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Veröffentlicht am 13.05.2026

Konkurrenzkampf mit Biss

Ivy League
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Der Schreibstil hatte genau die richtige Mischung aus bildhaften Beschreibungen, lebendigen Dialogen und spannenden Gedankeneinblicke. Damit konnte ich komplett ins Geschehen abtauchen.

Protagonistin ...

Der Schreibstil hatte genau die richtige Mischung aus bildhaften Beschreibungen, lebendigen Dialogen und spannenden Gedankeneinblicke. Damit konnte ich komplett ins Geschehen abtauchen.

Protagonistin Lumen war cool, stark und ehrgeizig. Ihr Selbstbewusstsein schimmert praktisch durch die Seiten hindurch und ich war beeindruckt davon, wie hart sie für ihren Traum arbeitet. Und das aus komplett eigener Kraft.

Vom Setting her, bewegt man sich größtenteils in einer hochangesehenen Anwaltskanzlei. Dort soll einem vielversprechenden Studenten ein Praktikumsplatz ermöglicht werden, worum drei Bewerber in einer Probewoche konkurrieren. Den Einblick in die Anwaltsarbeit fand ich super spannend. Dieser zeigt Schritt für Schritt, wie man sich bei einem Fall herantasten würde. Recherche, Befragung von Zeugen, Kontakte knüpfen – die Eindrücke konnten mich direkt mitreißen.

Dabei ist der Konkurrenzkampf hoch, die Intrigen unter den Bewerbern nichts für schwache Nerven und der Fall brenzlig. Den Fall fand ich mit kleinen Details informativ und kritisch, doch gleichzeitig bietet es Potenzial für Gänsehaut.

"Wenn Sie hier arbeiten, spielen Sie nicht auf Sicherheit. Sie spielen, um die Wahrheit herauszufinden." - S. 188

Ein besonders starker Gegner unter den Bewerbern ist Lumens Studienkollege Jackson. Privilegiert, reich, skrupellos und mit den richtigen Kontakten – Kurz: Man möchte ihn nicht als Gegner haben. Doch Lumen lässt sich null davon einschüchtern, stattdessen pushen sie sich gegenseitig. Kämpfen mit noch mehr Feuereifer für den Platz in der Kanzlei. Und da bleibt das Knistern nicht lange fern.

Ich muss zugeben, dass ich mit Jackson (noch) nicht ganz warm geworden bin. Er wird als Draufgänger beschrieben und zeigt dabei ein fragwürdiges Verhalten. Seine Hintergrundgeschichte im Laufe der Seiten machte es mir verständlicher woher einige Charakterzüge kamen. Trotzdem sind mir seine Taten teilweise zu daneben gewesen. Um ihn ins Herz zu schließen brauche ich noch eine authentische Charakterentwicklung. Das benötigt natürlich Zeit, weshalb ich dafür noch Potenzial in den Folgebänden sehe.

Die Lovestory zeichnet sich langsam ab und wird dann leicht spicy. Hier konnte ich mich zunächst nur in ein gewisses Knistern hineinfühlen. Ich fand es authentischer und war froh darüber, dass es schön slow burn war.

Fazit:

Die Autorin hat einen fantastischen Schreibstil, der total ins Setting und Geschehen eintauchen lässt. Spannende Einblicke und ein fesselnder Fall, holten mich in die juristische Welt. Zusammenfassend lässt sich sagen, der Suspense-Part war famos.

Für mich wurden die Charaktere richtiggehend lebendig. Sei es mit ihren schlagfertigen Schlagabtäuschen, den ausgearbeiteten Persönlichkeiten oder Hintergrundgeschichten. Dabei hat Lumen bei mir sofort Sympathien ausgelöst und als strong FMC überzeugt. Mit Jackson wird dies für mich vielleicht noch ein paar Seiten mehr dauern.

