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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2023

Weisheiten einer tüchtigen Hausfrau

Das kann man doch noch essen
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Renate Bergmann, Hausfrau durch und durch, Teil ihr Fachwissen gern mit anderen. Einmal querbeet von Kuchenrezepten, Kaninchen schlachten, Fenster putzen, handwerkliche Tätigkeiten, und und und stellt ...

Renate Bergmann, Hausfrau durch und durch, Teil ihr Fachwissen gern mit anderen. Einmal querbeet von Kuchenrezepten, Kaninchen schlachten, Fenster putzen, handwerkliche Tätigkeiten, und und und stellt die lustige Rentnerin eine Vielzahl von Tipps, Rezepten, Ideen und Weisheiten vor. Ein System gibt es dabei nicht. Sie erzählt, in gewohnter unterhaltsamer Manier, wie ihr der "Schnabel" gewachsen ist. Natürlich erzählt sie auch von alten Bekannten, Freunden und Nachbarn. Die Geschichte ist mit dem gleichen Witz und Humor verpackt, so wie ich es von ihr gewohnt bin. Das Buch ist etwas anders, es hat keine konkrete Handlung, aber es ist sehr unterhaltsam und lehrreich.

Fazit: sollte jede/r mit einem Haushalt mal gelesen haben

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Veröffentlicht am 28.02.2023

Ein bisschen nervig....

Wir brauchen viel mehr Schafe
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Eine weitere Ausgabe der berühmten Bergmann Bücher. Renate steht kurz vor den Weihnachtsfeiertagen und plant, um nicht die Aufführung von Frau Schlode in der Kirche ertragen zu müssen, die Organisation ...

Eine weitere Ausgabe der berühmten Bergmann Bücher. Renate steht kurz vor den Weihnachtsfeiertagen und plant, um nicht die Aufführung von Frau Schlode in der Kirche ertragen zu müssen, die Organisation der Aufführung kurzerhand selbst in die Hand zu nehmen.

Altbekannte Witze, wiederholende Geschichten und ein bisschen Unterhaltung. Insgesamt fand ich das Buch weniger spannend und an einigen Stellen etwas nervig.

Fazit: leider nicht so gelungen

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Veröffentlicht am 25.02.2023

Da kann man noch was lernen....

Wer erbt, muss auch gießen
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Die Online Omi Renate Bergmann, gewährt einen Blick in ihren Alltag und in ihre Vergangenheit. Man trifft auf alte Bekannte (ihre Freunde Ilse und Kurt, Gertrud und Gunther Herbst, Tochter Kirsten, Neffe ...

Die Online Omi Renate Bergmann, gewährt einen Blick in ihren Alltag und in ihre Vergangenheit. Man trifft auf alte Bekannte (ihre Freunde Ilse und Kurt, Gertrud und Gunther Herbst, Tochter Kirsten, Neffe Stefan samt Familie und die liebe Nachbarschaft). Kurzweilig und unterhaltsam wie immer geschrieben, hat sich hier auch einige nette Tipps parat. Am Ende schließt sie ihr Buch schon fast ein bisschen philosophisch und regt mit der Erklärung zum Buchtitel "wer erbt, muss auch gießen" ganz schön zum Nachdenken an. Und wer jetzt auch noch die hausgemachten Rouladen ausprobieren möchte, für den gibt es am Ende sogar das Familienrezept.

Fazit: aus meiner Sicht einer der besten Bücher von Renate Bergmann

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Veröffentlicht am 25.02.2023

Ein Ernährungsratgeber mit einigen Aha-Momenten

Gesundheit selbstgemacht
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Wir werden kränker und kränker, sei es durch Bewegungsmangel, Stress, Angst, falsches oder übermäßiges Essen, Depression, Frischluftmangel, fehlenden sozialen Kontakten oder ähnlichen. Die Pandemie hat ...

Wir werden kränker und kränker, sei es durch Bewegungsmangel, Stress, Angst, falsches oder übermäßiges Essen, Depression, Frischluftmangel, fehlenden sozialen Kontakten oder ähnlichen. Die Pandemie hat das noch ein Stück weit begünstigt. Die Autorin hat das Buch in fünf unterschiedliche Abschnitte geteilt und geht hier auf die Bereiche: die Lebensqualität, die Wahrheit über unser Essen, die Vorgänge im Körper und in seinem Umfeld, eine realistische und akzeptable Lösung finden und Leben mit Genuss ein. Es ist ein roter Faden an Tipps, wie man mit kleinen Veränderungen zu einer besseren Gesundheit beitragen kann. Lina Labert hat hier sehr viel Input parat, aber in Etappen gelesen gelingt es gut, die Tipps zu verstehen und umzusetzen. Das Buch ist unterhaltsam und aufklärend zugleich.

Fazit: meine Gesundheit habe ich selbst in der Hand und die Autorin hat mir Tipps gegeben wie es am besten geht.

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Veröffentlicht am 25.02.2023

Ein bisschen mehr Komfortzone bitte:-)

Anti-Girlboss
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Das Cover gefällt mir richtig gut: ein pinker Hintergrund fällt auf, davor eine Katze die ziemlich gechillt auf dem Sofa liegt. Die Zielgruppe ist klar: in erster Linie Frauen.

Beim Titel "Anti-Girlboss" ...

Das Cover gefällt mir richtig gut: ein pinker Hintergrund fällt auf, davor eine Katze die ziemlich gechillt auf dem Sofa liegt. Die Zielgruppe ist klar: in erster Linie Frauen.

Beim Titel "Anti-Girlboss" habe ich mir erst die Frage gestellt, was das denn sein soll? Das wird im Verlauf des Buches aber sehr schnell klar.

Die Autorin lässt hier persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche/ wissenschaftliche Erkenntnisse einfließen. Die Verknüpfung von beidem gelingt ihr meines Erachtens gut. Sprachlich ist das Buch interessant und unterhaltsam geschrieben. Am Anfang hatte ich ein bisschen Verständigungsschwierigkeiten durch die Verwendung der vielen Fremdwörter.

Worum geht's?

Von Frauen wird ein gewisses Rollenbild erwartet. Sie leisten sehr viel unbezahlte Care-Arbeit und erfüllen erwartete Rollenbilder (zurückhaltend, anpassend, devot). Gesellschaftlich gibt es in der Regel zwei Schubladen: Frauen, die den Fokus auf Karriere legen und Frauen, die den Fokus auf Familie legen. Das aber nicht jede Karriere und/oder Kind anstrebt, sondern einfach mal für sich in den Tag leben möchte, ist bisher gesellschaftlich noch nicht so anerkannt. Dabei erleben wir immer mehr, dass gerade die junge Generation der Millennials den Fokus mehr auf einen Job finden, der Spaß macht und "arbeiten um zu leben" praktiziert. Die Autorin hat das Thema sehr gut aufgegriffen und gut verpackt. Mir gefällt der Stil und die Gliederung in Abschnitte.

Fazit: ein Thema am Puls der Zeit, dass für ein bisschen mehr Leben in der Komfortzone wirbt

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