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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2021

Spannender Einblick in eine düstere Zeit

Liebe in Zeiten des Hasses
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Ich mochte schon die beiden Bücher "1913" und "1913- was ich noch erzählen wollte" schon unglaublich interessant und spannend. Der Ansatz, das Lebensgefühl einer Zeit anhand von Briefen, Tagebucheinträgen ...

Ich mochte schon die beiden Bücher "1913" und "1913- was ich noch erzählen wollte" schon unglaublich interessant und spannend. Der Ansatz, das Lebensgefühl einer Zeit anhand von Briefen, Tagebucheinträgen etc. von Künstlern, Schriftstellern und anderen Personen einzufangen, ist für mich sehr gelungen. Die Recherchearbeit, die dahinter steckt, ist für mich beeindruckend. Dieses Mal geht es nicht nur um ein Jahr, sondern gleich einen Zeitraum mehrerer Jahre - nämlich vom Ende der Weimarer Republik bis zum Anfang des zweiten Weltkriegs. Es geht um Liebe und Beziehungen, um Irrungen und Wirrungen einer Zeit und einer Generation, die noch die Wunden eines Krieges mit sich trägt, als der nächste schon beginnt. Hervorragend gelesen ein großer Genuss!

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Veröffentlicht am 10.11.2021

Faszinierender Fantasy-Roman

Der Uhrmacher in der Filigree Street
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Es fiel mir erst schwer, in die Geschichte zu finden. Das lag auch an der sehr ruhigen Art des Sprechers. Im Lauf der Handlung passt diese Lesart aber gut zur Handlung. Der großartige, feine Schreibstil ...

Es fiel mir erst schwer, in die Geschichte zu finden. Das lag auch an der sehr ruhigen Art des Sprechers. Im Lauf der Handlung passt diese Lesart aber gut zur Handlung. Der großartige, feine Schreibstil und die angenehme Stimme des Sprechers haben mich aber so in den Bann gezogen, dass ich nicht aufhören konnte. Das Fantasy-Element ist nicht im Vordergrund, bestimmt aber den Takt des Buches. DIe Handlungsstränge, die nach und nach zusammen laufen, sind gut durchdacht. Zum einen ist da ein japanischer Adliger, der aus Leidenschaft (aber nicht nur) in London dem Uhrmacherhandwerk nachgeht, ein britischer Beamter und eine junge, selbstbestimmte Frau, die stark wissenschaftlich und weniger an gesellschaftlichen Konventionen interessiert. Der Titel ergibt eine stimmungsvolle Gesamtkomposition, die mir sehr gefallen hat. Auch weil es mal ein interesannter, neuer Plot ist.

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Veröffentlicht am 10.11.2021

Faszinierender Fantasy-Roman

Der Uhrmacher in der Filigree Street
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Es fiel mir erst schwer, in die Geschichte zu finden. Der großartige, feine Schreibstil hat mich aber so in den Bann gezogen, dass ich nicht aufhören konnte. Das Fantasy-Element ist nicht im Vordergrund, ...

Es fiel mir erst schwer, in die Geschichte zu finden. Der großartige, feine Schreibstil hat mich aber so in den Bann gezogen, dass ich nicht aufhören konnte. Das Fantasy-Element ist nicht im Vordergrund, bestimmt aber den Takt des Buches. DIe Handlungsstränge, die nach und nach zusammen laufen, sind gut durchdacht. Zum einen ist da ein japanischer Adliger, der aus Leidenschaft (aber nicht nur) in London dem Uhrmacherhandwerk nachgeht, ein britischer Beamter und eine junge, selbstbestimmte Frau, die stark wissenschaftlich und weniger an gesellschaftlichen Konventionen interessiert. Der Titel ergibt eine stimmungsvolle Gesamtkomposition, die mir sehr gefallen hat. Auch weil es mal ein interesannter, neuer Plot ist.

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Veröffentlicht am 01.11.2021

Charmanter Schmöker über unkonventionelle Frauen

Die Ullsteinfrauen und das Haus der Bücher
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Bei diesem Buch stimmt das Äußere - das Cover ist mit seinen Gold-Akzenten und der Farbgebung sowie den beiden schönen Frauen ein richtiger Hingucker - als auch der Inhalt. Beate Rygiert hat mich schon ...

Bei diesem Buch stimmt das Äußere - das Cover ist mit seinen Gold-Akzenten und der Farbgebung sowie den beiden schönen Frauen ein richtiger Hingucker - als auch der Inhalt. Beate Rygiert hat mich schon mit "Frau von Goethe" begeistert und mich auch diesmal nicht enttäuscht. In mitreißender Weise erzählt die Autorin von drei unkonventionellen Frauen auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück. Da ist die Schriftstellerin Vicky Baum, ihre Freundin Rosalie Gräfenberg und das Tippfräulein von Vicky Baum, Lilli. Rosalie zieht die Aufmerksamkeit des Verlegers Franz Ullstein auf sich und sieht sich auf einmal zwischen den Intrigen des Verlagshauses und seiner Gesellschafter, Lilli möchte ihrem Verlobten bei der Karierre zum Fotografen helfen. Vor dem schillernden Hintergrund des Berlins der 20er Jahre ergibt sich ein farbenprächtiges Bild, das sich beim Lesen wie Kino im Kopf abspielt. Die Figuren sind liebevoll entwickelt und machen das Mitfühlen leicht. Ein toller Schmöker!

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Veröffentlicht am 19.10.2021

Perfekte Herbstlektüre

Someone like you
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Ich mochte schon den ersten Teil der Moonflower Bay Reihe sehr gern und auch der zweite Band hat mich nicht enttäuscht. Das Cover ist dem des ersten Bandes sehr ähnlich, diesmal mehr in Richtung blau gehalten ...

Ich mochte schon den ersten Teil der Moonflower Bay Reihe sehr gern und auch der zweite Band hat mich nicht enttäuscht. Das Cover ist dem des ersten Bandes sehr ähnlich, diesmal mehr in Richtung blau gehalten und gefällt mir wieder gut. Wie auch schon im ersten Teil sind die Charaktere authentisch und sympathisch dargestellt. Diesmal aufgrund des eher etwas ernsteren Hintergrunds des männlichen Protagonisten mit etwas zurückhalterendem Humor, aber deswegen nicht weniger liebevoll und warmherzig. Es wird die Liebesgeschichte der Ärztin Nora Walsh, die Moonflower Bay eigentlich als Zwischenstation zum Reset ihres Lebens (und ihrer Finanzen) nach einer Trennung sieht, und dem schweigsamen Jake erzählt. Sehr gefühlvoll und berührend fand ich auch, dass mit dem Thema Tod nicht zu dramatisch umgegangen wurde, sondern sich harmonisch in die Handlung einfügte. Für mich eine wunderschöne Romanze, die sich wunderbar flüssig und locker weg lesen lässt.

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