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Veröffentlicht am 08.05.2026

Ein Traum (oder nicht)

Crimson Circle
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Das Buch ist dünn und mit dicken Seiten, wodurch es sich im Handumdrehen durchlesen lässt. Wie einen Snack. Dazu noch das Spannungslevel? Ich saß schnell mit „nur noch ein Kapitel“-Gedanken bis 3 Uhr nachts ...

Das Buch ist dünn und mit dicken Seiten, wodurch es sich im Handumdrehen durchlesen lässt. Wie einen Snack. Dazu noch das Spannungslevel? Ich saß schnell mit „nur noch ein Kapitel“-Gedanken bis 3 Uhr nachts vor dem Buch.

In der Geschichte stehen Träume sehr im Fokus. Ich habe eine Weile gebraucht, um einordnen zu können, ob die Hauptfigur gerade Klarträume hat oder sich in magischen Träumen befindet. Gerade ihr erster Traum hatte es in sich: Lunettes Bruder stirbt und das wegen Adrien Noir.

Lunette hat in ihrem Leben einiges durchmachen müssen. Der Rückhalt in der Familie war selten vorhanden, ihr Bruder hat im Gangleben mitgemischt und das bedroht sie auch noch nach seinem Tod. Daher zeigt sie sich im Alltag knallhart und flüchtet sich, wenn möglich, in Träume. Sie fand ich sehr nahbar und stark beschrieben. Bad Ass mit Herz.

Der Tod ihres Bruders führt sie letztendlich in elitäre Kreise. Dort versucht sie, hinter die Geheimnisse zu kommen, die ihr der Traum angedeutet hat. Die Geschehnisse hält sie nämlich für sehr real. Besonders im Blick hat sie dabei den Bad Boy Adrien, der nichts anbrennen lässt und die pure Arroganz in Person zu sein scheint. Über die Geschichte zeigt er mehr als das eine Gesicht, aber er hat doch ihren Bruder auf dem Gewissen! (Oder nicht?)

Die Beiden haben eine spannende Dynamik. Zwischen Hass und Lügen gibt es Rachepläne, knisternde Momente und ein Verwischen der Grenzen zwischen Gut und Böse.

Durch die Träume war manchmal nicht so klar, ob man sich gerade in der Realität befindet oder nicht. Wie hoch die Gefahr ist. Das fand ich faszinierend. Die Mischung aus guten und schlechten Träumen sorgten dabei für kurze Durchatmer oder einem spooky hohen Spannungslevel. Das ist sicherlich auch dem grandiosen Schreibstil der Autorin geschuldet, die bildhaft verschiedene Szenarien und Albträume geschildert hat.

Der Plot hat einiges zu bieten – Ein Mord (oder doch nicht), Gerüchte umwobene High-Society-Familien voller düsterer Geheimnisse und eine undurchschaubare Traumwelt – hier wartet ein guter Pageturner. Abgerundet wird das Leseerlebnis mit Plottwists, die es in sich haben. Ich brauche Band 2. Jetzt!

Fazit:

Wo nichts ist, wie es scheint und alles sein kann, treffen Träume auf Magie und erzählen eine Geschichte mit Suchtfaktor und Plottwists. Die Träume haben es in sich, erhöhen den Puls oder ermöglichen in einem ruhigen Moment wieder das Durchatmen. Doch es gilt nicht nur herauszufinden, was wach oder schlafend passiert, sondern was hinter dem Tod von Lunettes Bruder und den vielen Gerüchten der High Society-Familien steckt. Zudem baut sich eine spannende Dynamik zwischen den Hauptfiguren auf, die einen nicht loslässt.

Zitat:

„Du musst aufpassen, ma lune. Ein Monster mit trauriger Vergangenheit ist trotzdem ein Monster.“

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Probleme? Sie löst das für dich.

The Ruling Class
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Wenn ich ein Buch von Jennifer Lynn Barnes aufschlage, weiß ich eigentlich schon vorab, dass gute Unterhaltung auf mich wartet. Dahingehend hat auch „The Ruling Class“ nicht enttäuscht. Mit den kurzen ...

