ebenbild von Lena, Luna. Sie wird von ihrer bösen Stiefmutter terrorisiert. ...

Lena lebt in München, ist Arztin und hängt in einer unglücklichen Beziehung. Zeitgleich lebt in einer Parallelwelt das Ebenbild von Lena, Luna. Sie wird von ihrer bösen Stiefmutter terrorisiert. Um dem zu entkommen tauscht sie mit Lena ihr Spieglebild und nun lebt Lena in einer Märchenwelt voller Intrigen und Gefahren.


Mich sprach der Klappentext total an und ich liebe Märchenadoptionen und Schneewittchen ist eines meiner Lieblingsmärchen, ich war also sehr neugierig und gespannt auf sie Umsetzung.
Ich fand die Handlung sehr atmosphärisch und spannend, es konnte mich von Beginn an in seinen Bann ziehen. Es war düster, aber auch komplex. Die Wandlung von Lena zu Luna, die Parallelwelten, das alles konnte mich sehr gut unterhalten. Nach und nach kommen so einige Geheimnisse ans Tageslicht, es war schon sehr spannend und für mich ein sehr gelungener Auftakt in hoffentlich noch viele Märchen. Hat mir sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 08.12.2024

Besondere Märchenadaption Inszenierung

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Mirror: Weiß wie Schnee (Spieglein, Spieglein 1) von Lucia Herbst


Meine Meinung

Lucia Herbst entführt uns mit „Mirror: Weiß wie Schnee“ in eine ungewöhnliche Märchen Adaption, in der nichts ist wie ...

Mirror: Weiß wie Schnee (Spieglein, Spieglein 1) von Lucia Herbst


Meine Meinung

Lucia Herbst entführt uns mit „Mirror: Weiß wie Schnee“ in eine ungewöhnliche Märchen Adaption, in der nichts ist wie es scheint, und die besonders mit seiner erfrischen Idee und einer leichten Erzählweise glänzt.

Gerade die Darstellung der Protagonistin Lena ist besonders hervorzuheben, denn statt wie gewöhnlich in Märchen Konflikten mit Gewalt oder Intrigen zu begegnen, setzt die Autorin auf Köpfchen und Besonnenheit. Auch der Humor, der die sonst eher düster gehaltene Märchenwelt begleitet, konnte mich immer wieder zum Lachen bringen und zeichnet so eine Mischung aus ernsthaften Themen und Leichtigkeit.

Eine besondere Tiefe schaffen Werte wie Moral, Selbstbestimmung und Freundschaft, die perfekt in die Geschichte einfließen, ohne jedoch den Unterhaltungswert zu mindern. Auch die Charaktere verleihen dem Geschehen mit lebendigen, wie auch liebevollen Gestaltungen eine besondere Wärme und Herzlichkeit, die für große Sympathie sorgte.

Zum Ende hin überschlugen sich die Wendungen, einzig manche Vorhersehbarkeiten milderten den ansonsten hoch spannenden Roman, doch ist dies im Gesamtbild eine minimale Kritik.


Fazit

„Mirror – Weiß wie Schnee“ ist eine tiefgründige Adaption, die mit seiner Darstellung der Figuren und einer erfrischenden Umsetzung klassischer Märchenerzählungen für große Unterhaltung und ein besonderes Leseerlebnis sorgt.

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