Wenn ich ein Buch von Jennifer Lynn Barnes aufschlage, weiß ich eigentlich schon vorab, dass gute Unterhaltung auf mich wartet. Dahingehend hat auch „The Ruling Class“ nicht enttäuscht. Mit den kurzen Kapiteln und dem temporeichen Plot riss es mich direkt in einen guten, schnellen Leseflow.

Der Plot wartet nicht nur mit originellen Elementen auf, sondern lebt auch sehr von seinen Charakteren. Nach Jahren der Funkstille zwischen den Schwestern Tess und Ivy, soll Tess plötzlich zu ihrer älteren Schwester ziehen und dort auf die Schule der Elite gehen. Hier gehen die Kinder der höchstrangigsten Persönlichkeiten in Washington in den Unterricht. Kinder von wichtigen Politikern, Botschaftern, Ärzte des Weißen Hauses. Womit Tess nicht gerechnet hat? Dass der Name ihrer Schwester bei Allen ein respektvolles Raunen auslöst.

„Geldprobleme, juristische Probleme, PR-Probleme – du gehst zu Ivy Kendrick und – zack – keine Probleme mehr. Sie regelt Dinge.“ – S. 41

Ivys Job als Problemlöserin der hohen Tiere in Washington war faszinierend und machtvoll. Über so einen Job habe ich noch nie etwas gelesen. Die Ausarbeitung war gespickt voller Geheimnisse und tödlichem Wissen – Fazit: Super spannend! Ihre erbrachte Leistung in ihrem Job machen sie zu einer starken Frau mit guten Kontakten, die ihr Gefallen schulden. Mich haben ihre durchsetzungsfähige Art und ihre Vernetzung sehr beeindruckt.

Tess kommt aus dem Ranchleben und wird frisch in diese Welt hineingeschubst. Sie lässt sich von der geballten Macht an ihrer Schule jedoch genauso wenig einschüchtern wie vor einem Bullen im Stall. Mit dem Ruf ihrer Schwester im Nacken und wegen ihrer hilfsbereiten Art, bekommt sie ebenfalls den „Problemlöserin“-Stempel aufgedrückt.

„Ich mag keine Leute, die andere kleinmachen.“ – S. 11

Ich mochte, wie unaufdringlich hilfsbereit sie sich gezeigt hat und sich nicht hat einschüchtern lassen, wenn sie für die richtigen Dinge einstehen wollte. Hochinteressant fand ich dabei, wie ihre Dialoge immer auf den Punkt gebracht waren. Sie sagt nicht mehr, nicht weniger als notwendig. Zieht dabei schlaue Schlüsse und lässt sich dadurch nicht von den schwerwiegenden Geheimnissen an ihrer Schule überrollen. Mit ihrer sarkastischen Haut hat sie mich endgültig um den Finger gewickelt.

In der Inhaltsbeschreibung des Buches wurden bereits krasse Geheimnisse angedeutet, aber ich habe sie definitiv unterschätzt. Die haben es in sich! Ich hätte im Verlauf auch nie erahnen können, in welche Richtung sich der Plot entwickelt und das war wirklich unfassbar fesselnd.

Letztendlich muss ich noch positiv hervorheben, wie Freundschaften und Nebencharaktere ausgearbeitet wurden. Ich war überrascht, dass es keine Lovestory gibt und viel mehr Wert gelegt wird auf die Ausarbeitung von Beziehungen in der Familie und in Freundesgruppen. Hier habe ich auch einige Personen ins Herz schließen müssen. Vor allem Vivvie mit der warmen, empathischen Persönlichkeit oder Asher, der gerne explosive Streiche und positive Blickwinkel bevorzugt. Die Charaktere sind individuell und lebendig ausgearbeitet.

Fazit:

Auch mit „The Ruling Class“ weiß die Autorin wieder zu überzeugen. Sie liefert eine originelle Jobidee und setzt diese fesselnd sowie machtvoll um. Das Spannungslevel im Plot setzt sich ununterbrochen fort und bietet unerwartete Geheimnisse, tödliches Wissen und eine spannende Vernetzung in der Elite.

Richtig positiv empfand ich auch den Fokus auf Freunde und Familie. Für mich lebte der Roman auch viel von der Ausarbeitung der individuellen, eindrucksvollen Charaktere. Die intelligenten Schwestern Ivy und Tess bilden da das absolute Highlight, doch auch die Nebencharaktere sind so toll ausgearbeitet, dass sie sich in mein Herz geschlichen haben.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Ich hab's inhaliert

Unfit to Trust
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Die Geschichte liest sich wie ein teurer, perlender Champagner auf der Zunge, wie ein feiner, eleganter Hut, der auf der Pferderennbahn genau die richtige Menge an Schatten spendet. Mit einem flüssigen ...

Die Geschichte liest sich wie ein teurer, perlender Champagner auf der Zunge, wie ein feiner, eleganter Hut, der auf der Pferderennbahn genau die richtige Menge an Schatten spendet. Mit einem flüssigen Schreibstil entführt die Autorin in die Welt der Elite, in der Männer um ihr Geld erleichtert werden sollen.

In der Geschichte nimmt Hauptfigur Sofia das erste Mal einen leichtsinnigen Jungen wegen seines Reichtums ins Visier. Ganz nach dem Vorbild ihrer Tante. Dabei sind die Hauptfiguren überraschend jung und noch Schüler. Die Facetten von Sofia haben mich besonders an der Angel gehabt. Über die Seiten zeigt sie sich manipulativ, berechnend, voller Geheimnisse, doch gleichzeitig zu süß für diese Welt. Wie ein Schaf im Wolfspelz.

Zielobjekt Arthur wirkt auf den ersten Blick arrogant und einfach nur maßlos reich. Doch auch ihn gestaltet die Autorin vielschichtiger als Zeitungsartikel vermuten lassen. Für mich war er Klatschpresse-Badboy und gleichzeitig ein Junge voller Träume, Ehrgeiz und einem scharfsinnigen Kopf.

Beide haben eine schöne Dynamik, die sich langsam entwickelt. Das Hineinfühlen in die Lovestory war aufregend und hat mich so gut unterhalten, ich habe das Buch innerhalb eines Tages inhaliert. Ihre Lovestory war süß, slow, leicht spicy, aufregend, kribbelig, aber voller Lügen und Geheimnisse. Denn Sofia schleicht sich ein in elitäre Kreise, schleicht sich ein in sein Umfeld. Wie ein Profi wendet sie die Tricks an, die sie bei ihrer Tante gelernt hat und spielt ein doppeltes Spiel.

Ich fand es spannend zu lesen, welche Taktiken Sofia anwendet. Davon hätte ich gut und gerne noch viel mehr lesen können. Ich war neugierig, ob Arthur sich auf ihr Spiel einlässt oder ob die Tricks bei ihm vielleicht gar nicht ziehen. Wie weit sie wohl kommt. Dadurch entstand für mich ein gelungenes Spannungslevel.

Im Plot deutet sich zudem Kritik an Reichtum und die finanzielle Verteilung in der Gesellschaft an. Interessante Botschaften, die leise im Hintergrund mitschwingen und noch nach dem Lesen zum Nachdenken anregen.

Fazit:

Wer Ähnlichkeiten zu guten, alten Wattpad-Geschichten und eine richtig gut geschriebene Romanze sucht, wird sich hier aufgehoben fühlen. Gleichzeitig bietet der Plot spannende Einblicke zu Ehe-(Beziehungs-)betrügern und unterstreicht eine gewisse Kritik gegenüber Reichtum.

Ein spannender Auftakt, der sich gut weginhalieren lässt.

Zitat:

„Für sie sehe ich aus wie eine von ihnen und doch unterscheiden wir uns in einer grundlegenden Sache voneinander. Ich bin nicht echt.“ – S. 13f

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Veröffentlicht am 26.03.2026

A very risky gamble

Casino Durable - All in with the Devil
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Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es lädt ein in die Welt des exklusiven, luxuriösen Casino Durable. Ein edles Haus mit spektakulärer Innenausstattung und High Society Spielern. Über ...

Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es lädt ein in die Welt des exklusiven, luxuriösen Casino Durable. Ein edles Haus mit spektakulärer Innenausstattung und High Society Spielern. Über den Verlauf wird das Casino immer weiter ausgearbeitet. Den Einblick zu den internen Abläufen fand ich sehr spannend: Von Einstellungskriterien bei Mitarbeitern bis hin dazu über, welche Details bei der Herstellung von Chips relevant sind.

Und genau dieses VIP-Casino sucht sich Dawn als Opfer aus, um die Hausbesitzer über den Tisch zu ziehen und um als Betrügerin aufzufliegen. Denn Dawn will eins: Hinter Gitter. Dawn ist eine sehr ungewöhnliche, starke Hauptfigur mit Köpfchen. Ihr mathematisches Talent, aber auch ihre Fähigkeit sich anzupassen, wie ein Chamäleon, machen sie gefährlich.

Ihr Talent erkennen auch die Durable Brüder, denn sie bieten ihr einen Deal an. Keine Polizei und dafür soll sie helfen, andere Betrüger zu erkennen. Das war auch der Part, der mir am meisten Freude bereitet hat an der Geschichte. Ich fand es total spannend zu lesen, welche Details Profi-Betrüger verwenden, um Casinos abzuzocken. Seien es spiegelnde Deko oder nicht gut gewähltes Casino-Personal.

Die sich anbahnende Romanze hat mich ein wenig an Culpa Mia erinnert, was mir persönlich etwas zu überspitztes Drama bietet. Zu Beginn deutet sich eine Haters-to-Lovers-Geschichte an. Der Haters-Teil hat es dabei ziemlich in sich, da sich die Charaktere auf tiefer Ebene verletzen wollen und es auch tun. Mir war es stellenweise zu fies und beleidigend. Bis es zur Haters-plötzlich-Lovers-Geschichte wurde. Ich konnte mich da leider nicht hineinfühlen.

Mit dem männlichen Love Interest bin ich dann leider nicht mehr warm geworden. Abseits von der Romanze war er anderen Menschen gegenüber oft brutal und mir wurde nicht genug kritisch betrachtet, dass das auch problematisch ist. Ich habe mich daher zwischenzeitlich gefragt, ob es in Richtung Dark Romance gehen sollte.

Insgesamt fand ich den Schreibstil gut. Nur hin und wieder gab es ein paar Sprünge in den Szenen, bei denen ich ein paar weitere Wörter zur Beschreibung benötigt hätte. (Bsp. An einer Stelle fliegt eine Faust in Richtung der Hauptfigur… und dann? Traf die Faust? Ging sie daneben? Ist sie verletzt?) Also braucht es vielleicht noch paar mehr Details, damit man genau versteht, was gerade passiert. Zudem bin ich über einige Casino- & Tarot-Metaphern der Hauptfiguren gestolpert, da ich sie nicht immer ganz überrissen habe. Doch die Autorin schreibt mit viel Herz. Es gab definitiv einige Sätze, die ich mir herausgeschrieben habe und die nachklingen.

Fazit:

Ich mochte das alltägliche Casino-Geschehen und die Ermittlungen darin. Insgesamt fand ich den Schreibstil auch sehr schön ausgearbeitet, an manchen Stellen war es mir jedoch zu metaphorisch oder sprunghaft.

Mit der Lovestory wurde es mir zu dramatisch, weshalb mich die Geschichte im Verlauf verloren hat. Wer Culpa Mia-Dramatik und leichten Mafia-Vibes nicht abgeneigt ist, wird hier sicherlich seine Freude haben.

Zitat:

„»Das ist mein Casino und mein Spiel, Dawn.«
»Ein Spiel, das du längst verloren hast, als ich dein Casino betreten habe, Gabriel Durable.«“ – S. 107

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